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Stadtverwaltung und Wirtschaft appellieren: Bitte Abstand halten

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Bad Oldesloe – „Das Coronavirus lässt sich nur eindämmen, wenn wir Abstand halten. Halten Sie sich daran. Zeigen Sie Verantwortung!“

Mit diesem Appell wenden sich die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe und die Stadtverwaltung gemeinsam an die Menschen in Bad Oldesloe.

Das höchste Risiko einer Coronavirus-Infektion besteht bei direktem Kontakt zwischen Menschen.

Durch einfache Maßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko deutlich senken.

Dazu gehört Abstand halten –  auch beim Einkaufen und Aufenthalt in der Fußgängerzone.

Außerdem muss ab kommenden Mittwoch (29.4.) jede Person beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln in Schleswig-Holstein eine Atemschutzmaske tragen. Auch selbstgenähte Masken, Schals oder Tücher sind erlaubt. Mund und Nase müssen bedeckt sein.

Viele Menschen setzen Abstandsregeln bereits gut um, aber in den vergangenen Tagen fällt es auch immer wieder auf, dass in der Innenstadt die Abstands-Regeln häufig nicht eingehalten werden. „Das wollen wir ändern. Abstand halten kann Leben retten“, betonen Wirtschaftsvereinigung und Stadtverwaltung.

„Nur wenn Bürgerinnen und Bürger ebenso wie der Handel ihren Beitrag leisten und wichtige Regeln zum Gesundheitsschutz befolgen können, können sich alle sicher in der Innenstadt bewegen und weiter einkaufen“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe.

Nach wochenlangem Stillstand sind am Montag erste Lockerungen der Corona-Einschränkungen in Kraft getreten, die eine Öffnung von vielen Ladengeschäften unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln wieder erlauben.

Dazu gehören Desinfektion, Abstand und eine begrenzte Anzahl von Kunden innerhalb der Verkaufsräume. So hat es die Landesregierung festgelegt. Gastronomie und Hotels bleiben geschlossen.

Die flächendeckende Umsetzung von Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen im Handel sind wichtig, damit Verbraucher und Geschäftsleute beim Einkauf geschützt werden können.

Ob die aktuellen Lockerungen der Corona-Beschränkungen Schritt für Schritt weitergeführt und auch auf die Gastronomie ausgeweitet werden können, werden die Infektionszahlen in den kommenden Tagen und Wochen zeigen.

Nicole Brandstetter: “Allen muss klar sein: Nur wenn wir uns an die vorgegebenen Regeln halten, können weitere Lockerungen der Corona-Vorschriften erfolgen.“

Dem schließt sich Bürgermeister Jörg Lembke an: „Wir sind auf dem richtigen Weg, wir haben aber noch ein ordentliches Stück vor uns. Die Corona-Beschlüsse dürfen niemanden in falscher Sicherheit wiegen.”

Das öffentliche Leben könne nur in kleinen Schritten zur Normalität zurückkehren. Das erfordere von allen viel Disziplin, betont der Oldesloer Verwaltungschef:

„Wir beobachten die Situation und ergreifen in Zusammenarbeit mit den übergeordneten Behörden alle notwendigen Schritte, um das Funktionieren unserer Gesellschaft und unserer Stadt soweit es möglich ist zu erhalten. Dazu gehören auch Kontrollen durch das Ordnungsamt. Unser täglicher Lebensablauf wird weiterhin durch das Corona-Virus bestimmt und ich möchte Sie bitten, trotz des gelockerten Kontaktverbots die Situation nicht zu unterschätzen. Unterstützen Sie die lokalen Angebote vor Ort, zeigen Sie Respekt und Solidarität!“

Zusammengefasst: In Schleswig-Holstein ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum, also beispielsweise in der Fußgängerzone, erlaubt – aber nur allein, mit im selben Haushalt lebenden Menschen oder einer nicht im Haushalt lebenden Person.

Zu allen anderen Menschen in der Öffentlichkeit muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.

Der Abstand muss auch beim Betreten der Geschäfte eingehalten werden.

„Wir dürfen nicht riskieren, dass es zu einem zweiten Shutdown kommt. Das wäre wirtschaftlich und gesellschaftlich schwer zu verkraften. Tragen Sie Ihren Teil dazu bei. Bitte halten Sie weiterhin 1,5 Meter Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich die Hände und beachten Sie die Nies- und Hustenetiketten“, appellieren Brandstetter und Lembke gemeinsam an die Bad Oldesloer.

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Coronazahlen: Über 1200 neue Infektionen an einem Wochenende

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit Freitagnachmittag derzeit insgesamt 1.245 Neuinfektionen.

Foto: Tumisu/Pixabay

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten und erfassten COVID-19-Fälle beträgt derzeit 18.918.

17.138 Personen gelten derzeit als genesen, 1.440 Personen sind aktuell infiziert. 340 Personen sind insgesamt verstorben.

Auf Basis der 3.544 derzeit gemeldeten Neuinfektionen der letzten sieben Tage im Kreis Stormarn errechnet sich ein Inzidenzwert von 1.446,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Oststeinbek: 16-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt

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Oststeinbek – Am 21. Januar 2022 kam es gegen 17:30 Uhr an der Kreuzung Stormarnstraße / Möllner Landstraße in Oststeinbek zu einem Verkehrsunfall.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr eine 71- jährige Hamburgerin mit ihrem Honda Jazz die Stormarnstraße in Richtung Möllner Landstraße. An der Kreuzung musste sie an Ampel anhalten, da diese für sie rot anzeigte.

Nachdem die Ampel auf grün umschaltete bog sie nach links in Richtung Hamburg ab und übersah hierbei einen 16- jährigen Oststeinbeker, der die Möllner Landstraße überquerte.

Der 16- Jährige wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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Haftbefehl: Gesuchter Porno-Zeichner von Polizei festgenommen

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Sierksdorf – Sein schlüpfriges Hobby wurde ihm zum Verhängnis: Die Bundespolizei hat am Bahnhof in Sierksdorf einen per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen, der dort gerade Bilder aus Pornoheften abzeichnete.

Foto: Bundespolizei

Gegen 15:30 Uhr meldeten Reisende, dass sie sich im Bahnhof Sierksdorf durch einen Mann belästigt fühlen. Dieser sitze auf Höhe der WC Anlage und habe mehrere Erotikhefte aufgeschlagen. Eines dieser Hefte habe er als Vorlage genommen und zeichne jetzt die nackte Frau aus dem Magazin ab.

Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann, vertieft in seine Zeichenarbeit, antreffen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten eine Fahndungsnotierung fest. Gegen den 43-jährigen Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München 1 wegen Erschleichen von Leistungen vor. Demnach wurde er zu einer Geldstrafe von 300,-EUR oder ersatzweise 30 Tage Freiheitsstrafe verurteilt.

Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er durch die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

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