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Hamburg

Hamburg: Verdächtiger Geruch führt zu Marihuanaplantage

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Nach einem Zeugenhinweis sind Polizeibeamte am 29. Juni in Hamburg- Langenhorn auf eine Marihuanaplantage gestoßen. Das Drogendezernat ermittelt.

Die Beamten des Polizeikommissariats 34 überprüften nach eigenen Angaben ein Mehrfamilienhaus in der Wulffstwiete in Langenhorn, weil es dort im Keller nach Marihuana riechen sollte.

“Sie folgten dem verdächtigen Geruch und entdeckten in einem Kellerraum hinter einer Feuerschutztür eine professionelle Marihuanaplantage. Der mutmaßliche Plantagenbetreiber war gerade dabei, die Pflanzen zu präparieren”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth .

Die Beamten zählten 75 noch im Wachstum befindliche und 37 bereits erntereife Pflanzen. Neben diesen Pflanzen stellten sie unter anderem auch diverses technisches Equipment wie eine Klimaanlage, Wachstumslampen und eine Lüftungseinrichtung sowie zwei sogenannte Grow-Zelte und sonstiges Arbeitszubehör als Beweismittel sicher.

Der Tatverdächtige, ein 30-jähriger Deutscher, verblieb laut Polizei mangels Haftgründen auf freiem Fuß. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss er sich jetzt strafrechtlich verantworten. Die Ermittlungen des Drogendezernats (LKA 68) dauern an.

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Hamburg

Illegales Autorennen: Fahranfänger (22) rast mit Audi S8 durch Hamburg und rammt Seat

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Hamburg – Ein 22-jähriger Deutscher steht im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zunächst ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gefahren zu sein und anschließend einen Verkehrsunfall verursacht zu haben.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fiel der 22-jährige Fahrer eines Audis S 8 bereits beim Befahren der BAB 255 in Richtung stadteinwärts auf.

Er soll mit hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge auf dem Standstreifen überholt und häufiger den Fahrstreifen gewechselt haben.

An der Kreuzung Amsinckstraße und Süderstraße musste er vor einer “Rotlicht” zeigenden Ampel im rechten Fahrstreifen halten.

Als die Ampel auf “Grün” wechselte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark, wechselte unmittelbar vom rechten Fahrstreifen in den linken Fahrstreifen und kollidierte mit einem Seat Ibiza, der die Kreuzung aufgrund des Verkehrs noch nicht verlassen hatte.

Der Audi schleuderte über die Mittelinsel, riss einen Baum aus dem Boden und kam auf der Fahrbahn der Gegenrichtung zum Stehen.

Durch den Aufprall erlitt der 58-jährige Fahrer des Seat eine schwere, nicht lebensgefährliche Verletzung. Er wurde nach Erstbehandlung in ein Krankenhaus transportiert und dort stationär aufgenommen.

Die 17-jährige Beifahrerin aus dem Audi wurde ebenfalls verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch gegen ärztlichen Rat aus freien Stücken wieder verließ.

Weil der 22-jährige Fahranfänger, der bei dem Unfall unverletzt blieb, mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurde eine Blutprobe entnommen.

Sowohl dessen Führerschein (Probezeit), als auch der Audi wurden beschlagnahmt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Während der Unfallaufnahme musste die Amsinckstraße zwischen dem Heidenkampsweg und der Süderstraße gesperrt werden.

Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) hat die Ermittlungen übernommen.

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Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: Frau versucht drei Mal denselben Koffer zu stehlen

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Hamburg Hauptbahnhof Symbolfoto: Gestur Gislason/shutterstock.com

Hamburg – Dieser Koffer hatte es einer Diebin am Hamburger Hauptbahnhof aus noch unbekannten Gründen besonders angetan.

Am heutigen Mittwoch,8. Juli, gegen 05:15 Uhr fiel einer Streife der Bundespolizeiinspektion Hamburg im Hauptbahnhof eine 58-jährige deutsche Staatsangehörige auf, als diese versuchte, den abgestellten Koffer einer Frau auf Höhe des nördlichen Abgangs zum Gleis 5/6 zu entwenden. Die Beamten stellten die Diebin.

Eine Überprüfung ergab, dass gegen sie eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Ermittlung ihres Aufenthaltsorts wegen Diebstahls bestand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau vor Ort entlassen, gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen 06:15 Uhr teilte ein Mitbürger dann dem in der gemeinsamen Sicherheitswache am Hamburger Hauptbahnhof Dienst versehenden Bundespolizisten mit, dass er soeben den Diebstahl eines Koffers beobachtet hätte. Während sich der Beamte den Sachverhalt notierte, rief der Zeuge plötzlich, dass die Frau mit dem gestohlenen Koffer gerade am Gebäude vorbeigelaufen wäre. Umgehend lief der Bundespolizist, der bereits um 05:15 Uhr im Hauptbahnhof den vorangegangenen Kofferdiebstahl polizeilich aufgenommen hatte, der Frau hinterher und erkannte Täterin und Koffer aus der vorangegangenen Straftat wieder. Bei der Frau handelte es sich um dieselbe Person, welche auf Höhe des Abgangs zu Gleis 5/6 bereits versucht hatte, den Koffer zu stehen, wieder hatte sie besagten Koffer in der Hand.

Erneut wurde gegen die Deutsche ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie vor Ort entlassen, zugleich wurde ihr ein Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof ausgesprochen.

Wenige Minuten später beobachtete der Bundespolizist aus der Sicherheitswache heraus, dass sich die Kofferdiebin wieder der am Gebäude sitzenden Eigentümerin des Koffers näherte und nach diesem griff. Der Beamte hinderte die Frau am Weglaufen mit dem Koffer. Sie wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt und erkennungsdienstlich behandelt, gegen sie wurde ein drittes Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet”, so Polizeisprecher Thomas Hippler .

Anschließend wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Im Koffer befanden sich lediglich Bekleidung und Haushaltsartikel von unbedeutendem Wert. Warum die Täterin dreimal versucht hatte, genau diesen Koffer zu entwenden, wurde nicht bekannt.

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Hamburg

Wie ein Schmerzpatient in Hamburg trotz Cannabis-Rezept vor Gericht landete

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Hamburg – Weil er seinen Joint mit medizinischem Marihuana nicht aus der Hand geben wollte und sich der Festnahme widersetzte, ist ein Schmerzpatient in Hamburg offenbar mehr als 20 Minuten von Polizeibeamten am Hauptbahnhof fixiert worden.

Cannabis auf Rezept. Foto: Shutterstock.com

Erst auf der Wache, wo sich der Mann vorher noch nackt ausziehen musste, überprüfte die Polizei seine Angaben, dass er das Cannabis medizinisch verordnet bekommen hatte. Das alles ereignete sich im September 2018.

Statt einer Entschuldigung gab es eine Anzeige. Der Fall wurde jetzt vor dem Amtsgericht St. Georg verhandelt.

Dabei stellte der zuständige Richter auch fest, dass die Beamten wohl unverhältnismäßig gehandelt haben, wie die Tageszeitung (taz) berichtet.

Seit 2017 Cannabis zu therapeutischen Zwecken freigegeben – zumindest theoretisch. Wie der aktuelle Fall zeigt, ist die Praxis auch ein Jahr nach der Freigabe noch nicht in der Gesellschaft, nicht einmal bei den Strafverfolgungsbehörden, angekommen.

Schmerzpatienten, die über ein Rezept für medizinisches Marihuana verfügen und somit legal in der Öffentlichkeit kiffen dürfen, sind oft Repressalien ausgesetzt.

Vor Gericht sagte Matthias K., dass er bereits 70 bis 100 Mal kontrolliert worden sei, seit er Cannabis-Patient ist.

„Aber so aggressiv wie in Hamburg habe ich das noch nie erlebt“, zitiert ihn die taz. Matthias K. sagte vor Gericht aus. In einer Verhandlung, die sich nicht gegen die Polizeibeamten richtete, sondern gegen ihn selbst.

Der lediglich 63 Kilo schwere Mann, der wegen chronischen Schmerzen als schwer behindert gilt, musste sich wegen des Vorwurfs des tätlichen Angriffs aus Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

Grund dafür war, dass er vor dem Hamburger Hauptbahnhof einen Joint rauchte, daraufhin kontrolliert wurde und sich weigerte, die Tüte herauszugeben.

Es folgte ein Handgemenge, nachdem der Schmerzpatient in seine Jackentasche griff, um sein Marihuana-Rezept vorzuzeigen.

Daraufhin brachten ihn die Polizisten zu Boden und fixierten ihn über 20 Minuten lang. Das obwohl Matthias K. über krankheitsbedingte Schmerzen klagte. Offenbar weil er sich nicht anders zu helfen wusste, schlug und trat er um sich.

Bestraft wird Matthias K. deswegen nicht. Weder wegen tätlichen Angriffs noch wegen Körperverletzung wurde der Anklagte verurteilt. Der Richter stellte das Verfahren ein. „Ich gehe davon aus, dass der Beamte unverhältnismäßig und damit rechtswidrig gehandelt hat“, zitiert die taz den vorsitzenden Richter. Ob K. die Polizisten anzeigt, will er sich noch überlegen.

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