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Polizei und Feuerwehr

Hochwasser in Lübeck: Überschwemmung an der Obertrave

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Lübeck – Eine Sturmflut sorgte am Sonntag in Travemünde Lübeck für Hochwasser. An der Obertrave standen bereits am Vormittag mehrere Straßen unter Wasser, die Polizei musste Fahrzeuge abschleppen lassen.

Hochwasser in Lübeck (Symbolbild). Foto: Polizei

Offenbar hatten viele Menschen die Warnungen vor dem Hochwasser nicht wahrgenommen. Bereits am Sonnabend warnte die Feuerwehr drei Mal mit Lautsprecherdurchsagen.

In Travemünde stieg der Pegel am Vormittag auf 1,40 Meter über dem normalen Wasserstand, die Priwallfähre stellte den Betrieb zwischenzeitlich wegen starker Strömung ein.

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Der Kreis

Polizei-Videokontrolle: “Die Bilanz ist erschreckend”

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Stormarn – Zwischen Donnerstag, 21.05.2020, und Sonntag, 24.05.2020 führten Beamte vom Polizei-Autobahnrevier Ratzeburg mehrere Kontrollen mit dem Videowagen durch.

Die Bilanz ist erschreckend. Die Beamten fertigten vier Strafanzeigen, darunter Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis, aber auch Nötigung im Straßenverkehr sowie Trunkenheitsfahrten.

Des Weiteren wurden 32 Ordnungswidrigkeiten, Geschwindigkeit- und Abstandsverstöße, dokumentiert mit der Folge, dass 16 Fahrzeugführern ein Fahrverbot erwartet.

Zwei Ereignisse ragten jedoch heraus.

Am 23.05.2020, gegen 00.05 Uhr, wurde die Videostreifenbesatzung auf einen Daimler-Benz A-Klasse aufmerksam. Dieser fuhr auf der B404 aus Trittau kommend zur Anschlussstelle der BAB 24. Das Fahrzeug wurde in unregelmäßig wechselnder Geschwindigkeit und auch in Schlangenlinien innerhalb eines Fahrstreifens geführt, so dass die Beamten den Pkw stoppten und die Fahrerin kontrollierten.

Ein Atemalkoholtest bei der 27-Jährigen ergab einen vorläufigen Wert von 1,02 Promille, woraufhin sich die Niedersächsin der Entnahme einer Blutprobe stellen musste. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Sie wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.

Am Sonntagabend, gegen 19.30 Uhr wurden die Beamten auf der BAB 1, Höhe Siek in Fahrtrichtung Lübeck von einem schwarzen Jaguar F-Pace mit überhöhter Geschwindigkeit überholt.

Die Beamten maßen in der Spitze 161 statt der erlaubten 120 km/h. Daraufhin sollte der Fahrzeugführer gestoppt und kontrolliert werden. An der Anschlussstelle Siek/Ahrensburg verließ der Pkw die BAB 1 und musste verkehrsbedingt an einer roten Lichtzeichenanlage halten. Doch diese Rotlichtphase missachtete er und fuhr weiter. Auch im nächsten Kreuzungsbereich ignorierte er die Lichtzeichenanlage und überfuhr diese bei Rot.

Trotz eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht durch die Videowagenbesatzung ignorierte der Jaguar-Fahrer sämtliche Anhaltesignale und setzte seinen Weg unvermittelt fort, teils mit überhöhter Geschwindigkeit. Am Ende einer Sackgasse in der Hauptstraße in Siek kam das Fahrzeug in einem Garten zum Stehen.

Die beiden Fahrzeuginsassen versuchten zu Fuß zu flüchten, wurden aber umgehend von den Beamten gestoppt und festgenommen. Es handelt sich um zwei 17- und 21-jährige Männer aus Hamburg. Ersten Ermittlungen zufolge hat der 17-jährige das Fahrzeug geführt, obwohl er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er wird sich nun verantworten müssen.

Das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg wird im Rahmen der Bekämpfung der Unfallursache “Geschwindigkeit” weiterhin regelmäßig derartige Kontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

Schlussendlich appelliert die Polizei an die Verkehrsteilnehmer grundsätzlich ein Augenmerk auf die gefahrene Geschwindigkeit zu haben, um den notwendigen Bremsweg nicht unnötig zu verkürzen und somit die Gefahr eines Unfalls mit schwerwiegenden Folgen weitestgehend zu minimieren.

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Hamburg

Tragischer Unfall in Hamburg: Monteur von Ladeplattform tödlich verletzt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Am späten Vormittag des 25. Mai erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg einen Notruf dass ein Monteur bei Wartungsarbeiten an einer stationären hydraulischen Scherenhubbühne eingeklemmt und schwer verletzt worden sei.

“Vor Ort stellten die alarmierten Einsatzkräfte fest, dass der Mitarbeiter einer Wartungsfirma für Hubbühnen vor der Laderampe eines Betriebes für Veranstaltungstechnik, aus bisher ungeklärter Ursache, unterhalb einer circa fünf Quadratmeter messenden Ladeplattform eingeklemmt und nicht ansprechbar war”, so Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly .

Zunächst sicherten Feuerwehrleute die etwa eine Tonne schwere Plattform mit Pallhölzern und Keilen. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten den lebensbedrohlich Verletzten und seinen unverletzten jedoch deutlich schockierten Kollegen.

Dieser wurde im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klink befördert. Durch den Einsatz der Kraneinrichtung einer Drehleiter gelang es wenig später die Hubbühne anzuheben und den schwerstverletzen Patient zu befreien.

Er erlag jedoch kurz darauf, trotz maximaler notfallmedizinischer Versorgung, noch an der Einsatzstelle seinen tödlichen Verletzungen.

Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei Hamburg wurde der Leichnam für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen ins Institut für Rechtsmedizin transportiert.

Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz übernahmen die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen zur Ursache. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg vor Ort im Einsatz.

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Polizei und Feuerwehr

Ladendetektiv stellt Alkoholdieb (21) in Bargteheider Supermarkt

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Bargteheide – Am 23. Mai 2020, gegen 19:28 Uhr kam es zu einem räuberischen Diebstahl in einem Discounter in der Straße Am Mark in Bargteheide.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen entwendete ein 21 Jahre alter Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, in einem Discounter alkoholische Getränke. Als dieser den Kassenbereich mit seiner Beute passiert hatte, sprach ihn der 48 Jahre alte Ladendetektiv aus Barsbüttel an. Der Dieb reagierte jedoch nicht.

Nach erfolgloser Ansprache versuchte der Detektiv den 21-Jährigen festzuhalten. Es kam zu einem Gerangel.

Dem 48-Jährigen gelang es, den Dieb am Boden zu fixieren. Ein 20 Jahre alter Mann aus Bargteheide schätze die Situation falsch ein und kam seinem am Boden liegenden Freund zur Hilfe. Durch das Festhalten des Detektives konnte sich der Dieb befreien und flüchtete.

Der 48-Jährige konnte den 21 Jahre alten Mann nach kurzer Verfolgung jedoch wieder stellen.

Sowohl der Ladendetektiv als auch der Dieb verletzten sich leicht. Die Höhe der erlangten Beute wird auf ca. 58 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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