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Gesundheit

Sülfeld: Zehn Covid19-Infektionen in einem Altenheim bestätigt

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Arzt bei der Arbeit Symbolfoto: smolaw/shutterstock

Sülfeld – Wie der Kreis Segeberg bestätigte sind in einem Alten- und Pflegeheim in Sülfeld acht BewohnerInnen und zwei MitarbeiterInnen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden.

Eine infizierte Person ist aufgrund des schweren Krankheitsbildes behandlungspflichtig im Krankenhaus. Alle anderen Betroffenen haben bisher keine Krankheitszeichen.

Das Gesundheitsamt Segeberg stellte vor Himmelfahrt einen positiven COVID-19-Fall fest, der einen Bezug zum Alten- und Pflegeheim in Sülfeld hatte.

Vorsorglich veranlasste das Gesundheitsamt, alle BewohnerInnen und das gesamte Personal unverzüglich zu testen.

“Das Gesundheitsamt nimmt die Situation sehr ernst und veranlasst nun alle weiteren Maßnahmen wie in den zuvor betroffenen Alten- und Pflegeheimen in Goldenbek und Lentföhrden”, so die Kreisverwaltung.

Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein ist über das Ausbruchsgeschehen informiert.

Es ist möglich, dass weitere positive Testergebnisse folgen werden.

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Gesundheit

Lockdown light verlängert: Schleswig-Holstein geht teilweise eigenen Weg

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Kiel – Die Landesregierung und das Kabinett haben sich am Wochenende mit den Folgerungen aus den Beschlüssen der Bund-Länderkonferenz auseinandergesetzt.

Maskenpflicht in der Oldesloer Innenstadt. Foto: Stormarnlive.de

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern weist Schleswig-Holstein einen niedrigen Inzidenzwert auf, deshalb werden einzelne Vorgaben anders umgesetzt als im Rest der Republik.

Dazu zählen im Wesentlichen:

Treffen im privaten wie im öffentlichen Raum sind weiterhin mit max. 10 Personen erlaubt. Von dieser Regelung werden auch alle Kinder erfasst. Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal 10 Personen aus maximal zwei Haushalten treffen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet. Sie besteht nun grundsätzlich in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Berufs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie grundsätzlich am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen, Ausnahmen sind möglich.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auch weiterhin in Bereichen, in denen typischerweise das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann. Die Kreise regeln durch eine Allgemeinverfügung diese Bereiche. Zu den von den kreisangehörigen Kommunen ausgewiesenen Orten kommen neu auch die Bahnhöfe, Bahnhofsvorplätze, Bahnhaltepunkte und Haltestellen des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs hinzu.

Im Einzelhandel ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung jetzt auch vor den Verkaufs- und Warenausgabestellen sowie auf den jeweils dazugehörigen Parkflächen Pflicht.

Die Regelungen zur Mindestgröße der Verkaufsfläche des Einzelhandels (pro 10 qm pro Kundin oder Kunde) bleiben bestehen.

Dienstleistungen mit Körperkontakt (z.B. Massagepraxen, Nagel- oder Kosmetikstudios) sind wieder zulässig. Voraussetzung ist unter anderem das Tragen von Mund-und-Nasenschutz und ein Hygienekonzept, mit dem eine Übertragung des Coronavirus ausgeschlossen werden kann (§ 9 Abs. 1 Corona-BekämpfVO)

Bei den Freizeiteinrichtungen dürfen Zoos, Tier- oder Wildparks die Außenbereiche wieder öffnen.

Schulische Veranstaltungen für einzelne Kohorten im Sinne der Schulen-Coronaverordnung in Theater-, Opern- und Konzerthäusern und Museen können durchgeführt werden

Reiseverkehre zu touristischen Zwecken sind unzulässig.
Ansonsten haben die Regelungen der Corona-BekämpfVO vom 2. November im Wesentlichen weiterhin Bestand. Damit bleiben etwa Gastronomie oder Beherbergungsbetriebe wie auch Sportanlagen geschlossen.

Der Kreis Stormarn verlängert seine Allgemeinverfügung, mit der Orte festgelegt wurden, an denen die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit im Kreisgebiet gilt.

Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung sowie die  Allgemeinverfügung nebst Anlage mit den Gebieten 

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Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Vier Tote seit Anfang der Woche

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Bad Oldesloe – Die Todeszahlen in Zusammenhang mit Covid-19 steigen. Seit Anfang der Woche sind in Stormarn vier Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Am Mittwoch teilte das Gesundheitsamt den Tod eines Mannes aus der Altersgruppe über 80 mit. Am Dienstag starb ein über 50-Jähriger und ein weiterer Mann über 70. Am Montag ein Mann der Altersgruppe über 70 Jahre.

Damit liegt die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 bei 52.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 151 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 61,7 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.671 (Stand: 25.11., 13:00 Uhr). Davon sind 1.332 Personen wieder genesen, 252 aktuell in Quarantäne, 35 in stationärer Behandlung.

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Bad Oldesloe

Alternative Corona-“Fakten”: Plakate, Flyer, Drohungen an Stormarner Schulen

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Bad Oldesloe/Barsbüttel – Mit Flyern, Plakaten und sogar Drohungen versuchen Coronamaßnahmen-Kritiker und „Querdenker“ in Stormarn Schulleitungen unter Druck zu setzen.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Für Aufsehen sorgt unter anderem ein Brief, den die Erich-Kästner-Schule in Barsbüttel vergangene Woche erhielt. „Mir wurden Konsequenzen angedroht, für den Fall, dass ich die Maskenpflicht im Unterricht an meiner Schule durchsetze“, wie Schulleiter Thorsten Schöß-Marquardt dem Hamburger Abendblatt berichtete. Und weiter: „Wir werden Sie zur Verantwortung ziehen.“ Die Nachricht, die durchaus als Drohung verstanden werden kann, stammt dem Absender nach von Dr. Walter Weber. Der Mediziner ist für seine Aussagen bei Verschwörungsideologen beliebt. Mehrfach sprach der Dr. Weber bereits auf Veranstaltungen von sogenannten „Querdenkern“.

Weber ist einer der Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“ und behauptet, dass das Tragen von Mund-und-Nasenbedeckungen gesundheitliche Schäden zur Folge habe. Dem widerspricht etwa das Deutsche Ärzteblatt. Laut einer Untersuchung sind die Auswirkungen einer Maske auf die Blutgaswerte messbar, aber nicht klinisch relevant.

Auch an Oldesloer Schulen wird dieser Tage pseudowissenschaftlicher Unsinn verbreitet.

So sind etwa an Bushaltestellen Flyer und Plakate mit alternativen Fakten aufgetaucht, die offenbar SchülerInnen verunsichern sollen.

„Zum Glück ist es abgesehen von den Flyern und Plakaten an Bushaltestellen bei uns soweit ruhig. Die Schüler haben Verständnis und ziehen da voll mit“, zitiert das Stormarner Tageblatt Sven Baumann, Leiter der Ida-Ehre-Schule.

An der Theodor-Storm-Schule haben Unbekannte Flyer mit Zitaten von Heinrich Himmler und Adolf Hitler in den Schulbriefkasten geworfen!

Die Verfasser fantasierten eine Impfpflicht herbei, die es jedoch nicht gibt und laut Bundesregierung auch nicht geben wird.

TSS-Schulleiter Martin Nirsberger: „Wir haben Schüler mit Attest, die tragen natürlich keine Maske. In einem Fall ist eine Mutter eine extreme Gegnerin der Maßnahmen, ihr Kind trägt trotzdem Maske. Ansonsten könnte es auch nicht am Unterricht teilnehmen. Oft sind die Eltern eher das Problem als die Kinder.“

In vielen Briefkästen in Bad Oldesloe landeten in den vergangenen Wochen Flyer, auf denen der Eindruck erweckt wird, Masken würden für eine Sauerstoffreduzierung im Blut sorgen und damit schädlich sein. Außerdem werden „unvorhersehbare Nebenwirkungen“ bei einem Covid-19-Impfstoff und eine Pleitewelle prophezeit.

Im Internet kursieren derweil Videos, auf denen mit Ganzkörper-Schutzanzügen und Masken bekleidete Personen durch Bad Oldesloe und Bargteheide gehen, während eine Frauenstimme zusammenhanglos Verschwörungserzählungen aneinanderreiht. Offenbar soll es sich bei den dystopischen und verstörenden Videos um Protestaktionen handeln. Wer dahinter steckt, ist unklar.

In einer früheren Version des Textes hieß es, dass Unbekannte Flyer an der Theodor-Mommsen-Schule verteilt hätten. Es handelte sich um die Theodor-Storm-Schule. Wir haben den Fehler korrigiert.

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