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Magazin

Weltbienentag: SH Netz setzt Wildblumenprojekt für 2021 fort

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Bad Oldesloe – Weitere Blumenwiesen für Biene Maja und ihre Freunde. Passend zum Weltbienentag verkündet Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), auch im kommenden Jahr Wildblumenwiesen an mehr als 20 Standorten zu säen.

Biene auf Lindenblüte. Foto: obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Kosolovskyy/iStock

Der Netzbetreiber nutzt dabei rund 13.000 m² Freiflächen auf Umspannwerken oder Schaltanlagen. In 2019 und 2020 hat SH Netz bereits an mehr als 30 Standorten eine Gesamtfläche von rund 27.000 Quadratmeter bepflanzt. In Stormarn hat das Unternehmen eine Fläche von 1000 Quadratmetern vorgesehen.

„Für Schleswig-Holstein als landwirtschaftlich geprägte Region ist der Schutz der Bienen von großer Bedeutung“, erklärt das Unternehmen. „Es ist für uns daher ein besonderes Anliegen, unseren Teil zum Erhalt der Bienen beizutragen.“

Im Auftrag von SH Netz werden Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebs den Oberboden auf ausgewählten Flächen an den Umspannwerken und Schaltanlagen bearbeiten, um dort anschließend die spezielle Saatmischung aufzubringen und einzuharken. Damit ist es aber nicht getan. Die Wildblumenwiesen müssen gepflegt und gemäht werden, damit sie langfristig erhalten bleiben.

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Gesundheit

Schlapp durch den Winter: Vielen Menschen fehlt Vitamin D

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Gerade in den Wintermonaten sind viele Menschen in Deutschland mit Vitamin D unterversorgt. Nach einer Auswertung der Barmer werden in Schleswig-Holstein 72.500 Menschen jährlich aufgrund eines Vitamin-D-Mangels ärztlich behandelt.

Symbolfoto: Chayathorn Lertpanyaroj / Shutterstock

Das sind rund 2,5 Prozent der Bevölkerung, 1,7 Prozent der Männer und 3,3 Prozent der Frauen. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und andere Stoffwechselvorgänge im Körper.

Der Grund für einen Mangel an Vitamin D ist meist eine einseitige Ernährung oder ein erhöhter Nährstoffbedarf in bestimmten Lebens- oder Alterssituationen.

„Wir können Vitamin D durch Sonnenbestrahlung selber produzieren. Wer in der dunklen Jahreszeit jedoch nicht oft genug nach draußen geht, kann zeitweilig zu wenig Vitamin D im Köper haben“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der Barmer in Schleswig-Holstein.

Einen Nährstoffmangel erkennen

Ein Nährstoffmangel mache sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit oder eine höhere Anfälligkeit für Infekte bemerkbar. „Wer sich öfter schlapp fühlt, bringt dies nicht direkt mit einem Nährstoffmangel in Verbindung. Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich zum Beispiel oft nur durch Müdigkeit und depressive Verstimmungen“, so Dr. Hillebrandt.

Eine Selbstverordnung mit Nährstoffpräparaten sei nicht ratsam. Wer den Verdacht habe, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, sollte einen Arzt aufsuchen – und natürlich versuchen, sich ausgewogen zu ernähren.

Mangelernährung im Alter

„Ältere Menschen zählen in Deutschland zur Risikogruppe für einen Nährstoffmangel. Besonders Vitamin B12 und Vitamin D fehlen ihnen“, betont Dr. Hillebrandt. Nicht jeder ältere oder betagte Mensch leide unter einem Nährstoffmangel.

Viele Menschen verlieren im Alter jedoch ihr gesundes Empfinden gegenüber Hunger, Appetit und Durst. Darüber hinaus müsse man mit zunehmendem Alter oft mehr Medikamente einnehmen, die einen Einfluss auf die Aufnahme der Nährstoffe haben können. Auch eine Grunderkrankung selbst könne sich negativ auf die Nährstoffversorgung auswirken.

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Gesundheit

Umfrage: Fast 40 Prozent der Eltern würden Kinder impfen lassen

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Fast 40 Prozent der Eltern würden sich dafür entscheiden, ihre Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Rund 28 Prozent sind noch unschlüssig, während 32,5 Prozent die Impfung ablehnen. Das geht aus einer repräsentativen BARMER-Befragung unter mehr als 1.000 Eltern hervor, die vom 15. bis zum 21. Dezember durchgeführt wurde.

Der Impfstoff für die 5- bis 11-Jährigen ist in Deutschland seit einigen Wochen zugelassen.

Inzwischen liegt auch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für eine Impfung der 5- bis 11-Jährigen mit Vorerkrankung vor.

Bei individuellem Wunsch der Eltern im Austausch mit ihren Kindern können diese ebenfalls geimpft werden, so die STIKO. Somit stehen zahlreiche Eltern vor der Entscheidung für oder gegen eine Impfung der jüngeren Kinder.

Gründe für oder gegen Schutzimpfungen

Die Gründe für oder gegen die Impfung sind den Umfrageergebnissen zufolge sehr vielfältig. Hier waren bei den Antworten Mehrfachnennungen möglich. Unter denen, die ihre Kinder impfen lassen würden, sind die generellen Befürworterinnen und Befürworter von Schutzimpfungen die größte Gruppe (82,2 Prozent). Wer die Impfung für sein Kind derzeit ablehnt, tut dies vor allem aus Sorge vor Nebenwirkungen (76,5 Prozent).

Aufklärungsarbeit: BARMER schaltet Hotline

Die Corona-Impfung für Kinder ist für viele Eltern ein sensibles Thema. Aus diesem Grund hat die BARMER eine Kinderimpf-Hotline geschaltet, die allen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern offensteht. Unter der Telefonnummer 0800 84 84 111 stehen Medizinexpertinnen und -experten rund um die Uhr Rede und Antwort.

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Delingsdorf

Graffiti-Kunst: SH Netz verschönert Stromkästen in Stormarn

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Schleswig-Holstein Netz verpasst Ortsnetzstationen einen farbenfrohen Look. Landesweit wurden schon mehr als 700 Stationen verziert, 40 davon in Stormarn. Wie hier in Delingsdorf:

Foto: SH Netz

Jeder kennt sie. Die kompakten grau-grünen Kästen. Oft zu finden am Eingang von Wohngebieten. Die Rede ist von Ortsnetzstationen und Gasdruckregelanlagen. Ihre Aufgabe: Strom und Gas von höheren Spannungs- und Druckebenen für den Haushalt gebräuchlich herunterregeln. Und nicht nur das: Viele von ihnen sind auch optisch längst zu echten Hinguckern geworden.

Seit mehr als einem Jahrzehnt lassen Netzbetreiber im ganzen Land ihre Stationen künstlerisch gestalten. So werden aus tristen Betonblöcken stylische 3-D-Gemälde. Seit den Anfängen ist auch Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) mit dabei. Mehr als 700 Strom- und Gas-Stationen hat der Netzbetreiber seit 2009 im ganzen Land gestalten lassen.

Für die Gestaltung der meisten Stationen sind professionelle Graffiti-Künstler beauftragt worden.

Ohne die Kommunen als Partner der Aktion geht es nicht. „Die Gestaltung der Motive ist optisch an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und wird im Vorfeld mit den Gemeinden vor Ort abgestimmt“, sagt Petra Lüning, Kommunalbetreuerin von SH Netz im Kreis Stormarn, die sich um die Koordinierung kümmert. „Die Neugestaltung der Stationen ruft bei den Anwohnern große Begeisterung hervor“, bestätigt Carsten Hack, Leiter des Technik-Standortes von SH Netz in Ahrensburg. Die Kunstwerke zeigen meist die regionale Flora, Fauna oder technische Objekte, teilweise in fotoähnlicher Qualität.

Neben professionellen Aufträgen sind in den vergangenen Jahren aber auch soziale Kooperationen zur Stationsgestaltung entstanden. „So melden sich regelmäßig Kindergärten und Schulen bei uns, die im Rahmen besonderer Aktionen unsere Kästen gestalten möchten“, so Petra Lüning weiter.

Die Profis schaffen etwa zwei bis drei Anlagen pro Tag. Dafür muss es trocken sein und wärmer als 5 Grad Celsius.

Sonst fliegt die Farbe nicht richtig. In der kalten Jahreszeit werden die Spraydosen jetzt in die Ecke gestellt.

Im Frühjahr gehen die Kreativstationen dann in die nächste Runde. Etwa 60 bis 80 weitere sollen im Jahr 2022 in neuem Glanz erstrahlen. Wie viel Arbeit in einer Verschönerungsaktion steckt, zeigt die Gestaltung einer Schaltanlage in Kellinghusen.

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