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Der Kreis

Bargteheide: Polizei warnt vor Enkeltrick-Betrugsanrufen

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Bargteheide – Am 13.Mai kam es in Bargteheide zu zwei versuchten Betrugsstraftaten, bei denen sich das vermeintliche Enkelkind telefonisch meldete.

“Zwei ältere Damen – eine 88 Jahre und die andere 76 Jahre alt – erhielten am gestrigen Tage jeweils einen Anruf von einer weiblichen Person. Die weibliche Stimme gab sich bei beiden Anrufen als Enkeltochter aus. Die 88 Jahre alte Dame wurde um Geld gebeten. Beiden Frauen ist aufgefallen, dass es sich bei der Person nicht um die Enkelin handelte”, so Polizeisprecherin Conny Habo.

In beiden Fällen haben die älteren Damen vorbildlich reagiert und das Gespräch beendet.

Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei vor solchen Anrufen. Der sogenannte Enkeltrick ist ein bundesweites Phänomen. Insbesondere bei lebensälteren Menschen versuchen die Täter immer wieder durch verschiedenste Geschichten, die oft mit einer Notlage eines Angehörigen einhergehen, an Bargeld zu kommen. Der Fantasie der Täter sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Die Polizei ruft insbesondere ältere Menschen dazu auf, bei derartigen Anrufen hellhörig zu werden, das Telefonat zu beenden und umgehend die Polizei zu verständigen

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Ahrensburg

Weil viele Gutscheine nicht zugestellt werden konnten: Ahrensburg verlängert Stadtgeld

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Ahrensburg – Positive Überraschung für alle Stadtgeld-Fans: Der Aktionszeitraum des Ahrensburger Stadtgeldes wird bis zum 30. Juli verlängert.

Rathaus Ahrensburg Archivfoto: SL

Das hat die Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung am vergangene Montag beschlossen. Somit haben alle Gutschein-Eigentümer die Gelegenheit etwas entspannter einkaufen zu können.

Bereits am Freitag, 21. Mai, wurden alle Gutscheine in Hamburg aufgegeben. Da es sich bei den Briefen um geldwerte Gutscheine handelt, wurde eine Rücksendung für den Fall gebucht, dass ein Brief nicht an der angegebenen Adresse zugestellt werden kann. Bereits in der ersten Woche meldeten sich Einwohner*innen, die noch immer keinen Stadtgeldgutschein erhalten hatten.

Bis zur zweiten Aktionswoche erhielt die Stadtverwaltung bisher rund 500 Retouren, Briefe, die durch DHL nicht zugestellt werden konnten.

Teilweise, weil die Empfänger in der Zwischenzeit verzogen sind, teilweise, weil der DHL-Mitarbeiter dem jeweiligen Brief keinen Briefkasten zuordnen konnte.

Parallel dazu sammeln sich hunderte Anfragen im Postfach Stadtgeld@ahrensburg.de. Neben der Hotline für Fragen zum Stadtgeld, werden außerdem die Rufnummern des Fachdienstes Wirtschaftsförderung und Citymanagement für Anfragen genutzt. Dabei führt das Abarbeiten der Vielzahl von Einzelvorgängen zu Wartezeiten auf den ersehnten Stadtgeldgutschein.

Um die positive Stimmung, die diese Aktion bei teilnehmenden Gewerbetreibenden und bei Einwohner*Innen ausgelöst hat aufrecht zu erhalten, wurde der Aktionszeitraum vom 10. Juli bis einschließlich zum 30.Juli zu verlängert. Seit Beginn der Aktion am 31. Mai wurden bisher ca. 36.000 Codes im Wert von 360.000 Euro eingelöst. Dies entspricht 30 Prozent der insgesamt verteilten Gutscheine. Mit der Abrechnung vom 14.06.2021 wurden Überweisungen an ca. 70 Unternehmen veranlasst.

Alle teilnehmenden Ahrensburger Unternehmen sind unter www.youbuyda.de/Ahrenbsurg/Haendler zu finden. Auf der Website www.ahrensburger-stadtgeld.de gibt es alle nützlichen Infos und Erklärfilme zur Aktion.. Unter der Rufnummer 04102/77-500 beantwortet die eigens dafür geschaltete Telefonhotline offene Fragen.

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Bad Oldesloe

Vorsicht Hitze! Hohe Temperaturen nicht auf die leichte Schulter nehmen

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Bad Oldesloe – Der deutsche Wetterdienst hat eine Hitzewarnung für den Kreis Stormarn herausgegeben. Wetterexperten erwarten in den nächsten Tagen Temperaturen von über 30 Grad.

Sommerhitze Symbolfoto: VladisChern / Shutterstock

Ärzte und Pflegepersonal in der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Bad Oldesloe rechnen damit, dass in den kommenden Tagen deutlich mehr Patienten als üblich wegen hitzebedingter Beschwerden behandelt werden. Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind dann die typischen Symptome der Patienten, die sich in der Notaufnahme vorstellen oder dorthin gebracht werden.

 „Die tropischen Temperaturen machen vor allem Kindern und älteren Menschen zu schaffen “, erklärt Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.

„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung auf den Kopf. Viele Menschen vergessen durch das nachlassende Durstempfinden regelmäßig zu trinken. So kann es schnell zu Dehydration, einem Wassermangel im Körper, kommen. An heißen Tagen verliert der menschliche Körper bis zu zwei Liter Wasser mehr als sonst. Das muss unbedingt nachgefüllt werden. Abhängig vom Gesundheitszustand und Aktivität sollte man zwei bis vier Liter körperwarme Getränke trinken, zum Beispiel Wasser, Gemüsesäfte oder erfrischende Tees.“

Besonders betroffen von der Hitze sind auch Patienten mit einer Herzinsuffizienz oder einer koronaren Herzerkrankung. „Bei hohen Temperaturen muss das Herz mehr Blut durch den Körper pumpen, daher macht die Hitze Patienten mit einer verminderten Pumpfunktion des Herzens besonders zu schaffen. Sie sollten dann jede Anstrengung vermeiden und sich in kühlen Räumen oder im Schatten aufhalten“, rät Dr. Frank.

Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz verloren“, warnt der Mediziner. Auch das Nervengewebe ist betroffen. Dadurch wird man müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist.

Zehn „goldene Regeln“ der Mediziner der Asklepios Klinik Bad Oldesloe

Während die meisten Menschen die Sommerwärme genießen, sollten vor allem ältere und erkrankte Menschen sowie Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps haben die Fachärzte der Asklepios Klinik Bad Oldesloe:

  • 1. Tragen Sie luftige Kleidung und eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne unterwegs sind.
  • 2. Halten Sie sich möglichst in kühlen Räumen auf.
  • 3. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung.
  • 4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit  im Garten).
  • 5. Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie Siesta.
  • 6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst.
  • 7. Trinken Sie mehr als sonst, “immer über den Durst”, aber keinen  Alkohol und nicht zu kühle Getränke.
  • 8. Trinken Sie nicht zuviel auf einmal, denn pro Stunde können Sie  nur 500 – 800 ml Flüssigkeit aufnehmen und sinnvoll verwerten. Am besten trinken Sie über den Tag verteilt jede Stunde ein Glas Wasser, auch wenn Sie noch keinen Durst haben.
  • 9. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium, Magnesium und  Calcium. Deshalb ist es ratsam, dementsprechend angereicherte  Mineralwässer zu trinken. Herz- und nierenkranke Menschen sollten  allerdings aufpassen und ihren Arzt befragen, welche Wassersorten und -mengen für sie geeignet sind.
  • 10. Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto  zurück.

Im Notfall immer 112 anrufen! 

Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist oder der Verdacht besteht, ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen. Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

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Ahrensburg

Einbruch in Ahrensburg misslingt: Polizei sucht Zeugen

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Ahrensburg – Am 15. Juni 2021 kam es zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße Am Obsthain in Ahrensburg.

Foto: Shutterstock.com (Symbolbild)

Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten unbekannte Täter zwischen 16.00 und 18.40 Uhr gewaltsam über die Haustür ins Wohnhaus zu gelangen. Nachdem dieses misslang, brachen sie den Versuch ab.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen. Wer hat im Tatzeitraum im Bereich der Straße Am Obsthain verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04102/ 809-0 entgegen.

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