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Ahrensburg

Trickbetrügerin erbeutet fünfstelligen Betrag von Ahrensburger Seniorin (81)

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Am Dienstagmittag, 26. Mai, wurde eine 81-jährige Rentnerin in Ahrensburg Opfer eines Trickbetruges.

Gegen 14 Uhr kam es zu einer Geldübergabe eines unteren fünfstelligen Betrages, unmittelbar an der Haustür der Seniorin.

Das Geld wurde in einem Umschlag an eine Frau übergeben, der wie folgt beschrieben wird:

– ca. 35 Jahre alt – ca. 170 cm groß – schlanke Statur – schwarze Haare – bekleidet mit schwarzen Schuhen, schwarzer Hose, schwarzer Jacke und schwarzer Mütze

“Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde die ältere Dame gegen 12 Uhr von einer weiblichen Stimme angerufen, die sich als ihre Tochter ausgab und ihr von einem Immobilienerwerb berichtete. Sie wäre gerade bei einem Notar und müsste zum erfolgreichen Kauf der Immobilien eine Anzahlung in bar leisten”, so Polizeisprecheirn Sandra Kilian .

Die ältere Dame aus Ahrensburg willigte der Anruferin, ihrer angeblichen Tochter, ein, ihr Bargeld auszuhändigen. Der Anrufenden gelang es letztlich auch noch, die Ahrensburgerin davon zu überzeugen, das Geld an eine “Notariatsmitarbeiterin” zu übergeben, welche wenig später an der Wohnanschrift auftauchte.

Erst nach einem späteren Telefonat mit der wirklichen Tochter stellte sich heraus, dass die Seniorin Betrügerinnen aufgesessen ist”, so Kilian.

Die Polizei rät, stets skeptisch bei derartigen Anrufen zu sein. Lassen Sie sich nicht überrumpeln und nennen Sie nicht im Vorwege Namen von Familienangehörigen. Dies greifen Kriminelle auf und geben sich dann als diese aus. Rufen Sie unter den Ihnen selbst bekannten Rufnummern den Bekannten/Enkel/Verwandten zurück, um sich zu vergewissern. Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten.

In diesem Fall sucht die Polizei nach Zeugen der Geldübergabe. Wer kann Angaben zur oben beschriebenen Person machen. Wem ist insbesondere in der Jägerstraße in Ahrensburg zwischen 12 und 14 Uhr etwas Verdächtiges aufgefallen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Ahrensburg

Süd-Stormarn: Drei Polizisten bei Angriff verletzt – Mann in Psychatrie eingewiesen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kam es laut Polizei in einer Gemeinde in Süd-Stormarn zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Vorausgegangen war eine Bedrohung.

“Der Beschuldigte, ein 53 Jahre alter Mann, griff während der Sachverhaltsklärung unvermittelt zwei Polizisten an. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, so dass die Kollegen gezwungen waren, ihm Handfesseln anzulegen. Erst als weitere Polizeibeamte zur Unterstützung hinzugerufen wurden, konnte der Mann auf das Polizeirevier Ahrensburg gebracht werden. Trotz Fesselung leistete er auf dem Weg dorthin weiterhin Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ”, so Polizeisprecher Andreas Rosteck

Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens, unter anderem beschädigte er den Vorraum des Polizeirevieres erheblich, wurde der Mann dem Amtsarzt vorgestellt. Dieser ordnete die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik an.

Bei dem Einsatz wurden laut Polizei drei eingesetzte Polizeibeamte sowie der 53jährige leicht verletzt. Die Polizisten konnten ihren Dienst jedoch vorerst weiter versehen. Auf den Beschuldigten wartet u.a. nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

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Ahrensburg

Beschlagnahmt: Polizei Ahrensburg sucht Besitzer von gestohlenem Fahrrad

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Ahrensburg – Bereits am 10. September stellte die Polizei in Ahrensburg gegen 0.40 Uhr ein Damenrad bei einem mutmaßlichen Dieb sicher. Ein zweiter Tatverdächtiger stand während der Tatausführung “Schmiere”.

Fahrrad

Beide Männer fielen einer Streifenwagenbesatzung am Ahrensburger Bahnhof, bei den Fahrradständern auf. Nachdem sich ein 20-jähriger Ammersbeker an einem angeschlossenen Damenrad zu schaffen machte und es entwendete, konnte er umgehend von den Beamten angehalten werden ebenso sein 21-jähriger Komplize. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

Bislang ist noch keine Anzeige bezüglich des entwendeten Fahrrades bei der Polizei eingegangen. Der Eigentümer oder ggf. Hinweisgeber werden gegeben, sich bei der Polizeistation Ammersbek unter der Telefonnummer 040/35622647-0 zu melden.

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Ahrensburg

DKSB: Kinderarmut in Stormarn auf neuem Höchststand

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Ahrensburg – Es ist die größte Zahl an Fähnchen, die der Kinderschutzbund jemals in den Rasen vor dem Ahrensburger Schloss stecken musste.

Aus Anlass des gestrigen Weltkindertages wurde stellvertretend für jedes von Armut betroffene Kind im Kreis Stormarn ein blaues Fähnchen gesteckt, um ein deutliches Zeichen gegen diesen Missstand in unserer Gesellschaft zu setzen.

Mit der tatkräftigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schulen Ahrensburg wurden 9.085 blaue Fähnchen in die Wiese vor das Ahrensburger Schloss gesteckt.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Anzahl der Kinder um fast 2.000 gestiegen.

Hintergrund ist vor allem die von der Bundesregierung im letzten Jahr vorgenommene Anpassung des Kinderzuschlages mit dem Starke-Familien-Gesetz.

Den Zuschlag in Höhe von maximal 185 Euro im Monat gibt es seit dem Jahr 2005. Er steht Familien zu, die zwar berufstätig sind, aber so wenig Geld verdienen, dass es für sie und ihre Kinder nicht zum Leben reicht. Damit sie keinen Antrag auf Hartz-IV-Leistungen für ihre Kinder stellen müssen, wurde der Kinderzuschlag eingeführt. Hatten bis letztes Jahr 800.000 Kinder in Deutschland Anspruch auf diese Leistung, so sind es jetzt fast 2.000.000 Kinder. Bezogen auf den Kreis Stormarn haben nun fast 4.000 Kinder diesen Anspruch.

„Durch diese Änderung wird die verdeckte Kinderarmut in unserem Land endlich besser sichtbar“, so Birgitt Zabel, Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

Es zeige, dass in Schleswig-Holstein weiter dringend Handlungsbedarf bestehe.

Um die Kinderarmut in Schleswig-Holstein zu bekämpfen, fordert der Kinderschutzbund eine regelmäßige Armutsberichterstattung in den Städten und Kommunen, Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und ihre Familien fördern und eine deutliche Reduzierung der Zuzahlungen im Bildungssystem und kostenfreie Bereitstellung von digitalen Endgeräten sowie Software und Druckern. Außerdem keine zusätzlichen Zuzahlungen für Eltern in Kindertageseinrichtungen neben den Beiträgen, kostenfreien Zugang für arme Kinder im Rahmen der Offenen Ganztagsschule, kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien und ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in allen Städten und Gemeinden.

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