Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Waldbrand breitet sich auf 5000 Quadratmetern aus

Veröffentlicht

am

Brand im Wald in Norderstedt Foto: FW Norderstedt/hfr

Norderstedt – Am Freitagnachmittag, den 26.06.2020, kam es in Norderstedt-Friedrichsgabe, zu einem Waldbrand. Das berichtet die Feuerewehr Norderstedt.

Um 14:27 Uhr wurde zunächst die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe mit dem Stichwort “Feuer Fläche” durch die Leitstelle Holstein in den Rantzauer Forst alarmiert. Fußgänger haben dort zuvor einen größeren Flächenbrand im Wald festgestellt.

Durch den Einheitsführer der Ortswehr Friedrichsgabe wurde ein entsprechendes Bodenfeuer im Wald vorgefunden. Dieses breitete sich zügig im Bereich des überwiegend aus Nadelbäumen bestehenden Waldes weiter aus.

Ein zufällig anwesender Hubschrauber der Polizei Hamburg konnte die betroffene Fläche auf ca. 5000 Quadratmeter einschätzen.

Brand im Wald in Norderstedt Foto: FW Norderstedt/hfr

“Aufgrund der schlechten Wasserversorgung im Bereich und dem absehbaren Kräftebedarf, auch durch die Außentemperaturen von knapp über 30 Grad, wurde das Alarmstichwort um 14:43 Uhr auf Feuer, 2.Alarm erhöht und die Ortswehr Harksheide nachalarmiert. Um 14:49 Uhr wurde das Stichwort weiter auf “Feuer Wald” erhöht und somit die Wehren Glashütte mit ihrem Waldbrandanhänger und Garstedt mit ihrem Tanklöschfahrzeug nachgefordert”, so Stadtwehrführt Fabian Wachtel .

Unter der Einsatzleitung des Stadtwehrführers wurden Einsatzabschnitte gebildet und die Ausbreitung des Feuers mittels zahlreichen D-Rohren und Handwerkzeugen gestoppt. Hierzu musste für die Wasserversorgung eines Abschnittes eine ca. 650 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden. Im zweiten Einsatzabschnitt wurde ein Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet.

Brand im Wald in Norderstedt Foto: FW Norderstedt

Über die Drohne der Feuerwehr Glashütte konnte das betroffene Gebiet aus der Luft überwacht und die Löschmaßnahmen koordiniert werden.

Die umfangreichen Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis ca. 18:30 Uhr hin. Durch den zügigen und starken Kräfteeinsatz konnte die betroffene Fläche auf ca. 6000 Quadratmeter begrenzt werden. Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Am frühen Morgen des 27.06.20 wurden durch die Ortswehr Friedrichsgabe im Rahmen einer Nachschau noch kleinere Glutnester ausgegraben und abgelöscht. Am Mittag des gleichen Tages erfolgte eine weitere Kontrolle ohne weitere Feststellungen, so dass der Einsatz zu diesem Zeitpunkt endgültig abgeschlossen werden konnte.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Hamburg

Illegales Autorennen: Fahranfänger (22) rast mit Audi S8 durch Hamburg und rammt Seat

Veröffentlicht

am

Hamburg – Ein 22-jähriger Deutscher steht im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zunächst ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gefahren zu sein und anschließend einen Verkehrsunfall verursacht zu haben.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fiel der 22-jährige Fahrer eines Audis S 8 bereits beim Befahren der BAB 255 in Richtung stadteinwärts auf.

Er soll mit hoher Geschwindigkeit mehrere Fahrzeuge auf dem Standstreifen überholt und häufiger den Fahrstreifen gewechselt haben.

An der Kreuzung Amsinckstraße und Süderstraße musste er vor einer “Rotlicht” zeigenden Ampel im rechten Fahrstreifen halten.

Als die Ampel auf “Grün” wechselte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark, wechselte unmittelbar vom rechten Fahrstreifen in den linken Fahrstreifen und kollidierte mit einem Seat Ibiza, der die Kreuzung aufgrund des Verkehrs noch nicht verlassen hatte.

Der Audi schleuderte über die Mittelinsel, riss einen Baum aus dem Boden und kam auf der Fahrbahn der Gegenrichtung zum Stehen.

Durch den Aufprall erlitt der 58-jährige Fahrer des Seat eine schwere, nicht lebensgefährliche Verletzung. Er wurde nach Erstbehandlung in ein Krankenhaus transportiert und dort stationär aufgenommen.

Die 17-jährige Beifahrerin aus dem Audi wurde ebenfalls verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch gegen ärztlichen Rat aus freien Stücken wieder verließ.

Weil der 22-jährige Fahranfänger, der bei dem Unfall unverletzt blieb, mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurde eine Blutprobe entnommen.

Sowohl dessen Führerschein (Probezeit), als auch der Audi wurden beschlagnahmt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Während der Unfallaufnahme musste die Amsinckstraße zwischen dem Heidenkampsweg und der Süderstraße gesperrt werden.

Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) hat die Ermittlungen übernommen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Autofahrer (64) in Kreisverkehr tödlich verunglückt

Veröffentlicht

am

Bargteheide – In der letzten Nacht kam es in Bargteheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 64 jähriger Mann aus dem Bargteheider Umland tödlich verunglückte.

Symbolfoto: SL

Am 10. Juli 2020, gegen 1:43 Uhr wurde die Polizei Bargteheide wegen eines verunfallten Transporters am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße alarmiert. Der Fahrer sei in dem Fahrzeug eingeklemmt worden und nicht bei Bewusstsein.

Die Beamten der Polizei, Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erreichten kurze Zeit später den Einsatzort.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch am Unfallort.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Mann den Westring in Richtung Jersbek. Am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße fuhr er fast mittig auf die Kreisverkehrsinsel, hob ab und kam erst an einem gegenüberliegenden Erdwall zum Stehen. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Mann schießt um sich – Projektil durchschlägt Kinderzimmerfenster

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits am Sonntag, 5. Juli, meldeten laut Polizei Lübeck Anrufer zunächst, dass ein ihnen unbekannter Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Kutterweg in Lübeck Buntekuh geklingelt habe und sie durch den Türspion gesehen hätten, dass der Mann offen eine Schusswaffe bei sich trage.

“Wenig später wachte in der Nachbarschaft der Anrufer ein elfjähriger Junge in der Wohnung seiner Eltern in einem Mehrfamilienhaus davon auf, dass er draußen einen lauten Knall gehört hatte. Wenige Minuten später durchschlug dann ein Geschoss das Fenster seines Kinderzimmers. Das Projektil prallte an der Wand ab und landete auf dem Fußboden. Das Kind erlitt außer dem großen Schrecken glücklicherweise keine Verletzungen”, so Dr. Ulla Hingst von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Beamte der von den Eltern des Jungen umgehend verständigten Polizei fanden die mutmaßlich verwendete Waffe auf einer Grünfläche vor dem Haus auf.

Es handelt sich dabei um eine umgearbeitete Spielzeugwaffe, aus der halbautomatisch scharfe Munition verschossen werden kann.

In der Nähe trafen die Beamten sodann auch den Beschuldigten, einen 28 Jahre alten Lübecker, an und nahmen diesen vorläufig fest. Der Mann erklärte den Beamten gegenüber, er werde von Dämonen verfolgt.

Im Verlaufe des Sonntages wurde dann weiter festgestellt, dass zwei in der Nähe der tatbetroffenen Wohnung abgestellte Fahrzeuge Schusslöcher in der Seitenscheibe bzw. der Windschutzscheibe aufwiesen.

Der Beschuldigte bestritt geschossen zu haben, war aber damit einverstanden, nach den polizeilichen Maßnahmen auf einer psychiatrischen Station eines Lübecker Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Nachdem eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragte psychiatrische Sachverständigte zu der Einschätzung gelangt war, dass der Beschuldigte unter einer psychischen Erkrankung leidet und er krankheitsbedingt gefährlich für die Allgemeinheit ist, ordnete das Amtsgericht Lübeck am 7. Juli auf Antrag der Staatsanwaltschaft an, dass der Beschuldigte wegen des dringenden Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des unerlaubten Besitzes einer scharfen Schusswaffe einstweilen in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen ist. Er wurde daher in die Forensik nach Neustadt in Holstein verbracht.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung