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Bad Oldesloe

Das Eigentor: Oldesloer missbrauchen am Exer den Vertrauensvorschuss

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Bad Oldesloe – Die Stadtverwaltung Bad Oldesloe hatte – anders als andere Städte in Stormarn – Freizeitsportlern und Familien einen Vertrauensvorschuss gewährt.

Man öffnete nicht nur alle Spielplätze wieder, sondern nach einigen Überlegungen und Diskussionen auch den Kunstrasenplatz und das Skateland wieder. Und das – anders als zunächst geplant – ohne fest eingeteiltes Aufsichtspersonal. Man wolle den Mitbürgern einen Vertrauensvorschuss geben. So war die Haltung, die Skeptiker bereits als zu “lasch” bis “fahrlässig” einstuften.

Tatsächlich missbraucht eine Minderheit nun den Vertrauensbeweis der Stadtverwaltung. Zunächst hatten uns Leser darauf aufmerksam gemacht, dass sich auf dem Kunstrasen deutlich mehr als 20 Personen aufhalten würden und diese auch ganz normal Fußball spielen würden – was nicht erlaubt ist.

Erlaubt sind im Skateland gleichzeitig 10 Personen und auf dem Kunstrasen 20 Personen. Es müssen Abstände von 1,50 Meter zu anderen Personen eingehalten werden.

Außerdem bleibt es auch auf Spielplätzen dabei, dass Treffen nur mit Personen aus einem anderen Haushalt erlaubt sind.

Die Regeln sind an Skateland und Kunstrasen deutlich angebracht. Wir haben den Platz seit Einführung der Regeln und der Wiederöffnung sowie der Hinweise von Lesern drei Mal besucht. Jedes Mal wurde auf dem Kunstrasen ganz “normal” Fußball gespielt, jedes Mal waren mehr als 20 Personen auf dem Feld. Auch im Skateland waren teilweise 15 bis 20 Personen, ohne dabei irgendwelche Abstände einzuhalten. Und übrigens: es handelte sich dabei nicht vorrangig um Kinder und Jugendliche, die sich nicht an die wichtigen Regeln hielten.

Die Maximalnutzerzahl ist eines der Hauptprobleme, wie Kicker auf dem Kunstrasen erzählten. Wie sollen sie entscheiden, wer kommt und wer bleiben darf? Was ist, wenn 20 Personen auf dem Platz sind, aber drei neue junge Kicker kommen hinzu? Gehen dann drei von denen, die schon länger da waren oder müssen die “neuen” wieder abziehen?

Fakt ist: Verstöße gegen die Regeln können bei Kontrollen – die stattfinden sollen – mit Bußgeldern oder im härtesten Fall auch mit Strafanzeigen geahndet werden.

Wichtig ist beim Infektionsschutz , dass es gar nicht zu diesen Vorfällen kommt. Normalerweise kann daher alternativlos nur die Sperrung der Plätze ab Montag oder Dienstag erfolgen, wenn sich nicht heute und morgen das Verhalten von Freizeitsportlern und – skatern deutlich ändert. Die Aussage “sie verhalten sich ja besser, wenn man sie ermahnt”, reicht am Ende nicht. Denn es soll und darf eben gar nicht zu den Vergehen kommen.

Die Verwaltung hatte gestern schon klargestellt, dass die Plätze nicht geöffnet wurden, um als Treffpunkt zu dienen, sondern nur, um dort Sport zu betreiben. Und diesen eben absolut kontaktfrei und mit 1,50 Meter zu den anderen Personen.

Weder ist die Corona-Krise vorbei, noch sind Kontakt- und Abstandsbeschränkungen auf diesen Plätzen aufgehoben. Leider scheint es so, dass Hinweisschilder nicht gelesen oder ignoriert werden. Am Ende werden dann auch die darunter leiden, die sich eigentlich an die Regeln halten.

Auch auf Spielplätzen ist leider zum Teil zu erkennen, dass vor allem Eltern, die ihre Kinder begleiten, sich nicht an Abstandsregeln halten. Es ist somit fraglich, ob die Öffnung nicht doch zu früh kam oder ob ein Teil der Spielplätze wieder geschlossen werden muss.

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Bad Oldesloe

Statt Betriebsfeier: SH Netz spendet Geld an Sozial- und Klimaprojekte

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Bad Oldesloe – Weil wegen Corona die Betriebsfeier ausfallen musste, hatte SH Netz noch Geld übrig. Das spendete der Energieversorger jetzt an Sozial- und Klimaschutzprojekte in Schleswig-Holstein. 3000 Euro gingen an den Kinderschutzbund in Stormarn.

Regina Maiwald (von links), Petra Lüning, Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund KV Stormarn e.V. und Carsten Hack. Foto: SH Netz

Als die Nachricht von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) kam, war die Freude bei Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds Kreisverband Stormarn e.V., groß: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der Schleswig- Holstein Netz AG für die Spende. Wir verstehen sie als Motivation und Wertschätzung.“

Seit der Gründung setzt sich der Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. für die Interessen und Rechte von Kindern und für ein gutes Zusammenleben in Familien ein. Die Richtschnur ist die UN-Konvention, in dem die Grundrechte aller Kinder weltweit festgeschrieben sind.

SH Netz unterstützt dieses Anliegen und hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht.

Kommunalbetreuerin Petra Lüning sagt: „Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. stärkt Kinder und hilft ihnen, dass ihre Rechte anerkannt und durchgesetzt werden. Wir freuen uns, den Verein unterstützen zu können.“

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sozialbudget des Unternehmens, das eigentlich dem gemeinschaftlichen Miteinander der Belegschaft dient.

Betriebsrätin Regina Maiwald aus Ahrensburg erläutert: „Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie kein Betriebsfest stattfinden. Für uns stand sofort fest, dass wir das Budget stattdessen für wohltätige Zwecke verwenden möchten.“

Netzcenter-Leiter Carsten Hack aus Ahrensburg ergänzt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, welche gemeinnützige Einrichtung wir unterstützen. Bei der anschließenden Abstimmung im Intranet konnten alle für ihr Herzensprojekt stimmen. Der Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. hat die meisten Stimmen bekommen.“

Die 3.000 Euro kamen zur rechten Zeit: „Die Spende wird in den Bereich ,Frühe Hilfen‘ gehen“, so Stephanie Wohlers. „In diesem Arbeitsbereich tragen unsere Familienhebammen dazu bei, dass in der Arbeit mit Familien Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Trotz Bundes-, Landes- und Kreismitteln müssen wir hier noch immer Eigenmittel einbringen, um alle Familie versorgen zu können.“

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Bad Oldesloe

Beim Einsteigen in seinen VW Bus: Mann wird in Rethwisch von Auto erfasst

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Rethwisch/Bad Oldesloe – Am Mittwoch ist in der Hauptstraße in Rethwisch ein 64-jähriger Mann beim Einsteigen in seinen VW Bus von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden.

Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 06.35 Uhr ging der 64 Jahre alte Mann zu seinem am Fahrbahnrand, in Fahrtrichtung Bad Oldesloe stehend, ordnungsgemäß abgestellten VW Bus und öffnete die Fahrertür. Aus noch ungeklärter Ursache wurde er in diesem Moment von einem an ihm vorbeifahrenden Golf erfasst.

Der aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg stammende Mann stürzte zu Boden.

Trotz sofort durchgeführter Reanimation erlag der 64-Jährige Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die 27-jährige Fahrerin des am Unfall beteiligten Golfs erlitt einen Schock und wird psychologisch betreut.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur genauen Klärung der Unfallursache zur Unfallstelle entsandt.

Die B 208, im Bereich der Unfallstelle, wurde bis 09.50 Uhr voll gesperrt.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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