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Politik und Gesellschaft

Kreisverwaltung: Maßnahmen führen zu leicht positivem Trend, aber es ist zu früh für Entwarnungen

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Stormarner Kreisverwaltung Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Kreisverwaltung Stormarn richtet in der Coronakrise am Ostersonntag passend zum Feiertag den Blick auf das Positive. „81 Stormarner MitbürgerInnen konnten als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Damit existieren in Stormarn zur Zeit 154 aktive Fälle“, so die Kreisverwaltung in einem Oster-Statement.

Seit Beginn der Krise konnten diese Woche erstmals an fünf von sieben Tagen weniger neu infizierte als genesene Personen gemeldet werden. Zudem gibt es seit dieser Woche in ganz Schleswig-Holstein mehr genesene Personen als Infizierte“, verkündet die Kreisverwaltung.

„Der Krisenstab ist davon überzeugt, dass die getroffenen Maßnahmen, so schwer sie uns alle getroffen haben, notwendig waren und weiterhin sind. Nur so kann die Ausbreitung des Virus weiterhin verlangsamt werden“, heißt es von Seiten der Kreisverwaltung.

„Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich alle auch zukünftig an die getroffenen Regelungen halten. Der leicht positive Trend sollte und darf nicht als Entwarnung verstanden werden”.

Zum ersten Mal in den vergangenen vier Wochen haben die Mitarbeiter des Gesundheitsamt nun einen Tag frei. Man sei dankbar für die bisher schon geleistet Arbeit.

„Die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bürgerinnen und Bürger in Stormarn ist überwältigend. Überall haben sich kleine oder auch größere Initiativen gebildet, um hilfebedürftige Menschen zu unterstützen“, erklärt der Kreis.

„Auch die Spendenbereitschaft von Firmen und Privatpersonen ist super! Inzwischen haben uns zehn Spenden mit Hilfsmaterialen erreicht und täglich erreichen uns weitere Angebote“.

Allgemein zeigt sich offenbar in weiten Teilen Deutschlands, dass die von manchen ungeduldigen Mitbürgern teilweise scharf kritisierten Maßnahmen Erfolg haben. Allerdings – auch das wird immer wieder betont – ist es gerade daher wichtig, dass die Regeln weiterhin befolgt werden.

Denn über den Berg ist man in Sachen Corona dabei noch nicht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte eindringlich davor gewarnt, leichtsinnig zu werden, weil sich zeige, dass die ergriffenen Kontaktbeschränkungen und Schließungen von Schulen und Kitas sowie Discos, Kinos und so weiter richtig und wichtig waren.

Viele Mitbürger fiebern ja immer auf einen Termin hin, der dann den „Höhepunkt“ der Krise bedeute. Aber wie bei einem Hochwasser wäre das ja nicht der Moment in dem man die Fluttore öffnet, muss dabei auch klar sein. Ein Rückschlag würde alles Erreichte, alle Anstrenungen und Mühen direkt wieder zunichte machen.Daher heißt das Motto: geduldig und rücksichtsvoll bleiben.

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Stormarn-Mitte: Gero Storjohann (CDU) verliert gegen Bengt Bergt (SPD)

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Bad Oldesloe/Bad Segeberg – Sieg für die Sozialdemokraten in Stormarn-Mitte: Direktkandidat Bengt Bergt hat sich bei der Bundestagswahl überraschend gegen Gero Storjohann (CDU) durchgesetzt.

Fotos: CDU/SPD

Bisher konnte sich die CDU in Stormarn und Segeberg darauf verlassen: Gero Storjohann (li.) holt das Direktmandat für Stormarn-Mitte. Damit ist es jetzt vorbei. Der CDU-Kandidat musste eine Wahlschlappe hinnehmen und verliert den Wahlkreis an Bengt Bergt (re.).

Der SPD-Direktkandidat holte 32 Prozent der Erststimmen – 4,1 Prozent mehr als Gero Storjohann von der CDU.

Damit hat der Bergt einen sicheren Platz im künftigen Bundestag.

Gero Storjohann bleibt dennoch Bundestagsabgeordneter. Er steht auf Listenplatz 1 seiner Partei in Schleswig-Holstein und erhält dadurch sein Mandat.

Enttäuschend dürfte das Ergebnis für ihn dennoch sein. Mit 27,9 Prozent erhält die CDU 13,2 Prozentpunkte weniger als noch bei den Bundestagswahlen 2017. Die SPD holte 4,2 Prozent mehr als vor vier Jahren.

Bei den Zweitstimmen sieht es für die Christdemokraten ähnlich katastrophal aus:

2017 holte die CDU in Stormarn-Mitte noch 34,5 Prozent, bei dieser Bundestagswahl waren es nur noch 22,3 Prozent. Die SPD verbesserte sich von 22,4 auf 28,6 Prozent.

Die Grünen verbesserten sich gegenüber 2017 um 5,9 auf jetzt 16,8 Prozent. Das Ergebnis der FDP ist mit 14 Prozent (+0,4%) nahezu identisch, die AfD verliert 1,6 und steht jetzt bei 7,3 Prozent.

Wie die CDU muss auch die Linke mit herben Verlusten zurechtkommen: Die Partei halbierte ihr Ergebnis von 6,9 auf jetzr nur noch 3,3 Prozent (-3,6%).

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Bundestagswahl: SPD und CDU in erster Prognose gleichauf

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In der ersten Prognose liegen CDU und SPD mit 25 Prozent gleichauf.

Wahlen Symbolfoto: Imfriday/shutterstock

Die Grünen folgen mit 15 Prozent, FDP und AfD kommen jeweils auf 11 Prozent. Die Linke liegt bei 5 Prozent.

Die Zahlen sind allerdings noch mit Vorsicht zu genießen. Sie werden sich am Wahlabend noch ändern.

Es handelt sich dabei um eine Wahlprognose. Die Wahllokale schließen jetzt, die Stimmen werden ausgezählt.

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Betrunkener Hundebesitzer greift Polizisten in Reinfeld an

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Reinfeld – Ein 55 Jahre alter Mann hat Samstagabend (21.08.) zwei Polizeibeamte in Reinfeld angegriffen und verletzt. Einer der Beamten war danach nicht mehr dienstfähig.

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Gegen 22 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Reinfeld um Hilfe ersucht, da Passanten in der Mahlmannstraße auf einen scheinbar herrenlosen Hund aufmerksam wurden.

Dort trafen die Polizisten auch auf den offensichtlich stark alkoholisierten Hundebesitzer.

Der Mann griff die Beamten an, beleidigte und bespuckte sie. Auch schlug er einem Polizisten ins Gesicht!

Der 55-jährige Reinfelder konnte überwältigt werden, leistete dabei jedoch erheblichen Widerstand. Hierbei zog sich ein agierender Beamter Verletzungen zu und war nicht mehr dienstfähig.

Der Angreifer kam ins Polizeigewahrsam. Er wird sich in einem Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen des Verdachts der Bedrohung, der Beleidigung und der Körperverletzung verantworten müssen. Der Hund wurde vorerst ins Tierheim gebracht.

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