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Hamburg

Zwei Jet-Ski-Fahrer bei Unfall auf der Elbe lebensgefährlich verletzt

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Hamburg – In der vergangenen Nacht kam es gegen 0.10 Uhr (2.7.) auf der Elbe bei Kollmar zu einem schweren Unfall mit einem Jet-Ski. Zwei Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

Jetskis auf dem Wasser (Symbolbild). Foto: analogicus /Pixabay

Nach den bisherigen Erkenntnissen haben die Frau (33) und der Mann (45) gegen kurz nach Mitternacht den Hafen Kollmar mit dem Jet-Ski verlassen.

An Land zurückgebliebene Freunde verständigten später die DLRG, weil die beiden nicht von der Ausfahrt zurückkehrten. Es erfolgten daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen nach den beiden Vermissten, an denen Einsatzkräfte der DLRG Kollmar und Stade, der Wasserschutzpolizeien Hamburg und Brunsbüttel, der Polizei Schleswig-Holstein und der Freiwilligen Feuerwehren Glückstadt und Stade beteiligt waren.

Rettungskräfte der DLRG fanden den Jetski schließlich verunfallt auf dem Leitdamm Pagensand.

Wie es zu dem Unfall kam und wer den Jetski zum Unfallzeitpunkt steuerte, ist bislang noch nicht geklärt.

Die 33-Jährige hatte bei ihrem Auffinden kopfunter im Wasser getrieben und war dadurch reanimationspflichtig. Der 45-Jährige wies eine schwere Kopfverletzung auf und befand sich noch auf dem Jetski. Die zwei Verunfallten wurden im weiteren Verlauf mit Rettungswagen in Hamburger Krankenhäuser transportiert und befinden sich nach den Auskünften der Ärzte in Lebensgefahr. Beide waren offenbar alkoholisiert.

Der Jetski war an der Unterwasserseite beschädigt und wurde für eine spätere Begutachtung sichergestellt.

Die an Land zurückgebliebenen Freunde bzw. Angehörigen der Verunfallten wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.

Die Ermittlungen zur Unfallursache durch die Hamburger Wasserschutzpolizei dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach bewaffnetem Überfall auf Sportgeschäft

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Vorgestern Abend, 4. August, überfielen laut Polizei zwei bislang unbekannte Täter die Mitarbeiter eines Sportartikelgeschäfts in Billstedt beim Verlassen der Geschäftsräume.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurden die vier Angestellten des Geschäfts von den Räubern wieder in den Laden zurückgedrängt, als sie ihn nach Feierabend durch die Hintertür verlassen wollten. Beide Verdächtige waren hierbei maskiert und mit Schusswaffen bewaffnet”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Nachdem die Täter einen der Angestellten zum Öffnen eines Tresors gebracht und daraus mehrere tausend Euro entwendet hatten, flüchteten sie durch die Hintertür.

Die alarmierten Polizeikräfte leiteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch ein Personenspürhund eingesetzt wurde. Diese führten jedoch nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.

Die Gesuchten werden beide wie folgt beschrieben:

– männlich – ca. 170 cm groß – maskiert – dunkle Bekleidung – Turnschuhe – bewaffnet mit schwarzer Schusswaffe

Die Geschädigten wurden bei dem Überfall nicht verletzt.

Die Ermittlungen werden bei dem für die Region Mitte II zuständigen Raubdezernat (LKA 164) geführt und dauern an.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Hamburg: Kinder und Jugendliche rassistisch beleidigt und attackiert

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach zwei bislang unbekannten Männern, die am Samstagabend, 1. August, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am Bahnhof Hamburg-Blankenese rassistisch beleidigt und ein zwölfjähriges Mädchen geschlagen haben.

Die Staatschutzabteilung des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die zwei bislang unbekannten Männer bereits in einem Linienbus auf die Gruppe getroffen sein.

Am Bahnhof Blankenese stiegen sowohl die Männer als auch die Gruppe aus dem Bus.

Dort kam es mutmaßlich aufgrund der Hautfarbe der Kinder und Jugendlichen zu den rassistischen Beleidigungen. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde außerdem durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

Anschließend flüchteten die beiden Männer in unbekannte Richtung.

Eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zur Festnahme der Täter. Diese können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – deutsche oder osteuropäische Erscheinung – bekleidet mit orangefarbenem T-Shirt

Täter 2:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – bekleidet mit dunkelblauem Oberteil und grauer Hose – trug eine camouflagefarbene Mütze und eine Brille

Das Mädchen erlitt durch den Faustschlag eine Prellung an der Schläfe und wurde durch Rettungssanitäter vor Ort versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder an einem Polizeikommissariat zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Polizei Hamburg gelingt Schlag gegen Geldwäscher

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Hamburg – Bereits seit Ende September des vergangenen Jahres waren Ermittler mehrerer Fachdienststellen des Hamburger Landeskriminalamts gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg einem Komplex aus Geldwäschestraftaten nachgegangen.

“Es hatten Anhaltspunkte dafür vorgelegen, dass mehrere Täter sich zusammengetan hatten, um illegal erwirtschaftete Gelder ins Ausland zu verbringen”, so der Hamburger Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Nach den umfangreichen Ermittlungen wird laut der Polizei Hamburg bislang davon ausgegangen, dass es sich um vier Hauptverdächtige handelt.

Gegen den 68-jährigen Mann und dessen Ehefrau (69), beides iranische Staatsangehörige, sowie zwei Söhne (35, 42), beides Deutsche, besteht der Verdacht der gemeinschaftlichen banden- und gewerbsmäßigen Geldwäsche.

Für die tatsächliche Durchführung der Geldtransporte ins Ausland sollen sie sich weiterer Mittäter bedient haben.

So sollen in offenbar mindestens 50 Fällen jeweils hohe Bargeldsummen angenommen und teils über mehrere Landesgrenzen zu Abnehmern ins Ausland verbracht worden sein, vornehmlich nach Spanien.

Das Gesamtvolumen der verfahrensgegenständlichen Bargeldtransporte beläuft sich auf fast fünf Millionen Euro, wobei es sich in den meisten Einzelfällen jeweils um Geldbeträge im unteren sechsstelligen Bereich handelte.

“Es wird davon ausgegangen, dass das Geld zumeist aus dem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen stammte. Für diese per Auto oder Flugzeug erfolgten Kurierdienste sollen die Tatverdächtigen jeweils anteilig entlohnt worden sein”, so Abbenseth.

Am vergangenen Wochenende traten die monatelang verdeckt geführten Ermittlungen schließlich in die offene Phase.

Im Rahmen einer konzertierten Aktion durchsuchten die Ermittler gemeinsam mit einer Staatsanwältin und zwei Rechtspflegern über ein Dutzend Wohnungen in Hamburg und Winsen/Luhe sowie einen Goldhandel am Hamburger Hauptbahnhof.

Die Durchsuchungen richteten sich sowohl gegen die vier Hauptverdächtigen als auch gegen neun mutmaßliche Komplizen. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung noch nicht abgeschlossen ist.

Daneben stellten die Ermittler dabei unter anderem auch noch mehrere hunderttausend Euro Bargeld sowie zwei scharfe Schusswaffen und geringe Mengen Betäubungsmittel sicher.

Vorab hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse auch schon Arrestbeschlüsse im Gesamtwert von über 15 Millionen Euro erwirkt.

“Vor diesem Hintergrund wurden auch Vermögenswerte beschlagnahmt, darunter Bargeld und hochwertige Autos wie ein Range Rover und ein BMW X6. Daneben wurden auch Grundstücke in Poppenbüttel und Wesselburen sowie mehrere Bankschließfächer gesichert”, so Abbenseth.

Gestern Morgen kam es schließlich zu einer weiteren konzertierten Aktion gegen vier mutmaßliche Mittäter. Bei ihnen handelt es sich um zwei 41 und 49 Jahre alte Deutsche, einen 55-jährigen Deutschafghanen und einen 77-jährigen Iraner.

Die Ermittler durchsuchten deren Wohnungen in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie ein Geschäft in Sankt Georg. Es wurden zahlreiche schriftliche Unterlagen und elektronische Geräte sichergestellt sowie weitere Arrestbeschlüsse umgesetzt.

“In dem Geschäft stellten die Ermittler auch knapp 150.000 Euro Bargeld sowie Buchhaltungsunterlagen und Geldbanderolen sicher. Die Ermittler gehen davon aus, dass das deliktische Geld in diesem Geschäft von kleinen in große Geldscheine gewechselt wurde. Dadurch sollten das Volumen der Banknoten offenbar transportfähiger gemacht werden”, so der Polizeisprecher. .

Insgesamt wurden bei den Durchsuchungen mehr als 1,3 Millionen Euro Bargeld sichergestellt. Fünf der Tatverdächtigen wurden aufgrund erwirkter Haftbefehle verhaftet.

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