Folge uns!

Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

Veröffentlicht

am

Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Kreis Steinburg

Nach Häufung von Infektionen:Schlachtbetriebs-Mitarbeiter und Erntehelfer sollen getestet werden

Veröffentlicht

am

Spargelernte Symbolfoto: Jai79/pixabay

Kiel – Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg  hat gestern , 8.Mai veranlasst, dass in großen Schlachtbetrieben in Schleswig-Holstein, sofern noch nicht geschehen, eine vollständige Testung der Belegschaft (inklusive Subunternehmer) auf SARS-CoV-2 durch das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich vorgenommen wird.

Sollten die Beschäftigten in Werkswohnungen oder diesen ähnlichen privaten Gemeinschaftsunterkünften leben und dort weitere nicht im Schlachthof angestellte Personen wohnen, sind diese ebenfalls zu testen.

Zudem sind weitergehende Tests für Erntehelfer in Vorbereitung in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte.

Gesundheitsminister Heiner Garg: “Alle Beteiligten müssen ihren Teil dazu beitragen, dass wir die eingeleiteten Lockerungen verantworten können. Schleswig-Holstein wird mit Nachdruck und Konsequenz die notwendigen Maßnahmen verfolgen. Dazu gehören Quarantänemaßnahmen, Kontaktverfolgung und umfangreiche Tests durch die Gesundheitsämter vor Ort. Aber auch jeder einzelne Mensch und alle Unternehmen müssen durch entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen, Abstandregeln und Hygienemaßnahmen weiterhin zum Infektionsschutz aller beitragen”.

Die gestiegene Anzahl von Corona-Infektionen im Kreis Steinburg und damit die Überschreitung des von Bund und Ländern festgelegten Werts für Neuinfektionen sind derzeit auf ein lokal begrenztes Ausbruchsgeschehen im Zusammenhang mit einem Schlachthof zurückzuführen.

Wie auch von der Ministerpräsidentenkonferenz vorgesehen, hat das Kreisgesundheitsamt daher vor Ort entsprechende Maßnahmen eingeleitet und wird diese weiterverfolgen.

Der MPK-Beschluss sieht ausdrücklich vor, bei lokalisierten und eingrenzbaren Infektionsgeschehen zum Beispiel in Einrichtungen, dass die zu treffenden Maßnahmen und Beschränkungen sich nur auf diese Einrichtung beziehen. Dazu gehört insbesondere die Kontaktnachverfolgung und die Anordnung von strengen Quarantänemaßnahmen.

“Es gilt, das Geschehen mit höchster Wachsamkeit zu verfolgen und die entsprechenden Maßnahmen konsequent umzusetzen. Das Prozedere der regionalen Bekämpfung ist geübte Praxis nach dem Infektionsschutzgesetz auch unabhängig von dem Coronavirus und wird auch bei anderen Ausbrüchen angewendet”, so Heiner Garg.

Die bewährte Praxis der Maßnahmen vor Ort bei eingrenzbaren Geschehen haben Bund und Länder mit dem Beschluss in dieser Woche unterstrichen.

Weiterlesen

Kreis Steinburg

Coronaschutz-Maßnahmen: Ausverkauftes Wacken-Open-Air abgesagt

Veröffentlicht

am

Foto: SL

Wacken – Die Organisatoren hatten noch lange gehofft und angekündigt, man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, doch am Ende war klar, auch das weltbekannte Heavy Metal Festival “Wacken” Open Air muss 2020 ausfallen.

“Mit der gestrigen Entscheidung der Bundesregierung sind Großveranstaltungen in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. August 2020 untersagt. Damit stehen wir vor einer Situation, die wir in 30 Jahren noch nicht erlebt haben: Wir müssen euch schweren Herzens mitteilen, dass es in diesem Jahr kein Wacken Open Air geben wir”, so das Wacken Open Air Team in einem Statement.

“Unser gesamtes Team hat auch in den letzten Monaten intensiv an dem Festival gearbeitet. Umso mehr sind wir alle enttäuscht, dass wir in diesem Jahr kein Wacken Open Air mit euch feiern dürfen. Diese Nachricht trifft uns tief und muss auch von uns erst einmal verarbeitet werden”, so die Veranstalter weiter.

Eines möchten wir euch aber bereits an dieser Stelle wissen lassen: In dieser für die gesamte Welt schwierigen Lage tragen wir die Entscheidung der Bundesregierung mit. Eure Gesundheit und Sicherheit stehen für uns immer an erster Stelle. In der aktuellen Situation sehen wir uns als Veranstalter in einer noch weiter reichenden Verantwortung und folgen den notwendigen Anweisungen der Experten”, so die Veranstalter.

Konzert Symbolfoto: Alexandra Fradellafra/hfr

“Hinsichtlich des Wacken Open Air 2021 und den Optionen bezüglich eurer gekauften Tickets melden wir uns schnellstmöglich bei euch, bitten aber um etwas Geduld. Wir danken euch für euer Vertrauen in dieser für uns allen beispiellosen Lage”, so das Wackenteam.

Auch für die Gemeinde Wacken, die in der Zeit des Festivals dank der 80 000 Gäste sozusagen zur drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins anwächst, trifft die Absage hart. Denn das Festival gehört für viele Bewohner der Gemeinde zu einer wichtigen Einnahmequelle.

Weiterlesen

Kreis Steinburg

Wenn Hundehalter komplett durchdrehen: Weidezäune der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein durchtrennt

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Itzehoe – Unglaublicher Vorfall südlich von Itzehoe. In Wäldern und in Naturschutzgebieten müssen in Schleswig-Holstein Hunde angeleint werden und dürfen sich nur auf den Wegen bewegen. Es besteht kein Recht auf freien Auslauf. Weil sich gewaltbereite, kriminelle Hundehalter offenbar darüber ärgern, dass eine Freilauffläche für ihre Hunde weggefallen ist, greift eine „IG Hundehalter Itzehoe“ zu Taten, die fassungslos machen.

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist bestürzt, heißt es in einem Statement. Denn Unbekannte haben am Montag, 20. Januar, die Drähte des elektrischen Weidezaunes auf der Süderweide im Stiftungsland Nordoe südlich von Itzehoe zum wiederholten Mal zerschnitten.

„Die neue Dimension bei dieser Sachbeschädigung: In der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz in Molfsee ging am darauffolgenden Tag ein Bekennerschreiben ein. Eine Interessengemeinschaft (IG Hundehalter Itzehoe) bekannte sich zur Tat und forderte die Verlegung der Zauntrasse. Besonders kriminell: Sollte das nicht bis zum Ende des Monats geschehen, würde die IG weitere Maßnahmen – bis hin zur Tötung von Weidetieren – ergreifen“, berichten die entsetzten Naturschützer.

„Ich bin erschüttert und zutiefst beunruhigt, dass sich eine Gruppe schriftlich zur Tat bekannt hat und unverhohlen mit einer weiteren Eskalation der Lage droht“, sagt Sandra Redmann, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und SPD-Landtagsabgeordnete. „Wir haben jetzt Strafanzeige gestellt. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt in alle Richtungen.“

Fest steh: Hundehalter  sind verpflichtet, in Naturschutzgebieten ihren Vierbeiner an der Leine zu führen. Ein Recht auf freie Bewegung im Gelände besteht auch in dem betroffenen Gebiet nicht, auch wenn das zu Zeiten, als hier die Bundeswehr noch Eigentümer des dortigen Geländes war, nach Aufgabe des Übungsbetriebes möglich war.

Die Stiftung Naturschutz hat sich bewusst im Sinne des Tierwohls der Rinder und Wildtiere für einen Elektrozaun entschieden. Hunde tragen bei der Berührung keinen Schaden davon, lernen aber schnell, dass sie sich nicht den Zäunen nähern sollten.

„Abgesehen vom materiellen Schaden in Höhe von 2.500 Euro und viel Arbeit habe ich natürlich Angst um meine Tiere, zumal der oder die Bekennerinnen mit der Vergiftung und dem Tod meiner Rinder und Ponys drohen“, sagt Tierhalter Dirk Andresen von Weidelandschaften e.V.. Durch die zerschnittenen Zäune könnten die Tiere zudem ungehindert die Weidelandschaften verlassen und auf angrenzende Straßen laufen. „Da kann es auch leicht zu Personenschäden kommen“

Zum Hintergrund: 2018 haben die Gemeinden die Hauptwege ausgeschildert und gekennzeichnet, um die Besucher auf die zulässigen Wanderrouten hinzuweisen.

Damit ist im Gebiet nun umgesetzt, was von Seiten der Gemeinden, der Unteren Naturschutzbehörde und der Stiftung Naturschutz, beschlossen wurde.

In diesem Zuge sperrte die Stiftung Naturschutz auch die Wege durch die auch unter europäischen Schutz stehenden Weideflächen, um bodenbrütende Vögel, wie Flussregenpfeifer und Heidelerche, und europaweit gefährdeten Amphibienarten zu schützen.

Denn immer wieder kam es zu Störungen durch Besucher, wurden Weidetiere durch hetzende Hunde gefährdet. Mehrfach gab es Risse der Burenziegen. Aber auch dem Hund drohen durch keilende Hufe der Ponies und lange Hörner der Highlands tödliche Gefahren.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall hat, melde sich bitte bei der Polizeistelle Wellenkamp, Tel. 04821-6079020, oder der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Tel. 0431-21090101.

Zudem appelliert die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein an die Besucher des Naturschutzgebietes, auf den Wegen zu bleiben und ihre Hunde anzuleinen.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung