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Bad Oldesloe

Neue Stadtarchivarin mit digitalem Projekt: Die Oldesloer Corona-Videobox

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Celina Höffgen und Inken Kautter vor der neuen Videobox Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Kreisstadt hat eine neue Stadtarchivarin: Celina Höffgen. Diese möchte nicht nur das Bad Oldesloer Archiv in den nächsten Jahren digitalisieren, sondern sie beginnt auch direkt mit einem besonderen, digitalen Projekt.

Gemeinam mit dem Kulturbüro der Stadt unter Leitung von KuB-Chefin Inken Kautter lädt sie alle Oldesloer dazu ein, ihre Eindrücke aus der aktuellen Corona-Zeit auf Video festzuhalten.

Celina Höffgen erklärt einer Teilnehmerin, die ein Video aufnehmen möchte, das Konzept

Und das passiert nicht etwas von Zuhause aus, sondern in einer extra dafür hergestellten Videobox, die ein wenig an einen Retro-Fotoautomaten erinnert, wie ihn vielleicht noch manche kennen.

Jeden Mittwoch wird diese Box, die von der Ahrensburger Firma “Sound and light service” (SLS) gebaut wurde, die ansonsten für die technische Betreuung der städtischen Kultureinrichtungen zuständig ist, vor dem KuB aufgestellt werden.

Blick ins Innere der Videobox Foto: SL

Während der “Marktzeit” können Oldesloer in die Box gehen und dort 60 Sekunden lang über ihre Erfahrungen, Eindrücke und Anekdoten aus der Corona-Krise berichten. Daraus entsteht dann ein sicherlich spannendes Erinnerungsprojekt in digitaler Form. Auch mehrfache Video-Besuche sind möglich. Entstehen wird so eine Art Collage verschiedenster Blickwinkel auf die schon jetzt als historisch einzuordnende Covid-19-Zeit.

Die 30-jährige Höffgen, die aus Hagen stammt, arbeitet seit einigen Wochen im Oldesloer Archiv. Sie studierte zuvor Archivwissenschaften an der Uni Potsdam. Vor ihrem Studium hatte sie in ihrer Geburststadt eine Ausbildung zur Fachangstellten der Medien- und Informationsdienste absolviert. Im Fokus ihrer Arbeit wird unter anderem die Digitalisierung des Oldesloer Stadtarchivs stehen.

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Bad Oldesloe

Bereits über 60.000 Corona-Impfungen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Im Zeitraum vom 1. bis zum 30. April 2021 wurden in den drei Impfzentren im Kreis Stormarn insgesamt 33.278 Impfungen durchgeführt.

Datenabgleich durch Soldaten der Bundeswehr am Eingang des Impfzentrums in Bad Oldesloe

Davon entfallen 54,12 Prozent auf das Impfzentrum Bad Oldesloe, 22,98 Prozent auf Großhansdorf und 22,90 Prozent auf Reinbek.

In 86 Prozent der Fälle kam der Impfstoff von BioNTech und in 14 Prozent der Fälle der Impfstoff AstraZenica zum Einsatz.

Die Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen seit Öffnung des ersten Impfzentrums am 4. Januar 2021 beträgt somit 62.769.

Hierin nicht enthalten sind die Impfungen, welche durch die mobilen Teams und die Hausärzte vorgenommen wurden.

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Bad Oldesloe

50 Jahre Städtebauförderung hat vieles bewegt, auch in Bad Oldesloe!

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Bad Oldesloe – Seit 2009 kann die Stadt Bad Oldesloe auf zahlreiche gute Erfahrungen mit der Städtebauförderung zurückblicken. Seit der Aufnahme in das Förderprogramm „Stadtumbau West“ hat sich in Teilen der Innenstadt viel getan.

Stadtumbau in der Bahnhofstraße. Foto: Stadt Bad Oldesloe/DSK

Im Sanierungsgebiet „Südliche Innenstadt“ zwischen Beste und Bahnhof sowie im Stadtumbaugebiet am KuB wurden zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Inzwischen sind die Stadtumbauergebnisse im Stadtbild für jedermann sichtbar. Dazu zählen die Umgestaltung und Aufwertung zahlreicher Straßen insbesondere im Bahnhofsbereich, die veränderte Linienführung des Busverkehrs, der Kreisverkehr an der Kurparkallee/Mewesstraße sowie die Realisierung des Kultur- und Bildungszentrums im Bereich der Innenstadt, welches sich zusätzlich auf die Frequentierung der Innenstadt auswirkt.

Als gemeinschaftliche Aufgabe ist die Städtebauförderung eine zentrale Säule der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Sie unterstützt seit 1971 Städte und Gemeinden dabei, baulichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen zu begegnen. Mehr als 9.300 Gesamtmaßnahmen wurden im Zeitraum nach Angaben der Städtebauförderung von 1971 bis 2020 gefördert – in 3.900 Kommunen bundesweit.  

Dieses Jahr feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen.

Am 8. Mai 2021 zum Tag der Städtebauförderung sind bundesweit alle Städte und Gemeinden eingeladen, ihre Projekte, Planungen und Erfolge der Städtebauförderung zu präsentieren.

Die Veränderungen, die in Bad Oldesloe sowie in anderen Kommunen durch die Städtebauförderung erfolgt sind, sind unter https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/startseite zu finden.

Weitere detaillierte Informationen zum Stadtumbauwest sowie eine Übersicht zu den einzelnen Maßnahmen in Bad Oldesloe sind auf der städtischen Website unter www.badoldesloe.de/stadtumbau zu finden.

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Bad Oldesloe

Neuaufschlag für die Live-Kultur in Bad Oldesloe mit dem Festival „KuB im Hof“

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Bad Oldesloe – Live und unter freiem Himmel: Ende Juni eröffnet die Stadt Bad Oldesloe die lokale Open-Air-Saison mit einem kleinen Wortkunst-Festival im Innenhof des Bürgerhauses.

Mathias Tretter (20.6.) serviert hochkarätiges, nonchalantes politisches Kabarett. Foto: Dominic Reichenbach

Das fünftägige Festival wartet mit einem vielfältigen Programm von Comedy, Kabarett und Musikkabarett über Improvisationstheater und Artistik bis hin zu einer offenen Bühne auf.   

„Natürlich bin ich aufgeregt“, sagt die Leiterin des Kulturbereiches der Stadt Bad Oldesloe, Inken Kautter. Schließlich haben sie und ihr Team im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) seit sechs Monaten keine Veranstaltungen vor Publikum mehr durchführen können. Und ein Quäntchen unverwüstliche Hoffnung gehöre auch immer noch dazu, jetzt Veranstaltungen zu planen:

„Ich glaube aber daran, dass Live-Kultur im Sommer mit viel Abstand an der frischen Luft möglich sein wird – wann sonst?“

Das Festival, für das der städtische Kulturbereich mit den Frauenkulturtagen und KLNGSTDT zusammenarbeitet, holt die Wortkunst in unterschiedlichsten Formen in die Oldesloer Innenstadt. Klar, dass es da viel zu lachen gibt: Mathias Tretter (20.6.) serviert hochkarätiges, nonchalantes politisches Kabarett, die stimmgewaltige Katie Freudenschuss (17.6.) begeistert mit fein-satirischem Musikkabarett. Jens Ohle (16.6.), der Comedian aus dem Schmidt Theater und dem Quatsch Comedy Club, präsentiert eine Mischung aus atemberaubender Akrobatik und cooler Stand-up-Comedy. KLNGSTDT bietet mit ihrem Format „Mary Stolpe“ (18.6.) eine offene Bühne für alle auftrittsbegeisterten Menschen. Und das Improtheater „Verflixte Entscheidung!?“ (19.6.) lädt das Publikum lustvoll zum gemeinsamen Fragen und Antworten ein.

„Wir zeigen die komplette Bandbreite der Wortkunst“, so Kautter. „Dass das unter diesen Bedingungen möglich ist, verdanken wir zum einen unseren Netzwerkpartnern und zum anderen einer Förderung der Veranstaltungen durch NEUSTART KULTUR.“ Der zugegebenermaßen etwas versteckte Kulturhof in der Mühlenstraße biete dabei den perfekten Rahmen für kleine, aber feine Veranstaltungen unter den derzeitigen Bedingungen. Jeweils bis zu 60 Zuschauer pro Veranstaltung finden dort Platz. 

Tickets sind online unter www.kub-badoldesloe.de und in der Stadtinfo im KuB erhältlich.

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