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Polizei und Feuerwehr

Nach Tötungsdelikt: Zwei Tatverdächtige verhaftet

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Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Lübeck/Kiel – Montagnachmittag , 20 . April, war auf einem Supermarktparkplatz in Lübeck St. Lorenz ein 21-jähriger Mann tödlich verletzt worden. Am Donnerstagabend (23.04.2020) konnten nun zwei Tatverdächtige in Kiel festgenommen werden.

Durch intensive Ermittlungen von Mordkommission und Staatsanwaltschaft Lübeck ist es gelungen, sowohl den mutmaßlichen Täter des tödlichen Messerstichs als auch einen der beiden weiteren Tatverdächtigen zu identifizieren. Beide konnten nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen am Abend des 23. April in Kiel festgenommen werden.

Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 27 und 32 Jahren, die sich beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhalten.

Nach dem derzeitigen Ermittlungstand kannten sich der Getötete und der 27jährige und standen in Konflikt miteinander. Was Grund hierfür war, ist Gegenstand der weiter andauernden Ermittlungen, erklärt die Polizei.

“Am Nachmittag des 20.04.2020 waren der Getötete und dessen Bruder auf dem Parkplatz des Supermarktes auf die drei Tatverdächtigen getroffen und es hatte sich zunächst eine verbale Streitigkeit entwickelt. Diese schlug in eine körperliche Auseinandersetzung um, als ein 22jähriger Mann hinzukam und der 27jährige Beschuldigte diesem einen Fußtritt in den Bauch versetzte. Sodann soll der 32jährige Beschuldigte den Bruder des Getöteten (20 Jahre) zu Boden gebracht und dort festgehalten haben, während der dritte Tatverdächtige mit Faustschlägen und Fußtritten auf ihn einwirkte”, so Dierk Dürbrook , von der Polizeidirektion Lübeck.

Zeitgleich soll der 27 Jahre alte Beschuldigte dem Getöteten einen gezielten Messerstich in die untere Halsgegend versetzt haben, durch den das 21jährige Opfer noch am Tatort verblutete, so der Polizeisprecher.

Anschließend setzten alle drei Tatverdächtige sich vom Ort des Geschehens ab und hielten sich verborgen, bis zwei von ihnen am 23. April verhaftet werden konnten

Die Ermittlungen zu dem dritten Tatverdächtigen dauern noch an.

Das Amtsgericht Lübeck hat am Nachmittag antragsgemäß Untersuchungshaftbefehle gegen die in Kiel festgenommenen Tatverdächtigen erlassen.

Beide Beschuldigte haben sich zu den Tatvorwürfen nicht eingelassen.

Sie sind der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt worden.

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Bad Oldesloe

Zehn Streifenwagen verfolgen gestohlenen Lkw durch Stormarn

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Bad Oldesloe Am 18. Mai kam es im Bereich Bad Oldesloe zu einem LKW- Diebstahl. Nach einer Verfolgungsfahrt konnte der Tatverdächtige festgenommen werden.

Foto: Stormarnlive.de (Symbolbild)

Nach aktuellem Erkenntnisstand gelangte ein 33-jähriger Hamburger an einer Bushaltestelle am Mühlenberg (B 208) in Bad Oldesloe in einen unverschlossenen LKW, dessen Fahrer diesen kurz verlassen hatte.

Der Hamburger fuhr mit dem LKW in Richtung Autobahn. Durch Hinweise des LKW- Fahrers konnten Polizeibeamte die Verfolgung aufnehmen.

Auf der Autobahn rammte der Hamburger das Heck eines vorausfahrenden Streifenwagens.

Kurz darauf fuhr der 33- Jährige am Kreuz Bargteheide von der Autobahn ab und mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Todendorf und Hoisdorf. An einer Baustellenampel missachtete er das Rotlicht und kollidierte einen entgegenkommenden Kleintransporter, dieser wurde stark beschädigt.

In der Ortschaft Hoisdorf konnte der LKW mit mehreren Streifenwagen gestoppt und der Fahrer festgenommen werden. Bei den Unfällen wurden keine Personen verletzt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Insgesamt waren mehr als 10 Streifenwagen an dem Einsatz beteiligt.

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass der Tatverdächtige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Weiterhin besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Durch einen richterlichen Beschluss wurde der Beschuldigte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Bad Oldesloe ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Fahrzeugdiebstahls, illegalen Kraftfahrzeugrennens, Straßenverkehrsgefährdung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

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Ahrensburg

Mehrere Schläge gegen den Kopf: Ahrensburger (40) brutal ausgeraubt

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Ahrensburg Ein 40-Jähriger ist am Mittwochmorgen in der Ahrensburger Innenstadt ausgeraubt worden. Der unbekannte Täter ging dabei äußerst brutal vor.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Raub ereignete sich am 18. Mai gegen 0.45 Uhr in der Klaus-Groth- Straße in Ahrensburg.

Nach aktuellem Erkenntnisstand saß der 40-jährige Ahrensburger auf einer Bank in der Ahrensburger Innenstadt in der Nähe des City Centers.

Dann wurde er von einer unbekannten Person mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Der Täter verlangte dabei die Herausgabe von Wertgegenständen.

Nachdem die unbekannte Person sich Geldbörse und E-Zigarette genommen hatte, verschwand sie in unbekannte Richtung.

Der 40- jährige Ahrensburger wurde bei dem Raub schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Der Sachschaden wird auf mehr als 200 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat die Tat beobachtet oder kann Angaben zu dem Täter machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Ahrensburg

Holzunterstand abgebrannt: Ahrensburger Polizei ermittelt nach Feuer

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Ahrensburg Aus bisher ungeklärter Ursache geriet Montagabend gegen 18.15 Uhr in der Kurt-Fischer-Straße in Ahrensburg ein Holzunterstand an einem Gewerbeobjekt in Brand.

Ahrensburger Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Das Feuer zerstörte den festen Unterstand komplett und beschädigte zudem, aufgrund der starken Hitzeentwicklung, die Außenfassade und die darunter befindliche Dämmung.

Ein Übergreifen der Flammen auf den Innenbereich des Gewerbeobjektes konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Ahrensburg verhindert werden.

Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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