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Polizei und Feuerwehr

Yacht geklaut, Polizeiboot gerammt: Dieb in Grömitzer Hafen festgenommen

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Neustadt/Grömitz – Im Kommunalhafen Neustadt in Holstein kam es vergangene Woche zum Diebstahl einer Segelyacht.

Foto: Facebook/Polizei

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ stoppten die Segelyacht „Sternschnuppe“ am Dienstagabend in Grömitz und nahmen einen der Tatverdächtigen trotz erheblichen Widerstandes an Bord vorläufig fest.

Gegen 20.30 Uhr meldete der Eigentümer der Segelyacht über den Notruf der Polizei, dass seine „Sternschnuppe“, eine dunkelblaue Albin Vega mit 8,25 Metern Länge und 2,5 Metern Breite, von einer männlichen Person entwendet worden sei.

Nach bisherigen Ermittlungen beobachteten Zeugen drei männliche Personen auf dem „Steg G“ an der Yacht, wobei zwei Männer sich dann offenbar landseitig entfernten und der dritte Mann segelte mit „Sternschnuppe“ los.

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ der Wasserschutzpolizei Lübeck versuchten die Yacht einzuholen.

Um 21.19 Uhr meldete die Besatzung der „Habicht“, dass sie das Segelboot vor Grömitz gesichtet haben und zunächst längseitig begleiten.

Die Yacht war mit einer männlichen Person besetzt. Der Mann reagierte offensichtlich nicht auf die Anhaltezeichen und Ansprachen des Bootsführers der Polizei. Mit wechselnden Kursen, mehrfaches seitliches Abdrängen und Rammen, versuchte sich der Täter sogar der Festnahme weiter zu entziehen.

Erst durch das massive Manövrieren des Dienstbootes konnte das Segelboot in den Grömitzer Yachthafen gedrängt und vor der Kaimauer am dortigen Kranplatz gestoppt werden.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei nahmen den sich wehrenden 36-jährigen Mann unter Einsatz von Pfefferspray an Bord fest. In einem Rettungswagen ist er wegen des Einsatzes des Pfeffersprays vorsorglich behandelt worden, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Eigentümer konnte noch vor Ort seine „Sternschnuppe“ wieder entgegennehmen.

Es entstand ein geringer Sachschaden an der Yacht. Die Wasserschutzpolizei leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Wer zu diesem Tatgeschehen oder zu den beiden noch flüchtigen Mittätern Angaben machen kann, möge sich bitte bei dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 04502-862830 oder luebeck.wsprv@polizei.landsh.de melden.

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: THW-Einsatz nach Unfall im Hochregallager

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Foto: THW AHrensburg/hfr

Reinbek – Nach einem Unfall in einem Gewerbebetrieb in Reinbek kam es zu einem Einsatz des Technischen Hilfswerks.

Und das war zuvor passiert: In einem Hochregallager war gegen Mittag ein Gabelstapler mit einem Hubwagen kollidiert. Bei diesem Unfall wurde ein Hochregal ebenfalls stark beschädigt und in seiner Struktur geschwächt.

Mehrere gelagerte Paletten und Kartons drohten aus den fünf Etagen herunterzustürzen. Nach Rücksprache mit dem Unternehmen und der Feuerwehr Reinbek schaute sich am frühen Nachmittag zunächst ein Fachberater des THW den Unfallort an.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Dieser entschied daraufhin die Helfer des Ortsverbandes Ahrensburg mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) zu alarmieren.

Mit dem vielseitig einsetzbaren EGS wurde im Nebengang hinter dem beschädigten Hochregal ein Gerüst-Turm aufgebaut, um von dort aus sicherer Position die gelagerten Kartons und Paletten zu bergen. Mit einem Haken zogen die insgesamt 18 Einsatzkräfte die gelagerten Gegenstände zu sich heran und lagerten diese um. Nachdem die Regale leergeräumt waren konnten auch die beiden Unfallfahrzeuge geborgen werden.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Der durch den Unfall beschädigte Stützpfeiler des Hochregals wurde im Anschluss durch einen Holzbalken ersetzt und die Einsatzstelle gegen Mitternacht an den Eigentümer übergeben.

Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu schaden.

Foto: THW AHrensburg/hfr

Infos zum “Technische Hilfswerk Ahrensburg” : 

Der Ortsverband Ahrensburg ist einer von bundesweit 668 Standorten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Ihm gehören rund 50 aktive Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv.

In der Jugendabteilung werden die Kinder spielerisch an die Aufgaben des THW herangeführt und erlangen handwerkliche Fähigkeiten, lernen Sozialverhalten und vieles mehr.

Das Einsatzspektrum vom Technischen Hilfswerk ist vielfältig – von der Hilfe bei Umweltkatastrophen, einsturzgefährdeten Gebäuden, Ausleuchtung, Notstromversorgung oder auch die Absicherung von Veranstaltungen.

Jeder THW-Ortsverband besitzt neben einer Bergungsgruppe auch eine Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung sowie jeweils eine weitere, spezielle Fachgruppe. In Ahrensburg ist dieses viele Jahre die Fachgruppe Beleuchtung gewesen, welche jedoch im vergangenen Oktober durch eine Fachgruppe Elektroversorgung ersetzt wurde – wobei die Ausstattung und die Einsatzmöglichkeiten des Ortverbandes gleich blieben und sogar noch ausgebaut wurden.

Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Führung/Kommunikation, Pumpen oder Ortung positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden.

Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf das südliche Schleswig-Holstein, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet oder auch Auslandseinsätze.

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Der Kreis

Autobahnpolizei beendet Fahrt mehrerer LKW auf der A20

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Autobahnpolizei kontrolliert einen Lastwagen (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Gestern, zwischen 8 Uhr und 14 Uhr führte das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe auf der BAB 20 eine Großkontrolle durch. Auf dem Rastplatz Karkfeld wurde der Schwerlast- und Güterkraftverkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen überwacht. Hieran waren auch Kollegen des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres aus Ratzeburg und Scharbeutz sowie Beamte der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin beteiligt.

Insgesamt wurden 170 Fahrzeuge/ Fahrzeugkombinationen angehalten.

Die Beamten registrierten 26 Verstöße gegen das Sozial-und Fahrpersonalrecht. Hier wurden zumeist Verstöße gegen die Regularien der täglichen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.

Zwei Großraum- und Schwertransporten wurde die Weiterfahrt untersagt, da die entsprechenden Genehmigungen nicht vorlagen.

Bei einem Sattelzug, der brennbare Flüssigkeiten in Stahlfässern transportierte, wurde die Ladung nicht ordnungsgemäß kenntlich gemacht, sodass hier seine Fahrt beendet wurde.

Bei insgesamt 5 Fahrzeugführern bestand der Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ihnen wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Ein Fahrzeugführer muss sich für das Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Vor Ort abladen musste ein Sprinterfahrer. Er führte auf einem Anhänger zwei weitere Sprinter mit und wies damit eine Überladung von 25 Prozent auf.

Fahrzeugführer ohne festen Wohnsitz in Deutschland mussten Verwarnungsgelder und Sicherheitsleistungen gleich vor Ort bezahlen.

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Hamburg

Hamburg: Mit Haftbefehl Gesuchter belästigt Reisende

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Am 18. September gegen 09.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (58) am Hauptbahnhof fest. Zuvor belästigte der deutsche Staatsangehörige am Eingangsbereich lautstark mehrere Reisende.

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei wies den Mann auf sein Fehlverhalten hin und überprüfte anschließend die Personalien. Ergebnis: “Ausschreibung zur Festnahme”

Seit Januar 2020 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe wegen mehrfacher Bedrohung nicht gezahlt und sich anschließend auch einer Ladung zum Strafantritt nicht gestellt.

Jetzt hat der Gesuchte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen zu verbüßen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 2,52 Promille. Nach entsprechender Kontrolle durch einen Arzt wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.

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