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Hamburg

Zollfahnder nehmen Darknet-Drogenhändler fest

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Hamburg – Ermittler des Zollfahndungsamtes Hamburg haben im Mai 2020 einen 42jährigen Deutschen festgenommen, der im Bundesgebiet als einer der Top 20-Darknethändler galt und unter einem Pseudonym verschiedene Arten von Rauschgift in nicht geringen Mengen verkauft haben soll.

Im Rahmen einer groß angelegten Aktion unter Beteiligung von Spezialeinheiten des Zollfahndungsamtes und Unterstützungskräften anderer Behörden durchsuchten Ermittler Wohnanschriften und Gewerbeimmobilien in Hamburg.

Hierbei wurden diverse Beweismittel wie Rauschgift verschiedener Arten sowie elektronische Speichermedien sichergestellt und hohe Vermögenswerte gesichert.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte zunächst eine Observierung des vermutlichen Haupttäters und die Beschlagnahme von Postsendungen beantragt. Anschließend stellten langwierige und komplexe Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und des Zollfahndungsamtes auf den Handelsplattformen im sogenannten Darknet, bezüglich der Zahlungswege der in diesen Rauschgiftgeschäften oftmals genutzten Cryptowährungen (z.B. sogenannte “Bitcoins”) und die durch den vermutlichen Haupttäter in verschiedenen Postverteilzentren zum Versand des Rauschgiftes an die deutschland- und europaweit ansässigen Empfänger eingelieferten Briefe die Ermittler vor große Herausforderungen.

“Der Beschuldigte hatte wöchentlich 300 – 400 Briefsendungen mit Drogen verschiedener Art, nachdem diese in seinem Darknet-Shop bestellt worden sind, versandt. Tausende von positiven Bewertungen der Käufer in den verschiedenen Darknet-Plattformen zeugten von der “Zuverlässigkeit” des Hamburgers und zeigten zudem auf, dass er diese Art von Geschäft offensichtlich schon länger betrieben hat”, so Zollsprecher Frank Nielsen.

Am Tag der Festnahme und Durchsuchungen verlud der Beschuldigte gerade circa 180 Briefe in seinem Auto, als der Zugriff durch eine Spezialeinheit des Zollfahndungsamtes Hamburg erfolgte. Diese Briefe, welche Drogen wie u.a. Marihuana, Kokain und Amfetamin, enthielten, beabsichtigte der Täter in ein Postamt zu bringen.

“Der Hamburger lagerte in den eigens für das Verpacken der Drogen angemieteten Räumlichkeiten unterschiedliche Arten von Drogen wie Marihuana, Haschisch, Kokain, MDMA, Ecstasy und Amfetamin, um diese “just in time” in die Briefumschläge verpacken und versenden zu können. Für den Versand nutzte er verschiedene Postämter im norddeutschen Raum”, so Nielsen.

Dieses Verfahren zeige erneut, dass die Zollfahndung im Kampf gegen die grenzüberschreitende Rauschgiftkriminalität gut aufgestellt sei und auch der Handel mit Drogen im sogenannten Darknet, mit seiner Anonymisierung und Verschlüsselung, aufgedeckt und ermittelt werde, so Nielsen.

Die weiteren Ermittlungen gegen die Besteller und Abnehmer der Drogen, die Auswertung der sichergestellten Computer sowie die Finanzermittlungen dauern an.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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