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Kultur

Strenge Regeln: So können kleine Veranstaltungen in Schleswig-Holstein stattfinden

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Symbolfoot: Peeyarot / shuttertock

Kiel / Bad Oldesloe – So manche Veranstalter scharren mit den Hufen und seit Wochen hält sich hartnäckig auf Grund eines Missverständnis das Gerücht, Schleswig-Holstein werde Events unter 1000 Personen zulassen.

Jetzt sind zum ersten Mal in der Coronakrise konkrete Regeln der Landesregierung veröffentlicht worden, unter deren Einhaltung es Veranstaltungen geben könnte

  1. Es dürfen nicht mehr als 50 Gäste an der Veranstaltung teilnehmen.
  2. Es muss einen festen Sitzplatz für jede Person geben. Veranstaltungen mit stehendem Publikum sind somit untersagt.
  3. Zwischen den Besuchern der Veranstaltung ist jeweils 1,50 Meter Abstand einzuhalten.
  4. In geschlossenen Räumen finden keine Aktivitäten mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen statt: dazu gehört zum Beispiel gemeinsames Singen oder auch das Nutzen von Blasinstrumenten.
  5. Die Veranstalter müssen ein Hygienekonzept vorlegen, das speziell für die jeweilige Veranstaltung oder den jeweiligen Veranstaltungsort individuell entworfen wurde. Dazu gehört neben der bekannten Abstandsregelung: die Regelung von Besucherströmen, die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden, die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen, die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.
  6. Alle Besucher der Veranstaltung müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Diese müssen sechs Wochen lang vom Veranstalter unter Wahrung der Datenschutzrichtlinien aufbewahrt und auf Nachfrage den Behörden zur Verfügung gestellt werden. Wer seine Daten (Name, Wohnadresse, Email/Telefon) nicht angeben möchte, kann die Veranstaltung nicht besuchen.

Diese Regeln dürften für manche Events eine Möglichkeit sein, sie zeigen aber auch, dass manche Erwartungen deutlich zu früh kamen und an die meisten Konzert- oder auch Theaterformate noch nicht zu denken ist.

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Bad Oldesloe

Berufliche Schulen: Film-Workshop als Teambuilding

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Foto: Knierim/Berufliche Schulen des Kreises/hfr

Bad Oldesloe – Auf Initiative der Studienrätinnen Laura Schnackenbeck und Manuela Schuldt hatte sich die Berufliche Schule des Kreises Stormarn um einen Kreativ-Video-Workshop beworben und wurde von der Jury „Kunst hoch Schule“ der Muthesius-Kunsthochschule Kiel tatsächlich ausgewählt.

Die Intention der Schule, die Gruppendynamik zu fördern, stand dabei im Vordergrund.

„Für das Lernen in einer neuen Klasse ist es so wichtig, dass man Vertrauen und keine Angst hat“, brachte es Jugine Henfling auf den Punkt. Sie ist mit 25 anderen Schülerinnen und Schülern seit Schuljahresbeginn neu in der Klasse BS20b der Berufsfachschule I.

„Wir alle waren uns völlig fremd“, sagt sie. Gemeinsame Aktivitäten sollten helfen, dass sich diese Unterstufe der Fachrichtung Gesundheit und Ernährung schnell als Klassenteam zusammenfindet, vertrauensvoll miteinander umgeht und lernt, um sich so auf ihr Ziel, den Mittleren Schulabschluss, konzentrieren zu können.

Die Künstler Moses Merkle und Michael Gülzow gestalteten im Auftrag der Kunsthochschule drei kreative Workshop-Tage in der Klasse. Jedes Team mit sechs bis sieben Mitgliedern hatte das Ziel, mit dem Smartphone veröffentlichungswürdige ein-bis dreiminütige Filme zu erstellen.

Der Projekttitel war mit „Trash“ vorgegeben. „Trash“ hat eine doppelte Bedeutung: erstens Müll, der weggeworfen wird und zweitens Trash als Kunstform.

Trotz Null-Budget entstehen bei der Trash-Kunst anerkannte Filme mit großer Fangemeinde.

„Trash ist ein beliebtes Stilmittel“, erklärte der Kulturvermittler von Schleswig-Holstein Moses Merkle den Schülerinnen und Schülern. „Dabei soll ein Qualitätsanspruch bestehen, und das Thema muss glaubwürdig rüberkommen.“

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Bad Oldesloe

Frauenkulturtage: Autorin Sandra Dünschede liest aus “Friesenstolz”

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Bad Oldesloe – Die Frauenkulturtage unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Marion Gurlit bieten eine Lesung mit der Krimi-Autorin Sandra Dünschede. Die Autorin liest aus ihrem Roman „Friesenstolz“.

Sandra Dünschede. Foto: hfr

In dem 13. Nordfrieslandkrimi der Autorin hält eine Einbruchserie in Risum-Lindholm Kommissar Thamsen in Atem. Das Muster erscheint undurchsichtig, denn es fehlen kaum Wertgegenstände. Welche Ziele verfolgt der Täter? Dann geschieht ein weiteres Unglück: Marten Ingwers wird tot aufgefunden – auch bei ihm wurde zuvor eingebrochen. Das Misstrauen unter den Dorfbewohnern wächst. Wen trifft es als Nächstes? Wem kann man noch trauen? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel – bis Haie Ketelsen auf Spuren aus der Vergangenheit stößt. Der neue Fall des nordfriesischen Ermittlerteams besticht durch sein Zusammenspiel von Regionalität und gesellschaftlich brisanten Themen.

Lesung am Dienstag, 15. September 2020 um 19.30 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) in Bad Oldesloe, Beer-Yaacov-Weg 1

Karten zum Preis von 8,50 Euro sind erhältlich in der Stadtinfo im KuB oder online www.kub-badoldesloe.de

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Bad Oldesloe

Kunst erleben: Oldesloer Galerie BOart lädt Schüler und Kita-Kinder ein

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Bad Oldesloe – Auch in diesem Schuljahr wird Galerie BOart in der Oldesloer Innenstadt wieder zum außerschulischen Lernort. Wie schon im letzten Jahr fördert der Kreis Stormarn das Projekt.

Foto: Galerie BOart

So lädt die Galerie Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften, Leistungskurse und KITAS zu einem Besuch in die Produzentengalerie ein. 

Ausgangspunkt ist immer die aktuelle Ausstellung und eine künstlerische Aktion, die nach Absprache mit den Lehrkräften, je nach Alter, Zeitumfang  und Interesse vorbereitet und vom Galerieteam durchgeführt wird.

Aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen kann zurzeit nur in Gruppen, von max. 8 Schülern und Schülerinnen, gleichzeitig gearbeitet werden. Termine sind am Vormittag, nach Absprache unter bschleth@icloud.com möglich.

Den Anfang machte im Januar 2020 die DaZ Klasse der TSS und SchülerInnen der Stadtschule, wie dem Leistungskurs Kunst, 12. Jahrgang der IGS und im Juni, dann schon unter „Coronabedingungen“ die Vorschulgruppe der KITA Moordamm. Zu den Besuchen gibt es auch Infos auf www.galerie-boart.de/events/kulturarbeit

Noch sind ab September Termine frei. Das künstlerisch vielseitige BOart Team, freut sich auf Nachfragen und Anmeldungen unter bschleth@icloud.com. Auch Ausstellungsrundgänge für Erwachsenengruppen sind weiterhin, nach Absprache, möglich. 

Bis zum 5.09. sind noch die Fotos aus KUBA von Dr. Volker Bielfeld zu sehen. Anschließend folgen dann drei Ausstellungen mit ‚Frauenpower‘ aus dem Galerieteam. Den Anfang macht Friderike Bielfeld mit neuen Bildern, gefolgt von Regina Wiechern, beide Malerei und Michaela Wendland mit Fotos.

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