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Lübeck

Kinderschutzbund erhält Alltagsmasken aus 3D-Druckern der TH Lübeck

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Lübeck – Im Rahmen seiner landesweiten Aktion „Schutzmasken für finanziell schwächer gestellte Familien“ hat der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein erste Maskenmodelle der Technischen Hochschule Lübeck als Spende erhalten und ausgeliefert.

Foto: DKSB

„Morgen startet die Maskenpflicht in Schleswig-Holstein und jetzt, wo bereits die Stoffe langsam knapp werden, ist es eine wirklich sehr willkommene Unterstützung für unsere ‚Aktion Alltagsmasken‘“, freut sich Nicola Leuschner, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Ortsverband Lübeck und Mitglied im Landesvorstand, der die erste Lieferung in Empfang nahm.

„Allein beim Kinderschutzbund OV Lübeck gibt es einen sehr großen Bedarf für Masken und die Zeit drängt. Neben den ehrenamtlichen Näharbeiten und Geldspenden aus ganz Schleswig-Holstein, zeigt uns der Einsatz der TH Lübeck, wie vielfältig Hilfe in dieser Krisenzeit sein. Hier werden Solidarität, Kreativität und Flexibilität großgeschrieben, um dort zu helfen, wo es nötig ist: bei stark belasteten Kindern und ihren Eltern“, begrüßt Leuschner die besondere Maskenspende.

Bereits seit letzter Woche produzieren Ingenieure der Technischen Hochschule Lübeck unter der Leitung von Dr. Christian Damiani und Felix Harden ehrenamtlich Mund-Nasen-Bedeckungen für belastete Familien – und zwar mit universitätseigenen 3D-Druckern.

Am Wochenende haben die Wissenschaftler nun neben dem Modell für Erwachsene noch eine spezielle Kindergröße entwickelt.

„Wir wollen helfen, wo man kann und wo es dringend benötigt wird“, sagt Felix Harden „Wenn die Masken den Familien mit Kindern und weniger Geld zu Gute kommen, helfen wir genau an der richtigen Stelle. Wir von der TH Lübeck unterstützen gern den gemeinnützigen Kinderschutzbund e.V., denn dieser hat die Kinder im Blick. Und weil auch wir Kinder in bedürftigen Familien im Fokus haben, stellen wir auch Maskenversionen für kleinere Größen her“, so der Maschinenbauingenieur.

Die 3D-gedruckten Alltagsmasken können nicht wie bisher die genähten Stoffmasken per Briefsendung an die Familien geschickt werden. Der Geschäftsführer des Kinderschutzbund Ortsverband Lübeck Nicola Leuschner liefert die ersten Modelle daher als auch schon mal selbst vor Ort ab. „Genau wie unsere wöchentlichen Paketlieferungen mit Grüßen aus der Einrichtung in Form von beispielsweise Bastelmaterialien, Spielideen oder Snacks werden auch die Maskenspenden sehr dankbar angenommen. Angesichts der derzeitig immensen Belastungen für Familien macht es wirklich Mut, zu erleben, wie groß und auch kreativ die Hilfsbereitschaft landesweit ist“, berichtet Leuschner.

Von morgen (29. April 2020) an ist in Schleswig-Holstein das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften sowie in Bus und Bahn Pflicht. Mit der „Aktion Alltagsmasken“ will der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein zusammen mit seinen 28 Orts- und Kreisverbänden ohnehin schon stark belastete Kinder und Eltern bei der Versorgung mit den vorgeschriebenen Schutzmasken unterstützen. „Mehrere Ortsverbände haben bereits erste Stückzahlen der 3D-gedruckten Maskenmodelle der TH Lübeck geoordert“, berichtet die Geschäftsführerin des DKSB LV SH Susanne Günther, die die Aktion landesweit koordiniert und betont: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass solidarisches Engagement in Krisenzeiten auf vielen Wegen möglich ist. Und alle haben dabei dasselbe Ziel vor Augen: dass von Armut betroffene Kinder und ihren Familien durch die Corona-Krise nicht noch zusätzlich benachteiligt werden“.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Unbekannte spannen Draht über Wanderweg!

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Lübeck – Am vergangenen Mittwoch (08.12.2012) hatten Unbekannte in Lübeck St. Lorenz eine lange Drahtschnur in Oberkörperhöhe über einen Weg nahe eines Kleingartenvereins gespannt.

Foto: Polizei

Ein Radfahrer fuhr in das kaum erkennbare Hindernis, erlitt glücklicherweise keine Verletzungen.

Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Gegen 22:25 Uhr befuhr der 60-jährige Lübecker mit seinem Fahrrad den Wanderweg nahe der Sibeliusstraße.

Dort hatten zuvor Unbekannte eine Drahtschnur eines Weidezauns in einer Höhe von 120cm und einer Länge von sechs Metern über den Weg gespannt, befestigt an einem Einkaufswagen und einem hölzernen Strommast. In der Dunkelheit war der Draht nicht zu erkennen, sodass der Lübecker mit seinem Rad dagegen fuhr.

Weil er sehr langsam unterwegs war und dazu Glück hatte, kam er nicht zu Fall und verletzte sich auch nicht.

Bei normaler Fahrt mit höherer Geschwindigkeit hätte der gespannte Draht zu folgenschweren Verletzungen führen können.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen suchen die Beamten Zeugen, die im Bereich des Wanderwegs neben dem dortigen Kleingartenverein am Mittwochabend (08.12.2021) verdächtige Personen oder entsprechende Vorbereitungshandlungen beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

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Lübeck

Giftköder in einem Park in Travemünde?

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Travemünde – In einem Park in Travemünde sind möglicherweise Giftköder ausgelegt worden.

aufgefundene Kartoffeln Foto: Polizei: freigegeben

Am gestrigen Dienstagnachmittag (9.11.) wurden Beamte der Polizeistation Travemünde in den Dr. Zippel-Park gerufen.

Eine Frau hatte auf der dortigen Grünfläche vier gekochte Kartoffeln vorgefunden und vermutete, dass es sich möglicherweise um Giftköder für freilaufende Tiere handeln könnte.

Die Kartoffeln wurden von den Beamten sichergestellt.

Die Ermittler fragen nun, wer zu diesem Sachverhalt Hinweise geben kann. Diese werden telefonisch unter der Rufnummer 04502-863430 oder per Mail an travemuende.pst@polizei.landsh.de erbeten.

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Lübeck

Keine Entführung in Lübeck: Polizei warnt vor “Fake News”

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Lübeck – Am Dienstag (26.10.) wurde über das soziale Netzwerk Facebook ein Link verbreitet, der über einen angeblichen Entführungsfall der 8-jährigen Julie S. berichtet.

Demnach soll das Mädchen in einem Lübecker Einkaufszentrum spurlos verschwunden sein.

Der Post suggeriert, dass die Polizei um Mithilfe bei der Ergreifung des Täters bittet und verweist auf ein Video, das sich nicht öffnen lässt.

Die Polizeidirektion Lübeck möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Entführungsfall nicht bekannt ist und der Post augenscheinlich in betrügerischer Absicht erstellt und verbreitet wurde.

Sollte die Polizei einen Zeugenaufruf für notwendig erachten, dann erfolgt dieser auch unmittelbar durch die Polizei und nicht durch Beauftragte. Es wird empfohlen, die Links genau zu prüfen und im Zweifel sowohl auf ein Anklicken als auch auf ein weiteres Teilen zu verzichten.

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