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Der Kreis

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere bestätigte Neuinfektionen zu Beginn der Woche

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Arzt bei der Arbeit Symbolfoto: smolaw/shutterstock

Bad Oldesloe – Nachdem es einige Tage lang so aussah, als könne schon bald vermeldet werden, dass Stormarn – zumindest was offiziell getestete Personen angeht – coronfrei sein, gab es jetzt gleich zwei Mal die Meldungen von jeweils zwei Neuinfektionen.

Seit Freitag hat es somit insgesamt vier neue , klinisch bestätigte Covid-19 Fälle im Kreis gegeben.

Zum Beginn der Woche vermeldete die Kreisverwaltung zwei weitere Fälle.

Die Zahl der aktuell bekannte, aktiven Covid19-Erkrankungen im Kreis liegt damit bei noch 12. Eine Person ist im Krankenhaus, 11 in häuslicher Quarantäne.

Insgesamt sind seit Beginn der Coronapandemie in Stormarn 424 Personen positiv auf das Virus getestet worden. 33 infizierte Stormarner sind seitdem verstorben. Landesweit sind das nach dem Kreis Pinneberg die zweitmeisten Infizierten und leider auch die zweitmeisten Todesfälle in Schleswig-Holstein.

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Gesundheit

Nervenkompression: Manhagen-Klinik bietet Telefon-Sprechstunde am “Tag der Hand”

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Großhansdorf – Am Montag, 1. März ist “Tag der Hand”. Dieser Aktionstag findet jährlich statt und Handchirurgen klären deutschlandweit unter dem Motto „Deine Hand verdient Experten“ über Handerkrankungen auf.

Dr.med. Frank Winkler, Handchirurg der Klinik Manhagen, klärt über Nervenkompressionen an der Hand auf. Foto: Klinik Manhagen

Auch die Klinik Manhagen möchte Patienten einen Einblick in die Handchirurgie bieten und das Leistungsspektrum von Handchirurgen vorstellen. Dieses Jahr thematisiert der Aktionstag “Nervenkompressionen” an der Hand – die frühzeitige Erkennung und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Dazu Experte Dr. med. Frank Winkler, Handchirurg in der Klinik Manhagen: “Die Hand ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Wir brauchen unsere Hände zum Greifen, Tasten, um uns auszudrücken und um unseren Beruf nachzugehen. Verletzungen oder Erkrankungen an der Hand sollten ernst genommen und sofort behandelt werden! Auch Schnitt- und Stichwunden können gefährlicher sein als sie wirken, nicht zuletzt wegen der Infektionsgefahr.”

Was sind Nervenkompressionen? 

Nervenkompressionen, wie das Karpaltunnel- und das Kubitaltunnelsyndrom, sind häufige Ursachen für Beschwerden an den Händen.

Die sogenannten Kompressionssyndrome mit den charakteristischen Empfindungsstörungen in den Fingern können die Funktionsfähigkeit der Hand stark beeinträchtigen. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung wird jedoch häufig eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht.

Bewegung und Gefühl in unseren Händen werden von drei Stammnerven vermittelt: dem Ellennerv (Nervus ulnaris), dem Mittelnerv (Nervus medianus), und dem Speichennerv (Nervus radialis). Ihren Weg vom Oberarm zur Hand teilen sie sich mit Muskeln/Sehnen und Knochen und verlaufen dabei auch durch verschiedene Engstellen im Bereich des Unterarms und des Handgelenks. Wird ein Nerv durch Druck bedrängt, sprechen Mediziner von einem Kompressionssyndrom. 

Dieses kann sowohl durch starke mechanische Belastungen oder vorangegangene Verletzungen als auch durch knöcherne Auswüchse infolge von Unfällen oder Entzündungen des Sehnengleitgewebes z.B. auch im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung ausgelöst werden.

Das Beschwerdebild, d.h. die Region der Beschwerden, ist unmittelbar mit dem betroffenen Nerven verknüpft. Grundsätzlich aber äußern sich Kompressionssyndrome in Form von frühen Warnzeichen als Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an einzelnen Fingern. Auch Schmerzen (häufig als „brennend“ wahrgenommen) können an typisches Symptom für ein Kompressionssyndrom sein.

Im fortgeschrittenen Verlauf der Erkrankung können Kraftlosigkeit und Bewegungseinschränkungen hinzutreten.

Im Spätstadium kann ein vollständiger Ausfall der Nerven, das Schwinden von Muskulatur mit entsprechenden Lähmungserscheinungen zur Folge haben. Besonders häufig sind das Karpaltunnelsyndrom als Kompressionssyndrom des Mittelnerven auf Höhe des Handgelenkes, sowie das Kubitaltunnelsyndrom zu nennen. Bei letzterem ist der Ellennerv im Bereich des Ellenbogens eingeengt.

Wie können Nervenkompressionen behandelt werden? 

Nervenkompressionssyndrome sind gut therapierbar. Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung ist eine eingehende Anamnese, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung, am besten durch einen erfahrenen Handchirurgen. Auch ein neurologisches Testverfahren zur Bestimmung der Nervenleitungsgeschwindigkeit ist ein obligater Bestandteil der Diagnosestellung.

In den meisten Fällen, gerade in Frühstadien, können konservative Methoden wie eine Schienenruhigstellung, medikamentöse Therapien oder Kortisoninjektionen die Beschwerden bereits suffizient lindern: bei früher Diagnose des Karpaltunnelsyndroms z.B. führt schon die Ruhigstellung der Hand oder eine medikamentöse Behandlung bei 35 bis 40 Prozent zum Erfolg.

Patientinnen und Patienten, bei denen unter konservativen Maßnahmen keine Beschwerdebesserung erreicht wird oder in Fällen mit bereits schweren motorischen und sensitiven Ausfallerscheinungen kann eine Operation helfen.

“Ein chirurgischer Eingriff ist dann angeraten, wenn sich dauerhafte Schäden der Handfunktion abzeichnen”, empfiehlt Dr. med. Frank Winkler. “Wichtig ist es in erster Linie die Engstelle zu erweitern und den Nerv zu entlasten. In manchen Fällen – z.B. am Ellenbogen – muss der betroffene Nerv ggf. auch zudem verlagert werden, um Entlastung zu schaffen und ein Wiederauftreten der Problematik zu verhindern.“

In Deutschland werden jährlich etwa 200.000 Operationen des Karpaltunnelsyndroms durchgeführt – in ca. 90 Prozent aller Fälle sind die Betroffenen im weiteren Verlauf beschwerdefrei. 

Die Klinik der Spezialisten

Als Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Handchirurgie kümmert sich Dr. med. Frank Winkler in der Klinik Manhagen um eine optimale Wiederherstellung bzw. Bewahrung der Funktion der Hände, des Handgelenkes und der Finger, ob bei kindlichen Handfehlbildungen, nach Verletzungen oder bei Verschleißerscheinungen.

Aktion: Ihr Kontakt zu unserem Spezialisten

Anlässlich des Aktionstags “Deine Hand verdient Experten” lädt Dr. med. Frank Winkler zu einer telefonischen Sprechstunde ein: Montag, 1. März, und Freitag, 5. März, jeweils von 19 bis 20 Uhr.

Die Telefonnummer wird am Tag der Aktion auf www.manhagen.de/tagderhand veröffentlicht.

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Bad Oldesloe

Stormarner Wirtschaft fordert: “Aufmachen. Jetzt.”

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Bad Oldesloe – In einem offenen Brief an Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, und Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, haben fünf Gewerbe- und Wirtschaftsvereine im Kreis Stormarn die Öffnung des Einzelhandels, der Dienstleistungen und der Gastronomie zum 8. März gefordert.

Fordern die Öffnung des Einzelhandels, der Dienstleistung und der Gastronomie (v.l.n.r.): Uwe Bölt, Wolfgang Sarau, Jürgen Rabeneck, Nicole Brandstetter, Armin Adib-Moghaddam

Die Unternehmervereine betonen, dass die unklare Lage, wann die durch Corona bedingten Einschränkungen beendet sein werden, Gewerbetreibende und Gastronomen in den Ruin treiben und zudem für Frust sorgen.

„Umfragen bestätigen, dass es im Einzelhandel zu keiner erhöhten Infektionsgefährdung kommt. Mit Blick auf das Ostergeschäft brauchen wir eine echte Öffnung und kein Click & Meet. Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen sind mehr denn je auf den in dieser Zeit zu generierenden Umsatz angewiesen“, fasst Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe, stellvertretend für die fünf Stormarner Unternehmervereine zusammen. 

Stormarnlive veröffentlicht den Offenen Brief “Aufmachen. Jetzt.” an dieser Stelle in voller Länge:

Echte Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte und der Gastronomie ab 8. März!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Günther, sehr geehrter Herr Minister Dr. Buchholz, 

in einem Schreiben haben wir, Stormarner Gewerbevereine und Interessenvertretungen von Stormarner Unternehmern, Sie um eine transparente, nachvollziehbare und abgestimmte Öffnungsstrategie gebeten, in der die Öffnung des Einzelhandels, der Gastronomie/Hotellerie und der Dienstleister am Anfang der Lockerungen berücksichtigt werden, da vielen Unternehmen in Schleswig-Holstein durch den anhaltenden Lockdown die Insolvenz droht.

Wir haben Verständnis, dass Gesundheitsschutz oberste Priorität hat. Gleichwohl umtreibt uns nicht zuletzt aufgrund Ihres eher allgemein gehaltenen Antwortschreibens die Sorge, dass in Ihren derzeitigen Planungen keine ausreichende Balance zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftsinteressen hergestellt wird.

Daher möchten wir unsere Forderung mit diesem offenen Brief konkretisieren:

Die Gewerbevereinigungen Stormarner Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen appellieren an Sie, die lokalen Geschäfte, Dienstleister und die Gastronomie ab dem 8. März 2021 zu öffnen! Uns steht das Wasser bis zum Hals!

Die Öffnung ist für den Handel und die Gastronomie existenziell! Dabei geht es nicht nur um die Existenzen der Gewerbetreibenden, sondern auch um die der Angestellten! In vielen Geschäften ist der Umsatz von heute auf Morgen auf null gefallen. Das kann man nicht mehr aufholen! Schon jetzt müssen immer mehr Läden und Gastronomiebetriebe wegen der Corona-Krise schließen. Die unklare Lage, wann die Einschränkungen beendet sein werden, treibt Gewerbetreibende und Gastronomen geradezu in den Ruin. Wenn es schon ohne die Corona-Pandemie schwer war, Nachfolger für leer stehende Läden zu bekommen, wer soll sich dann noch nach der Krise finden, um neue Geschäfte zu eröffnen?

Die andauernden Geschäftsschließungen ohne absehbares Ende sowie die schleppenden Auszahlungen der Finanzhilfen sorgen bei den Händlern nachhaltig für Frustration. Zusätzlich denken alteingesessene Ladeninhaber bereits über eine frühere Betriebsaufgabe nach als ursprünglich geplant. Eines ist gewiss: Das Sterben des Handels und der Gastronomie bedeutet nicht nur den Tod für die Innenstädte, sondern auch den Verlust von Heimat und Identität für viele Bürgerinnen und Bürger. Das kann nicht in Ihrem Interesse sein.

Unsere Händler, Dienstleister und Gastronomen brauchen eine klare Öffnungsstrategie! Verbote sind kein Konzept! Wenn der Lebensmitteleinzelhandel, in dem um die 80 Prozent aller Kontakte beim Einkaufen stattfindet, öffnen darf, warum muss dann der übrige Einzelhandel, der zudem für die Hälfte der Arbeitsplätze im Handel steht, geschlossen bleiben? Wenn das Robert-Koch-Institut laut seiner Toolbox dem gesamten Einzelhandel sowohl ein niedriges Infektionsrisiko als auch einen niedrigen Anteil am gesamten Transmissionsgeschehen bestätigt, wieso sind diese Geschäfte dann noch immer geschlossen?

Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen haben bereits zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 viel Geld in die Hand genommen, um tragfähige Hygienekonzepte zu installieren. Die Präventionsmaßnahmen und das Konzept einer begrenzten Zahl an Kunden auf der zur Verfügung stehenden Fläche haben sich bewährt. Umfragen und Studien bestätigen, dass es im Einzelhandel zu keiner erhöhten Infektionsgefährdung kommt. Als Beweis dient hier der Lebensmittelhandel. Von Ladenflächen, auf denen die Hygienebedingungen eingehalten werden, geht keine signifikante Gefahr aus. Es gibt also keine Argumente, die jetzt geschlossenen Betriebe weiterhin geschlossen zu halten. Beenden Sie diese politische Irrfahrt!

Setzen Sie dieses wichtige Zeichen der Öffnung für die schleswig-holsteinischen Unternehmerinnen und Unternehmer und die Bürgerinnen und Bürger! Sorgen Sie dafür, dass sowohl der Handel als auch die Dienstleister und parallel die Restaurants wieder öffnen können. Bei dieser Entscheidung ist Angst kein guter Ratgeber. Denn auch bei einer Komplettöffnung des Handels werden nicht gleich wieder Tausende von Menschen vor den Geschäften stehen. Deswegen bedarf es auch keiner Zwischenschritte von „Click & Collect“ zu „Click & Meet“. Das wichtige Ostergeschäft steht vor der Tür. Nach dem verlorenen Oster- und Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr sind die Händler, Dienstleister und Gastronomen mehr denn je auf den in dieser Zeit zu generierenden Umsatz angewiesen.

Die von allen politischen Parteien regelmäßig herausgehobene Bedeutung von Einzelhandel und Gastronomie für die Attraktivität unserer Innenstädte, besonders auch im ländlichen Raum, darf gerade in einer Krise kein Lippenbekenntnis sein. Es geht um die Sicherung vieler Einzelperspektiven für die Zukunft, die in ihrer Summe die Vielfalt unserer Innenstädte ausmachen.

Wir fordern Sie auf: Ermöglichen Sie dem schleswig-holsteinischen Einzelhandel, den Dienstleistern und der Gastronomie ab dem 8. März wieder zu öffnen!

Nicole Brandstetter, Vorsitzende Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe e.V., Uwe Bölt, Vorsitzender Gewerbevereinigung Glinde e.V., Jürgen Rabeneck, Vorsitzender Handelsverein Reinfeld e.V., Wolfgang Sarau, Ring Bargteheider Kaufleute e.V., Götz Westphal, Vorsitzender Ahrensburger Stadtforum für Handel, Gewerbe und Tourismus e.V.

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Bargteheide

Abstandsregeln nicht eingehalten: Bargteheide sperrt Jugendsportpark

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Bargteheide – Der Jugendsportpark in Bargteheide wurde aufgrund der Corona-Infektionsgefahr in dieser Woche geschlossen.

Das Bargteheider Rathaus. Foto: SL

Die frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tage haben viele Jugendliche und Heranwachsende auf die Sportstätte gelockt.

Bei mehreren Polizeieinsätzen am letzten Wochenende wurde festgestellt, dass Abstandregeln von mindestens 1,5 Meter sowie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz von den Anwesenden nicht eingehalten wurde.

Aufgrund der anhaltenden Witterungslage und der bestehenden Corona-Infektionsgefahr sieht sich die Stadt Bargteheide in Abstimmung mit der örtlichen Polizei daher veranlasst, den Jugendsportpark bis auf weiteres zu schließen.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht: „Ich kann die Enttäuschung über die Sperrung bei den Kindern und Jugendlichen verstehen. Gerade ihnen verlangt die Corona Situation viel ab und das Fehlen sozialer Kontakte und der Austausch mit Freunden und Freundinnen werden schmerzlich vermisst. Doch aus Gründen des Gesundheitsschutzes ist die Notwendigkeit der Schließung gegeben. Ich bitte daher alle um Verständnis. Lassen Sie uns zum Wohle der Gemeinschaft noch gemeinsam etwas durchhalten.“

Sobald sich eine stabile Entwicklung der Corona-Situation abzeichnet, wird der Jugendsportpark auch wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

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