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Bad Oldesloe

Open Stage Stormarn: Kulturschaffende präsentieren sich im KuB

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Bad Oldesloe – Mit dem neuen Format Mix & Match – Open Stage Stormarn möchte die Kulturabteilung des Kreises Stormarn über die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) „Stormarn kulturell stärken“ gemeinsam mit dem Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe professionellen Kulturschaffenden eine Aktions- und Auftrittsplattform bieten.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Jeder kulturelle Beitrag wird mit einer kleinen Aufwandsentschädigung berücksichtigt.

Über die ArGe „Stormarn kulturell stärken“ werden 8.000 Euro für dieses Format zur Verfügung gestellt.

Für insgesamt 14 Kulturschaffende stellt das KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe am 30. Juli von 12 bis 20 Uhr seine Räumlichkeiten sowie die technische Ausstattung zur Verfügung.

Auf Grund der zurzeit geltenden Corona-Bestimmung findet das Projekt in besonderer Form statt: Die Auftritte werden von Rolf Schwarz professionell gefilmt und anschließend bearbeitet. Zu sehen sind die Videos dann im August auf dem YouTube-Kanal „Kultur in Stormarn“. Ein besonderes Highlight gibt es am 26. August: Alle Akteure treffen sich erneut im KuB und spielen ein gemeinsames Arrangement ein. Auch dieses wird dann über YouTube der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mit dabei sind unter anderem Ella Burkhardt und Kjell Kitzing. Kjell Kitzing spielt seit neun Jahren Gitarre und ist Gewinner von Jugend Jazzt in Schleswig-Holstein. Ella Burkhardt singt mit Big Bands, Combos oder solo und war im September 2019 mit einer Big Band auf einer kleinen Japan-Tournee. Beide musizierten das erste Mal zusammen in der Schule und treten seit mehreren Jahren als Duo auf. Ihre Musik zeichnet sich durch verschiedene Einflüsse wie Jazz, Soul, Folk und Blues aus.

Auch der Bargteheider Jazzpianist Béla Meinberg präsentiert zusammen mit Thorbjørn Stefansson (Kontrabass) und Jordan Dinsdale (Schlagzeugeinen) als Béla Meinberg Trio einen musikalischen Beitrag auf der Open Stage. Bereits während des Studiums in Hamburg arbeitete Meinberg mit großen Namen der Szene zusammen und entwickelte mit Gleichgesinnten interessante Projekte. „Als ich gefragt wurde, hatte ich sofort Interesse, an diesem spannenden Projekt teilzunehmen“, so Meinberg. Als Pianist balanciert er zwischen Straight Ahead, Improvisation und diversen anderen Stilen.

Foto: Sandrina von Undin

Madeleine Lang war Backgroundsängerin von Marius Müller-Westernhagen, den Scorpions oder Udo Jürgens und sang mit ihrer markanten Stimme vor Millionen. Nun rückt die Stimme aus dem Hinter- in den Vordergrund und stellt auf der Open Stage Stormarn einen kleinen Teil aus ihrem eigenen Programm vor. Ihre Songs haben Ohrwurmcharakter und handeln von Geschichten, die ihr Herz bewegen.

Jaafar Daoud, Hakim Emam und Ameer Hussein Fares gehören zum festen Ensemble der mittelholsteinischen „Weltkapelle“. Doch auch zu dritt treten sie regelmäßig als das Trio Bidun Kahraba auf. Sicherlich werden sie mit den Instrumenten Ney, Rak, Oud, Tabla und Kanoun für die besondere Note sorgen. Ihre musikalischen Hintergründe und die Musik, die sie spielen, sind so vielfältig, wie die Instrumente. Die Musik erzählt von der Fremde und der Heimat.

Foto: Singe Hasheider

Jenny Beyer und Ursina Tossi bereichern mit ihren Tanz-Performances die musikalischen Beiträge. Die beiden Tänzerinnen setzen sich vor Ort mit den teilnehmenden Musikern auseinander und improvisieren ihre Bewegungen und Emotionen frei zur Musik. Beyer und Tossi arbeiten als professionelle Tänzerinnen und wurden bereits mit unzähligen Preisen ausgezeichnet.

„Wir sind gespannt, wie die einzelnen Kulturschaffenden untereinander agieren und welche Synergien dabei entstehen“, so Tanja Lütje, Kulturreferentin des Kreises Stormarn. Inken Kautter, KuB, ergänzt,

„Bei Mix & Match werden Künstler zusammengewürfelt und dann entsteht etwas völlig Neues.“

Das Förderprogramm Mix & Match – Open Stage Stormarn ist ein Projekt der Kulturabteilung des Kreises Stormarn für die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“, in Kooperation mit dem KuB (Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe). Die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“, ein Zusammenschluss der Sparkassen-Stiftung Stormarn, Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, Bürger-Stiftung Stormarn und des Kreises Stormarn. Das Projekt ist eine Initiative von Reinhard Mendel, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied im Stiftungsrat der beteiligten Stiftungen.

Die Kulturabteilung des Kreises Stormarn und das KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe lädt Sie nah Voranmeldung herzlich dazu ein, am 30 Juli im Zeitraum von 12.30 bis 20 Uhr an den Aufnahmen der Videos teilzunehmen.

Anmeldungen von Kulturschaffenden an katrin.offen@badoldesloe.de oder 04531-504192 bei Katrin Offen vom KuB mit einer gewünschten Uhrzeit.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Betrunkene Autofahrerin (39) verursacht mehrere Unfälle

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Bad Oldesloe – Am 9. Oktober konnten die Beamten des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe eine Trunkenheitsfahrt beenden und zwei Verkehrsunfallfluchten aufklären.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 39-jährige Skoda- Fahrerin aus dem Kreis Stormarn die BAB 1 aus Hamburg kommend in Richtung Lübeck auf dem linken Fahrstreifen.

Kurz hinter der Anschlussstelle Ahrensburg wechselte die Fahrerin auf den mittleren Fahrstreifen und kollidierte mit einem dort fahrenden VW Golf eines 23-jährigen Mannes aus Eutin. Die 39- Jährige setzte ihr Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Der Golf-Fahrer blieb unverletzt.

Anschließend kollidierte der Skoda zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe mit der rechten Leitplanke, auch danach setzte die Fahrerin ihre Fahrt unvermittelt fort.

Die Beamten konnten das in Schlangenlinien fahrende Fahrzeug auf dem Parkplatz Melmshöhe anhalten und kontrollieren.

Die 39-jährige Fahrerin war orientierungslos und stark alkoholisiert. Einen Atemalkoholtest lehnte sie ab. Die Blutprobenentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Der Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt.

Die Skoda- Fahrerin wird sich wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Verdachts der Trunkenheit sowie des Verdachts der Verkehrsunfallflucht verantworten müssen.

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Bad Oldesloe

Vortrag über Realismus-Maler Harald Duve in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Unter dem Titel „Kunst in Stormarn – ein kurzer Rückblick auf die letzten 150 Jahre“ stellt der ehemalige Kulturreferent des Kreises, Dr. Johannes Spallek, in den Jahrbüchern für den Kreis Stormarn Künstlerinnen und Künstler aus Stormarn vor, um aufzuzeigen, dass es in Stormarn ein interessantes Erbe der Bildenden Kunst gibt.

Harald Duwe: Ohne Titel (Stormarner Dorf), Foto: Johannes Spallek

“Durch meine gezielten Studien und gründlichen Recherchen konnte ich viel Neues entdecken”, sagt Spallek, “und bisher unbekannte oder kaum bekannte Kunstwerke erstmals beschreiben, wie z. B. das Leben und das künstlerische Werk von Karl Ballmer oder die Gemälde und zahlreichen „Kunst-am-Bau-Werke“ von Harald Duwe, die er in Stormarn realisierte.”

Der Heimatbund Stormarn (HBS) freut sich sehr, dass Johannes Spallek in einem ausführlichen Kunstvortrag neben diesen auch weitere bedeutende Stormarner Künstler besonders vorstellen wird.

„Bei meinen Studien geht es auch um die Frage nach dem Umgang mit dem kulturellen Erbe der Bildenden Kunst in Stomarn. Wo und wie kompetent wird sich um die Bildende Kunst, um Rezeption und den fachlichen Erhalt gesorgt?“ Eine hochaktuelle Frage! Wirdürfen sehr gespannt sein!

Der Vortrag findet im Kreisarchiv Sormarn, Bad Oldesloe, Mommsenstraße 14, statt und beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Begrenzte Teilnehmerzahl, es gilt die 3G-Regel.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe in alten Bildern: Der 13. Band kann jetzt bestellt werden

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Bad Oldesloe – Wie weit das Jahr bereits fortgeschritten ist erkennen treue Leserinnen und Leser der Bücher „Bad Oldesloe in alten Bildern“, jedes Jahr zur Weihnachtszeit kommt seit vielen Jahren ein neuer Band der beliebten Buchreihe auf den Markt.

Hochwasser in der Besttorstraße Mitte der 1950iger Jahre. Über dem Geschäft vom Lederhaus Schulz erkennt man das Werbeschild mit der Aufschrift „Offenbacher Lederware“. Otto Schultz steht derweil vor seinem Geschäft, direkt unter dem Werbeschild, und blickt nach links.

Daran ändert sich auch dieses Jahr nichts. „Wir haben wieder richtig viel Material von den Oldesloern bekommen“, berichtet Verleger Nico v. Hausen. Das es den 13. Band geben wird, daran gab es im Frühjahr bereits keinen Zweifel mehr. „Den Lockdown im Frühjahr musste man ja zwangsläufig viel in den eigenen vier Wänden verbringen. Das haben einige Menschen wohl auch zum Durchstöbern alter Bilder genutzt und uns angesprochen. Da waren wieder einige Bilderschätze dabei. Spätestens da wussten wir das es einen neuen Band geben wird“, so von Hausen.

Der Verlag kann sich auf eine treue Leserschaft verlassen, wobei auch immer wieder „Neulinge“ dazukommen. Das hat der Verlag gerade im letzten Jahr gemerkt. Viele haben in der Pandemie das Lesen wieder für sich entdeckt.

Die Vogelschießerumzugsspitze geht hier 1966 den Berliner Ring hinauf zur Kreuzung. Im Hintergrund hat man noch freie Sicht auf das Kinderheim – die Hochhäuser am Berliner Ring stehen noch nicht.

Der Verlag von Hausen gibt in diesem Jahr sogar vorab mehr über den Inhalt preis als in den letzten Jahren.

So wird das Lederhaus Schulz, welches 1989 für immer seine Türen schloss, beleuchtet. Dank Sybille Fischbach, geb. Schulz, dürfen sich die Leser nicht nur über Bilder vom Hause Schulz sondern auch über einige historische Oldesloer Aufnahmen freuen.

Die Geschichte der Königin-Luise-Schule ist auch vertreten. „Wir haben von Hansjochen Beth, der 1959 aus der Schule entlassen wurde, ältere Bilder von seiner Klasse und von Klassentreffen bekommen. So kann man getrost von einer Klasse im Wandel der Zeit sprechen. Das lockert die Geschichte noch ein bischen auf“, freut sich Verleger von Hausen.

Auch der Oldesloer Friedhof der ev. Kirchengemeinde kommt im 13. Band mit vielen historischen Aufnahmen vor. Desweiteren hält der Verlag von Hausen einige Bildern aus Mitte der 1980iger Jahre für seine Leser bereit. „Die Schranken in der Ratzeburger Straße, Blick auf den mit Parkstreifen versehenen Marktplatz oder auch ein Blick in die Mühlenstraße mit Kaufhaus Nickel sind nur einige Beispiele“, so von Hausen jun., der zusammen mit seinem Vater Claus im Augenblick die letzten Bilder durchgeht. Dazu kommt auch noch ein Musikfest im Travestadion, Schnee in der Hindenburgstraße 1969, die Tunneleröffnung in der Ratzeburger Straße und andere interessante Themen. Denn alles möchte der Verlag dann doch nicht verraten.

Kein Geheimnis ist auch in diesem Jahr wieder die Vorbestellphase, in der Vorbesteller des neuen Buches wieder fünf Euro sparen können. Statt regulär 19,80 € kostet es für Vorbesteller 14,80 €. „Fünf Euro gespart, aber vorallem ist man auf der sicheren Seite ein Exemplar zu bekommen“, so Nico v. Hausen.

Vorbestellen kann man „Bad Oldesloe in alten Bildern 13“ direkt beim Verlag von Hausen unter 0 45 31 / 18 10 58, bei der Buchhandlung Willfang, bei Pareibo und beim Buchservice Rehme bis zum 31. Oktober 2021.

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