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Lübeck

Verschleppte Studentin in Lübeck: Entführer wegen Mordversuch verurteilt

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Lübeck – Der Mann, der in Lübeck eine Studentin (21) entführt, anschließend vergewaltigt und zum Sterben in einem Waldstück bei Mönkhagen (Kreis Stormarn) zurückgelassen hat, muss für zwölf Jahre ins Gefängnis.

Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Das Landgericht Lübeck sprach den 43-Jährigen unter anderem wegen versuchten Mordes schuldig.

Im Prozess hatte sich herausgestellt, dass Aziz G. offenbar gezielt Jagd auf junge Frauen machte. Nach einem ersten Anfangsverdacht brachten Ermittler einen Peilsender an dem Transporter des Mannes an und konnten so ein Bewegungsprofil erstellen.

So zeigte sich, dass G. auch in der Nacht zu Halloween 2019 unterwegs war und Frauen ausspähte. Etwa zwei Wochen, nachdem er die 21-Jährige Studentin entführte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Azis G. “sich nicht dafür interessierte, was mit der jungen Frau geschehen würde.”

Die 21-Jährige überlebte nur durch Glück. Einige Stunden, nachdem der Verurteilte sie gefesselt und völlig wehrlos an dem Feldweg abgelegt hatte, wurde sie von einem Hobby-Angler gefunden. Das rettete ihr wohl das Leben. Laut einem Gutachten hätte sie innerhalb von ein bis zwei Tagen erfrieren können.

Neben der 21-Jährigen hatte Aziz G. auch eine andere Frau aus Lübeck in seine Gewalt gebracht und versucht, sie in seiner Gartenparzelle festzuhalten. Doch die Lübeckerin konnte sich befreien.

Mit zwölf Jahren Gefängnis blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage, die lebenslange Haft beantragten.

Die Verteidigung hingegen sah die Mordabsicht nicht erfüllt und wollte eine Verurteilung wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Aussetzung. Die Anwältin des Mannes forderte jedoch kein konkretes Strafmaß.

Die Geschädigte befindet sich noch immer in psychologischer Behandlung, ebenso wie die andere Frau, die sich befreien konnte.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Unbekannte spannen Draht über Wanderweg!

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Lübeck – Am vergangenen Mittwoch (08.12.2012) hatten Unbekannte in Lübeck St. Lorenz eine lange Drahtschnur in Oberkörperhöhe über einen Weg nahe eines Kleingartenvereins gespannt.

Foto: Polizei

Ein Radfahrer fuhr in das kaum erkennbare Hindernis, erlitt glücklicherweise keine Verletzungen.

Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Gegen 22:25 Uhr befuhr der 60-jährige Lübecker mit seinem Fahrrad den Wanderweg nahe der Sibeliusstraße.

Dort hatten zuvor Unbekannte eine Drahtschnur eines Weidezauns in einer Höhe von 120cm und einer Länge von sechs Metern über den Weg gespannt, befestigt an einem Einkaufswagen und einem hölzernen Strommast. In der Dunkelheit war der Draht nicht zu erkennen, sodass der Lübecker mit seinem Rad dagegen fuhr.

Weil er sehr langsam unterwegs war und dazu Glück hatte, kam er nicht zu Fall und verletzte sich auch nicht.

Bei normaler Fahrt mit höherer Geschwindigkeit hätte der gespannte Draht zu folgenschweren Verletzungen führen können.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen suchen die Beamten Zeugen, die im Bereich des Wanderwegs neben dem dortigen Kleingartenverein am Mittwochabend (08.12.2021) verdächtige Personen oder entsprechende Vorbereitungshandlungen beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

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Lübeck

Giftköder in einem Park in Travemünde?

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Travemünde – In einem Park in Travemünde sind möglicherweise Giftköder ausgelegt worden.

aufgefundene Kartoffeln Foto: Polizei: freigegeben

Am gestrigen Dienstagnachmittag (9.11.) wurden Beamte der Polizeistation Travemünde in den Dr. Zippel-Park gerufen.

Eine Frau hatte auf der dortigen Grünfläche vier gekochte Kartoffeln vorgefunden und vermutete, dass es sich möglicherweise um Giftköder für freilaufende Tiere handeln könnte.

Die Kartoffeln wurden von den Beamten sichergestellt.

Die Ermittler fragen nun, wer zu diesem Sachverhalt Hinweise geben kann. Diese werden telefonisch unter der Rufnummer 04502-863430 oder per Mail an travemuende.pst@polizei.landsh.de erbeten.

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Lübeck

Keine Entführung in Lübeck: Polizei warnt vor “Fake News”

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Lübeck – Am Dienstag (26.10.) wurde über das soziale Netzwerk Facebook ein Link verbreitet, der über einen angeblichen Entführungsfall der 8-jährigen Julie S. berichtet.

Demnach soll das Mädchen in einem Lübecker Einkaufszentrum spurlos verschwunden sein.

Der Post suggeriert, dass die Polizei um Mithilfe bei der Ergreifung des Täters bittet und verweist auf ein Video, das sich nicht öffnen lässt.

Die Polizeidirektion Lübeck möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Entführungsfall nicht bekannt ist und der Post augenscheinlich in betrügerischer Absicht erstellt und verbreitet wurde.

Sollte die Polizei einen Zeugenaufruf für notwendig erachten, dann erfolgt dieser auch unmittelbar durch die Polizei und nicht durch Beauftragte. Es wird empfohlen, die Links genau zu prüfen und im Zweifel sowohl auf ein Anklicken als auch auf ein weiteres Teilen zu verzichten.

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