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Hamburg

Hamburg: “Falscher Polizist” enttarnt und festgenommen

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Symbolfoto: Lunopark/Shutterstock.com

Hamburg – Beamte des Landeskriminalamts 433 (Trickbetrug) nahmen gestern Nachmittag, 15. Juni, in Hamburg einen 21-jährigen Deutschen vorläufig fest, der im Verdacht steht, als sogenannter “falscher Polizeibeamter” aufgetreten zu sein, um ein Ehepaar (78, 82) um ihr Erspartes zu betrügen.

Nach bisherigem Stand der polizeilichen Ermittlungen erhielt der 82-Jährige einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Kriminalbeamter der Polizei Hamburg ausgab.

Diese teilte ihm mit, dass ein Einbruch in seinem Wohnumfeld stattgefunden habe und dabei eine Liste aufgefunden worden sei, auf der sein Name stünde.

Um den Senior nun vor einem Einbruch zu schützen, wurde er nach seinen Vermögenswerten befragt und zudem mitgeteilt, dass in seiner Sparkasse ein sogenannter “Maulwurf” arbeite, der möglicherweise Informationen an die mutmaßlichen Betrüger weiterreiche.

Zur Sicherheit solle der Angerufene sein Erspartes von der Bank abheben und einem zivilen Polizeibeamten übergeben, der die Vermögenswerte zur Sicherung an der Wohnanschrift abholen würde.

Dieser Aufforderung kam der 82-Jährige nach und begab sich gemeinsam mit seiner 78-jährigen Ehefrau schließlich zu ihrer Sparkasse in der Jarrestraße. Als sie dort versuchten, ihr Erspartes abzuheben, wurden sie durch einen aufmerksamen Mitarbeiter über die Betrugsmasche der “falschen Polizeibeamten” informiert. Der Mitarbeiter verständigte daraufhin Beamte des für Trickbetrug zuständige LKA 433, welche umgehend die Betreuung des Ehepaares übernahmen”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou .

Im weiteren Verlauf erhielt das Ehepaar weitere Anrufe des falschen Kriminalbeamten und eines falschen Staatsanwaltes.

Zivilfahnder observierten die Wohnanschrift des Ehepaares und wurden auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der sich im näheren Umfeld konspirativ verhielt und letztlich die vermeintliche Geldübernahme vollzog, nachdem die Geschädigten Bargeld in einem Umschlag aus dem Fenster hatten werfen sollen.

Der 21-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, als er versuchte, mit der vermeintlichen Beute in Richtung Barmbeker Straße zu flüchten.

Dank des aufmerksamen Sparkassenmitarbeiters ist es zu keinem Vermögensschaden gekommen.

Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

Die Ermittlungen des LKA 433, insbesondere zu den mutmaßlichen Mittätern, die sich als Kriminalbeamter und Staatsanwalt ausgaben, dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Mann soll 41 Autos zerkratzt haben

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Hasst er Autos oder was war sein Motiv ? Aufgrund eines Hinweises eines Anwohners nahmen Beamte des Polizeikommissariats 31 (PK 31) in der Nacht zu Freitag einen 39-jährigen Deutschen in Eilbek vorläufig fest. Der Mann ist verdächtig, 41 Autos beschädigt zu haben.

Der Anwohner wurde von seinem Balkon aus auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der im Slalom um die geparkten Pkw ging und hierbei offenbar mit einem spitzen Gegenstand an den Fahrzeugen entlang kratzte.

“Nachdem der Zeuge die Polizei alarmiert hatte, nahmen die Beamten den Verdächtigen in der Wandsbeker Chaussee vorläufig fest. Ein Schlüsselbund, welches unmittelbar neben dem Mann auf dem Boden lag, wurde als mutmaßliches Tatwerkzeug sichergestellt”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Die Polizisten stellten im weiteren Verlauf insgesamt 41 Fahrzeuge in der näheren Umgebung fest, die Beschädigungen im Lack aufwiesen.

Der Festgenommene wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen werden bei der für Kfz-Delikte in der Region Nord zuständigen Fachdienststelle (LKA 142) geführt und dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Falschparker blockieren Rettungsweg bei Badeunfall

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde am Samstagnachmittag, 8. August, über den Notruf 112 mitgeteilt, dass in Höhe des Falkensteiner Ufers eine männliche Person in der Elbe untergegangen sei.

Aufgrund dieser Meldung alarmierte der Disponent einen Löschzug der Feuerwehr Hamburg, einen B-Dienst, einen Rettungswagen, einen Notarztwagen, die Sondereinsatzgruppe Taucher, drei Kleinboote, ein Löschboot sowie die DLRG.

Noch während der Anfahrt der weiteren Einsatzkräfte konnte ein Kleinboot der DLRG die Person aus dem Wasser retten und bereits erste rettungsdienstliche Maßnahmen an dem 19 jährigem Mann einleiten.

Glücklicherweise konnte die Person so schnell aus dem Wasser gezogen werden, denn zum Zeitpunkt der Rettung trieb der Mann aufgrund eines medizinischen Notfalls bewusstlos mit dem Gesicht nach unten im Wasser”, so Feuerwehrsprecher Dennis Diekmann .

Die anrückenden Kräfte hatten aufgrund von diversen Falschparkern massive Schwierigkeiten an die Einsatzstelle zu gelangen.

Eine zeitgerechte Rettung von der Landseite wäre nur mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung möglich gewesen.

“Der mittlerweile wieder ansprechbare Patient wurde rettungsdienstlich und notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt”, so Diekmann.

Auch hier gab es bei der Abfahrt Probleme mit falsch abgestellten Fahrzeugen, sodass es auch im Transport des Patienten erhebliche Verzögerungen gab.

Badegäste im Bereich der Hamburger Gewässer werden gebeten auf die Freihaltung von Rettungswegen zu achten!

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Hamburg

Hamburg: Mann am Bahnhof von S-Bahn erfasst

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Bundespolizisten im Hauptbahnhof Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach erstem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg wurde ein Mann (31) heute, am 9. August, gegen 04.50 Uhr, von einer am Hauptbahnhof in Richtung Station Berliner Tor ausfahrenden S-Bahn erfasst und schwer verletzt.

Der Triebfahrzeugführer der S-Bahn entdeckte den Mann bei Ausfahrt am Gleis 3 liegend und leitete nach eigenen Angaben umgehend eine Schnellbremsung ein. Trotzdem wurde der 31-Jährige aus dem Landkreis Harburg von der S-Bahn erfasst.

“Der Verunfallte war nicht ansprechbar und erlitt u.a. schwerste Kopfverletzungen. Unter notärztlicher Versorgung wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht”, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens .

Der Triebfahrzeugführer (31) erlitt einen Schock, wurde vor Ort abgelöst und über die Notfallseelsorge der Feuerwehr betreut.

Die Bundespolizei hat zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung einer anderen Person. Die polizeilichen Ermittlungen werden in alle Richtungen geführt. Diese dauern an und werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg übernommen.

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