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Bad Oldesloe

Jürgen Heins neuer Präsident des Lions Club Stormarn

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Bad Oldesloe – Jürgen Heins (56) ist von den Mitgliedern des Lions Clubs Stormarn zum Präsidenten gewählt worden und hat sein Amt am 24. Juni 2020 angetreten. Er folgt damit dem bisherigen Präsidenten Walter Gyhr.

Der bisherige Präsident Walter Gyhr (rechts) übergibt die Präsidentennadel an den neuen Präsidenten Jürgen Heins. Foto: Lions Club Stormarn

Der Lions Club Stormarn besteht seit mehr als 50 Jahren und gehört in Schleswig-Holstein zu den traditionsreichsten und mit einem Spendenaufkommen von weit über einer Million EURO auch zu den erfolgreichsten Clubs. Er ist Teil der internationalen Lions-Organisation, die sich der Unterstützung Bedürftiger verschrieben hat und aktiv für die bürgerliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft und die Förderung der Völkerverständigung eintritt. Weltweit ist Lions International in über 200 Ländern mit rd. 1,4 Millionen Mitgliedern vertreten. In Deutschland gibt es etwa 1.500 Clubs mit rd. 50.000 Mitgliedern.

Mitglied im Lions Club Stormarn ist Jürgen Heins seit 2013. Er hat seitdem verschiedene Funktionen im Club und im Vorstand ausgeübt.

Jürgen Heins ist Diplom-Ingenieur und arbeitet bei einem renommierten Pumpenhersteller in Hamburg als Business Development Manager. Er wohnt mit seiner Ehefrau Susanne und den beiden Töchtern Helene (20) und Henriette (15) seit 2003 in Bargteheide. Sein Hobby ist das Fliegen. Als Inhaber einer Privatpilotenlizenz geht er in seiner Freizeit gern in die Luft.

Jürgen Heins: „Ich übernehme das Amt des Präsidenten im Lions Club Stormarn sehr gern, weil in unserem Club die Lions – Idee, in freundschaftlichem Miteinander für die Unterstützung Hilfsbedürftiger und für die Förderung begabter Jugendlicher zu arbeiten, vorbildlich gelebt wird. Mit dem Schwerpunkt des Lions Club Stormarn, Kindern und Jugendlichen im Kreis Stormarn zu helfen, kann ich mich besonders gut identifizieren.“

Das Lions-Benefizkonzert Rock am Schloss in Blumendorf war für den 15. August 2020 geplant und musste wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Das trifft den Lions Club Stormarn und den neuen Präsidenten, der bei der Planung und Organisation des populären Konzerts engagiert mitgewirkt hat, besonders hart.

„Mit Rock am Schloss in Blumendorf spielt der Lions Club Stormarn einen Großteil der Mittel ein, die wir für unsere Unterstützungsleistungen im sozialen Bereich verwenden. Der gemeinsame Einsatz bei Rock am Schloss für den guten Zweck hat zudem auch unsere Clubgemeinschaft weiter gefestigt. Dass Rock am Schloss ausfällt, ist ein herber Schlag, weil damit auch wichtige Einnahmen fehlen.

Mir kommt es in der Zeit meiner Präsidentschaft darauf an, auch in dieser schwierigen Zeit trotz beschränkter Kontaktmöglichkeiten die enge Verbundenheit aller Mitglieder und das gemeinsame Engagement für die gute Sache zu erhalten, und dies auch im Rahmen virtueller Treffen.“

Auch wenn die schwierigen Zeiten präzise Planungen erschwerten, werde der Lions Club Stormarn weiterhin dafür arbeiten, dass denen, die im Kreis Stormarn unter den Folgen der Coronakrise besonders zu leiden haben, geholfen werde.

Jürgen Heins abschließend: „Die aktuelle Lage bringt besondere Herausforderungen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit der stabilen Gemeinschaft des Lions Club Stormarn auch in dieser Zeit unsere Ziele erreichen, in unserem Heimatkreis Stormarn und auch darüber hinaus Probleme in unserer Gesellschaft dort abzumildern, wo staatliche Hilfe fehlt. Und weil wir optimistisch sind, planen wir bereits jetzt für Rock am Schloss 2021.“

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Bad Oldesloe

Drei Courage-Preise gegen Rassismus und politische Hetze

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Bad Oldesloe – Nachdem die für den 9. November geplante öffentliche Präsenzveranstaltung für die Vergabe des Courage-Preises aus den bekannten Gründen abgesagt werden musste, hat der Trägervereinseine seine Absicht umgesetzt und aus Respekt vor dem Engagement der Nominierten eine Corona-gerechte Ersatzvergabe organisiert, statt auf immer neue, aber letztlich nicht belastbare Alternativtermine zu hoffen.

Foto: hfr

Vom 22. bis zum 25. Januar 2020 wurden die Urkunden, Pokale und Preisgelder an unterschiedlichen Orten an Vertreter der jeweiligen Projekte übergeben.

Der Jury lagen sieben sehr unterschiedliche, aber jeweils überzeugende Preisvorschläge vor. In der Reihenfolge ihrer Einreichung waren dies:

1) Lene Priebsch für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit, sei es im Kinder- und Jugendhaus St.Josef, in der Jugendfreizeitstätte oder bei der Initiierung einer Typisierungsaktion von Stammzellenspendern. Mit ihrem stets überzeugenden Engagement gehört Lene zu denen, ohne die unser Gemeinwesen so nicht funktionieren würde.

2) Die Handballdamen des SV Sülfeld mit ihrer mutigen Aktion „Wir setzen ein Zeichen gegen Neonazis“. Dieses und andere Zeichen der Solidarität und Courage haben dazu geführt, dass die Neonazis ihre Hetze in Sülfeld eingestellt haben. Darüber hinaus ist davon eine wichtige Signalwirkung ausgegangen, weit über Sülfeld hinaus, Neonazis an jedem Ort mit der gleichen Entschlossenheit zu bekämpfen.

3) Frederike Wrohn für die Organisation der Friday for Future – Aktivitäten in Bad Oldesloe. Sie gilt als Kopf und treibende Kraft der lokalen Aktionen. Frederike hat aber nicht nur Demos organisiert, sondern das Klimathema für die Jugend auch gegenüber der Politik, z.B. im Kreistag, vertreten.

4) Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Beruflichen Schule, die seit Jahren innerhalb und außerhalb der Schule mit tollen Aktivitäten in unterschiedlicher Zusammensetzung überzeugt. Das aktuelle Projekt „Bunt-Stark-Kulturell“ verfolgt das Ziel, die Integration von knapp 50 unterschiedlichen Nationalitäten an der Schule zu fördern.

5) Die Schülervertretung (SV) der Theodor-Mommsen-Schule (TMS). Diese hat Anfang des Jahres 2020 dem Oldesloer Hospiz einen Betrag von 3250,00 € gespendet. Die Leitung des Hospizes war davon so beeindruckt, dass sie unabhängig vom Vertrauenslehrer der TMS, die SV auch für den Courage-Preis vorgeschlagen hat.

6) Die Jugendgruppe Arandela, deren Initiative die Aufstellung der Gedenktafel für die Opfer des Todesmarsches bewirkt hat, der Anfang Mai 1945 auch durch Oldesloe führte. Damit wurde am 03.Mai 2020 für Bad Oldesloe ein Ort der Erinnerung und der Mahnung geschaffen, der auch einen Beitrag dazu leistet, den Opfern des Naziregimes ihre Würde zurückzugeben.

7) Johannes Jensen und Felix Schutt, die einen Videofilm gedreht haben. Der Kurzfilm „Heimweg“ steht unter dem Motto „Gelegenheit macht Helden – zeig Courage“. Der Film ist unter www.youtu.be/Rlq85jWyxFU zu sehen.

Jury bestimmte drei Preisträger

Alle Nominierten und deren Projekte können, so die Jury, uneingeschränkt als Gewinner bezeichnet werden.

Fenja Truberg und Merle Fischer nahmen den Preis für die Jugendgruppe Arandela entgegen.

Aber nicht alle Gewinner können auch Preisträger sein. In Würdigung aller Vorschläge hat die Jury für drei Projekte ein Preisgeld von jeweils 1000 Eurp ausgelobt.

Die gleichberechtigten Preisträger für den Oldesloer Jugend-Courage-Preis 2020 sind:

Die Handballdamen des SV Sülfeld für den Mut, sich gegen Gewalt, politische Hetze und Rassismus zu engagieren.

Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe, die die Aufforderung des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier „Es reicht nicht aus, kein Rassist zu sein. Wir müssen Antirassisten sein.“ seit Jahren mit überzeugenden Projekten einlöst und damit aktiv und nachhaltig für gesellschaftliche Solidarität eintritt.

Die Jugendgruppe Arandela, die mit Ihrer Initiative zur Aufstellung der Gedenktafel aktive Erinnerungsarbeit geleistet und Spuren vergangener Unmenschlichkeit in der Gegenwart sichtbar gemacht hat.

Alle Preisträger und alle Nominierten haben deutlich gemacht, dass das Leitmotiv des Trägervereins „Demokratie leben – Courage zeigen“ keine abstrakte Formel ist, sondern haltungsorientiert in unterschiedlichsten Formen gelebt werden kann.

“Die darin begründete Hoffnung, dass wir das weitere Auseinanderdriften der Gesellschaft mit Unterstützung der nachwachsenden Generationen abwenden können, macht Mut”, sagt Wolfgang Abel vom Trägerverein.

Am 9. November 2021 wird der Oldesloer Jugend-Courage Preis für das Jahr 2021 vergeben. Dazu werden auch alle Nominierten des Jahres 2020 eingeladen, um die öffentliche Ehrung in diesem Rahmen nachzuholen.

Der Trägerverein bedankt sich abschließend bei allen, die Preisvorschläge eingereicht haben sowie bei allen Nominierten, für das gezeigte Engagement.

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Bad Oldesloe

Stormarn meldet Corona-Zahlen für Dienstag: Fünf Tote, Inzidenz bei 90

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 44 Neuinfektionen (Stand: 26.1., 15:00 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (4.056) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 4.100.

3.663 Personen gelten als genesen, 309 Personen sind aktuell infiziert.

Leider müssen wir auch mitteilen, dass fünf weitere infizierte Personen verstorben sind. Es handelt sich um Frauen der Altergruppen über 70 Jahre (1), über 80 Jahre (1) und über 90 Jahre (3). 128 Personen sind somit verstorben.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 219 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 89,7 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Bad Oldesloe

Hako spendet neue Reinigungsmaschine an Oldesloer Hospiz

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Bad Oldesloe – Auf gut 1.200 Quadratmetern Fläche bietet das Hospiz unter anderem zwölf Gästezimmer, zwei Appartements für Angehörige sowie einen großzügigen Gemeinschaftsraum und Wellnessbereich.

Nachbarschaftshilfe: Als Spende übergaben Hako-Geschäftsführer Frank Ulbricht (rechts) und Verkaufsberater Heiko Skirde (2.v.re) am 08. Januar 2021 eine benötigte, neue Reinigungsmaschine an Hauswirtschaftsleiterin Karin Heib (2.v.l.) und Einrichtungsleiter Karsten Wendt (li.) vom Bad Oldesloer Hospiz Lebensweg gGmbH.

Da die bisherige manuelle Reinigung der hochwertigen Böden mit großem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden war, wandte sich die Hospiz Lebensweg gGmbH an Hako.

95 Prozent der Betriebskosten des Hospizes werden von den Krankenkassen getragen, die restlichen fünf Prozent muss der Träger selbst aufbringen – daher stellte die außerplanmäßige Anschaffung einer leicht zu bedienenden Scheuersaugmaschine eine große Herausforderung dar.

So entschied sich Hako kurzerhand, eine geeignete Maschine zu spenden.

„Als „Nachbar“ freuen wir uns, dass wir hier heute – in der durch Corona noch einmal wirtschaftlich verschärften Zeit, die durch viele, ungeplante Ausgaben geprägt ist – einen gezielten Beitrag aus dem Bereich der Reinigungstechnik, leisten zu können“, begründete Hako-Geschäftsführer Frank Ulbricht die Entscheidung bei der Übergabe der neuen Scheuersaugmaschine.

Damit der „neue Mitarbeiter“ optimal die Anforderungen des Einsatzbereiches erfüllt, wurde er in enger Abstimmung mit Hako-Verkaufsberater Heiko Skirde ausgesucht.

Nach einem vor-Ort-Termin mit Begutachtung der zu reinigenden Böden fiel die Wahl auf die handgeführte Scheuersaugmaschine Scrubmaster B30 CL. Zum einen, weil sie aufgrund ihrer leichten Bedienbarkeit und guten Manövrierbarkeit eine echte Entlastung für das Reinigungspersonal darstellt. Zum anderen ist sie durch ihre besonderen Eigenschaften wie die antibakterielle Ausstattung des Schmutz- und Frischwassertanks sowie Silent-Mode besonders für die hygienische Reinigung geeignet, ohne dabei die Gäste mit lauten Arbeitsgeräuschen zu stören.

„Wir freuen uns sehr“, so Hospiz-Einrichtungsleiter Karsten Wendt, „dass Hako eingesprungen ist und uns die ausgewählte Reinigungsmaschine kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Wir wissen es zu schätzen, die Reinigungsarbeiten jetzt mit einem Produkt aus regionaler Herstellung durchführen zu können.“

Auch Hauswirtschaftsleiterin Karin Heib ist von der Spende des Herstellers professioneller Kommunal- und Reinigungstechnik begeistert: „Wir bedanken uns für dieses Engagement und sehen es auch als Zeichen eines gemeinschaftlichen Miteinanders hier in Bad Oldesloe.“

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