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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Frau ignoriert Verkehrsregeln komplett – mehrere Kinder verletzt

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Donnerstagmorgen,13. August, kurz nach halb acht, hat eine Autofahrerin durch ihre riskante und gefährliche Fahrweise in Lübeck mehrere Unfälle verursacht und dabei zwei Kinder verletzt.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Bezirkskriminalinspektion Lübeck haben die Ermittlungen aufgenommen.

Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge befuhr eine 34-Jährige mit ihrem Skoda Fabia aus der Hüxtertorallee kommend in Richtung Verteilerkreis Mühlentor.

Da der Verkehr stockte, ist sie über den Gegenverkehr entgegengesetzt in den Verteilerkreis eingefahren. Dort touchierte ihr PKW einen Linienbus und ein weiteres Fahrzeug. Hierbei wurde niemand verletzt. Die Frau flüchtete und fuhr weiter in die Kronsforder Allee.

Auf Höhe der Charlottenstraße steuerte sie auf einen 40-jährigen Lübecker mit seiner 7-jährigen Tochter zu, die an der dortigen Fußgängerampel mit ihren Fahrrädern standen. Der Vater zog sein Kind im letzten Moment ein Stück zur Seite. Dennoch wurde das Kind und ihr Fahrrad von dem Skoda erfasst. Das Mädchen verletzte sich und musste ärztlich versorgt werden.

Nach dem Zusammenstoß hielt sie für einen kurzen Zeitpunkt ihr Fahrzeug an, setzte dann ihre Fahrt jedoch fort und fuhr die Kronsforder Allee weiter stadtauswärts. Auf Höhe einer Tankstelle scherte sie aufgrund einer roten Ampel wieder über den Gegenverkehr auf den gegenüberliegenden Gehweg aus und verfehlte nur knapp mehrere zur Seite springende Fußgänger.

Dann steuerte sie ihr Fahrzeug wieder auf die Straße. Im Kreuzungsbereich auf Höhe der Vorrader Straße kollidierte sie mit einem blauen VW Polo der aus der Vorrader Straße in die Kronsforder Allee einbiegen wollte.

Der Skoda schleuderte weiter über ein Verkehrszeichen hinweg, durchbrach einen Grundstückszaun und kam dann mit Totalschaden zum Stillstand. In dem Polo befand sich eine 30-jährige Lübeckerin mit ihren beiden Kindern (4 und 6 Jahre). Die Mutter und die beiden Kinder wurden mit einem Rettungswagen verletzt in eine Lübecker Klinik gebracht.

Hier endete die Fahrt der 34-Jährigen und sie konnte nachdem sie versucht hatte an die Pistole einer Polizeibeamtin zu kommen, vorläufig festgenommen werden.

Die 34-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer und befindet sich ebenfalls in einer Lübecker Klinik. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und ihr Führerschein sichergestellt.

Die beiden Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei: Mit Prävention und mehr Streifen gegen Einbrecher

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Geesthacht/Schwarzenbek – Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und damit steigt erfahrungsgemäß auch die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder an.

Einbrecher an einer Terrassentür (Symbolbild). Foto: Shutterstock.vom

Durch die Erhöhung polizeilicher Präsenz zu tatrelevanten Zeiten, aber auch durch täterorientierte Ermittlungen setzt die Polizeidirektion Ratzeburg gezielte Schwerpunkte bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchsdiebstähle.

Besonders wichtig sind aus polizeilicher Sicht auch präventive Hinweise, um den Tätern das Handwerk zu legen. Deshalb wird am 02. Oktober 2020 die Polizeidirektion Ratzeburg in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg einen Präventionseinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls durchführen. Zwischen 15.00 Uhr und 20.00 Uhr werden zusätzliche Präventionsstreifen in verschiedenen Wohngebieten der Polizeireviere Ahrensburg, Reinbek, Geesthacht und Schwarzenbek zu Fuß unterwegs sein und das Gespräch mit Anwohnern suchen. Ziel dieser Aktion ist es, Bürgern gezielt auf vermeintliche Kleinigkeiten und offensichtliche Nachlässigkeiten hinzuweisen, die Täter dazu animieren, in bestimmte Häuser und Wohnungen einzubrechen. Dazu zählen z.B. insbesondere auch ungesicherte Aufstiegshilfen (z.B. Leitern) und auch auf “kipp” stehende Fenster.

Die Beamten verteilen auch entsprechendes Präventionsmaterial zum Einbruchschutz.

Nutzen Sie dazu auch gerne die Informations- und Beratungsangebote der Landespolizei unter www.polizei.schleswig-holstein.de.

Durch die Beachtung von Präventionshinweisen kann das persönliche Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchsdiebstahls, minimiert werden.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für die Tat. Sichern Sie Haus und Wohnung wirksam und schließen, auch bei kurzer Abwesenheit, immer ab. Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht den Notruf 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen sollten.

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Hamburg

Verdacht der Schwarzarbeit im großen Stil: Betrug in Millionenhöhe vermutet

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Sicherstellung von zwei PKWs der Beschuldigten Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg – Bereits am 24. September haben rund 20 Beschäftigte des Hauptzollamts Hamburg nach dessen Angaben zwei Personen in deren Hamburger Privaträumlichkeiten festgenommen.

Die Festnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, dem Zollfahndungsamt Hamburg und der Polizei.

“Gegen die Tätergruppe wird bereits seit Ende 2018 ermittelt”, erläuterte Pressesprecherin Kristina Severon.

“Ihnen wird vorgeworfen, ein System von organisierter Schwarzarbeit betrieben und dabei einen Schaden an Steuern und Sozialabgaben von weit über zehn Millionen Euro verursacht zu haben.”

Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, als Betreiber von mehreren Servicegesellschaften in bandenmäßiger Struktur Beihilfe zum Sozialversicherungsbetrug geleistet zu haben.

Die Servicegesellschaften waren als Rechnungssteller eines Unternehmens – gegen das ebenfalls ermittelt wird – tätig, das für Hamburger Logistikunternehmen und einem namenhaften Lebensmittelhändler im großem Umfang Pack- und Sortierarbeiten durchgeführt hat.

Die Servicegesellschaften haben mitgewirkt, die tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern, verfälschte Belege vorzuhalten und den Finanzbehörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige Angaben zu machen”, so Severon .

Durch die unterbliebene Abführung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung ist ein Schaden von über 2,3 Millionen Euro entstanden. Allein den Finanzämtern sind nach bisherigen Ermittlungen durch falsche Steuererklärungen Einnahmen von mehr als 600.000 Euro entgangen.

Da die Beschuldigten sich durch ihr Handeln unrechtmäßig bereichert haben, vollstreckte der Zoll bei einem der Beschuldigten einen Vermögensarrest über 670.000 Euro und stellte unter anderem zwei PKW der Luxuskategorie sicher. Auch ein Bargeldspürhund des Zolls war im Einsatz”, erklärt die Zollbehörde.

Nach Eröffnung der Haftbefehle wurden beide Personen vom Zoll in die Untersuchungshaftanstalt verbracht.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Kranwagen bleibt im Baustellenbereich liegen und blockiert die A1

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Am 29. September, gegen 01.45 Uhr, blieb laut Autobahnpolizei auf der BAB 1, im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Buddikate ein Kranwagen (60t) liegen.

Ein nachfolgender Schwertransport konnte den Liegenbleiber nicht mehr passieren und blockierte somit die komplette Fahrbahn im Baustellenbereich.

“Der Verkehr staute sich bis zur Ableitung über die Anschlussstelle Ahrensburg laut Polizeiangaben bis auf ca. 4 km zurück”, berichtet Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Der Kranwagen wurde durch ein Abschleppunternehmen bis zum Rastplatz Buddikate geschoben.

Gegen 03:40 Uhr konnte die Vollsperrung der BAB 1 in Fahrtrichtung Norden aufgehoben werden.

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