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Schleswig-Holstein

Schießerei auf offener Straße in Eckernförde: Männer in Lübeck festgenommen!

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Eckernförde/Lübeck – Montagabend kam es in Eckernförde auf offener Straße zu einer Abgabe von mehreren Schüssen.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

In diesem Zusammenhang erlitt ein 33-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige im Raum Lübeck fest.

Gegen 19 Uhr ging der erste Notruf eines Zeugen auf der Einsatzleitstelle ein. Ein Mann läge verletzt am Boden. Es seien Schüsse gefallen. Flüchtig sei ein weißer SUV, besetzt mit zwei männlichen Personen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand eskalierte im Bereich der Straße Domsland ein Streit zwischen drei männlichen Personen auf offener Straße.

Eine Vielzahl von Zeugen berichteten von zwei maskierten Männern, die den 33-jährigen Eckernförder mit einem Baseballschläger angegriffen und massiv auf ihn einwirkt hätten. Es sei auch zur Abgabe von mehreren Schüssen gekommen.

Ein Schuss durchschlug dabei die Fensterscheibe einer Wohnung in direkter Nähe.

Die dort wohnende Seniorin wurde glücklicherweise nicht verletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Das 33-jährige Opfer hingegen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Angreifer flüchteten in einem weißen SUV mit Ostholsteiner Kennzeichen “OH” vom Tatort. Möglicherweise trugen sie auch noch auf der Flucht in dem weißen Pkw eine Maskierung im Mund-Nasen-Bereich.

Bei der Maskierung könnte es sich auch um einen medizinischen Mundschutz gehandelt haben.

Erste Ermittlungen führten die Spur in den Großraum Lübeck, wo Polizeibeamte noch in den Nachtstunden zwei männliche 27 und 36 Jahre alten Tatverdächtige vorläufig festnehmen konnten.

Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel, der Kriminalpolizeistation Eckernförde und der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Flucht der Täter machen können oder auch Auffälligkeiten insbesondere zum weißen SUV mit Ostholsteiner Kennzeichen in den Regionen Eckernförde, Neumünster, Ostholstein, Lübeck wahrgenommen haben, werden gebeten sich an die Kriminalpolizei Kiel unter der Telefonnummer 0431-1603333 oder auch an die örtliche Polizei zu wenden.

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National

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert: Investionskraft der Kommunen erhalten

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Finanzen Symbolfoto: Andrey Popov/shutterstock

Berlin – Die Coronakrise hat deutliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen. Das führt auch dazu, dass Städten und Gemeinden massiv die Einnahmen wegbrechen, insbesondere bei der Gewerbesteuer ist von deutlichen Abstrichen auszugehen.

Gleichzeitig steigen coronabedingt die Ausgaben. Vor diesem Hintergrund haben einzelne Städte bereits Haushaltssperren erlassen und Kommunen verschieben teilweise anstehende Investitionen.

Der deutsche Städte- und Gemeindebund reagiert besorgt. “Das ist in Zeiten der beginnenden Wirtschaftskrise ein verheerendes Signal, da eine Stärkung der Binnennachfrage dringend notwendig ist. Dazu können insbesondere die kommunalen Investitionen beitragen. Sie sind auch notwendig, da bereits vor der Krise der Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden bei circa 140 Milliarden Euro lag”.

Bund und Länder seien jetzt gefragt. Es müssten zusätzliche Investitionsmittel bereitgestellt werden.

“Wir erwarten deshalb dass das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung als einen wichtigen Baustein die Stärkung der kommunalen Investitionskraft enthält”, so der Städte- und Gemeindebund in einem Statement.

In diesen schweren Zeiten müsse es auch darum gehen, Genehmigungsverfahren insgesamt zu beschleunigen, damit die geplanten Vorhaben dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

“Gleichzeitig erwartet die Wirtschaft möglichst bald den Regelbetrieb in Kindergarten und Schule, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in vollem Umfang ihrer Berufstätigkeit nachgehen können”

Diesen gewünschten Regelbetrieb werde es in vollem Umfang in absehbarer Zeit voraussichtlich allerdings nicht geben können, wenn wir neue Infektionsherde vermeiden wollen.

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Schleswig-Holstein

Naturschützer betrachten Ansturm auf Natur- Naherholung mit Sorge

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Naturschutzgebiet Symbolfoto: Smellypumpy/pixabay

Kiel – Wer aktuell nicht weit reisen kann, der nutzt die Naherholungsgebiete. Und so hat die Corona-Krise bei vielen Menschen eine neue Lust auf Natur geweckt.

Zu wahren Besuchermagneten haben sich in den vergangenen Wochen etliche Naturschutzgebiete entwickelt.

Dass dabei leider Aspekte des Natur- und Umweltschutzes bisweilen zu kurz kommen, beobachten Naturschützer jedoch mit Sorge.

Umweltminister Jan Philipp Albrecht: “Den Frühling in Wald und Wiesen zu erleben, dabei Tiere zu beobachten und bei schönem Wetter aktiv die Tage draußen zu genießen, ist etwas Wunderbares. Das Naturerleben gehört zu den erklärten Zielen des Naturschutzes. Allerdings sollte sich dies nicht zum Leidwesen der Tiere und Pflanzen auswirken.”

Albrecht freut sich über das wachsende Interesse an der Natur, bittet Naturliebhaber allerdings, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Dass in vielen Schutzgebieten, Wäldern und Küstenregionen im Norden momentan derart viele Menschen unterwegs sind, führt zu Stress bei scheuen Tieren, die zumeist damit beschäftigt sind, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. So sind beispielsweise Rehe oder Vögel sehr lärmempfindlich; sie reagieren auf Menschen und Hunde mit Stress – insbesondere, wenn diese die Wege verlassen.

Welche Regeln es zu beachten gilt?
  • In Naturschutzgebieten dürfen Wege nicht verlassen werden, Hunde sind anzuleinen, Tiere dürfen nicht gestört und Pflanzen nicht gepflückt werden, da viele von ihnen unter Naturschutz stehen. Zu beachten sind die Schilder und Tafeln, die oftmals am Eingang der Naturschutzgebiete aufgestellt sind.
  • In Wäldern sind die Hunde zum Schutz des Wildes anzuleinen und dürfen nur auf den Wegen mitgeführt werden.
  • An den Stränden mit regem Badebetrieb sind bis zum 31. Oktober das Reiten und das Mitführen von Hunden verboten; für Hundebesitzer gibt es vielerorts ausgewiesene Hundestrände.

Ein Abweichen von diesen Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

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Schleswig-Holstein

Keine Bollerwagentouren und Alkoholexzesse: Coronaregeln gelten auch am “Vatertag”

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Vatertagsbollerwagen Symbolfoto: Coleur/Pixabay

Schleswig-Holstein/Stormarn – Der “Vatertag” am Himmelfahrtsdonnerstag wird dieses Jahr für viele Männer und Familien ganz anders ausfallen als sonst.

Denn ganz klar ist: Die Coronaregeln gelten natürlich auch an Himmelfahrt. Bollerwagentouren, Partys bis in die Nacht und jegliche Alkoholexzesse sind entsprechend nicht nur nicht erwünscht, sondern schlichtweg nicht möglich udn erlaubt.

“Auch an den touristischen Hotspots werden wir weiterhin die Einhaltung der Abstandsgebote prüfen und hier erforderlichenfalls einschreiten. Wichtig ist, dass weiterhin Ansammlungsverbote und Kontaktverbote außerhalb der Familie bzw. eines weiteren Haushalts zu beachten sind. Insofern einzelne Kreise, Städte oder Gemeinden ergänzend örtliche Zugangsbeschränkungen erlassen, werden wir die kommunalen Sicherheitspartner bei Bedarf auch hier unterstützen”, so Torge Stelk, Sprecher des Innenministeriums. .

Für den Himmelfahrtstag: Die Polizei ruft eindringlich dazu auf, auch am Himmelfahrtstag die geltenden Vorschriften zu beachten. Bollerwagentouren im Freundeskreis, exzessiver Alkoholkonsum und Gruppenansammlungen gehören nicht dazu!

Bei entsprechenden Feststellungen wird die Polizei einschreiten und mit den gebotenen Maßnahmen agieren. Dies kann auch Ordnungswidrigkeitenanzeigen, Platzverweise und sogar Ingewahrsamnahmen beinhalten.

Die Landespolizei wird sich taktisch und personell aufstellen, um schnell und konsequent einschreiten zu können. Dies gilt sowohl für Verstöße gegen die Landesverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus als auch für weitere veranstaltungsbedingte Störungen am Himmelfahrtstag.

Alle Polizeidirektionen und die Wasserschutzpolizei verstärken das eingesetzte Personal. Zusätzlich sind auch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei vor Ort präsent. Insgesamt planen wir zum jetzigen Zeitpunkt mit einer zusätzlichen Verstärkung in einer Größenordnung von rund 460 Einsatzkräften.

Damit wird sowohl eine erhöhte Reaktionsfähigkeit in der Fläche als auch eine andauernde Präsenz an besonderen örtlichen Schwerpunkten gewährleistet.

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