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Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein unterstützt Tafeln mit drei Millionen Euro Hilfsfonds

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Tobias Koch (CDU) zu Besuch bei einer Stormarner Tafel Archivfoto: CDU/Tobias Koch

Kiel – Mit einem Hilfsfonds in Höhe von drei Millionen Euro unterstützt das Land Tafeln und andere soziale Projekte.

Geschlossene Tafeln, keine medizinische Versorgung – für zahlreiche Menschen, wie zum Beispiel Wohnungslose, ist die anhaltende Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung. Mit drei Millionen Euro will das Land nun Organisationen unterstützen, die diesen Menschen helfen.

“Insbesondere den Mitgliedern und dem Vorsitzenden des Sozialausschusses war es ein besonderes Anliegen, hier die Kommunen nicht allein zu lassen”, sagte Sozialminister Dr. Heiner Garg. “Daher freut es mich sehr, dass diese Gelder zur Verfügung gestellt werden, um diese Hilfsangebote in den Kommunen aufrecht erhalten zu können.”

Der sogenannte “Fonds zur Abdeckung sozialer Härten” richtet sich an Tafeln oder Projekte, die obdachlose Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Daneben sollen diese Mittel Angebote aufrechterhalten, die Menschen bei vielfältigen sozialen Härtefällen unterstützen – etwa durch medizinische Versorgung von Personen ohne Krankenversicherung.

Das Geld soll in einem unbürokratischen Verfahren zügig bewilligt und über die Kreise und kreisfreien Städte an die betreffenden Einrichtungen und Hilfsangebote vor Ort verteilt werden.

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Schleswig-Holstein

Polizei-Tipps für einen sicheren Schulweg

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Sicher auf dem Schulweg Foto:Polizeidirektion Flensburg/hfr

Flensburg/Schleswig-Holstein – Die Sommerferien in Schleswig-Holstein sind zu Ende und die Schüler starten wieder in ein neues Schuljahr. Die Polizei gibt entsprechende Sicherheitstipps für den Straßenverkehr.

Auch wenn in diesem Jahr vieles anders ist als sonst, beginnt insbesondere für die Erstklässler am Mittwoch ein völlig neuer und aufregender Lebensabschnitt. Der Weg zur Schule ist für sie ebenfalls eine neue Erfahrung und oftmals sind sie auch hier “Anfänger”.

Die Polizeidirektion Flensburg hat deshalb auch in diesem Jahr auf die ABC-Schützen und die weiteren Verkehrsteilnehmer ein besonderes Augenmerk. Das gilt natürlich auch für das restliche Land.

Schulwegsicherung und die Überwachung von Geschwindigkeiten, Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht werden gezielt im Bereich von Schulen und Kindergärten sowie auf stark frequentierten Schulwegen stattfinden.

Die Kommunen, Schulen, die Verkehrswacht und die Polizei sind auch in diesem Jahr wieder sehr bemüht, den Eltern zum Schulbeginn Ihrer Schützlinge mit Rat und Tat zur Seite zu stehen:

Tipps für einen sicheren Schulweg:

-Informieren Sie sich an Ihrer Schule über den “Schulwegplan”, der Ihnen sichere Schulwege empfiehlt. Wählen Sie diesen sicheren Weg, auch wenn dadurch ein Umweg in Kauf genommen werden muss.

-Trainieren Sie den Schulweg mit Ihrem Kind einige Zeit, bevor es diesen selbstständig gehen soll. Erklären Sie dabei immer wieder was Sie tun und warum das wichtig ist. Ihr eigenes Verhalten ist dabei wichtig: Sie sind das Vorbild Ihres Kindes! Bobachten Sie ihr Kind genau: kann es sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren, Entfernungen von herannahenden Fahrzeugen richtig einschätzen, den Unterschied zwischen Fahrbahn, Gehweg und Radweg erkennen und sich auf besondere Situationen im Straßenverkehr (parkende Autos, Baustellen, u.ä.) einstellen?

-Achten Sie darauf, dass Ihr Kind vor jeder Straßenüberquerung, auch an Ampeln und Zebrastreifen, immer aufmerksam zu beiden Seiten schaut. Oft können Kinder rechts und links noch nicht unterscheiden. Grundsätzlich soll es sich in beide Richtungen absichern. Vor dem Überqueren müssen Sie mit Ihrem Kind am Bordstein stehen bleiben. Dabei sollten mindestens 20 cm Abstand zur Fahrbahn eingehalten werden. Am Zebrastreifen sollte Ihr Kind zusätzlich den Arm nach vorne ausstrecken, damit es für Autofahrer besser erkennbar ist.

-Üben Sie mit Ihrem Kind auf verkehrsrelevante Geräusche zu achten und deren Wichtigkeit zu beurteilen (Martinshorn, Hupen, Motorengeräusche, etc.).

-Wecken Sie Ihr Kind morgens rechtzeitig: Zeitdruck und Hektik können sich auf das Verhalten im Straßenverkehr negativ auswirken. Ein gesundes/ausgewogenes Frühstück ist ebenso von besonderer Bedeutung, weil dadurch die Konzentrationsfähigkeit gestärkt wird.

– Achten Sie auf gut sichtbare Kleidung Ihres Kindes im Straßenverkehr! Ihr Kind wird spätestens in den Herbstmonaten häufig auch in der Dunkelheit und in der Dämmerung im Straßenverkehr unterwegs sein. Deshalb ist helle und reflektierende Kleidung lebenswichtig!

– Verabreden Sie sich mit anderen Eltern und lassen Sie die Kinder in Kleingruppen gemeinsam zur Schule gehen. Vereinbaren Sie mit den Schulanfängern, dass sie aufeinander warten und zusammenbleiben. Stärken Sie hierbei das Verantwortungsgefühl der kleinen ABC-Schützen.

-Denken Sie bitte auch immer an Ihr eigenes Vorbildverhalten. Dieses prägt Kinder wesentlich intensiver, als zeitlich begrenzter Verkehrsunterricht an Schulen und Kindergärten.

-Auch wir, Ihre Polizei, werden besonders zu Beginn des neuen Schuljahres wieder vermehrt an Schulen und Schulwegen präsent sein und durch zusätzliche Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen für die Sicherheit der Schüler, insbesondere der ABC-Schützen, sorgen. Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns an!

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Schleswig-Holstein

Rettungshubschrauber “Christoph 42” jetzt moderner und an neuem Standort

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Ein Rettungshubschrauber des Typs H145 im Flug. Foto: “obs/DRF Luftrettung/Bert Spangemacher/hfr

Schleswig-Holstein – “Christoph 42” zieht um: Die Besatzungen der DRF Luftrettung starten jetzt vom Flugplatz Rendsburg-Schachtholm aus zu ihren lebensrettenden Einsätzen. Zugleich findet ein Musterwechsel statt, ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H145 ersetzt die bisher genutzte EC145.

Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, stellt den neuen “Christoph 42” vor: “Wir freuen uns sehr, dass wir auch in Rendsburg eine H145 in Betrieb nehmen können, den derzeit modernsten in der Luftrettung eingesetzten Hubschrauber. Schon ein Blick in das Glascockpit zeigt den Unterschied zur bisherigen Maschine: Alle Flugdaten – beispielsweise zu den Triebwerken oder zur Fluglage – werden den Piloten auf großformatigen Displays angezeigt.”

Entlastung für den Piloten bringt auch der Vierachsen-Autopilot, der die Steuerfunktionen automatisch übernehmen kann. Auf dem Wetterradar können die Piloten schnell wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkennen. Zudem ist der Hubschrauber aufgrund seiner Konfiguration und Ausrüstung in besonderer Weise für den Nachteinsatz geeignet.

“Hinzu kommt, dass wir planen, unser Projekt ‘Point in Space’ zum Thema satellitengestützter Anflug auf Kliniken hier in Schleswig-Holstein voranzutreiben”, so Dr. Huber weiter. “Hierfür ist die Station mit der H145 jetzt optimal ausgerüstet.”

Der Wechsel an den neuen Standort fand heute während des laufenden Betriebs statt. “Besonders bedanken möchten wir uns für die Unterstützung des Teams des Flugplatzes Rendsburg-Schachtholm um Jörg Köpping und des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie für das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen, ohne die dieser Umzug nicht möglich gewesen wäre”, hebt Dr. Florian Reifferscheid, Leitender Arzt der Station in Rendsburg, hervor.

“Wir freuen uns auf die Arbeit auf der neuen Station und mit der neuen Maschine, die für die Anforderungen in der Region, zum Beispiel die Versorgung der Inseln und Halligen sowie Einsätze in der Nacht, besonders geeignet ist.”

Der erfahrene Notarzt lobt auch das von der DRF Luftrettung mitentwickelte neue Innenraumkonzept, das mehr Platz für die Besatzung bietet und so die Patientenversorgung nochmals verbessert.

Ins Auge sticht am neuen “Christoph 42” außerdem der ummantelte Heckrotor, der sogenannte Fenestron: Er ist leiser, besser vor Beschädigungen geschützt und bietet Rettungskräften am Boden mehr Sicherheit.

Die Station Rendsburg ist eine der ältesten der DRF Luftrettung: Vor genau 45 Jahren nahm sie als erste in Schleswig-Holstein ihren Dienst auf. Heute stellt “Christoph 42” als einziger 24-Stunden-Hubschrauber im Land mit rund 1.700 Einsätzen im Jahr einen unverzichtbaren Baustein in der umfassenden Notfallversorgung der Menschen in der Region dar. Er wird in der Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.

Das Einsatzgebiet von “Christoph 42” liegt im zentralen Schleswig-Holstein mit einem Einsatzradius von rund 60 Kilometern rund um die Station. Tagsüber umfasst es die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg einschließlich der Inseln und Halligen. In der Nacht erstreckt sich das Einsatzgebiet über ganz Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen unter www.drf-luftrettung.de

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Schleswig-Holstein

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Lübeck – Seit Ende Juni / Anfang Juli dieses Jahres haben sich erneut zahlreiche Personen bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass sie Anrufe von vermeintlichen Angehörigen oder auch von angeblichen Polizisten erhalten haben. Die Polizeidirektion Lübeck möchte hiermit erneut vor dieser Masche warnen.

Die Anrufe erfolgten stets nach der gleichen Vorgehensweise: Am Telefon gibt sich entweder wahlweise der Enkel, die Nichte oder ein anderer Angehöriger zu erkennen und schilderte eine finanzielle Notsituation (so genannte Enkeltrickbetrüger)

oder

es ruft jemand an, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgibt. Unter Darstellung eines fiktiven Sachverhaltes, (zum Beispiel: eine Bande ausländischer Übeltäter sei in der jeweiligen Region unterwegs, um den/die Geschädigte zu bestehlen), versuchen der/die Täter, Hinweise auf Wertgegenstände, Schmuck oder Bargeld zu erlangen.

Glücklicherweise waren die Angerufenen zumeist misstrauisch und konfrontierten den Anrufer mit den offensichtlich kriminellen Absichten, beendeten das Gespräch und informierten über 110 die Polizei.

Dennoch zeigen die Fälle aus der jüngsten Zeit, dass weiterhin versucht wird, mit diesen Anrufen Geld zu gelangen. Zumeist handelt es sich bei den betroffenen Personen um lebensältere Menschen, deren Festnetznummern im örtlichen Telefonbuch hinterlegt sind und die in einer augenscheinlich gutsituierten Wohngegend leben.

Die Polizei kann hinsichtlich derartiger Anrufe beraten.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie diese Anrufer los. Das ist keinesfalls unhöflich”.

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