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Bargteheide

Neuer Klimaschutz-Fonds fördert Umweltprojekte in Bargteheide

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Bargteheide – Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie (UKE) macht den Weg frei für den „Klimaschutzfonds Bargteheide“.

Ruth Kastner (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Mehmet Dalkilinc (Fraktionsvorsitzender der SPD), Gerrit Kronenberg (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD), Ina Schäfer (Ausschussmitglied der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Foto: Timon Kronenberg

Für den bereits 2019 auf Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wurde jetzt eine entsprechende Förderrichtlinie verabschiedet.

Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ gewährt als freiwillige Leistung Zuschüsse zu Maßnahmen eines aktiven gesellschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Unterstützt werden Projekte im Bereich Klimaschutz, Klimaanpassung, Förderung klimafreundlichen und nachhaltigen Verhaltens sowie Projekte mit Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Dafür stehen für das Jahr 2020 30.000 Euro im Haushalt bereit. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ ist vorerst befristet auf zwei Jahre.

„Damit schaffen wir eine Möglichkeit, konkrete Maßnahmen und Projekte aus der breiten Zivilgesellschafft zu fördern, die sich vorrangig dem Klimaschutz, der Klimaanpassung, der Förderung klimafreundlichen Verhaltens sowie der Nachhaltigkeit widmen. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wird einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Anerkennung lokaler Initiativen und innovativer Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten. Wir halten damit auch die Debatte um das Thema lebendig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mehmet Dalkilinc.

Auch Gerrit Kronenberg, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, freut sich, dass der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ nun endlich starten kann. In den Verhandlungen haben SPD und Grüne dafür gesorgt, dass der städtische Zuschuss mit anderen Förderungen kombiniert werden kann. Auch steigt die Höhe des Zuschusses auf 60 Prozent der Gesamtprojektkosten.

„Jeder noch so kleine Beitrag jedes Einzelnen zum Klimaschutz und zum nachhaltigen Handeln zählt und hilft uns auf dem Weg zum beschlossenen Ziel, Bargteheide bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen“, sagt Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

„Jetzt sind Ideen gefragt, ob in Sachen Mobilität, erneuerbare Energien, Stromsparen, Stromspeichern, pfiffige Infokampagnen oder was auch immer. Das Gute ist, dass auch Gelder aus anderen Fördertöpfen für ein Projekt dazu genommen werden dürfen.“

Das zu fördernde Projekt wird mit einer maximalen Förderung von 60 Prozent bezuschusst (mind. 500 Euro – max. 3.000 Euro). Dieser Zuschuss kann mit anderen Förderungen kombiniert werden, um ein größeres Projekt zu realisieren, sofern ein Eigenanteil von 20 Prozent gewährleistet ist.

Antragsberechtigt sind insbesondere gemeinwohlorientierte zivilgesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen, Sport- und Schulvereine, Bildungs- Sozial- oder Jugendhilfeträger, konfessionelle Gemeinden, Stiftungen sowie Verbände oder Institutionen.

Anträge können in Kürze online unter www.klimaschutz.bargteheide.de eingereicht werden. Dort finden sich Antragsformular und die entsprechende Förderrichtlinie.

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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Autofahrer (64) in Kreisverkehr tödlich verunglückt

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Bargteheide – In der letzten Nacht kam es in Bargteheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 64 jähriger Mann aus dem Bargteheider Umland tödlich verunglückte.

Symbolfoto: SL

Am 10. Juli 2020, gegen 1:43 Uhr wurde die Polizei Bargteheide wegen eines verunfallten Transporters am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße alarmiert. Der Fahrer sei in dem Fahrzeug eingeklemmt worden und nicht bei Bewusstsein.

Die Beamten der Polizei, Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erreichten kurze Zeit später den Einsatzort.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch am Unfallort.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Mann den Westring in Richtung Jersbek. Am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße fuhr er fast mittig auf die Kreisverkehrsinsel, hob ab und kam erst an einem gegenüberliegenden Erdwall zum Stehen. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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Polizei und Feuerwehr

81-Jähriger durch Sturz lebensgefährlich verletzt: Polizei sucht nach zwei Ersthelferinnen

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Bargteheide – Nachdem ein Mann (81) in Bargteheide gestürzt ist und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, sucht die Polizei nach zwei Frauen, die denn Unfall beobachtet haben könnten.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Vorfall ereignete sich am 6. Juli gegen 11.45 Uhr in der Theodor-Storm-Straße. Der 81-Jährige, der ein Fahrrad bei sich hatte, stürzte und schlug mit dem Kopf auf den dortigen Kantstein.

Es ist nicht bekannt, ob er fuhr oder das Fahrrad geschoben hat. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen nicht vor.

Unmittelbar nach dem Vorfall sollen sich zunächst zwei ältere Damen um den Verletzten gekümmert haben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren sie nicht mehr vor Ort.

Jetzt sucht die Polizei nach den beiden Ersthelferinnen und weiteren Zeugen. Hinweise an die Polizeistation Bargteheide unter der Telefonnummer: 04532/7071-0.

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Bargteheide

Bargteheider Corona-Krisenstab zieht nach vier Monaten positive Bilanz

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Bargteheide – Seit fast vier Monaten koordiniert ein Krisenstab aus Mitarbeitenden der Verwaltung – insbesondere des Ordnungsamtes, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirche und des Familienzentrums alle kommunalen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bargteheide. Foto: Stadt Bargteheide

Mehr als 120 Einzelmaßnahmen sind in diesem Zeitraum angefallen und bearbeitet worden.

„Die Anfragen und Aufgaben die an die Verwaltung gestellt wurden, waren vielfältig. Es wurde quasi das gesamt öffentliche Leben, bis hinein ins Private – wie Anfragen nach Geburtstagsfeiern – geregelt“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch den frühzeitigen Austausch die Zusammenarbeit gut und effektiv koordiniert wurde und notwendige Maßnahmen flüssig ineinander griffen.

Bevölkerungsschutz war dabei ein wichtiges Thema. So erhielt beispielsweise die Polizei Unterstützung durch einen externen Sicherheitsdienst, der von der Verwaltung beauftragt wurde.

Dietmar Fleischmann, Leiter des städtischen Ordnungsamts und Frank Stephan Simon, Leiter der örtlichen Polizeiwache bestätigen, dass es für diese Präsenz viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben habe.

Die Freiwillige Feuerwehr hat bei der Mittelbeschaffung – wie beispielsweise der Beschaffung von Schutzausrüstungen und Atemmasken unterstützt.

Familienzentrum und evangelische Kirchen haben sich gemeinsam um die soziale Unterstützung der Bevölkerung gekümmert, Infoplakate in der Stadt aufgestellt und eine Helfer-Hotline ins Leben gerufen.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich darüber 52 Freiwillige bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. 45 sind nach wie vor aktiv“, sagt Sabine Wiechern vom Familienzentrum. Aus der Bevölkerung habe man großes ehrenamtliches Engagement erfahren.

„Die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs hat sich in vielen Projekten gezeigt“, so Pastor Jan Roßmanek. Ein Beispiel dafür sei die Verteilung der Lebensmittel durch die Ahrensburger Tafel auf der Kircheninsel. Mitarbeitende des Bauhofs haben die Beschilderung der Wegführung übernommen, Ehrenamtliche bei der Verteilung unterstützt.

„Wir sind hier in Bargteheide von Beginn an gut vernetzt und aufgestellt“, bestätigt auch Hinnerk Bielenberg, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Nun gelte es die Entwicklung durch die weiteren Maßnahmenlockerungen sowie die begonnene Ferien- und Reisezeit abzuwarten. Der Krisenstab wird auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auf mögliche Veränderungen in der Corona-Pandemie schnell reagieren zu können.

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