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Polizei und Feuerwehr

Klempau: Mehrere Traktoren aufgebrochen – fast 100 000 Euro Schaden

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Klempau – Zwischen ,dem 5. August, um 23 Uhr und dem 6. August um 8:15 Uhr kam es in Klempau, auf dem Betriebshof des Landmaschinenhandels in der Sarauer Straße, zu Aufbrüchen mehrerer Traktoren.

“Insgesamt sind zehn Fahrzeuge betroffen, die auf dem öffentlich zugänglichen Hof stehen. Es wurden neun Traktoren aufgebrochen und Monitore sowie Teile der Lenksysteme ausgebaut und entwendet. Bei einem Traktor blieb es bei einem Versuch”, sagt Polizeisprecher Jan Wittkowski .

Insgesamt entstand ein Schaden von nahezu 100 000 Euro.

Die Kriminalpolizei in Ratzeburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizeistelle Ratzeburg unter der Tel. 04541/809-0.

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Hamburg

Hamburg: Mann (33) belästigt Frauen und zeigt Hitlergruß am Hauptbahnhof

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Hamburg – Am 19. September sorgte ein alkoholisierter Mann (33) gegen 20.10 Uhr für einen Einsatz der Bundespolizei am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof.

Eine Streife der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der Beschuldigte zuvor mehrfach Frauen lautstark beleidigt haben.

Im weiteren Verlauf soll der Mann einer bislang unbekannten Frau an ihr Gesäß gefasst sowie mehrfach den verbotenen “Hitlergruß” gezeigt haben.

Ein besorgter Zeuge informierte telefonisch die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Eine Streife der Bundespolizei konnte den aggressiven Mann am Hauptbahnhof feststellen und zum Polizeirevier verbringen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf sexuelle Belästigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung musste der Beschuldigte wieder entlassen werden. Zuständigkeitshalber übernimmt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.

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Polizei und Feuerwehr

Für fast 300.000 Euro: Segeberg schafft Löschdecken für seine Feuerwehren an

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Bad Segeberg – Nach einem Beschluss des Kreistags sind den Feuerwehren in Segeberg jetzt Löschdecken im Wert von rund 282.000 Euro übergeben worden.

Landrat Jan Peter Schröder und Kreisbrandmeister Jörg Nero beim Probedurchlauf. Foto: KFV Segeberg

Ursprünglich war eine große Veranstaltung geplant, bei der jede Feuerwehr ihre Löschdecke direkt vom Landrat erhalten sollte. Dies hat aber die Corona-Pandemie leider nicht zugelassen, die Anforderungen an Sicherheits- und Hygienekonzept wären zu hoch gewesen.

Daher übergab Landrat Jan-Peter Schröder die Löschdecken an die 116 Feuerwehren dem Kreiswehrführer Jörg Nero, stellvertretend für die Wehren.

Eine Löschdecke ist für die Kreisausbildung vorgesehen und wir künftig bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern mit eingesetzt.

Die Löschdecke wird über der Fahrzeug gezogen. Foto: KFV Segeberg

Nach einführenden Worten durch Kreiswehrführer Jörg Nero und Landrat Schröter erläuterte Tim Schulte-Frankenfeld (Fa. TSF) die Eigenschaften und den Umgang mit der Löschdecke. Die Ausbilder des Kreislehrgangs “Atemschutzgeräteträger” unter der Leitung von Fabian Caspers führten anschließend die Löschwirkung der Decke mit realem Feuer vor, bei dem ein Auto in Brand gesteckt wurde.

Hersteller der Löschdecke ist die norwegische Firma Bridgehill. Sie hat eine Größe von 6x8m und ein Gewicht von 38 Kilo.

Nach Herstellerangaben kann sie bis zu 50-mal eingesetzt werden.

Aufmerksam wurde der Kreisfeuerwehrverband Segeberg auf die Decke durch den Umstand, dass es in den vergangenen Jahren mehrere Brände von Elektrofahrzeugen gab, welche wegen der verbauten Batterien nur schwer zu löschen gewesen waren. Es folgten Versuche, die brennenden E-Autos in großen Containern zu fluten.

Mit der Decke ist es möglich, die Brände schnell zu ersticken, in dem die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird.

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: THW-Einsatz nach Unfall im Hochregallager

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Foto: THW AHrensburg/hfr

Reinbek – Nach einem Unfall in einem Gewerbebetrieb in Reinbek kam es zu einem Einsatz des Technischen Hilfswerks.

Und das war zuvor passiert: In einem Hochregallager war gegen Mittag ein Gabelstapler mit einem Hubwagen kollidiert. Bei diesem Unfall wurde ein Hochregal ebenfalls stark beschädigt und in seiner Struktur geschwächt.

Mehrere gelagerte Paletten und Kartons drohten aus den fünf Etagen herunterzustürzen. Nach Rücksprache mit dem Unternehmen und der Feuerwehr Reinbek schaute sich am frühen Nachmittag zunächst ein Fachberater des THW den Unfallort an.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Dieser entschied daraufhin die Helfer des Ortsverbandes Ahrensburg mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) zu alarmieren.

Mit dem vielseitig einsetzbaren EGS wurde im Nebengang hinter dem beschädigten Hochregal ein Gerüst-Turm aufgebaut, um von dort aus sicherer Position die gelagerten Kartons und Paletten zu bergen. Mit einem Haken zogen die insgesamt 18 Einsatzkräfte die gelagerten Gegenstände zu sich heran und lagerten diese um. Nachdem die Regale leergeräumt waren konnten auch die beiden Unfallfahrzeuge geborgen werden.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Der durch den Unfall beschädigte Stützpfeiler des Hochregals wurde im Anschluss durch einen Holzbalken ersetzt und die Einsatzstelle gegen Mitternacht an den Eigentümer übergeben.

Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu schaden.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Infos zum “Technische Hilfswerk Ahrensburg” : 

Der Ortsverband Ahrensburg ist einer von bundesweit 668 Standorten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Ihm gehören rund 50 aktive Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv.

In der Jugendabteilung werden die Kinder spielerisch an die Aufgaben des THW herangeführt und erlangen handwerkliche Fähigkeiten, lernen Sozialverhalten und vieles mehr.

Das Einsatzspektrum vom Technischen Hilfswerk ist vielfältig – von der Hilfe bei Umweltkatastrophen, einsturzgefährdeten Gebäuden, Ausleuchtung, Notstromversorgung oder auch die Absicherung von Veranstaltungen.

Jeder THW-Ortsverband besitzt neben einer Bergungsgruppe auch eine Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung sowie jeweils eine weitere, spezielle Fachgruppe. In Ahrensburg ist dieses viele Jahre die Fachgruppe Beleuchtung gewesen, welche jedoch im vergangenen Oktober durch eine Fachgruppe Elektroversorgung ersetzt wurde – wobei die Ausstattung und die Einsatzmöglichkeiten des Ortverbandes gleich blieben und sogar noch ausgebaut wurden.

Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Führung/Kommunikation, Pumpen oder Ortung positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden.

Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf das südliche Schleswig-Holstein, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet oder auch Auslandseinsätze.

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