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Bad Oldesloe

Freibad Poggensee öffnet noch im Juni: Das müssen Besucher während der Pandemie beachten

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Bad Oldesloe – Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien wird am Freitag, 26. Juni, das Freibad am Poggensee eröffnet.

Aufgrund der bisherigen Regelungen des Landes Schleswig-Holstein zur Eindämmung des CoronaVirus war dieses bislang noch nicht möglich.

Der Poggensee Foto: SL

Erst mit der zuletzt bekannt gemachten Landesverordnung wurde es wieder gestattet, die Schwimmbäder ab dem 8. Juni zu eröffnen.

Zunächst mussten die Stadtwerke jedoch ein Hygienekonzept für den Freibadbetrieb erstellen, welches diverse Maßnahmen zur möglichst weitgehenden Minimierung von Infektionsrisiken enthält.

Dieses Hygienekonzept ist nun fertig und auch mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, so dass nun die eigentlichen Vorbereitungsarbeiten für die Wiedereröffnung des Freibads am Poggensee begonnen haben.

Der Freibadbetrieb läuft ab dem 26. Juni dann unter besonderen „Corona-Bedingungen“, wobei die Stadtwerke versuchen, die Einschränkungen für die Gäste so gering wie möglich zu gestalten.

Die wichtigsten Änderungen werden durch das Gesundheitsamt vorgegeben:

Es wird feste Nutzungszeiten sowie eine Begrenzung der Besucherzahl geben und jeder Gast muss sich bei jedem Besuch registrieren.

Diese Vorgaben dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und sind grundlegende Bestandteile des Hygienekonzeptes für das Freibad. Voraussetzung für jeglichen Badbetrieb ist jedoch die Eigenverantwortung der Gäste hinsichtlich der derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln, die auch sonst im öffentlichen Raum erwartet wird.

Eine Maskenpflicht besteht nur bis zum Kassenbereich des Freibades – ab dann sind die Tauchermasken willkommen!

Die Nutzungszeiten werden geteilt, sodass möglichst viele Gäste in den Genuss eines Freibadbesuches kommen können. So kann das Bad vormittags in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 20 Uhr (bzw. vom 1. bis 15. September bis 19 Uhr) genutzt werden.

In der Stunde zwischen diesen Öffnungszeiten bleibt das Bad für gründliche Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten geschlossen.

Eine halbe Stunde vor Ende der jeweiligen Öffnungszeit schließt die Eintrittskasse. Es wird ein neuer separater Ein- und Ausgangsbereich hergerichtet, damit das Abstandhalten auch im Bereich des Kioskes erleichtert wird.

Die notwenige Registrierung der Gäste erfolgt vor Ort an der Eintrittskasse und sollte nach Möglichkeit bereits zu Hause vorbereitet werden. Hierfür kann auf der Internetseite der Stadtwerke Bad Oldesloe unter ein Formular heruntergeladen, ausgedruckt und ausgefüllt werden.

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Bad Oldesloe

Kreisvorsitzender wiedergewählt: Jusos wollen moderne Politik für Stormarn

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Bad Oldesloe – Die Jusos Stormarn haben auf ihrer Kreisvollversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Mehmet Dalcilinc und Jonathan Braun. Foto: Jusos

Bei der Veranstaltung im Festsaal der Ida Ehre Schule in Bad Oldesloe wurde der 20-Jährige Jonathan Braun aus Großhansdorf als Kreisvorsitzender einstimmig wiedergewählt.

Im Rückblick auf das vergangene Vorstandsjahr spricht Braun von einer unglaublichen Zeit: „Wir haben es endlich wieder geschafft, die Menschen von unseren Ideen zu überzeugen. In Stormarn haben wir Jusos Einsatz gezeigt und für unsere Bundestagskandidaten Dr. Nina Scheer, Bettina Hagedorn und Bengt Bergt Wahlkampf gemacht. Zusammen mit Eckart Boege haben wir zudem in Ahrensburg um das Rathaus gekämpft. Und ich bin berührt davon, wie viele Menschen unserer Partei und unseren Kandidaten ihr Vertrauen schenken.“

Die Jusos Stormarn wollen diesem Vertrauen gerecht werden und sich vor Ort weiter einmischen.

Jonathan Braun: „Wir wollen, dass große Industrieprojekte wie die Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld ihren Teil zum Klimaschutz beitragen. Wir wünschen uns gute Bildung für alle Kinder, bei der auf ihre individuellen Stärken und Nachteile eingegangen wird und bei der jedes Kind eine gerechte Chance bekommt. Und wir müssen den kommenden Wandel sozial verträglich gestalten und dafür einstehen, dass Energie und Treibstoff bezahlbar bleiben!“

Dafür steht dem alten und neuen Vorsitzenden Braun künftig ein junger Vorstand zur Seite.

Stellvertretender Kreisvorsitzender ist der langjährige Juso Lukas Bussewitz aus Bad Oldesloe.

Ebenfalls stellvertretende Kreisvorsitzende wird die ehemalige Kreisschülersprecherin Pia Dietz aus Ahrensburg, welche den Vorstand zuvor schon als kooptiertes Mitglied in Themen der Bildungspolitik beriet. Beisitzer im neuen Kreisvorstand sind Felix Gläeveke, Ida Knospe, Aaron Bedey, Greta Huthmann und Felix Beyersdorff.

Besuch bekamen die Stormarner Jusos von Martin Habersaat, Mehmet Dalkilinc und Thies Grote, die in Stormarn als Direktkandidaten zur Landtagswahl 2022 antreten.

Der neue Juso-Kreisvorstand unterstützt die SPD-Kandidaten und freut sich auf einen aufregenden Wahlkampf.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden viele gemeinsame Interessen von Kandidaten und Jugendorganisation erkennbar. Martin Habersaat aus Stormarn-Süd kämpft schon jetzt im Landtag für gute Schulpolitik. Die Jusos und ihn verbindet der Einsatz für eine Schule der Zukunft. „Wir wollen uns im Kreis noch stärker aufstellen, was politische Jugendarbeit angeht,“ sagt Braun. „Denn wenn wir in Zukunft gute Politik vor Ort gewährleisten wollen, brauchen wir starken Nachwuchs. Wir müssen noch mehr junge Menschen für Politik begeistern.“

Thies Grote, der als Landtagskandidat der SPD für Stormarn Mitte in den Landtag möchte, kennt die Perspektive der Jugendarbeit als ehemaliger Vorsitzender des Landesjugendrings SH gut. Der Kandidat für Stormarn Nord, Mehmet Dalkilinc, setzt sich für gerechte Arbeitsbedingungen ein, ein Thema, für das auch die Jusos brennen. Die Jusos Stormarn sehen viel Potenzial für die SPD und hoffen auf einen spannenden Wahlkampf, an dessen Ende ein starkes Mandat für gute Politik in Schleswig-Holstein stehen kann.

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Bad Oldesloe

Säure-Laster auf A1 umgekippt: Fahrer schwer verletzt

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Bad Oldesloe – Bei Bad Oldesloe ist am Montagmorgen auf der A1 ein Sattelzug verunglückt. Der Fahrer wurde schwer verletzt. In dem Tankauflieger befand sich Ameisensäure.

Feuerwehrmann mit Atemschutz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Der Unfall ereignete sich gegen 4.45 Uhr hinter der Anschlussstelle Bad Oldesloe. Der Sattelzug ( Tankauflieger ) befuhr den rechten Fahrstreifen der BAB 1 in Richtung Süden. In Höhe der Anschlussstelle Bad Oldesloe kam der Sattelzug aus bislang nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Außenschutzplanke.

Der 64-jährige Fahrer lenkte gegen, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelschutzleitplanke und einem Brückpfeiler.

Durch den Zusammenprall kippte die Sattelzugmaschine auf die Seite, so dass der Tank des Aufliegers beschädigt wurde und Flüssigkeit austrat, die über sämtliche Fahrstreifen lief.

Der Tankauflieger ist mit 24 Tonnen 60-prozentiger Ameisensäure beladen, die geeignet ist, die Atemwege zu reizen.

Daher wurden Rundfunkdurchsagen durch die Polizei veranlasst. Das zuständige Umweltamt des Kreises Stormarn erhielt Kenntnis und erschien an der Unfallstelle.

Der Fahrer der Sattelzugmaschine wurde schwer verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Zurzeit ist unklar, wie stark der Brückenpfeiler beschädigt wurde, so dass vorsorglich ein Statiker hinzugezogen wird.

Die A1 bleibt voraussichtlich noch bis in den Abendstunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrungen in Richtung Norden beginnen im Kreuz Bargteheide und in Richtung Süden an der Anschlussstelle Bad Oldesloe.

Die polizeilichen Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache wurden aufgenommen. Die Polizei steht aufgrund zu treffender strafprozessualer Maßnahmen in engem Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Lübeck.

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Bad Oldesloe

Statt Betriebsfeier: SH Netz spendet Geld an Sozial- und Klimaprojekte

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Bad Oldesloe – Weil wegen Corona die Betriebsfeier ausfallen musste, hatte SH Netz noch Geld übrig. Das spendete der Energieversorger jetzt an Sozial- und Klimaschutzprojekte in Schleswig-Holstein. 3000 Euro gingen an den Kinderschutzbund in Stormarn.

Regina Maiwald (von links), Petra Lüning, Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund KV Stormarn e.V. und Carsten Hack. Foto: SH Netz

Als die Nachricht von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) kam, war die Freude bei Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds Kreisverband Stormarn e.V., groß: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der Schleswig- Holstein Netz AG für die Spende. Wir verstehen sie als Motivation und Wertschätzung.“

Seit der Gründung setzt sich der Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. für die Interessen und Rechte von Kindern und für ein gutes Zusammenleben in Familien ein. Die Richtschnur ist die UN-Konvention, in dem die Grundrechte aller Kinder weltweit festgeschrieben sind.

SH Netz unterstützt dieses Anliegen und hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht.

Kommunalbetreuerin Petra Lüning sagt: „Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. stärkt Kinder und hilft ihnen, dass ihre Rechte anerkannt und durchgesetzt werden. Wir freuen uns, den Verein unterstützen zu können.“

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sozialbudget des Unternehmens, das eigentlich dem gemeinschaftlichen Miteinander der Belegschaft dient.

Betriebsrätin Regina Maiwald aus Ahrensburg erläutert: „Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie kein Betriebsfest stattfinden. Für uns stand sofort fest, dass wir das Budget stattdessen für wohltätige Zwecke verwenden möchten.“

Netzcenter-Leiter Carsten Hack aus Ahrensburg ergänzt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, welche gemeinnützige Einrichtung wir unterstützen. Bei der anschließenden Abstimmung im Intranet konnten alle für ihr Herzensprojekt stimmen. Der Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. hat die meisten Stimmen bekommen.“

Die 3.000 Euro kamen zur rechten Zeit: „Die Spende wird in den Bereich ,Frühe Hilfen‘ gehen“, so Stephanie Wohlers. „In diesem Arbeitsbereich tragen unsere Familienhebammen dazu bei, dass in der Arbeit mit Familien Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Trotz Bundes-, Landes- und Kreismitteln müssen wir hier noch immer Eigenmittel einbringen, um alle Familie versorgen zu können.“

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