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Hamburg

Polizei Hamburg gelingt Schlag gegen Geldwäscher

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Hamburg – Bereits seit Ende September des vergangenen Jahres waren Ermittler mehrerer Fachdienststellen des Hamburger Landeskriminalamts gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg einem Komplex aus Geldwäschestraftaten nachgegangen.

“Es hatten Anhaltspunkte dafür vorgelegen, dass mehrere Täter sich zusammengetan hatten, um illegal erwirtschaftete Gelder ins Ausland zu verbringen”, so der Hamburger Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Nach den umfangreichen Ermittlungen wird laut der Polizei Hamburg bislang davon ausgegangen, dass es sich um vier Hauptverdächtige handelt.

Gegen den 68-jährigen Mann und dessen Ehefrau (69), beides iranische Staatsangehörige, sowie zwei Söhne (35, 42), beides Deutsche, besteht der Verdacht der gemeinschaftlichen banden- und gewerbsmäßigen Geldwäsche.

Für die tatsächliche Durchführung der Geldtransporte ins Ausland sollen sie sich weiterer Mittäter bedient haben.

So sollen in offenbar mindestens 50 Fällen jeweils hohe Bargeldsummen angenommen und teils über mehrere Landesgrenzen zu Abnehmern ins Ausland verbracht worden sein, vornehmlich nach Spanien.

Das Gesamtvolumen der verfahrensgegenständlichen Bargeldtransporte beläuft sich auf fast fünf Millionen Euro, wobei es sich in den meisten Einzelfällen jeweils um Geldbeträge im unteren sechsstelligen Bereich handelte.

“Es wird davon ausgegangen, dass das Geld zumeist aus dem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen stammte. Für diese per Auto oder Flugzeug erfolgten Kurierdienste sollen die Tatverdächtigen jeweils anteilig entlohnt worden sein”, so Abbenseth.

Am vergangenen Wochenende traten die monatelang verdeckt geführten Ermittlungen schließlich in die offene Phase.

Im Rahmen einer konzertierten Aktion durchsuchten die Ermittler gemeinsam mit einer Staatsanwältin und zwei Rechtspflegern über ein Dutzend Wohnungen in Hamburg und Winsen/Luhe sowie einen Goldhandel am Hamburger Hauptbahnhof.

Die Durchsuchungen richteten sich sowohl gegen die vier Hauptverdächtigen als auch gegen neun mutmaßliche Komplizen. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung noch nicht abgeschlossen ist.

Daneben stellten die Ermittler dabei unter anderem auch noch mehrere hunderttausend Euro Bargeld sowie zwei scharfe Schusswaffen und geringe Mengen Betäubungsmittel sicher.

Vorab hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse auch schon Arrestbeschlüsse im Gesamtwert von über 15 Millionen Euro erwirkt.

“Vor diesem Hintergrund wurden auch Vermögenswerte beschlagnahmt, darunter Bargeld und hochwertige Autos wie ein Range Rover und ein BMW X6. Daneben wurden auch Grundstücke in Poppenbüttel und Wesselburen sowie mehrere Bankschließfächer gesichert”, so Abbenseth.

Gestern Morgen kam es schließlich zu einer weiteren konzertierten Aktion gegen vier mutmaßliche Mittäter. Bei ihnen handelt es sich um zwei 41 und 49 Jahre alte Deutsche, einen 55-jährigen Deutschafghanen und einen 77-jährigen Iraner.

Die Ermittler durchsuchten deren Wohnungen in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie ein Geschäft in Sankt Georg. Es wurden zahlreiche schriftliche Unterlagen und elektronische Geräte sichergestellt sowie weitere Arrestbeschlüsse umgesetzt.

“In dem Geschäft stellten die Ermittler auch knapp 150.000 Euro Bargeld sowie Buchhaltungsunterlagen und Geldbanderolen sicher. Die Ermittler gehen davon aus, dass das deliktische Geld in diesem Geschäft von kleinen in große Geldscheine gewechselt wurde. Dadurch sollten das Volumen der Banknoten offenbar transportfähiger gemacht werden”, so der Polizeisprecher. .

Insgesamt wurden bei den Durchsuchungen mehr als 1,3 Millionen Euro Bargeld sichergestellt. Fünf der Tatverdächtigen wurden aufgrund erwirkter Haftbefehle verhaftet.

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Hamburg

Ermittlungen nach tragischem Unfall im Hauptbahnhof

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Bundespolizisten im Hauptbahnhof Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am 11. August verstarb ein bislang unbekannter Mann an den S-Bahngleisen im Hamburger Hauptbahnhof, nach einem Gleissturz ohne Fremdeinwirkung.

“Das Verletzungsbild lässt darauf schließen, dass der Mann später von einer S-Bahn erfasst wurde”, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens.

Der verstorbene Mann konnte jetzt im Institut für Rechtsmedizin von Ermittlern des LKA der Polizei Hamburg identifiziert werden.

Es handelt sich um einen afghanischen Staatsangehörigen im Alter von 37 Jahren.

Ermittler der Bundespolizei konnten nach intensiven Ermittlungen nunmehr auch den mutmaßlichen Unfallzug ermitteln. Eine entsprechende Spurenlage ist im Frontbereich der S-Bahn vorhanden.

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Hamburg

Hamburg: Tesla-Fahrerin verstirbt nach Unfall

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstag,13. August, die 48-jährige Fahrerin eines Tesla tödlich verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Ost hat die Ermittlungen übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr die 48-Jährige die Poppenbüttler Hauptstraße in Richtung An der Alsterschleife, als sie aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Fahrzeug nach links von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.

Ersthelfer versorgten die Verunglückte, die offensichtlich schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Polizeibeamte bargen die 48-Jährige und führten Reanimationsmaßnahmen durch, ehe die zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungskräfte die weitere Versorgung übernahmen und sie mit einem Rettungswagen unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus transportierten.

Nach polizeilichen Erkenntnissen erlag die 48-Jährige dann im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme mussten mit fünf Funkstreifenwagen die Poppenbüttler Hauptstraße zeitweise gesperrt und der Verkehr weiträumig abgeleitet werden. Darüber hinaus setzte der Verkehrsunfalldienst die Spurensicherung und einen Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallhergangs ein.

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Hamburg

Hamburg: Tödlicher Unfall im Hauptbahnhof

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Eine Streife der Bundespolizei am S-Bahnsteig im Hauptbahnhof- Symbolfoto: Bundespolizei

Hamburg – Nach erstem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg stürzte ein Mann am 11.08. gegen 02.20 Uhr in ein S-Bahngleis im Hauptbahnhof. Aufgrund des Verletzungsbildes ist davon auszugehen, dass der Mann später von einer S-Bahn erfasst wurde. Der Mann verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen am Unfallort und wurde unterhalb des Bahnsteiges neben den Gleisen gegen 08.20 Uhr aufgefunden.

Gegen 08.30 Uhr informierte die Notfallleitstelle der S-Bahn die Bundespolizei über den Personenunfall am Gleis 1. Umgehend erreichten neun Funkstreifenwagen der Bundes- und Landespolizei, sowie Kräfte der Feuerwehr mit RTW und Notarzt den Einsatzort. Der Leichnam wurde durch Kräfte der Feuerwehr geborgen und in das Institut für Rechtsmedizin überführt.

Erster Ermittlungsstand der Bundespolizei:

Es konnte bereits eine erste Sichtung und Auswertung der Videoaufnahmen der Bahnsteigkameras vorgenommen werden. Nach jetzigem Sachstand stürzte der Mann gegen 02.20 Uhr ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Er befand sich anschließend unterhalb des Bahnsteigs (Schutzraum) und konnte somit zunächst nicht entdeckt werden.

“Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse auf eine Fremdeinwirkung oder einen Suizid vor: Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus”.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum beteiligten Unfallzug, dauern an. Die Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Die Identität des Verstorbenen konnte noch nicht festgestellt werden; hierzu führt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen. Weitere Informationen liegen zurzeit nicht vor!

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