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Bad Oldesloe

Vier Verletzte nach blutiger Auseinandersetzung im Oldesloer Kurpark

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, 27. Juni, um 00:15 Uhr, kam es im Kurpark in Bad Oldesloe, am sogenannten “Salzteich”, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, bei der ein Messer und ein Schlagstock eingesetzt wurden.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hielt sich eine Gruppe von mehreren Personen aus Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen im Kurpark auf.

Gegen 00:15 Uhr erschienen drei Personen – ein 20- und ein 21-jähriger Mann aus Bad Oldesloe und ein 26-jähriger Mann aus dem Kreis Segeberg – bei der Gruppe, um aufgekommene Unstimmigkeiten zu klären. Die drei sollen direkt gewaltsam auf männliche Mitglieder der anderen Gruppe eingewirkt haben”, sagt Polizeisprecherin Conny Habo.

Während der körperlichen Übergriffe kam es dann auch zum Einsatz eines Messers und eines Schlagwerkzeuges gegen einen 28 Jahre alten Mann aus Bad Oldesloe, der dadurch am Körper mehrere Verletzungen erlitt.

Der 28-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Auch ein 25 Jahre alter Mann aus dem Umland von Ahrensburg zog sich durch die körperlichen Übergriffe Verletzungen im Gesicht zu.

Er musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Eine Lebensgefahr bestand auch hier nicht.

Insgesamt wurden vier Personen verletzt.

Die drei mutmaßlichen Täter konnten durch die Polizei im Rahmen der Fahndung gefunden und vorläufig festgenommen werden. Alle drei waren polizeilich bekannt.

Die Personen wurden zum Polizeirevier Bad Oldesloe gebracht. Hier erfolgte die Entnahme von Blutproben und die Sicherung von tatrelevanten Spuren.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck lagen die Voraussetzungen für die Beantragung von Untersuchungshaftbefehlen nicht vor. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen entlassen.

Auf die drei Täter kommen nun Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zu, in denen sie sich verantworten müssen.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Wer konnte die Tat beobachten? Wer kann Angaben zur Tat machen?

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Bad Oldesloe

Nachruf: Oldesloer Schützen trauern um Mitgründer des Jugend-Fördervereins

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Bad Oldesloe – Am 10. Januar 2021 verstarb nach schwerer Krankheit Wolfgang Twesten, Gründungsmitglied des Fördervereins der Jugendarbeit im Kreisschützenverband Stormarn im Alter von 79 Jahren.

Wolfgang Twesten ist im Alter von 79 Jahren verstorben

26 Jahre, mit zwei bis drei Jahren Unterbrechung, war Gründungsmitglied Wolfgang Twesten der Vorsitzende des Fördervereins der Jugendarbeit des Kreisschützenverbandes Stormarn v. 1912.e.V..

Der damalige stellvertretende Kreisjugendleiter Olaf Schippmann hatte sich 1991 Gedanken gemacht wie man das sportliche Schießen der Jugend im Kreis fördern könne. Seine Idee war, einen Förderverein für die Jugend zu gründen. Damit stieß er bei dem amtierenden Kreisjugendleiter Wolfgang Twesten und damaligen Kreisvorsitzenden K.-Günter Wasilewski auf offene Ohren.

Dieses wurde dann am 30. Januar 1992 auf der Gründungsversammlung des Fördervereins in die Tat umgesetzt. Zweck des Vereins war und ist es die Förderung der Jugendabreit.

Wie Anschaffungen von Sportgeräten und Zubehör, Förderung von Trainingsmaßnahmen, internationalem Austausch und vieles mehr. Mit stolz verkündete der damalige Kreisvorsitzende K.-Günter Wasilewski auf dem Kreisschützenschützentag am 7. März 1992 in Elmenhorst, dass die Gründung des Fördervereins einmalig in Schleswig-Holstein sei. Auf dem Kreisschützentag wurde dann einstimmig beschlossen, dass alle Vereine, Sparten und Gilden des Kreisschützenverbandes dem Förderverein beitreten. Und der Ahrensburger Schießstand wurde Leistungszentrum der Jugend, die Gilde, wie auch alle anderen Vereine und Gilden haben dem Förderverein ihre Schießstände für Trainingsmaßnahmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Auf der Gründungsversammlung traten zehn Mitglieder dem Förderverein bei. Heute zählt der Förderverein 27 Mitglieder, würde aber gerne noch Mitglieder aufnehmen. Denn die Sportgeräte und Zubehör, die vor etlichen Jahren angeschafft wurde, sind mittlerweile aufgebraucht, und man möchte gerne die Ausrüstung und das Zubehör auf den neuesten Stand bringen.

Damals konnte der Vorstand des Fördervereins auch die Sparkasse Holstein mit ins Boot holen. Seitdem unterstützt die Sparkassen Stiftung Stormarn den Förderverein jährlich mit einem nicht unerheblichen Betrag.

Neben den vielen Trainingsmaßnahmen, wie allgemeine und spezielle Kondition, Aufbautraining und richtige Technik, unterstützt der Förderverein auch Fahrten zu nationalen und internationalen Schießsportwochen. Neben den jährlichen Schießsportwochen in ganz Schleswig-Holstein und in anderen Landesverbänden fuhr die Kreisjugend mit Trainern und Betreuern u.a. auch zum LG 3 Stellungs-Walther-Cup nach Frankfurt, zum Ems Dollart Turnier und auch nach Finnland.

Wolfgang Twesten lag die Jugend sehr am Herzen, daher hat er sich so für sie eingesetzt. Er hat, um die Jugend beim Training weiterzubringen, 1993 den B-Trainerschein absolviert. Bis zu seiner Krankheit vor zwei Jahren trainierte der langjährige Vorsitzende noch auf Schießständen im Kreis, um Jugendliche weiterzubringen. So trainierte er unter anderen über neun Jahre die Pölitzer Jungschützen. Auch viele andere Vereine im Kreis nutzten seine Hilfe. „Wenn ich sehe wie pflichtbewusst-, trainingsfleißig und zuverlässig die Jugendlichen sind, macht es immer wieder Spaß mit ihnen zu trainieren“, sagte Wolfgang Twesten immer wieder.

Auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2018 stellte sich Wolfgang Twesten mit 77 Jahren nicht wieder zur Wahl. Ihm wurde von allen Anwesenden ein ganz großes Lob und Dank ausgesprochen.

Auch auf Initiative von Wolfgang Twesten wurde das Sesiani Jugendpokalschießen, was seit 1992 jährlich geschossen wird, eingeführt. Nach einem Gespräch mit dem Zeltwirt Adolf Sesiani überzeugte er Adolf und Rosi Sesiani, die Jugend im Kreisschützenverband zu unterstützen. Auch heute noch unterstützt der Zeltwirt Axel Sesiani die Jugend im Kreisschützenverband Stormarn jährlich mit 750 €.

„Der amtierende Vorsitzende Thomas Looft“ sagte, Wolfgang Twesten hat in Jahrzehnte langer ehrenamtlicher Tätigkeit für den Förderverein den Grundstein gelegt, und er habe mit seinem Team etwas Einmaliges aufgebaut.

Der Kreisschützenverband, und hier besonders die Jugend, haben ihm viel zu verdanken. Sein Engagement und seinen Erfahrungsschatz werden wir vermissen.

Die Schützen verneigen sich vor dem Verstorbenen: “Den Hinterbliebenen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.”

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Bad Oldesloe

Sattelzug blockiert A21 bei Bad Oldesloe: Fahrbahn wieder freigegeben

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Bad Oldesloe – Die A21 war am Mittwoch zwischen den Anschlussstellen Leezen und Bad Oldesloe-Nord in eine Richtung voll gesperrt gewesen. Mittlerweile ist die Fahrbahn wieder freigegeben.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen ist gegen 4:20 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ein leerer Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn auf den dortigen Grünstreifen geraten, während sich die Sattelzugmaschine weiter nach rechts drehte.

Im Bereich der Sattelverbindung prallte das Fahrzeug, entgegengesetzt der eigentlichen Fahrtrichtung, gegen einen Baum.

Der Auflieger stellte sich quer zur Fahrbahn und blockiert dort alle Fahrstreifen.

Ein angeforderter Spezialkran musste das Fahrzeug bergen. Gleichzeitig bereitete den Einsatzkräften der zwischen der Sattelverbindung eingekeilte Baum Schwierigkeiten.

Die Autobahnmeisterei Bad Oldesloe wurde angefordert um die Sperrung der BAB 21 in Fahrtrichtung Süden weiterhin zu gewährleisten. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Leezen abgeleitet.

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