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Bargteheide

Bargteheide: Positive Bilanz nach Corona-Neustart

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Foto: Stadt Bargteheide/hfr

Bargteheide – Seit dem 12. Juni ist das Freizeitbad Bargteheide wieder geöffnet. Die NutzerInnen arrangieren sich dabei gut mit den Corona-Schutzmaßnahmen. Wie in jeder normalen Saison ist auch in diesem Jahr das Wetter der ausschlaggebende Faktor für einen Freibadbesuch.

An sonnigen Tagen verzeichnet das Freibad trotz einiger Einschränkungen als Folge der Corona-Pandemie täglich wachsende Besucherzahlen. Beatrix Jahn, Leiterin der städtischen Einrichtung, lobt die Disziplin der BesucherInnen: „Unsere Badegäste halten die Vorgaben in aller Regel gewissenhaft ein. Die BesucherInnen freuen sich, dass sie bei uns im Freibad schwimmen und relaxen können.“

 Insgesamt konnten bisher schon mehr als 17.500 Badegäste begrüßt werden. Besucherstärkster Tag war der 26. Juni mit 1181 Gästen.

Mathias Steinbuck, Erster Stadtrat der Stadt Bargteheide, ergänzt: „Die Gäste haben Verständnis für die Situation und wissen, dass sich auch das Freibadpersonal die Regelungen nicht ausgesucht hat. Ich danke daher ausdrücklich den Besucher*innen und Mitarbeitenden für die Umsetzung.“

„Eine Neuerung im Schwimmerbecken mit den abgeteilten Schwimmbahnen kommt bei den Badegästen sehr gut an“, ergänzt Jahn. „Sportlich ambitionierte Badegäste können nun ihre Bahnen ziehen und überholen.“

Während der Sommerferien konnte wegen weiterer Lockerungen der Vorgaben des Landes die Attraktionen wie der Sprungturm und die große Rutsche wieder geöffnet werden. Die Nutzung wird im Moment jeweils abwechselnd angeboten, da die Mitarbeitenden hier verstärkt auf die Einhaltung des Abstandsgebotes achten müssen.

Für die Rabattregelungen für SaisonkarteninhaberInnen wurden inzwischen Informationen zum Verfahren sowie ein Antragsformular auf der Website der Stadt eingestellt.

Wer einen rückwirkenden Rabatt auf bereits erworbene Saisonkarten in Höhe von 20 Euro auf den bereits gezahlten Kartenpreis im Jahr 2020 in Anspruch nehmen will, muss den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag bis spätestens zum Saisonende am 6. September an der Kasse des Freizeitbades oder im Rathaus einreichen.

Alternativ können SaisonkarteninhaberInnen stattdessen einen zusätzlichen Rabatt von 30 Euro für die Freibadsaison 2021 erhalten. Hierfür ist kein gesonderter Antrag notwendig. Der Rabatt wird beim Erwerb berücksichtigt und gilt auch auf den Vorverkaufspreis.

Alle aktuellen Informationen zum Freibad können auf der Homepage der Stadt unter abgerufen werden.

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Bargteheide

100 Prozent Kultur: Kleines Theater gibt alle Sitzplätze frei

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Bargteheide – Was einst zu unserer Normalität zählte, wird nun wieder Realität: Ein Theaterbesuch, der durch die nun wieder mögliche volle Präsentation seiner Künstler und Künstlerinnen auf der Bühne und sein vielfältiges Publikum im Saal zu einem gelungenen Ereignis wird.

Foto: Kleines Theater Bargteheide

Ab dem 18. Oktober öffnet das Kleine Theater Bargteheide den Saal wieder zu 100 Prozent. Es gilt die GGG-Regel. Beim Betreten des Theaters bis zur Überprüfung des notwendigen entsprechenden Nachweises über den Status geimpft, genesen oder getestet durch unser Einlass Personal gilt die Maskenpflicht. Am Platz darf die Maske dann abgenommen werden. Das Bargteheider Theater verfügt über eine ausgezeichnete Lüftungsanlage, die ausschließlich mit Frischluft versorgt wird. 

Ab dem 18. Oktober läuft der Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen ab November wieder mit der Möglichkeit der Platzauswahl für alle Besucher der Bühnenveranstaltungen über den Saalplan. Beim Kino bietet die vollständige Saalbelegung Platz für eine größere Besucherzahl und somit keine Probleme bei der Vorreservierung.

Das Programm der kommenden Wochen kann sich sehen lassen. Im Kino gibt es am 22. Oktober um 19.30 Uhr den Film „Die Unbeugsamen“ in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bargteheide, Frau Anna Roggensack und Helga Schuchardt (ex-MdB, ehemalige Kultursenatorin HH und Kultusministerin Niedersachsen) als besonderen Gast. „Dear Future Children“ mit dem Regisseur Franz Böhm als Special Guest schließt sich am 23. Oktober um 15.30 Uhr an. Und am 28. Oktober gibt es den Film „Father“ in Kooperation mit dem Hospizverein Ahrensburg. Alle Infos zum Programm immer unter: www.bargteheide-kino.de

Auch im Theater geht es wieder richtig rund! Am 21. Oktober um 19.30 Uhr wird beim Bargteheider Poetry Slam der Kreativität freien Lauf gelassen. Und am 24. Oktober gibt es ein grandioses Konzert von und mit LaLeLu „Unplugged“. Das Team von LaLeLu hat schon viele Bargteheider begeistert, ihre Aufführungen sind so mitreißend und begeisternd! Für die eigentlich ausverkaufte Veranstaltung gibt es durch die neue Regelung noch 100 Tickets. Diese können über unsere Webseite erworben werden: www.kleines-theater-bargteheide.de oder in den Vorverkaufsstellen gekauft werden. „Ekel Alfred“, das TV Kult Live Event mit dem Ensemble der Kammeroper Köln sollten Sie sich nicht entgehen lassen, die Aufführung ist am 31. Oktober um 19 Uhr im Kleinen Theater Bargteheide.

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Bargteheide

Bargteheider Schüler suchen Fake News im Internet

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Bargteheide – Das Lern- und Medienzentrum des Eckhorst Gymnasiums nimmt nach Corona die beliebten Präsenzseminare mit einer neuen Kooperation wieder auf: Mit Referentin Antje Wengorz machten sich alle 7. Klassen als „FakeHunter“ auf die Spuren von Falschmeldungen im Internet. Im November schließen sich die Eltern-Medien-Abende an.

„Was heute im Netz so aussieht wie eine Nachricht, ist nicht zwangsläufig eine – da es ist es entscheidend, Werkzeuge in der Tasche zu haben, um echte Berichterstattung von Fake-News unterscheiden zu können“, begründet der Leiter des Lern- und Medienzentrums, Michael Schwarz, das neue Projekt „FakeHunter“.

FakeHunter ist ein Projekt der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und wie das Gymnasium Eckhorst mit dem Medienkompetenzpreis des Landes Schleswig—Holstein ausgezeichnet worden.

„Wir möchten unsere Kompetenzen in der Vermittlung von Informations- und Recherchekompetenz nutzen, um Schülerinnen und Schülern einen kritischen und sachgerechten Umgang mit digitalen und analogen Medien nahezubringen“, erklärt Antje Wengorz von der Stadtbibliothek Bargteheide, die als Referentin kompetent und fröhlich alle 7. Klassen durch das Planspiel führte.

In Teams machten sich die Jugendlichen dabei detektivisch auf die Suche nach Falschmeldungen und arbeiten für sich heraus, woran man diese erkennen kann.

Die Schülerinnen und Schüler waren von dem Planspiel überzeugt: „Es gibt Leute, die uns auf ihre Seite locken wollen und deswegen falsche Sachen sagen, zum Beispiel, dass es kein Corona gibt. Das kann man aber schon erkennen, wenn man es erstmal begriffen hat“, erklärt Emily, FakeHunterin aus dem 7. Jahrgang.

„Überzeugend an dem Projekt ist, dass es den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe begegnet und nicht von oben herab“, lobt Justus Lehmann, der seit Beginn des Schuljahres als BFD-Kraft im Lern- und Medienzentrum der Schule arbeitet. „Dadurch, dass sie sich selbst so aktiv sind, prägen sie sich die Unterschiede einfach besser ein und Spaß macht es noch dazu!“

Zusammen mit Leiter Michael Schwarz und dem Medienteam der Schuler bereitet er jetzt schon die Eltern-Medien-Abende im November vor, zum Beispiel den großen GamesTreff, an denen Eltern alle möglichen Computerspiele selbst ausprobieren können. Das ist immer sehr erhellend und sorgt für mehr Verständnis in den Familien. „Gut, dass wir wieder loslegen können“, freut sich der Medien-Experte.

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Umwelt und Klima

Endlich handeln! Heute ist Klimastreik – auch in Bargteheide und Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Seit 2018 wird in Stormarn für den Klimaschutz demonstriert. Nun soll am Freitag, 24. September, wieder eine große Demonstration stattfinden.

Foto: hfr

Die Demo beginnt um 15 Uhr vor dem Kreistagsgebäude in Bad Oldesloe. Bereits um 13:30 Uhr startet vom Bargteheider Utspann-Parkplatz aus eine Fahrraddemo nach Bad Oldesloe.

Der Druck der Fridays for Future-Bewegung führte dazu, dass der Kreis Stormarn sich 2019 auf das von den Aktivisten geforderte 1,5-Grad Ziel verständigt hat.

Jetzt muss der Kreis seinen nötigen Beitrag leisten, um die Erderhitzung auf 1,5-Grad zu beschränken.

Die Demonstranten kritisieren, dass für dieses Ziel noch lange nicht genug getan wird. Und das, nachdem auch das Bundesverfassungsgericht die Politik zum Handeln verpflichtet hat.

Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl sagt Josephine Strehmel, Sprecherin der FFF-Bewegung:

„Wir haben keine Zeit mehr, zu diskutieren. Die Politik kennt seit Jahren die Herausforderungen des Klimaschutzes. Das demonstrieren hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind. Wenn dennoch nichts passiert, muss halt eine neue Politik her!“

Diesen Schritt versuchen aktuell Jakob Blasel, der in Rendsburg-Eckernförde für die Grünen kandidiert und mit Listenplatz 8 eine realistische Chance hat, in den nächsten Bundestag einzuziehen, und Nils Bollenbach, Direktkandidat für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte.

Bollenbach hat die FFF-Bewegung Stormarn 2018 gegründet und ist bis heute aktiv.

„Alle reden inzwischen über den Klimaschutz, aber keiner macht etwas. Unser Druckmittel war das Schulschwänzen, aber schon damals standen die Klassenzimmer nie wirklich leer. Diese Bundestagswahl ist so entscheidend. Fridays for Future braucht nach der Bundestagswahl eine Neuausrichtung, sollte es wieder zu einer Regierung kommen, die an völlig verspäteten Zielen festhält. Demonstrieren reicht dann nicht mehr aus. Entweder wird unsere Bewegung radikaler, um die Politik endlich zu mehr Klimaschutz zu bewegen, oder wir machen die nötige Politik selber, indem wir eine starke Kraft im Bundestag werden.“

Josephine Strehmel lacht und ergänzt dazu: „Eigentlich machen wir schon die ganze Zeit die Arbeit der Politiker. Sie hätten die Klimakrise längst ernstnehmen und bekämpfen sollen. Jahrelang ist nichts passiert. Da ist es kein Wunder, dass wir jetzt selbst aktiv werden.“

„Wie dringend es ist, jetzt zu handeln, sehen wir an den verheerenden Überschwemmungen im Ahrtal“, erklärt Bollenbach und führt weiter aus:

„In Kürze werden wir Kipppunkte erreichen und dann haben wir gar keine Chance mehr. Das hat der gerade veröffentlichte IPCC Bericht sehr deutlich gemacht. Die jetzt zu wählende Bundesregierung wird die letzte sein, die eine realistische Chance hat, etwas gegen die Klimakrise zu tun.“

Vom Meckern zum Mitbestimmen, das ist das neue Motto der Stormarner FFF-Bewegung.

Die Aktivisten begrüßen deshalb die Initiative „German Zero“, die gerade in Bargteheide einen Bürger*innenentscheid zum Klimaschutz anstrebt. Josephine Strehmel sagt dazu:

„Genau darum geht es. Man muss ja gar nicht in einer Partei aktiv werden. In unserer Demokratie haben wir als Bürger*innen genug Macht. Mit unserer Stimme bei der Wahl am Sonntag, aber auch, indem wir uns kontinuierlich in die Politik einmischen. Die Sitzungen der politischen Gremien sind ja alle öffentlich.“

Für den Kreis Stormarn geht es den Aktivisten vor allem um mehr Tempo beim Erreichen der Klimaneutralität und darum, die gemachten Versprechen zu halten. „Das 2019 beschlossene Ziel, im Kreis Stormarn die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, ist längst überholt!“, sagt Josephine Strehmel.

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