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Bad Oldesloe

Mit Brett aufs Wasser: SUP-Verleih startet am Poggensee

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Bad Oldesloe – Zum Beginn der Freibadsaison am Poggensee bei Bad Oldesloe gibt es ein neues Angebot für Wassersportler. Während der Öffnungszeiten können sich Badegäste SUP-Boards (Stand-Up-Paddle-Boards) mieten. Auch Kurse und geführte Rundfahrten sind geplant.

Benjamin Rodloff und Yvonne Hilker nehmen Freibadgäste auf SUP-Boards mit auf den Poggensee

„Wir möchten damit eine neue Attraktion schaffen“, sagt Agnes Heesch von der Oldesloer Stadtverwaltung. Sie Idee sei bereits vor zwei Jahren entstanden, habe bislang aber nicht umgesetzt werden können. „Jetzt ist es erstmals möglich, legal mit einem SUP auf dem Poggensee zu fahren“, sagt Heesch.

Mit einem privaten Board und ohne Erlaubnis – auch außerhalb der Freibad-Öffnungszeiten – sei das verboten.

Jetzt hat die Stadt einen Partner gefunden, der die aufblasbaren Boards zur Verfügung stellt und während der Öffnungszeiten im Freibad die Aufsicht übernimmt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Erlaubnis dafür bekommen haben“, sagt Benjamin Rodloff von LED-Events. Der Oldesloer Unternehmer, der eigentlich Veranstaltungen wie Betriebsfeiern und Messen plant, hat durch die Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Auftragsrückgang gezwungenermaßen viel Zeit für neue Projekte. Eines davon ist der SUP-Verleih. Bereits an der Ostsee bei Haffkrug unterhält Rodloff, selbst Wassersportler, einen Board-Verleih.

Eine halbe Stunde paddeln auf dem Poggensee kostet acht, eine ganze Stunde 15 Euro. Für Solo-SUP-Fahrer wurde dafür hinter dem Areal für Badegäste ein weiterer Bereich mit Bojen abgegrenzt.

„Der restliche See darf nur in Begleitung befahren werden“, sagt Benjamin Rodloff. Das hat zum einen den Grund, dass er die Verantwortung für die SUP-Fahrer trägt und zum anderen soll so verhindert werden, dass Gäste mit den Boards in Tierschutzzonen eindringen, brütende Vögel oder Fische aufschrecken. Eine der Auflagen des Oldesloer Angelvereins, der den See gepachtet hat.

Stadtwerkeleiter und Freibadbetreiber Jürgen Fahl freut sich über das neue Angebot für die Badegäste: „Zunächst haben wir uns mit der Idee etwas schwer getan, weil wir ganze Horden von SUP-Fahrern vor Augen hatten.“ Ohne einen Partner, der die Aufsicht übernimmt, so Fahl, wäre das nicht möglich gewesen.

20 SUP-Boards sind ab sofort im Verleih, eine vorige Anmeldung ist nicht nötig. Infos unter www.sup54.de.

Zusätzlich werden auf dem Poggensee weiterhin die bereits etablierten SUP-Yogakurse von Yvonne Hilker angeboten. Infos unter www.sup-yoga-reinfeld.de.

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Bad Oldesloe

Schwerer Verkehrsunfall in Bad Oldesloe: 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt

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Bad Oldesloe – Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Mit seinem Renault Twingo war der junge Mann von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr auf der Hamburger Straße (B 75). Laut Polizei fuhr der 20-Jährige stadteinwärts, als er kurz hinter dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B75 war von 9.45 bis 10.30 Uhr gesperrt.

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Bad Oldesloe

Erneut drei bestätigte Neuinfektionen in Stormarn: Zwölf neue Covid-19-Fälle seit Ende Juni im Kreis

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe – Nach einer längeren Zeit ohne deutlichen Anstieg der Neuinfektionen im Kreis bis Ende Juni sind die Zahlen in den vergangen 14 Tagen wieder regelmäßig gestiegen.

Insgesamt sind es seit Ende Juni 12 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der seit Beginn infizierten Stormarner stieg von 420 auf 432.

Seit Beginn der Pandemie sind in Stormarn 33 Infizierte verstorben.

Der deutlichste Anstieg seit Wochen zeigt, dass Abstand und Mundschutz weiterhin wichtig bleiben, weil die Verbreitung des Virus auch in den nächsten Wochen noch aufgehalten werden muss.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bürgermeister hisst “Mayors for peace” Flagge gegen Atomwaffen

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“Mayors for peace” Flagge vor dem Bad Oldesloer Rathaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 8. Juli, hat Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke vor dem Rathaus die Flagge des weltweiten Bündnisses “Mayors for Peace” gehisst.

Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden in diesem Jahr für die Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen.

Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen.

„75 Jahre nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki hat sich die Hoffnung der Überlebenden, der Hibakusha, nach einer Welt ohne Kernwaffen, immer noch nicht erfüllt. Wir, die Bürgermeister für den Frieden, erinnern mit dem Hissen unserer gemeinsamen Flagge an diesen Wunsch. Wir fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten“, so Lembke.

Der Flaggentag der Mayors for Peace erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (das Hauptrechts-sprechungsorgan der Vereinten Nationen), das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde.

Das Gutachten stellte fest, dass die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im Allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen. Mittlerweile nehmen mehr als 300 Städte an der deutschlandweiten Aktion der Bürgermeister für den Frieden teil.

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