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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Erste Spuren nach Einbruch bei bekanntem Juwelier – weitere Zeugen gesucht

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Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Lübeck – Nachdem am vergangenen Wochenende (16.05.2020-18.05.2020) in ein Lübecker Juweliergeschäft eingebrochen wurde, hat das Kommissariat 12 der Lübecker Kriminalpolizei Spuren und Hinweise ausgewertet. Vor diesem Hintergrund suchen die Beamten weitere Zeugen und gezielt nach einem 40-50 Jahre alten Mann mit dunkler Daunenjacke.

Nach derzeitigem Sachstand hat sich der Einbruch im Zeitraum von Samstagnacht (16.05.) bis Montagmorgen (18.05.) ereignet. Neben hochpreisigem Schmuck entwendeten die Täter auch hochwertige Uhren.

Eine Spur führt auf Montag, den 27.04.2020, zurück. Im Zuge der Ermittlungen sucht die Kriminalpolizei Zeugen, denen an jenem Montag zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen im Umfeld des Juweliers in der Holstenstraße/ Ecke An der Obertrave aufgefallen sind.

Gleiches gilt für Zeugen, die sich zwischen Samstag, dem 16.05., 23:30 Uhr und Montag, dem 18.05., 06:00 Uhr in dem Bereich des tatbetroffenen Juweliergeschäftes aufgehalten und ebenfalls auffällige Personen und Fahrzeuge beobachtet haben.

Ergänzend dazu sucht die Polizei einen jungen, schlanken Mann als Zeugen, der sich am Sonntagmorgen (17.05.2020) zwischen 05.45 Uhr und 06.00 Uhr im Bereich der Straße An der Untertrave/ Holstenstraße/ An der Obertrave aufgehalten hat. Der Beschreibung nach soll er mit einer dunkelblauen Weste mit weißen Ärmeln, einer hellen, schmal geschnittenen Hose sowie schwarzen Sportschuhen mit heller Sohle bekleidet gewesen sein.

Und die Kriminalpolizei sucht gezielt nach einem korpulenten Mann, der am Sonntagmorgen zwischen 5 Uhr und 6 Uhr in einem Kiosk, Restaurant, einer Tankstelle oder einem Lebensmittelgeschäft im Umfeld des Tatortes Essen und Getränke gekauft hat. Der Gesuchte ist circa 40-50 Jahre alt, hat eine Glatze und trug eine dunkle sogenannte Schiebermütze. Bekleidet war er mit einer dunklen Daunenjacke (Steppmuster), einer dunklen Hose und dunklen Schuhen.

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Polizei und Feuerwehr

Seth: Einfamilienhaus ausgebrannt

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Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Seth – Um 22:24 Uhr am 23. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Seth (Kreis Segeberg) mit dem Stichwort “Feuer Mittel” in die Straße “Stücken” in Seth alarmiert.

Gleich mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Einfamilienhauses.

Bei Eintreffen des Einsatzleiters Dennis Oldenburg konnte die Lage bestätigt werden, dichter schwarzer Rauch pulsierte aus dem Dachbereich des Gebäudes.

Drei Personen konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation und Verbrennungen in ein Krankenhaus transportiert”, so Feuerwehrsprecher Patrick Juschka .

10 weitere Nachbarn wurden zum Schutz aus den umliegenden Gebäuden evakuiert – Sie konnten noch am Abend in ihre Häuser zurückkehren.

“Kurze Zeit nachdem zwei Angriffstrupps die Brandbekämpfung im Innenangriff begonnen hatten, zündete der Dachstuhl durch. Alle Kräfte wurden sofort zurückgezogen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bis zu zwei Meter aus der Hauseingangstür und fünf Meter aus dem Dachbereich”, so Juschka.

Mit einem massiven Außenangriff versuchte man, das Feuer noch einzudämmen. Vergebens, die Flammen schlugen auf den gesamten Dachstuhl über und brachten Teile zum Einsturz.

Im Verlauf des Einsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Teleskopmastfahrzeug angefordert um eine Brandbekämpfung von oben durchzuführen und weitere Dachteile zu öffnen.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Durch mehrere Atemschutztrupps wurden im Nachhinein intensive Nachlöscharbeiten im Inn- und Außenangriff durchgeführt. Das Einfamilienhaus brannte komplett aus.

Neben den Feuerwehren aus Seth und Kaltenkirchen waren auch die Wehren aus Stuvenborn und Oering mit insgesamt 80 Einsatzkräften vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus dem Kreis Segeberg und einem Rettungswagen aus Bad Oldesloe vor Ort.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Personalien, oder Verletzungen gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Yacht geklaut, Polizeiboot gerammt: Dieb in Grömitzer Hafen festgenommen

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Neustadt/Grömitz – Im Kommunalhafen Neustadt in Holstein kam es vergangene Woche zum Diebstahl einer Segelyacht.

Foto: Facebook/Polizei

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ stoppten die Segelyacht „Sternschnuppe“ am Dienstagabend in Grömitz und nahmen einen der Tatverdächtigen trotz erheblichen Widerstandes an Bord vorläufig fest.

Gegen 20.30 Uhr meldete der Eigentümer der Segelyacht über den Notruf der Polizei, dass seine „Sternschnuppe“, eine dunkelblaue Albin Vega mit 8,25 Metern Länge und 2,5 Metern Breite, von einer männlichen Person entwendet worden sei.

Nach bisherigen Ermittlungen beobachteten Zeugen drei männliche Personen auf dem „Steg G“ an der Yacht, wobei zwei Männer sich dann offenbar landseitig entfernten und der dritte Mann segelte mit „Sternschnuppe“ los.

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ der Wasserschutzpolizei Lübeck versuchten die Yacht einzuholen.

Um 21.19 Uhr meldete die Besatzung der „Habicht“, dass sie das Segelboot vor Grömitz gesichtet haben und zunächst längseitig begleiten.

Die Yacht war mit einer männlichen Person besetzt. Der Mann reagierte offensichtlich nicht auf die Anhaltezeichen und Ansprachen des Bootsführers der Polizei. Mit wechselnden Kursen, mehrfaches seitliches Abdrängen und Rammen, versuchte sich der Täter sogar der Festnahme weiter zu entziehen.

Erst durch das massive Manövrieren des Dienstbootes konnte das Segelboot in den Grömitzer Yachthafen gedrängt und vor der Kaimauer am dortigen Kranplatz gestoppt werden.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei nahmen den sich wehrenden 36-jährigen Mann unter Einsatz von Pfefferspray an Bord fest. In einem Rettungswagen ist er wegen des Einsatzes des Pfeffersprays vorsorglich behandelt worden, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Eigentümer konnte noch vor Ort seine „Sternschnuppe“ wieder entgegennehmen.

Es entstand ein geringer Sachschaden an der Yacht. Die Wasserschutzpolizei leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Wer zu diesem Tatgeschehen oder zu den beiden noch flüchtigen Mittätern Angaben machen kann, möge sich bitte bei dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 04502-862830 oder luebeck.wsprv@polizei.landsh.de melden.

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Säugling nach Geburt in Gebüsch ausgesetzt: Mutter (26) festgenommen

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Norderstedt – Die Polizei in Norderstedt eine Frau (26) festgenommen, die in der Nacht zu Samstag ein Neugeborenes ausgesetzt haben soll.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ein Passant (30) hatte das Kind stark unterkühlt in einem Gebüsch gefunden.

Gegen 3.45 Uhr bemerkte ein 30-jähriger Passant am Samstagmorgen aus einem Gebüsch am Cordt-Buck-Weg heraus wimmernde Geräusche. Bei einer Nachschau stellte er fest, dass diese Geräusche aus einer dort abgelegten Wolldecke stammten.

In dieser lag ein männlicher, offensichtlich frisch entbundener Säugling.

Mit starken Unterkühlungen wurde der Säugling mit dem Notarztwagen in eine Hamburger Klinik verbracht.

Die Spuren deuten darauf hin, dass sich in unmittelbarer Nähe der Kindertagesstätte Cordt-Buck-Weg die Geburt auf dem dortigen Fußweg ereignete.

In der Nacht zum 24. Mai hat die Polizei nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis die Kindsmutter ermitteln und festnehmen können.

Bei der Mutter handelt sich um eine 26-jährige in Norderstedt lebende deutsche Staatsangehörige. Die Polizei nahm sie nach einer ärztlichen Untersuchung wegen Verdachts des versuchten Totschlages fest.

Derzeit laufen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat. Der Zustand des Säuglings hat sich inzwischen weiter stabilisiert.

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