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Norddeutschland

Bis 2021: HanseWerk will 140 neue Ladepunkte für E-Autos im Norden errichten

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Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos schreitet immer weiter voran. So will Energielösungsanbieter HanseWerk im laufenden Jahr 60 neue Ladepunkte in Norddeutschland errichten. Für 2021 rechnet das Unternehmen mit etwa 80 neuen Ladepunkten.

Ladestation für Elektrofahrzeuge (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Diese Entwicklung spiegelt einen kontinuierlichen Zuwachs wider, nach dem das Unternehmen, zu dem auch Schleswig-Holstein Netz, HanseGas und HanseWerk Natur gehören, im vergangenen Jahr rund 50 Ladepunkte errichtet hat.

„Die Themen Klimawandel und CO2-Reduktion beschäftigen die Menschen. Vor diesem Hintergrund sind E-Mobilitätslösungen sehr gefragt – insbesondere im Norden, wo besonders viel grüner Wind-Strom im Netz ist. Entsprechend viele Kommunen und Unternehmen, aber auch Privathaushalte fragen vermehrt Ladelösungen bei uns an“, erklärt Projektleiter Eike Hendrik Jahn von HanseWerk.

Gerade bei Unternehmen erwartet HanseWerk zukünftig einen steigenden Bedarf an Ladeinfrastruktur für Firmen- und Mitarbeiterfahrzeuge.

Insgesamt hat das Unternehmen derzeit 150 Ladesäulen mit insgesamt 250 öffentlichen Ladepunkten in Schleswig-Holstein installiert.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei: Mit Prävention und mehr Streifen gegen Einbrecher

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Geesthacht/Schwarzenbek – Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und damit steigt erfahrungsgemäß auch die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder an.

Einbrecher an einer Terrassentür (Symbolbild). Foto: Shutterstock.vom

Durch die Erhöhung polizeilicher Präsenz zu tatrelevanten Zeiten, aber auch durch täterorientierte Ermittlungen setzt die Polizeidirektion Ratzeburg gezielte Schwerpunkte bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchsdiebstähle.

Besonders wichtig sind aus polizeilicher Sicht auch präventive Hinweise, um den Tätern das Handwerk zu legen. Deshalb wird am 02. Oktober 2020 die Polizeidirektion Ratzeburg in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg einen Präventionseinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls durchführen. Zwischen 15.00 Uhr und 20.00 Uhr werden zusätzliche Präventionsstreifen in verschiedenen Wohngebieten der Polizeireviere Ahrensburg, Reinbek, Geesthacht und Schwarzenbek zu Fuß unterwegs sein und das Gespräch mit Anwohnern suchen. Ziel dieser Aktion ist es, Bürgern gezielt auf vermeintliche Kleinigkeiten und offensichtliche Nachlässigkeiten hinzuweisen, die Täter dazu animieren, in bestimmte Häuser und Wohnungen einzubrechen. Dazu zählen z.B. insbesondere auch ungesicherte Aufstiegshilfen (z.B. Leitern) und auch auf “kipp” stehende Fenster.

Die Beamten verteilen auch entsprechendes Präventionsmaterial zum Einbruchschutz.

Nutzen Sie dazu auch gerne die Informations- und Beratungsangebote der Landespolizei unter www.polizei.schleswig-holstein.de.

Durch die Beachtung von Präventionshinweisen kann das persönliche Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchsdiebstahls, minimiert werden.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für die Tat. Sichern Sie Haus und Wohnung wirksam und schließen, auch bei kurzer Abwesenheit, immer ab. Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht den Notruf 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen sollten.

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Hamburg

Mit 4,51 Promille intus: Mann beleidigt und bedrängt Frau massiv

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Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Am 29. Septemeber, gegen 12.30 Uhr, nahmen Bundespolizisten einen betrunkenen Mann am Busbahnhof vor dem Bahnhof Altona in Gewahrsam.

Nach jetzigem Sachstand beleidigte der 43-Jährige eine Frau (37), die dort auf ihren Bus wartete, massiv mit diversen “Kraftausdrücken” und bedrängte die Geschädigte.

“Ein weiterer Mann wurde Zeuge der Beleidigungen und konnte durch verbales Einschreiten weitere Handlungen durch den Beschuldigten verhindern”, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens .

Alarmierte Bundespolizisten konnten alle Beteiligten vor Ort feststellen.

“Der Beschuldigte war so stark alkoholisiert, dass er gestützt zum Bundespolizeirevier im Bahnhof verbracht werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,51 Promille”, so Carstens.

Umgehend wurde ein Rettungswagen angefordert. Der polnische Staatsangehörige wurde anschließend mit einem RTW zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus verbracht.

Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

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Hamburg

Verdacht der Schwarzarbeit im großen Stil: Betrug in Millionenhöhe vermutet

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Sicherstellung von zwei PKWs der Beschuldigten Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg – Bereits am 24. September haben rund 20 Beschäftigte des Hauptzollamts Hamburg nach dessen Angaben zwei Personen in deren Hamburger Privaträumlichkeiten festgenommen.

Die Festnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, dem Zollfahndungsamt Hamburg und der Polizei.

“Gegen die Tätergruppe wird bereits seit Ende 2018 ermittelt”, erläuterte Pressesprecherin Kristina Severon.

“Ihnen wird vorgeworfen, ein System von organisierter Schwarzarbeit betrieben und dabei einen Schaden an Steuern und Sozialabgaben von weit über zehn Millionen Euro verursacht zu haben.”

Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, als Betreiber von mehreren Servicegesellschaften in bandenmäßiger Struktur Beihilfe zum Sozialversicherungsbetrug geleistet zu haben.

Die Servicegesellschaften waren als Rechnungssteller eines Unternehmens – gegen das ebenfalls ermittelt wird – tätig, das für Hamburger Logistikunternehmen und einem namenhaften Lebensmittelhändler im großem Umfang Pack- und Sortierarbeiten durchgeführt hat.

Die Servicegesellschaften haben mitgewirkt, die tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern, verfälschte Belege vorzuhalten und den Finanzbehörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige Angaben zu machen”, so Severon .

Durch die unterbliebene Abführung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung ist ein Schaden von über 2,3 Millionen Euro entstanden. Allein den Finanzämtern sind nach bisherigen Ermittlungen durch falsche Steuererklärungen Einnahmen von mehr als 600.000 Euro entgangen.

Da die Beschuldigten sich durch ihr Handeln unrechtmäßig bereichert haben, vollstreckte der Zoll bei einem der Beschuldigten einen Vermögensarrest über 670.000 Euro und stellte unter anderem zwei PKW der Luxuskategorie sicher. Auch ein Bargeldspürhund des Zolls war im Einsatz”, erklärt die Zollbehörde.

Nach Eröffnung der Haftbefehle wurden beide Personen vom Zoll in die Untersuchungshaftanstalt verbracht.

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