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Tremsbüttel

Tremsbüttel: Warum fuhr ein VW-Golf direkt in den Gegenverkehr?

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Tremsbüttel – Am Dienstag, 12. Mai, gegen 12.50 Uhr, sind in der Lasbeker Straße in Tremsbüttel zwei Pkw frontal zusammengestoßen.

“Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist ein 30-jähriger Fahrer eines VW Golf in der Lasbeker Straße direkt auf das entgegenkommende Fahrzeug einer 31-jährigen Opel Zafira-Fahrerin zugefahren”, so Dr. Ulla Hingst, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Daher wird geklärt, wie es zu diesem Vorgang kommen konnte oder womöglich sogar Vorsatz vorliegen könnte.

“Bei dem Frontalzusammenstoß wurden sowohl der Golf-Fahrer als auch die Opel-Fahrerin und ihre zwei Mitfahrerinnen (30 und 51 Jahre alt) leicht verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht”, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian .

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Sachverständiger zur Klärung des genauen Unfallablaufs hinzugezogen.

Zudem wurde die Entnahme einer Blutprobe beim 30-jährigen angeordnet. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Die Beamten der Polizeistation Bargteheide haben die Ermittlungen aufgenommen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Lasbeker Straße bis ca. 15 Uhr voll gesperrt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 7.000 Euro.

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Tremsbüttel

Tremsbüttel: Vier Personen fliehen aus Unfallfahrzeug – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Tremsbüttel – Am 20.02.2020, gegen 19:20 Uhr ereignete sich in der Sattelfelder Straße zwischen Tremsbüttel und Sattelfelde ein Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher flüchtete. Ein Zeuge meldete der Polizei einen verunfallten Pkw im Straßengraben neben der K 61 (Sattelfelder Straße).

Weiterhin teilte der Zeuge mit, dass sich vier Personen zu Fuß von dem Fahrzeug entfernen.

“Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der/die Fahrer(in) mit einem roten Ford Ka die K 61 in Richtung Tremsbüttel und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dann rutschte das Fahrzeug über den dortigen Grünstreifen und kam schließlich im Straßengraben auf der Beifahrerseite zum Liegen. An dem Fahrzeug waren keine Kennzeichen angebracht”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch .

Die Ermittlungen ergaben, dass der Ford nicht zugelassen ist. Der Zeuge teilte mit, dass drei Männer und eine Frau das Fahrzeug nach dem Unfall verlassen hätten und sich zu Fuß vom Unfallort entfernten. Eine genaue Beschreibung der Personen liegt nicht vor. Das Fahrzeug wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Die Polizei Bargteheide ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht in diesem Zusammenhang nun Zeugen?

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann möglicherweise sonst Angaben zu den flüchtigen Verursachern, bzw. Mitfahrern machen? Zeugen und/oder Personen, die den Besitzer des nicht zugelassenen Ford Ka kennen, werden gebeten sich bei der Polizei Bargteheide unter der Telefonnummer 04532/7071-0 zu melden.

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Tremsbüttel

Pfingstgottesdienst mit Poetry Slam im Amphitheater

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Es ist einer der zauberhaftesten Orte in Stormarn: das Amphitheater im Tremsbütteler Schloßpark. Hier findet am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 11.11 Uhr der traditionelle Pfingstgottesdienst der Ev.-Luth. Kirche Bargteheide statt.

Pastor Jan Roßmanek freut sich auf den ersten Gottesdienst unter freiem Himmel in diesem Jahr: „Ich bin besonders gespannt auf den amtierende Dead vs. Alive Poetry-Slam-Gewinner Felix Treder, der in Tremsbüttel aufgewachsen ist und seine Wortkunst im Amphitheater präsentieren wird.“

Pfingstliche Lieder und Gedichte sowie die musikalische Begleitung des Posaunenchores werden im großen Rund erklingen.

„Bei der Pfingstpredigt gibt es dann einen Austausch zwischen Wort und Musik. Ich werde live von Liedern des Duetts ‚Johnny Ruby & Ole Maibach‘ begleitet,“ so Roßmanek. Kennen gelernt haben sich die beiden Musiker auf den Bühnen der Hamburger Reeperbahn. Ole Maibach mit seiner brillianten Stimme und Johnny Ruby mit dem Schalk im Nacken. Wenn sie nicht mit ihrer Band „Liebe Leudde“ unterwegs sind, spielen sie gerne zu Zweit und unterhalten mit Covermusik aus den letzten Jahrzehnten. Die beiden werden auch nach dem Gottesdienst noch auf dem Paradeplatz ein kleines Konzert geben.

Das Hotel Schloß Tremsbüttel unterstützt die Vorbereitungen tatkräftig. Hoteldirektor Andreas Falk freut sich wie in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Besucher: „Der Park erstrahlt frühsommerlich und wir werden den Gästen wie gewohnt Kaffee und Kuchen, Pfingstbier und Bratwurst anbieten.“

Wie immer sichert bei diesem besonderen Gottesdienst ein zeitiges Kommen die besten Plätze. Mitzubringen sind lediglich ein sommerlicher Hut sowie gern eine Sitzunterlage für mehr Komfort. Und sollte es doch stark regnen, wird in die Alte Kornscheune auf dem Gelände des Schlosses ausgewichen. „Und garantiert gibt es noch die ein oder andere spontane, pfingstliche Überraschung“, verspricht Roßmanek.

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Tremsbüttel

Nach Rücktritt: Tremsbüttel hat einen neuen Bürgermeister

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Tremsbüttel – Für die kleine Gemeinde Tremsbüttel ist es ein Novum: Zum ersten Mal ist ein Bürgermeister in der laufenden Amtszeit zurückgetreten. Norbert Hegenbart (Wählergemeinschaft KWG) hat sein Amt niedergelegt und wurde jetzt in der Gemeindevertretersitzung verabschiedet.

Zum Nachfolger gewählt wurde sein bisheriger Stellvertreter Stefan Schacht (Foto).

„Es kommt nicht häufig vor, dass ein Bürgermeister während der laufenden Amtsperiode ausscheidet“, bemerkte Bernd Gundlach, Leitender Verwaltungsbeamter des Amt Bargteheide-Land. Er hoffe sehr, dass sich die gute Zusammenarbeit mit dem bisherigen Inhaber des Postens auch in Zukunft fortsetzen lasse.

Zurückgetreten war Hegenbart bereits. In der Gemeindesitzung wurde er jetzt auch politisch verabschiedet. „Sechs Jahre lang konnte ich der Gemeindevorstehen, das hat mich ausgefüllt und es hat Spaß gemacht“, sagt Norbert Hegenbart zum Abschied. Auch wenn es manchmal schwierig gewesen sei: „So ganz freiwillig scheide ich ja nicht aus dem Amt aber ich habe mir das selbst ausgesucht.“

Hegenbart nannte als Grund für seinen Rücktritt Anschuldigungen gegen seine Person seitens der Anderen Fraktionen. So hatte die CDU dem Bürgermeister vorgeworfen, Informationen nicht auf in der nötigen Weise weiterzugeben. Während die KWG bis zur jüngsten Gemeindewahl faktisch allein regieren konnte, haben CDU und SPD jetzt eine Mehrheit, änderten kürzlich die Hauptsatzung und beschnitten dabei die Entscheidungskompetenzen des Bürgermeisters. Das fasste Hegenbart und die Wählergemeinschaft als Misstrauensvotum auf. Ein Grund dafür, dass die KWG am Dienstagabend keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellte.

Stattdessen schickte nur die CDU einen Nachfolger ins Rennen: Den bislang stellvertretenden Bürgermeister Stefan Schacht. Der hatte bereits nach dem Rücktritt von Hegenbart vor zwei Wochen die Amtsgeschäfte übernommen und führt diese mit dem Votum der Gemeindevertretung jetzt auch weiterhin. Gewählt wurde er mit sieben Ja-, 2 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Das Ergebnis zeigt, dass Schacht in einem Amt einiges an Arbeit vor sich hat. Zunächst einmal, das Vertrauen unter den Fraktionen wieder herzustellen. Zum Bürgermeister-Stellvertreter wurde Jörg Müller (KWG) gewählt. Als Zeichen des guten Willens hatte die SPD auf ihr Vorschlagsrecht verzichtet.

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