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Hamburg

Hamburg: Tödlicher Unfall im Hauptbahnhof

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Eine Streife der Bundespolizei am S-Bahnsteig im Hauptbahnhof- Symbolfoto: Bundespolizei

Hamburg – Nach erstem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg stürzte ein Mann am 11.08. gegen 02.20 Uhr in ein S-Bahngleis im Hauptbahnhof. Aufgrund des Verletzungsbildes ist davon auszugehen, dass der Mann später von einer S-Bahn erfasst wurde. Der Mann verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen am Unfallort und wurde unterhalb des Bahnsteiges neben den Gleisen gegen 08.20 Uhr aufgefunden.

Gegen 08.30 Uhr informierte die Notfallleitstelle der S-Bahn die Bundespolizei über den Personenunfall am Gleis 1. Umgehend erreichten neun Funkstreifenwagen der Bundes- und Landespolizei, sowie Kräfte der Feuerwehr mit RTW und Notarzt den Einsatzort. Der Leichnam wurde durch Kräfte der Feuerwehr geborgen und in das Institut für Rechtsmedizin überführt.

Erster Ermittlungsstand der Bundespolizei:

Es konnte bereits eine erste Sichtung und Auswertung der Videoaufnahmen der Bahnsteigkameras vorgenommen werden. Nach jetzigem Sachstand stürzte der Mann gegen 02.20 Uhr ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Er befand sich anschließend unterhalb des Bahnsteigs (Schutzraum) und konnte somit zunächst nicht entdeckt werden.

“Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse auf eine Fremdeinwirkung oder einen Suizid vor: Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus”.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum beteiligten Unfallzug, dauern an. Die Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Die Identität des Verstorbenen konnte noch nicht festgestellt werden; hierzu führt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen. Weitere Informationen liegen zurzeit nicht vor!

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Hamburg

Mit 4,51 Promille intus: Mann beleidigt und bedrängt Frau massiv

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Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Am 29. Septemeber, gegen 12.30 Uhr, nahmen Bundespolizisten einen betrunkenen Mann am Busbahnhof vor dem Bahnhof Altona in Gewahrsam.

Nach jetzigem Sachstand beleidigte der 43-Jährige eine Frau (37), die dort auf ihren Bus wartete, massiv mit diversen “Kraftausdrücken” und bedrängte die Geschädigte.

“Ein weiterer Mann wurde Zeuge der Beleidigungen und konnte durch verbales Einschreiten weitere Handlungen durch den Beschuldigten verhindern”, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens .

Alarmierte Bundespolizisten konnten alle Beteiligten vor Ort feststellen.

“Der Beschuldigte war so stark alkoholisiert, dass er gestützt zum Bundespolizeirevier im Bahnhof verbracht werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,51 Promille”, so Carstens.

Umgehend wurde ein Rettungswagen angefordert. Der polnische Staatsangehörige wurde anschließend mit einem RTW zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus verbracht.

Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

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Hamburg

Verdacht der Schwarzarbeit im großen Stil: Betrug in Millionenhöhe vermutet

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Sicherstellung von zwei PKWs der Beschuldigten Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg – Bereits am 24. September haben rund 20 Beschäftigte des Hauptzollamts Hamburg nach dessen Angaben zwei Personen in deren Hamburger Privaträumlichkeiten festgenommen.

Die Festnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, dem Zollfahndungsamt Hamburg und der Polizei.

“Gegen die Tätergruppe wird bereits seit Ende 2018 ermittelt”, erläuterte Pressesprecherin Kristina Severon.

“Ihnen wird vorgeworfen, ein System von organisierter Schwarzarbeit betrieben und dabei einen Schaden an Steuern und Sozialabgaben von weit über zehn Millionen Euro verursacht zu haben.”

Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, als Betreiber von mehreren Servicegesellschaften in bandenmäßiger Struktur Beihilfe zum Sozialversicherungsbetrug geleistet zu haben.

Die Servicegesellschaften waren als Rechnungssteller eines Unternehmens – gegen das ebenfalls ermittelt wird – tätig, das für Hamburger Logistikunternehmen und einem namenhaften Lebensmittelhändler im großem Umfang Pack- und Sortierarbeiten durchgeführt hat.

Die Servicegesellschaften haben mitgewirkt, die tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern, verfälschte Belege vorzuhalten und den Finanzbehörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige Angaben zu machen”, so Severon .

Durch die unterbliebene Abführung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung ist ein Schaden von über 2,3 Millionen Euro entstanden. Allein den Finanzämtern sind nach bisherigen Ermittlungen durch falsche Steuererklärungen Einnahmen von mehr als 600.000 Euro entgangen.

Da die Beschuldigten sich durch ihr Handeln unrechtmäßig bereichert haben, vollstreckte der Zoll bei einem der Beschuldigten einen Vermögensarrest über 670.000 Euro und stellte unter anderem zwei PKW der Luxuskategorie sicher. Auch ein Bargeldspürhund des Zolls war im Einsatz”, erklärt die Zollbehörde.

Nach Eröffnung der Haftbefehle wurden beide Personen vom Zoll in die Untersuchungshaftanstalt verbracht.

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Hamburg

Hamburg: Festnahme nach Verfolgungsfahrt

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Polizei hat nach eigenen Angaben gestern einen 28-jährigen Deutschen nach einer Verfolgungsfahrt durch Hamburg-Hammerbrook aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Beamte des Funkstreifenwagens Peter 41/2 bemerkten im Bereich der Nordkanalstraße einen fahrenden Mini, der stark beschleunigte und sich zügig von dem Funkstreifenwagen entfernte. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug für eine Verkehrskontrolle anzuhalten und zu kontrollieren.

Der Fahrer des Mini wurde mittels Anhaltesignalen zum Stehenbleiben aufgefordert. Er entzog sich der Kontrolle und fuhr weiter in Richtung Hammerbrookstraße.Im Kreuzungsbereich Hammerbrookstraße/ Norderstraße stoppte der Fahrer plötzlich das Fahrzeug. Er und seine drei Insassen stiegen aus dem Pkw aus und flüchteten zu Fuß. Der Fahrer (28) sowie einer der Mitfahrer (25) konnten von den Beamten kurze Zeit später gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Die polizeilichen Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 28-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Im Fahrzeug stellten die Polizisten eine Stahlrute sicher.

Zwischen den Fahrzeugen kam es zu einer leichten Kollision, weil der 28-Jährige das Fahrzeug nicht gegen Wegrollen gesichert hatte. An dem Streifenwagen und dem BMW entstand leichter Sachschaden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer entlassen.

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