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Kreis Pinneberg

Tornesch: Vater ertrinkt, als er seine Tochter retten möchte

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Tornesch – Er wollte sein Kind retten und starb dabei. Gestern Abend (23.07.) ist es in der Heimstättenstraße in Tornesch (Kreis Pinneberg) zu einem Unglücksfall durch Ertrinken gekommen.

Nach bisherigem Stand stürzte ein 9-jähriges Mädchen um 21:56 Uhr ohne Fremdeinwirkung in den dortigen Weiher.

Ihr 61-jähriger Vater versuchte sie zu retten und begab sich ebenfalls in den Weiher. Laut bisherigen Erkenntnissen waren beide Nichtschwimmer.

Die Hilferufe des Mädchens alarmierten Zeugen, die das Kind aus dem Wasser retten konnten.

Polizeibeamte bargen wenig später den 61-Jährigen.

Rettungskräfte reanimierten den Vater und brachten ihn in ein Hamburger Krankenhaus. Hier ist der Mann heute Morgen verstorben.

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Kreis Pinneberg

12-Jährige belästigt: Passanten stellen Mann (85) nach Sexualdelikt

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Wedel – Dank des Eingreifens mehrerer Passanten ist es am späten Dienstagvormittag um 11:40 Uhr in der Gärtnerstraße in Wedel (Kreis Pinneberg) zur Festnahme eines Täters nach einem Sexualdelikt zum Nachteil einer 12-Jährigen gekommen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen setzte sich der 85-Jährige innerhalb einer Bushaltestelle neben ein 12-jähriges Mädchen und griff nach deren Gesäß.

Das Mädchen lief davon und wandte sich im nahen Park an eine 45-jährige Wedelerin. Die Frau ließ sich den Täter zeigen, der sich soeben mit seinem Fahrrad entfernte.

Im Bereich der Einmündung Lülanden / Gärtnerstraße holte die Wedelerin den 85-Jährigen ein und forderte Passanten auf, den Mann festzuhalten.

Eine Streife des Polizeireviers Wedel nahm den Tatverdächtigen aus Wedel mit und brachte ihn zwecks weiterer Maßnahmen zur Kriminainspektion nach Pinneberg.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entließen die Ermittler den Beschuldigten mangels Haftgründen.

Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Verdachts des Sexuellen Missbrauchs. Die 12-Jährige blieb körperlich unverletzt und wurde in die Obhut ihrer Mutter übergeben.

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Kreis Pinneberg

Betrüger täuschen Corona-Notfall vor: 10.000 Euro erbeutet

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Halstenbek – Am vergangenen Freitag (11.06.2021) ist es in Halstenbek (Kreis Pinneberg) zu einem Betrug gekommen, bei dem die Täter einen medizinischen Notfall vortäuschten und damit über 10.000 Euro erlangt haben.

Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt eine 83-jährige Halstenbekerin aus der Gärntnerstraße am Freitagvormittag (11.06.2021) einen Anruf einer angeblichen Krankenhausmitarbeiterin.

Die Tochter und der Schwiegersohn der Angerufenen seinen schwer an Corona erkrankt und würden in einem Krankenhaus in Niedersachsen liegen.

Die angebliche Krankenschwester und der vorgeblich behandelnde Arzt beruhigten die emotional aufgewühlte Halstenbekerin zunächst.

Für die anstehende Behandlung der Erkrankten müssten teure Medikamente aus dem Ausland bestellt werden, die über 30.000 Euro kosten sollten.

Die falschen Mediziner brachte die Rentnerin schließlich dazu, über 10.000 Euro von ihrem Bankkonto abzuheben.

Um die Mittagszeit erschien wie angekündigt ein Bote und holte das Geld bei der Geschädigen zu Hause ab.

Es handelte sich um einen zwischen 1,80 und 1,90 Meter großen Mann mit schwarzen gekräuselten Haaren. Der Unbekannte war mit einer schwarzen, langen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet und sprach aktzentfreies deutsch.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Pinneberg bitten unter 04101 2020 um sachdienliche Hinweise.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang wiederholt vor den Betrugsmaschen der Täter.

Am Telefon geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten. Die Täter schaffen es, insbesondere ältere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die Kriminellen zu übergeben.

Häufig werden die Legenden von Polizeibeamten und in Not geratenen Angehörigen verwendet.

Die Polizei ruft insbesondere ältere Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellhörig zu werden und umgehend die Polizei zu informieren. Darüber hinaus rät die Polizei jüngeren Familienangehörigen, ihre lebensälteren Verwandten und Bekannten für das Thema zu sensibilisieren.

Zudem können sich besorgte Bürger bei bestehender Unsicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen an jede örtliche Polizeidienststelle oder gleichermaßen an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg, Standort Pinneberg (04101 2020), wenden. Dort erhalten vermeintliche Opfer, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter örtlicher Geldinstitute, entsprechende Hinweise.

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Kreis Pinneberg

Wedel: Hund mit präparierter Wurst vergiftet

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Foto: Polizeidirektion Bad Segeberg/hfr

Wedel – Wie die Polizei jetzt mitteilte, ist es bereits am 08. Septemberin der Bahnhofstraße in Wedel (Kreis Pinneberg), Ecke Bei der Doppeleiche, zu einer Vergiftung eines Hundes gekommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen der Polizei ging der Hundehalter mit seinem Schäferhund zwischen 03:30 und 03:40 Uhr spazieren, als der Hund in einem Beet vor der dortigen Bank einen unbekannten Gegenstand gefressen haben soll.

Daraufhin sei das Tier erkrankt. Nach Einschätzung des behandelnden Tierarztes handelte es sich um eine Vergiftung.

Der Hundehalter fand weiterhin eine Wurst in dem Beet auf, die auf den Bildern dargestellt ist.

An der sichergestellten Wurst selbst fanden sich keine Hinweise auf ein Gift.

Dem Tier geht es zwischenzeitlich wieder besser.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Die Beamten des Ermittlungsdienstes Umwelt und Verkehr des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen.

Hinweise nehmen die Beamten unter 04121 4092-0 entgegen.

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