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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Neuer FSJler für die “Oase” gesucht

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Foto: Oase/Hfr

Bad Oldesloe/Bargteheide – Nach dem Abitur am Bargteheider Eckhorst-Gymnasium wusste Marc Bönicke wie die meisten seiner Altersgenossen noch nicht genau, was er machen sollte. Seine Praktikums-Erfahrungen mit der Arbeitswelt waren nicht unbedingt positiv gewesen. Die Vorstellung, sich gleich ins Berufsleben zu stürzen oder direkt ein Studium zu beginnen, behagten ihm nur wenig. “Ich hatte das Gefühl, dass ich dort am falschen Platz wäre”, sagt der 19-Jährige. Er wusste allerdings, dass er an sozialen Fragen interessiert war: “Wie sich die Gesellschaft zusammensetzt.”

Insofern war es nur ein kleiner Schritt, sich beim Kreisjugendring über ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu erkundigen, zumal sein Zwillingsbruder Tom die gleiche Idee hatte.

Während der als FSJler am Eckhorst-Gymnasium blieb, hatte Marc wenig Lust auf Schule.

“Deshalb dachte ich auch, dass ich falsch wäre, als ich mich bei der Oase für die Ganztagsbetreuung vorgestellt habe”, sagt der Delingsdorfer, “aber ich wurde gut aufgenommen und habe mich dort sehr schnell wiedergefunden.”

Seine Angst vor der Arbeitswelt ist schnell verflogen: “Ich genieße die Freiheit, die ich dort habe und freue mich jeden Morgen darauf, zur Schule zu fahren, etwas mit den Kindern zu unternehmen und Neues zu lernen.” Die positive Resonanz ist gegenseitig.

Birgit Freimann, die den Offenen Ganztag an der Klaus-Groth-Schule leitet, ist vor allem begeistert, wie sehr sich Marc Bönicke in den vergangenen Monaten weiterentwickelt hat.

Dass es mit dem Rektorenwechsel, dem Anbau für den Offenen Ganztag und den Corona-Maßnahmen turbulente Zeiten waren, tut Marcs positivem Fazit keinen Abbruch.

Seine anfängliche Frage, “ob der soziale Bereich etwas für mich ist”, hat er lange für sich beantwortet und dabei auch noch “einen ganz anderen Blickwinkel auf Kindern bekommen.”

Nach neun Monaten ist das Ende des Freiwilligen Sozialen Jahrs in Sicht und der 19-Jährige weiß, was er will: “Ich bewerbe mich für einen ganz neuen Studiengang – Psychotherapie – und würde am liebsten an die Uni in Hamburg oder Lübeck gehen.”

Dann könnte er vielleicht sogar weiter Baseball im TSV Lütjensee spielen, wo er sich im Nachwuchstraining engagiert.

Der Kreisjugendring Stormarn tritt im Auftrag des Kreises als pädagogischer Träger für FSJ-Stellen bei Einrichtungen auf, die anders als DRK oder AWO nicht selbst die notwendigen Seminare anbieten wollen oder können.

Neben vielen Schulen bieten die Kindergärten in Delingsdorf und Pölitz sowie der Offener Ganztag an der Klaus-Groth-Schule und das “Erlebnis Bungsberg” im Kreis Ostholstein ihre FSJ-Stellen über den KJR an.

Wer sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben möchte, kann sich entweder über den KJR (Tel. 04531/8881010, E-Mail: office@kjr-stormarn.de) oder direkt dort melden, wo er gerne arbeiten würde.

Das Mehrgenerationenhaus Familienzentrum Oase (Tel. 04531/670848, E-Mail: info@oase-oldesloe.de) sucht zum 1. September eine oder einen neuen FSJler für den offenen Ganztag.

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Bad Oldesloe

Abgesagt: Kein kleiner Weihnachtsmarkt am Mühlrad

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Bad Oldesloe – Mit großem Bedauern hat der Verein Wir für Bad Oldesloe e.V. seinen beliebten und ehrenamtlich ausgerichteten Weihnachtsmarkt abgesagt.

So gemütlich und voll kann es erst wieder 2021 werden. Foto: Volker Bielfeld

„Bis September hatten wir uns Zeit gegeben, um final über die Durchführung zu entscheiden. Nun fiel die Entscheidung gegen die Ausrichtung aus“, berichtet Günter Knubbe, Vorstand im Wir Verein, und Projektleiter für den kleinen Weihnachtsmarkt. 

„Die Lage mit COVID19 wird auch im Dezember nicht wesentlich anders sein als aktuell. Die Regeln, die zur Zeit vorgegeben sind, lassen auf der Fläche am Mühlrad keinen Markt zu, der sich ja gerade durch Nähe zueinander auszeichnet“. 

Yannic Reimann, der sich im Team um die Standbetreiber kümmert, erläutert: „Für die Betreiber der Stände wäre es unmöglich, auch nur ihre Kosten einzuspielen, das Ganze ist nicht darstellbar. Wahrscheinlich würde der Markt nur mit höchstens 30 Personen auf dem Platz genehmigt werden, so macht das keinen Sinn.“

Der Verein dankt allen Mitwirkenden, speziell der Stadt und den Sponsoren des Weihnachtsmarktes am Mühlrad und hofft sehr in 2021 kurz vor Weihnachten wieder den beliebten Treff für Familien und Freunde mit viel Musik und Spaß zu veranstalten.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund: Loeding übergibt an Wohlers

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Foto: U. Vöcking/DKSB/hfr

Bargteheide/Bad Oldesloe – Ablösung an der Spitze des Stormarner Kinderschutzbund. Seit dem Jahr 1994 war Ingo Loeding Geschäftsführer des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

Nun geht er in den Ruhestand und übergibt die Leitung an Stephanie Wohlers, die ab sofort als Geschäftsführerin tätig ist.

Loeding hat den Kinderschutzbund, wie er heute aufgestellt ist, entscheidend gestaltet und geprägt. In den 37 Jahren, die er im Kinderschutzbund tätig war, entwickelte sich die Kinderschutzorganisation von einem kleinen lokal tätigen Verein hin zu einem mittelständischen Sozialunternehmen mit über 80 Angeboten für Eltern und Kinder im gesamten Kreis Stormarn, heißt es von Seiten des Kinderschutzbund Stormarn.

Seine Karriere als Schifffahrtskaufmann gab der geborene Sieker für die Arbeit mit Kindern und für Kinder auf. Nach einer Ausbildung zum Erzieher studierte er berufsbegleitend das Fach Sozialpädagogik und arbeitete parallel dazu bereits im Kinderhaus Bargteheide.

Mit dem Aufbau des Kinderhauses wurde er dessen Leiter und im Jahr 1994 dann Geschäftsführer des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

„Mit fällt es schwer zu gehen, denn meine Meinung ist, dass dies die beste Arbeitsstelle im ganzen Kreis Stormarn ist. Lange Jahre habe ich ja in den Gruppen mit den Kindern zusammengearbeitet und gesehen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren. Wenn ich dann heute Erwachsene treffe, die in ihrer Kindheit im Kinderhaus waren, und nun sehe, was aus ihnen geworden ist, dann denke ich: ‚Die Arbeit hat sich gelohnt. Wir konnten die Kinder trotz widriger Umstände stark machen für ihr Leben. Das war und ist genau unser Ziel.“

Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Stormarn, bedankt sich bei Ingo Loeding: „Du hast deinen Freiraum genutzt, um etwas ganz Besonderes für Kinder und Eltern in Stormarn zu schaffen. Und du hast viele Menschen auf dem Weg mitgenommen: unsere Spenderinnen und Spender, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Ehrenamtlichen. Eine große Zahl an Menschen sind uns bereits seit vielen Jahren treu und haben die positive Haltung den Familien gegenüber von dir übernommen. Dies und die gute Qualität der Arbeit im Kinderschutzbund sind eine solide Basis für die weitere Entwicklung des Kinderschutzbundes in der Zukunft. Das ist dein Lebenswerk.“

Mittlerweile gibt es drei Kinderhäuser Blauer Elefant im Kreis Stormarn, an die Kinder und Eltern sich bei Problemen wenden können.Loeding hat die Qualitätsentwicklung der Kinderhäuser und die damit verbundene Umbenennung in „Kinderhäuser Blauer Elefant“ entscheidend vorangetrieben.

Das Kinderhaus in Bargteheide gilt für bundesweit mehr als 50 Kinderhäuser des Kinderschutzbundes immer noch als Referenzkinderhaus.

Ein Thema, dem Loeding sich mit besonderem Engagement widmet, ist der Kampf gegen Kinderarmut im Kreis Stormarn. Er hat bereits die dritte Auflage des Armutsatlas für den Kreis Stormarn aufgelegt, der das Ausmaß der Kinderarmut in den einzelnen Städten und Gemeinden des Kreises aufzeigen soll.

In zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden weist er seit Jahren immer wieder auf diesen Missstand hin. „Die Armut von Familien ist ein ganz wichtiger Faktor, wenn es um Gewalt gegen Kinder geht. Es ist strukturelle Gewalt, die Familien aushalten müssen und die sich noch zu oft gegen Kinder richtet.“

Loeding wird dem Kinderschutz weiterhin erhalten bleiben, denn er engagiert sich auch zukünftig im Bundesausschuss Kinderarmut des Kinderschutzbundes, bleibt aktiv als Armutsexperte des Kinderschutzbundes Stormarn und wird weiterhin im Jugendhilfeausschuss des Kreises vertreten sein.

Seine Nachfolgerin Stephanie Wohlers hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, die besondere körperliche und seelische Voraussetzungen mitbringen sowie fachliche Kompetenz in der Führung von sozialen Organisationen. Zuletzt leitete sie den Bereich Frühförderung des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg-Harburg. Sie ist 44 Jahre alt und lebt in Bad Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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