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Stadtbäume in der Klimakrise: Naturschützer befürchten Dominoeffekt beim Baumsterben

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Anlässlich der akuten Bedrohung von Stadtbäumen durch den Klimawandel fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Städte und Gemeinden auf, sich stärker für den Erhalt ihres Baumbestandes einzusetzen.

„Das dritte trockene Jahr in Folge droht die Allee-, Straßen- und Parkbäume langfristig zu schädigen“, warnt Christian Hönig, Baumschutzexperte beim BUND Berlin. „Gerade Straßenbäume haben oftmals eine verkürzte Lebenserwartung, vielerorts werden Bäume für Neubau- und Verkehrsprojekte gefällt.“

Die Baumpflege muss an die Erfordernisse des Klimawandels angepasst und ökologisch ausgerichtet werden.

Neue Bauvorhaben müssen flächenschonend geplant und realisiert werden. „Bäume bringen die Natur in die Stadt und machen das Leben in unseren Siedlungsgebieten lebenswert.

Alte Bäume bieten Tieren wichtige Lebensräume, die in der freien Landschaft schon lange verloren gegangen sind“, sagt Hönig. Der Schatten großer Bäume verhindert zudem, dass sich Asphalt und Beton während zunehmender Hitzeperioden noch stärker aufheizen.

Doch die Bäume leiden unter der zunehmenden Trockenheit und drohen als städtische Klimaanlage verloren zu gehen.

„Wenn wir unsere Bäume nicht besser schützen, werden wir einen Dominoeffekt an Baumsterben erleben. Ein alter Baum hat einen Wert, der nicht einfach so ersetzt werden kann”, so der Baumschutzexperte. Der Erhalt der grünen und blauen Infrastruktur, also der grünen Freiflächen, der Gewässer und ihrer Ufer ist eine der größten Herausforderungen der Stadtentwicklung. Sie ist unabdingbar für die Lebensqualität und unser Wohlbefinden.

Bäume sind ein wichtiger Teil dieser grünen Infrastruktur und für die Bevölkerung ein wichtiger Gradmesser für den Gesundheitszustand des städtischen Grüns.

Zu ihrem Erhalt muss auch das Wassermanagement neugestaltet werden.

„Um Bäume und Grünanlagen zu wässern, kann nicht immerfort teuer und aufwendig aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden“, mahnt Hönig. „Wo es geht, müssen versiegelte Flächen renaturiert werden, um Regen besser aufzunehmen und zu speichern. Wenn Mindestgrundwasserstände konsequent eingehalten werden, können sich Bäume auch in Notzeiten noch selbst mit genügend Feuchtigkeit versorgen.“

Mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sich Hönig besorgt: „Der Frühling war schon viel zu trocken und aktuell ist für den Sommer keine Besserung in Sicht. In den vergangenen Wochen hat es zu wenig geregnet. Ehrenamtliche Gießgruppen können nur noch Nothilfe leisten und den wortwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein geben. Die Städte und Gemeinde müssen sich endlich darauf einstellen, dass diese Trockenzeiten regelmäßig auftreten werden und entsprechende Vorkehrungen für die Versorgung der Bäume schaffen. Dabei können auch die ehrenamtlichen Baumfreundinnen und Baumfreunde einbezogen werden.”

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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Gesundheit

Kinderschutzbund: Kinder schnell impfen lassen

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Kiel – Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt die angekündigte Zulassung sicherer Impfstoffe für Kinder und Jugendliche.

Impfung gegen Kinderkrankheiten (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

„Es wird immer offensichtlicher, dass Kinder und Jugendliche besonders schwer von der Pandemie betroffen sind. Studien belegen, dass sie den Verlust sozialer Kontakte schlechter kompensieren und vermehrt unter psychischen Folgen leiden. Zudem werden vor allem Kinder aus armen und bildungsschwachen Familien durch die Schul- und KiTa-Schließungen in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen. Die Corona-Schutzimpfung bietet ihnen einen Ausweg aus dieser belastenden Situation, weshalb wir sie bei der Impfreihenfolge auch im besonderen Maße berücksichtigen sollten“, appelliert Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Vorstandsmitglied des DKSB LV SH.

„Durch zügige Impfungen von Kindern und Jugendlichen, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass Sorgeberechtigte ihre Zustimmung geben, könnten Schulen und KiTas schnellstmöglich wieder den Regelbetrieb aufnehmen und damit sicheren Präsenzunterricht und soziale Teilhabe ermöglichen. Sobald genügend zugelassener Impfstoff vorhanden ist, sollten Kinder und Jugendliche so weit wie möglich priorisiert werden, damit sie vor Beginn des neuen Schuljahrs geimpft sind. Nach über einem Jahr weitreichender Beschränkungen sollten wir jetzt alles dafür tun, Kinder und Jugendliche in einen möglichst unbelasteten Lebensalltag zurückkehren zu lassen“, fordert Eberhard Schmidt-Elsaeßer.

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Ahrensburg

Die Ahrensburger Gesundheitswochen im Endspurt

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Ahrensburg – Die letzte Woche der Ahrensburger Gesundheitswochen startet am Montag 3. Mai, um 18 Uhr mit einem Online-Vortrag von Susanna Herno mit dem Titel „Vom Selbstbewusstsein und sich seines Selbst bewusst sein“.

Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Am Mittwoch, 5.Mai stellt um 19:30 Uhr der Hospizverein seine Arbeit vor. Marian van der Maten und Sabine Schaefer-Kehnert berichten über ihre Arbeit der Trauerbegleitung und den bereichernden Erfahrungen in der Begleitung Sterbender. Auch warum gerade diese Arbeit am Ende des Lebens ein kleines Stück Glück bedeuten kann und dem Leben Sinn gibt, wird es wert sein, diesem Gespräch zuzuhören.

Am Donnerstag, 6. Mai um 18:00 Uhr beschließt Stephan Fritsch-Krohn die Runde der 21 Online-Vorträge mit dem Thema Stress-Management und Resilienzentwicklung. Resilienz umfasst die Fähigkeit auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Wie einige andere Referent*innen hat er seine Praxis im Großbereich Ahrensburg, er selbst praktiziert im Gesundheitszentrum Allmende.

Für die Teilnahme an den Vorträgen ist keine Anmeldung erforderlich. Dank der Unterstützung von AOK-Nordwest, der Stadtwerke Ahrensburg und Denn’s Grünkern bleibt die Vortragsreihe für die Zuschauer:innen kostenfrei. Erreichbar für 14 Tage bleibt die aus der Kooperation von Floraforum, VHS Ahrensburg, Heilpraxis Brüwer und Stadtbücherei Ahrensburg hervorgegangene Reihe im Internet über twitch.tv/stadtbuechereiahrensburg.

Neben dem einzigen Kindervortrag der Gesundheitswochen am vergangenen Samstag von Dr. Barbara Kranz-Zwerger (Foto) über Inhaltsstoffen in unseren Lebensmitteln finden sich auch vergangene Vorträge oder Ankündigungen für die kommenden. Lebensmitteldetektive im Alter zwischen 8 und 12 Jahre können, so lange der Vorrat reicht, noch Forschertüten in der Stadtbücherei über den Fensterbetrieb zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Anmeldung kostenlos abholen.

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