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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Aufwendige Uhu-Rettung am Kalkberg

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Foto: Feuerwehr Stadt Bad Segeberg/hfr

Bad Segeberg – Aufwendige Tierrettung am Segeberg Kalkberg. Ein Bürger meldete sich am Samstagmittag bei der Polizeistation Bad Segeberg. Ein Tier sei in den Burgbrunnen der ehemaligen Siegesburg am Segeberger Kalkberg gefallen.

Der Polizeibeamte leitete den Sachverhalt an die zuständige Rettungsleitstelle Holstein weiter, die wiederrum den Einsatzleiter vom Dienst Mark Zielinski verständigte.

“Dieser machte sich auf den Weg, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Vor Ort wurde der Einsatzleiter dann vom Anrufer am Fuße des Berges in Empfang genommen und beide machten sich zu Fuß auf den Weg zur Einsatzstelle” so Feuerwehrsprecher Dennis Schubring .

Tierrettung am Kalkberg

Auf der Aussichtsplattform angekommen konnte man zwar nichts erkennen, jedoch waren aus dem Brunnen, der sich an der Abbauwand zur Seite des Freilichttheaters befindet Tierlaute wahrnehmbar. Durch weitere Erkenntnisse sollte es sich bei dem Tier um einen Jungvogel, der seit langem am Berg lebenden Uhus handeln.

Der Einsatzleiter entschied sich nach eigenen Angaben “Staffelalarm” für die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg auszulösen, um für weitere Maßnahmen Material und Personal vor Ort zu haben.

Da der alte Brunnen der ehemaligen Siegesburg eine Tiefe von 40 Meter misst, wurde eine spezielles Messgerät an einer langen Leine herabgelassen, um die Umgebungsluft zu ermitteln. Dieses zeigte nach wenigen Metern einen schlechten Sauerstoffgehalt an. Mit einem Scheinwerfer konnte der Bereich ausgeleuchtet und per Fernglas das Tier dann in seiner missligen Lage gesichtet werden.

Für weitere fachliche Unterstützung wurde neben Mitarbeitern des Noctalis auch Spezialisten des Technischen Hilfswerk Bad Segeberg nachgefordert. Bis zur deren Ankunft wurden Lockversuche mittels Fangnetz und Lebendfutter unternommen, leider erfolglos. Zeitgleich bereiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Segeberg eine Atemluftflasche mit Verlängerungsschläuchen vor, diese wurden dann in den Brunnen hinabgelassen, um das Tier mit Frischluft zu versorgen.

Tierrettung am Kalkberg

Die angeforderten Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk bereiteten auf der Plattform eine Stangenkonstruktion und Seiltechnik vor, um einen Kameraden mit umluftunabhängigen Atemschutz und Absturzsicherung sicher in die Tiefe zu lassen.

Nach Erreichen des Brunnengrundes konnte das Jungtier in einen Transportsack verpackt und nach ober gezogen werden. Anschließend machte sich mit Seilunterstützung der Einsatzkräfte auf der Plattform der Kamerad in der Tiefe wieder auf den Weg nach oben.

Tierrettung am Kalkberg

Der Uhu konnte an Mitarbeiter vom Fledermauszentrum Noctalis, die die Rettungsarbeiten die ganze Zeit über unterstützten, entkräftet übergeben werden. Sie werden sich jetzt fachmännisch weiter um das Tier kümmern. Der Einsatz dauerte insgesamt dreieinhalb Stunden.

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Ahrensburg

Ladendieb (44) in Ahrensburg erwischt und zwei Tage später verurteilt

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Ahrensburg – Am 27. Oktober wurde ein 44-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz von der Ahrensburger Polizei vorläufig festgenommen, nachdem er an dem Tag gleich zweimal beim Ladendiebstahl ertappt worden war.

Symbolbild: Shutterstock.com

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde bereits am 28. Oktober im beschleunigten Verfahren gegen ihn verhandelt und er durch das Amtsgericht Lübeck zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Der Mann hatte am Montag (27.10.) gegen 9 Uhr in der Klaus-Groth-Straße in Ahrenburg einen Ladendiebstahl begangen und war nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung bei der Kriminalpolizei zunächst wieder entlassen worden.

Davon offenbar unbeeindruckt, führte sein Weg ihn anschließend direkt in einen weiteren Supermarkt in der Großen Straße in Ahrensburg, wo er gegen 12 Uhr einen erneuten Diebstahl beging.

Daraufhin wurde der Mann vorläufig festgenommen und verblieb im Polizeigewahrsam, weil die Staatsanwaltschaft entschied, Hauptverhandlungshaft und die Verhandlung im beschleunigten Verfahren zu beantragen.

Die Hauptverhandlungshaft in der Justizvollzugsanstalt Lübeck blieb dem Mann erspart, da das Amtsgericht Lübeck bereits am gestrigen Tage (28.10.) die Hauptverhandlung im beschleunigten Verfahren gegen ihn durchführte. Dort wurde er wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, weil es sich um die erstmalige Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe gehandelt hat.

Der 44-jährige zeigte sich von der umgehenden Reaktion der Strafverfolgungsbehörden deutlich beeindruckt. Der Richter verabschiedete ihn mit den Worten, er hoffe, den Angeklagten nicht wiederzusehen. Dies versprach der Mann kleinlaut.

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Ahrensburg

Gleichgewicht verloren: Fahrgast in Ahrensburger Linienbus schwer verletzt

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Ahrensburg – Ein Fahrgast ist in einem Linienbus gestürzt und verletzte sich dabei schwer. Der 79-Jähriger verlor offenbar das Gleichgewicht, als der Bus an einer Ampel stark abbremsen musste.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 27. Oktober gegen 14 Uhr in der Manhagener Allee

Nach bisherigem Ermittlungsstand stieg ein 79-jähriger Großhansdorfer in den Bus in der Hamburger Straße ein und blieb während der Fahrt stehen.

Auf Höhe der Einmündung Am Aalfang bremste der Bus auf Grund einer umspringenden Ampel stärker ab. Der Großhansdorfer konnte sich nicht mehr festhalten, stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen werden von der Polizei Ahrensburg geführt.

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Grönwohld

Mord auf Spielplatz in Grönwohld: 21-Jähriger festgenommen!

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Grönwohld – Nach dem Mord an einem Grönwohlder (22) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenomnen. Ein 21-Jähriger, der ebenfalls in dem Ort wohnt, soll das Opfer mit zahlreichen Messerstichen auf dem Spielplatz getötet haben.

Symbolbild: Stormarnlive.de

Am Donnerstag (22. Oktober) hatte ein Passant die Leiche des 22-Jährigen gefunden und anschließend die Polizei informiert. Der junge Mann war offensichtlich Opfer eines Verbrechens geworden.

Am Sonntag (25. Oktober) hat das Amtsgericht Lübeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes gegen einen 21-jährigen Grönwohlder erlassen.

Der Mann, bei dem es sich um einen Bekannten des Opfers handelt, war nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am Abend des 21. Oktober für 22 Uhr mit dem Getöteten auf dem betreffenden Spielplatz verabredet gewesen. Beide standen offenbar in geschäftlicher Verbindung, wobei deren genaue Natur noch der weiteren Ermittlung bedarf.

Es besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte das arg- und wehrlose Opfer auf dem Spielplatz von hinten mit einem Messer angegriffen hat.

Mehrere Anwohner hatten kurz nach 22 Uhr Schreie aus Richtung des Spielplatzes gehört. Im Rahmen der Leichenöffnung wurde eine Vielzahl von Stichverletzungen im Bereich des Rückens festgestellt. Das Opfer verstarb infolge Verblutens.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten wurden verschiedene Messer festgestellt, ob die Tatwaffe darunter ist, müssen die kriminaltechnischen Untersuchungen zeigen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck am späten Nachmittag des 25. Oktober Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des heimtückisch begangenen Mordes gegen den Beschuldigten erlassen.

Dieser hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, als Beschuldigter keine Angaben zu dem Tatvorwurf zu machen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Lübeck verbracht.

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