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Der Kreis

“Sir vival” ist tot: Stormarner Survival-Experte Rüdiger Nehberg verstorben

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Foto: Nehberg/privat/hfr

Rausdorf – Wie heute bekannt wurde, ist der Stormarner Survival-Experte Rüdiger Nehberg aus Rausdorf im Alter von 84 Jahren verstorben.

Das traurige Ereignis wurde auf seiner Homepage und auf seinem Facebook-Profil bestätigt.

Eine Todesursache ist bisher nicht bekannt. Nehberg befand sich in den Vorbereitungen auf die Präsentation seines neuen Buches, das am 6. April erscheinen soll.

Nehberg war am 4. Mai 1935 in Bielefeld geboren. Zuletzt wohne er in Rausdorf im Kreis Stormarn. Er war bekannt für seine Survival-Abenteur. Er engagierte sich für indigene Völker und war Gründer der Menschenrechtsorganisation Target e.V. Diese setzt sicht vor allem gegen die Verstümmelung weiblicher Genitalorgane ein und für die Oiampi-Indianer am Amazonas.

Er war vor allem auch bekannt für seine Abenteuer. So lief er 1981 zu Fuß durch Deutschland und lebte nur von Dingen, die er in der Natur fand. Ebenfalls in den 80er Jahren lief er nur mit einem Tagebuch im Gepäck 400 Kilometer durch Südafrika. Er überquerte 1987 den Atlantik mit einem Tretboot. Er überquerte den Atlantik noch zwei Mal: mit einem Bambusfloß und mit einem Floß, das aus einer 350 Jahre alten Weißtanne hergestellt worden war.

2003, mit 68 Jahren, ließ es sich nur mit einem Messer ausgerüstet, im brasilanischen Regenwald aussetzen. Damals rechnete man bereits mit dem Schlimmmste, weil er in der Folge als verschollen galt. 25 Tage später hatte er sich aber zurück in die Zivilisation gekämpft.

Besonders hoch ist sein großes Engagment für “Target” einzuschätzen. Seine Organisation konnte in den letzten Jahren gute Erfolge im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung erzielen.

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Polizei und Feuerwehr

Geldautomat in Lütjensee aufgebrochen: Polizei fahndet nach zwei Männern

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Lütjensee – Am 18. Mai kam es in der Zeit von 00:00 Uhr und 03:30 Uhr, in der Hamburger Straße in Lütjensee zu einem Aufbruch eines Geldautomaten.

Polizei Symbolfoto: Maximilian Weber/Pixabay

Nach bisherigem Erkenntnisstand brachen zwei unbekannte Täter gewaltsam den Geldautomaten im Vorraum eines Geldinstitutes auf. Dieses gelang ihnen nur teilweise, an das gut gesicherte Bargeld kamen sie jedoch nicht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

Die Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

männlich, ca. 20 bis 25 Jahre, dunkel gekleidet, beide dunkle Kapuzenpullover und dunkle Hosen.

Ein Tatverdächtiger trug ein dunkles Cap mit hellgrauem Rand, eine weiße FFP2 Maske, schwarz-weißes Bandanda- Tuch um den Hals und einen grau-schwarzen Rucksack.

Sein Komplize trug eine schwarze Stoffmaske über dem Mund mit einer weiß-orangenen Aufschrift „Mondya sucks“, außerdem einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „JUST DO Nothing“ in weiß und gelb. Er hatte eine schwarze Sporttasche bei sich.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer hat im Tatzeitraum im Bereich der Hamburger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann Hinweise auf die Täter geben? Hinweise nimmt die Polizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809- 0 entgegen.

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Bad Oldesloe

Corona-Maßnahmen: Deutlich weniger Windpocken-Fälle im Kreis Stormarn

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Bad Oldesloe – Die Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregeln während der Corona-Pandemie haben einen positiven Nebeneffekt: Im Kreis Stormarn sind im Jahr 2020 viele Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen.

Die Corona-Maßnahmen haben zu einem starken Rückgang der Windpocken-Fälle geführt, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird. AOK/hfr.

Dazu gehören auch die nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Windpocken-Fälle. Insgesamt wurden im letzten Jahr nur 18 Infektionsfälle gemeldet, im Vorjahr waren es noch 38.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch bundesweit wieder. Das teilt die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

„Wir gehen davon aus, dass die AHA-Regeln und die KiTa- sowie Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Windpocken (Varizellen) gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten und sind äußerst ansteckend.

„Daher raten wir dazu, insbesondere Kinder gegen Windpocken impfen zu lassen. Die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am RKI empfohlenen Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen selbstverständlich für ihre Versicherten bezahlt“, so Wunsch. Die erste Impfung für Kinder wird von der STIKO im Alter von 11 bis 14 Monaten empfohlen. Die zweite Impfung sollte in einem Lebensalter von 15 bis 23 Monaten erfolgen.

„Die Entscheidung, ob Eltern ihr Kind impfen lassen, kann ihnen niemand abnehmen. Es ist jedoch wichtig, dass sich Eltern mit diesem Thema auseinandersetzen, um gestärkt im Sinne ihres Kindes zu handeln“, so Wunsch. Eine Impfung kann nachgeholt werden, wenn sie nicht im empfohlenen Alter erfolgte.

Die Ansteckungsgefahr beginnt einen Tag, bevor der Hautausschlag auftritt, und endet, wenn die Bläschen austrocknen.

Erst zehn Tage bis drei Wochen nach der Ansteckung äußert sich die Infektion in Form von Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen und Fieber.

Ein bis zwei Tage später treten linsengroße rote Flecken auf der Haut auf, die sich zunächst in stark juckende Knötchen, anschließend in Bläschen verwandeln. Die Bläschen sind mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllt, die in hohem Maße ansteckend ist. Innerhalb von ein bis zwei Wochen verkrusten sie und fallen ab.

Trotz des extremen Juckreizes sollten Windpocken nicht aufgekratzt werden.

Dies kann nicht nur Narben hinterlassen. Durch das Kratzen können sich die Bläschen auch entzünden und es kann zu schweren Hautinfektionen kommen. Vom Arzt verordnete Salben oder Lotionen lindern den Juckreiz.

Wie bei allen Virusinfektionen hilft Bettruhe bei der Genesung. Die Windpocken-Erreger verbleiben, wie alle Herpesviren, nach einer durchgemachten Windpockeninfektion im Körper. Sie ruhen sozusagen und können unter besonderen Umständen reaktiviert werden. Dann verursachen sie die sogenannte Gürtelrose (Zoster).

Einen Überblick über alle wichtigen Fakten zum Impfschutz und eine Hilfestellung bei der Entscheidung „Impfen ja oder nein“ sind abrufbar im Internet unter aok.de/nw Rubrik Leistungen & Services > Leistungen von A bis Z.

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Bargteheide

Fotowettbewerb: So sehen Jugendliche die Pandemie

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Bargteheide – Alle Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren aus Bargteheide und dem Umland waren eingeladen, am Foto-Wettbewerb des Jugendarbeitsteams der Stadt Bargteheide (JAT) teilzunehmen.

Jede*r erlebt Corona anders. Mit dem Foto-Wettbewerb durften Kinder und Jugendliche ihre Sicht auf das Thema, dass seit über einem Jahr das gesellschaftliche Leben begleitet, präsentieren.

Nun steht der Sieger des Wettbewerbs fest: Roman Dabrowski (14) aus Bargteheide. Der Titel seiner Fotoaufnahme lautet „Danke dafür!“.

Petra Wrissenberg, die Initiatorin des Wettbewerbs, gratulierte dem Gewinner persönlich. Er darf sich, wie auch die Zweit- und Drittplatzierten, über einen schönen Preis freuen. Das JAT bedankt sich bei allen weiteren Teilnehmenden für die tollen Einsendungen.

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