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Kreis Segeberg

Nach Überfall auf 19-Jährige: Polizei sucht Täter mit Phantombild

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Norderstedt – Nachdem am 6. November 2019 eine Hamburgerin (19) in Norderstedt von zwei Männern überfallen und geschlagen wurde, geht die Polizei jetzt erneut an die Öffentlichkeit – mit einer Phantomzeichnung. Sie zeigt einen der beiden Täter.

Der Überfall ereignete sich am 6. November 2019 gegen 6.30 Uhr morgens in der Friedrich-Ebert-Straße in Noderstedt. Die junge Frau verließ zu diesem Zeitpunkt den Bus 295 an der Haltestelle “Alte Dorfstraße”.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Anschließend begab sie sich fußläufig in Richtung der Straße Kornhoop. Bereits nach dem Aussteigen aus dem Bus bemerkte sie hinter sich zwei männliche Personen. In einem unbeleuchteten Abschnitt der Straße Kornhoop wurde sie von hinten gepackt und zur Herausgabe von Handy und Bargeld aufgefordert. Als die 19-jährige sich weigerte, schlugen die Täter auf sie ein und wiederholten ihre Forderung.

Als aus der Ferne ein Licht zu erkennen war, ließen die Täter von der 19-Jährigen ab und flüchteten in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.

Die Frau wurde durch die Schläge leicht verletzt. Raubgut erlangten die Täter nicht.

Die 19-Jährige konnte beide Täter recht detailliert beschreiben:

Der Täter, von dem jetzt ein Phantombild veröffentlicht wurde, ist etwa 20 bis 25 Jahre alt, schlank, etwa 1,80 Meter groß, hat ein südosteuropäisches Erscheinungsbild und trug während des Überfalls eine schwarze Winterjacke, eine schwarze Addidas-Jogginghose, eine Kapuze. Er sprach Deutsch mit Akzent.

Sein Komplize, ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt, ist dick, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, hat ein osteuropäisches Erscheinungsbild, trug eine schwarze Jacke, schwarze Jogginghose, ein Basecap und eine Kapuze, dazu einen Schal. Auch er hatte einen Akzent.

Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer Hinweise zur Tat oder den gesuchten Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 040-528060 bei der Polizei Norderstedt zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

16-Jährige stirbt bei Busunfall: Mutmaßlicher Unfallfahrer (20) einen Tag später festgenommen

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Mözen – Samstagabend (24. Oktober) ist es auf der B 432 in Mözen (Kreis Segeberg) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw gekommen, bei dem eine Insassin des Busses tödlich und sieben weitere leicht verletzt wurden.

Die Fahrerseite des Linienbus und der VW Passat wurden komplett zerstört. Fotos: Feuerwehr

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein VW Passat die B 432 um 20:27 Uhr von Leezen kommend in Richtung Bad Segeberg.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Pkw circa zwei Kilometer hinter Leezen nach rechts auf die Bankette und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto wieder auf die Fahrbahn und prallte in die Fahrerseite eines entgegenkommenden Linienbusses.

Eine 16 -jährige Insassin des Busses aus dem Kreis Segeberg verstarb infolge der Verletzungen noch vor Ort. Sieben weitere Insassen zogen sich leichte Verletzungen zu, eine Person blieb unverletzt.

Der Fahrer des Passats war zunächst nicht auffindbar. Die Suche unter anderem mit einem Hubschrauber verlief erfolglos.

Polizeibeamte nahmen den Unfall auf und zogen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel einen Sachverständigen hinzu.

Sonntagvormittag hat der mutmaßliche 20-jährige Fahrer über seinen Rechtsanwalt seinen Aufenthaltsort mitteilen lassen und wurde kurz darauf in Polizeigewahrsam genommen. Der junge Mann kommt aus dem Kreis Segeberg.

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Kreis Segeberg

Nach AfD-Veranstaltung in Henstedt-Ulzburg: Männer fahren mit Pick-Up Gegendemonstranten an

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Henstedt-Ulzburg – Ein Teilnehmer einer AfD-Veranstaltung soll mit einem Pick-Up-Truck absichtlich GegendemonstrantInnen angefahren, mehrere leicht und eine Person schwer verletzt haben.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Augenzeugen und das “Bündnis gegen Rechts” sprechen von versuchtem Mord. Die Polizei spielt den mutmaßlichen Angriff, den zahlreiche Augenzeugen beobachtet haben, herunter und spricht in einer Pressemitteilung von einem “Verkehrsunfall” mit einer bei dem “eine Person der linken Szene schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert” wurde. In der Folge sei es außerdem zu Aggressionsdelikten gegenüber Beteiligten und Polizeibeamten gekommen, was die Abgabe eines polizeilichen Warnschusses erfordert habe.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag am Rande einer AfD-Veranstaltung in Henstadt-Ulzburg, zu der auch der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen angereist war.

Aufstehen gegen Rassismus Hamburg weist die Darstellung der Polizei, es würde sich lediglich um einen Verkehrsunfall handeln, aufgrund eigener Beobachtungen entschieden zurück und fordert, dass rechte Anschläge als solche benannt und die Gefahr rechter Ideologie und Strukturen endlich ernst genommen und bekämpft werden.

Demnach handelt es sich keineswegs um einen “Verkehrsunfall” sondern um einen Anschlag.

“Vier Männer, die beim Verkleben rechter Sticker beobachtet worden und durch das Äußern rechter Parolen aufgefallen waren, wurden durch die Versammlungsleiterin der Protestkundgebung verwiesen”, sagt ein Bündnis-Sprecher.

“Nachdem die Männer in einen parkenden VW Amarok gestiegen waren, beschleunigte der Fahrer abrupt und lenkte seinen Wagen gezielt auf eine Gruppe Protestierender auf dem Gehweg und auf die angrenzende Rasenfläche, auf der sich Menschen in Sicherheit bringen wollten”, heißt es in der Stellungnahme.

Dabei seien laut Bündnis fünf Menschen verletzt worden, eine Person schwer.

Ein Augenzeuge, der bei der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus Hamburg aktiv ist und beim Protest anwesend war, weist die Darstellungen der Polizei, nach denen es sich lediglich um einen „Verkehrsunfall“ gehandelt haben soll, entschieden zurück:

„Es ist für mich ganz klar, der Fahrer hat beschleunigt, ist auf den Fußgängerweg und wollte Menschen überfahren. Das heißt, er hat in Kauf genommen uns zu töten!“

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Kiel ermittelt die Polizei derzeit jedoch nur wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Der Beschuldigte ist nach einer ersten Befragung auf der Dienststelle wieder entlassen worden. Die Ermittlungen dauern an.

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Kreis Segeberg

Unfassbar: Unbekannte kippen große Menge Altöl in Kläranlage

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Seth – Umweltsünder haben eine große Menge Altöl in die Kläranlage in Seth (Kreis Segeberg) gekippt. Mitarbeiter hatten den Schaden am 14. Oktober entdeckt.

Symbolbild von Hermann Hammer auf Pixabay

Laut Polizei muss die Tat auf der Anlage in der Straße Ruhlo zwischen dem 13. Oktober (13 Uhr) und dem 14. Oktober (8.30 Uhr) stattgefunden haben.

Unbekannte hatten sich Zugang zum verschlossenen, aber dennoch leicht zugänglichen Gelände der Kläranlage verschafft und eine größere Menge Altöl direkt in die Kläranlage geleitet.

Die Anlage muss nun durch eine Spezialfirma gereinigt werden, der Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Bereich eingeschätzt.

Zeugen werden gebeten, ihre Hinweise und Beobachtungen zu diesem Tatgeschehen dem Ermittlungsdienst Umwelt- und Verbraucherschutz beim Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Segeberg unter der Telefonnummer 04551 / 884-0 mitzuteilen.

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