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Magazin

Weltbienentag: SH Netz setzt Wildblumenprojekt für 2021 fort

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Bad Oldesloe – Weitere Blumenwiesen für Biene Maja und ihre Freunde. Passend zum Weltbienentag verkündet Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), auch im kommenden Jahr Wildblumenwiesen an mehr als 20 Standorten zu säen.

Biene auf Lindenblüte. Foto: obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Kosolovskyy/iStock

Der Netzbetreiber nutzt dabei rund 13.000 m² Freiflächen auf Umspannwerken oder Schaltanlagen. In 2019 und 2020 hat SH Netz bereits an mehr als 30 Standorten eine Gesamtfläche von rund 27.000 Quadratmeter bepflanzt. In Stormarn hat das Unternehmen eine Fläche von 1000 Quadratmetern vorgesehen.

„Für Schleswig-Holstein als landwirtschaftlich geprägte Region ist der Schutz der Bienen von großer Bedeutung“, erklärt das Unternehmen. „Es ist für uns daher ein besonderes Anliegen, unseren Teil zum Erhalt der Bienen beizutragen.“

Im Auftrag von SH Netz werden Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebs den Oberboden auf ausgewählten Flächen an den Umspannwerken und Schaltanlagen bearbeiten, um dort anschließend die spezielle Saatmischung aufzubringen und einzuharken. Damit ist es aber nicht getan. Die Wildblumenwiesen müssen gepflegt und gemäht werden, damit sie langfristig erhalten bleiben.

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Bad Oldesloe

Nur noch sieben Infizierte in Stormarn in stationärer Behandlung

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Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis Stormarn beträgt am Sonntag 415.

Sieben in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

351 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt sind 31 Personen verstorben.

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National

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert: Investionskraft der Kommunen erhalten

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Finanzen Symbolfoto: Andrey Popov/shutterstock

Berlin – Die Coronakrise hat deutliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen. Das führt auch dazu, dass Städten und Gemeinden massiv die Einnahmen wegbrechen, insbesondere bei der Gewerbesteuer ist von deutlichen Abstrichen auszugehen.

Gleichzeitig steigen coronabedingt die Ausgaben. Vor diesem Hintergrund haben einzelne Städte bereits Haushaltssperren erlassen und Kommunen verschieben teilweise anstehende Investitionen.

Der deutsche Städte- und Gemeindebund reagiert besorgt. “Das ist in Zeiten der beginnenden Wirtschaftskrise ein verheerendes Signal, da eine Stärkung der Binnennachfrage dringend notwendig ist. Dazu können insbesondere die kommunalen Investitionen beitragen. Sie sind auch notwendig, da bereits vor der Krise der Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden bei circa 140 Milliarden Euro lag”.

Bund und Länder seien jetzt gefragt. Es müssten zusätzliche Investitionsmittel bereitgestellt werden.

“Wir erwarten deshalb dass das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung als einen wichtigen Baustein die Stärkung der kommunalen Investitionskraft enthält”, so der Städte- und Gemeindebund in einem Statement.

In diesen schweren Zeiten müsse es auch darum gehen, Genehmigungsverfahren insgesamt zu beschleunigen, damit die geplanten Vorhaben dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

“Gleichzeitig erwartet die Wirtschaft möglichst bald den Regelbetrieb in Kindergarten und Schule, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in vollem Umfang ihrer Berufstätigkeit nachgehen können”

Diesen gewünschten Regelbetrieb werde es in vollem Umfang in absehbarer Zeit voraussichtlich allerdings nicht geben können, wenn wir neue Infektionsherde vermeiden wollen.

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Schleswig-Holstein

Naturschützer betrachten Ansturm auf Natur- Naherholung mit Sorge

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Naturschutzgebiet Symbolfoto: Smellypumpy/pixabay

Kiel – Wer aktuell nicht weit reisen kann, der nutzt die Naherholungsgebiete. Und so hat die Corona-Krise bei vielen Menschen eine neue Lust auf Natur geweckt.

Zu wahren Besuchermagneten haben sich in den vergangenen Wochen etliche Naturschutzgebiete entwickelt.

Dass dabei leider Aspekte des Natur- und Umweltschutzes bisweilen zu kurz kommen, beobachten Naturschützer jedoch mit Sorge.

Umweltminister Jan Philipp Albrecht: “Den Frühling in Wald und Wiesen zu erleben, dabei Tiere zu beobachten und bei schönem Wetter aktiv die Tage draußen zu genießen, ist etwas Wunderbares. Das Naturerleben gehört zu den erklärten Zielen des Naturschutzes. Allerdings sollte sich dies nicht zum Leidwesen der Tiere und Pflanzen auswirken.”

Albrecht freut sich über das wachsende Interesse an der Natur, bittet Naturliebhaber allerdings, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Dass in vielen Schutzgebieten, Wäldern und Küstenregionen im Norden momentan derart viele Menschen unterwegs sind, führt zu Stress bei scheuen Tieren, die zumeist damit beschäftigt sind, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. So sind beispielsweise Rehe oder Vögel sehr lärmempfindlich; sie reagieren auf Menschen und Hunde mit Stress – insbesondere, wenn diese die Wege verlassen.

Welche Regeln es zu beachten gilt?
  • In Naturschutzgebieten dürfen Wege nicht verlassen werden, Hunde sind anzuleinen, Tiere dürfen nicht gestört und Pflanzen nicht gepflückt werden, da viele von ihnen unter Naturschutz stehen. Zu beachten sind die Schilder und Tafeln, die oftmals am Eingang der Naturschutzgebiete aufgestellt sind.
  • In Wäldern sind die Hunde zum Schutz des Wildes anzuleinen und dürfen nur auf den Wegen mitgeführt werden.
  • An den Stränden mit regem Badebetrieb sind bis zum 31. Oktober das Reiten und das Mitführen von Hunden verboten; für Hundebesitzer gibt es vielerorts ausgewiesene Hundestrände.

Ein Abweichen von diesen Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

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