Folge uns!

Schleswig-Holstein

Polizei lobt Mitbürger: Nur wenige Verstöße gegen Coronaregeln in SH

Veröffentlicht

am

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Kiel – Es gibt durchaus auch positive Nachrichten. Viele Menschen halten sich mittlerweile bei uns im Land an die aufgestellten Regeln.

Auch nach der Verschärfung der Beschränkungen zum Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus blickt die Landespolizei Schleswig-Holstein auf eine ruhige Woche zurück.

“Das Aufkommen polizeilicher Einsätze im Zusammenhang mit der Einhaltung der Beschränkungen war überschaubar. Die Bürgerinnen und Bürger verhalten sich sehr besonnen, nehmen die Verhaltensregeln zur Vermeidung und Ausbreitung einer Infektion weiterhin ernst und halten diese größtenteils ein”, so Polizeisprecherin Carola Jeschke.

“Vereinzelt werden Verstöße gegen die Auflagen gemeldet oder durch die Polizei festgestellt und es werden Maßnahmen ergriffen, um den Verstößen zu begegnen. Das betrifft auch Ansammlungen in der Öffentlichkeit und unerlaubte touristische Aufenthalte. Die Polizei setzt aufgrund ihrer guten Erfahrung der vergangenen Tage aber weiterhin auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich dankenswerter Weise in aller Regel einsichtig und kooperativ verhalten”, so Jeschke.

Ähnlich wie am vergangenen Wochenende geht die Landespolizei Schleswig-Holstein auch für dieses Wochenende davon aus, dass sich mehr Menschen in der Öffentlichkeit bewegen werden. Deshalb wird auch an diesem Wochenende die Präsenz landesweit erhöht und es werden verstärkt Streifen auf Schleswig-Holsteins Straßen unterwegs sein.

Auch die Sportboothäfen werden verstärkt kontrolliert. Laut einer Verfügung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums vom Freitag, 27. März, sind ab sofort alle Sportboothäfen an der Nord- und Ostseeküste geschlossen.

Die Versorgungseinrichtungen stehen nicht mehr zur Verfügung, Übernachtungen, Gastlieger oder das Ein- und Auslaufen von Booten sind nicht mehr erlaubt.

Da die Ansteckungsgefahr in und aus Gruppen heraus am größten ist, appelliert die Polizei auch weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und auf den notwendigen Sicherheitsabstand zu anderen Personen zu achten!

Auch wenn das Wetter dazu einlädt: Picknick mit mehr als einer Person,die nicht zum eigenen Haushalt gehört, Grilltreffen, Partys in der Öffentlichkeit oder im eigenen Garten und so weiter sind weiterhin verboten.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Schleswig-Holstein

DLRG will jetzt auch mit Drohnen Leben retten

Veröffentlicht

am

St. Peter Ording – Mit fünf neuen Drohnen will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) künftig auf die Suche nach Menschen in Not suchen. Dafür erhielt die Organisation 26.000 Euro an zweckgebundenen Spenden.

Achim Wiese (r.), Leiter Fundraising der DLRG, überreicht eine der neuen Drohnen an Horst Müller (l.), Vorsitzender DLRG Ortsgruppe Rastatt. Foto: obs/DLRG

Neben dem Bundesverband erhielten vier Gliederungen aus dem Bundesgebiet die neuen Hilfen für den täglichen Einsatz.

Die Standorte wurden nach den Einsatzkonzepten und Anwendungsgebieten sowie den lokalen Einsatzstrukturen ausgewählt. Zudem sollte eine Verteilung über die ganze Bundesrepublik gewährleistet werden. Für die Projektlaufzeit von vier Jahren gingen die Drohnen mit jeweils reichhaltigem Zubehör an die Ortsgruppen St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein), Haltern am See (Westfalen), Pirna (Sachsen) und Rastatt (Baden).

“Unser vordringliches Ziel ist es, die Ausbildung für die Steuerer von Drohnen in der Fläche zu ermöglichen”, so Achim Wiese, Leiter Fundraising der DLRG. Und: “Wir sind stolz auf unsere Förderer und Spender, dass sie mit ihrer Hilfe uns derart großartig bei unserer Kernaufgabe, dem Einsatz und der Hilfe der Menschen unterstützen.”

Da die Technik immer ausgereifter wird, ist es wichtig, dass das Personal gut darin geschult ist, diese technischen Möglichkeiten ideal und auch unter schwierigen Bedingungen zum Einsatz zu bringen.

Die durch Spendengelder beschafften Drohnen vom Typ DJI Mavic 2 Enterprise Thermal (Dual) werden zu Übungs- und Trainingszwecken wie auch bei Seminaren eingesetzt und sollen die Lebensretter bei der Suche nach verunglückten Personen und in der täglichen Einsatzarbeit unterstützen. Dabei haben die einzelnen ausgewählten Standorte ein jeweils ganz eigenes Einsatzgebiet, von der Suche nach verunglückten Kitesurfern in der Nordsee bis hin zur Suche nach ertrunkenen Schwimmern in den Seen im Schwarzwald.

Weiterlesen

National

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert: Investionskraft der Kommunen erhalten

Veröffentlicht

am

Finanzen Symbolfoto: Andrey Popov/shutterstock

Berlin – Die Coronakrise hat deutliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen. Das führt auch dazu, dass Städten und Gemeinden massiv die Einnahmen wegbrechen, insbesondere bei der Gewerbesteuer ist von deutlichen Abstrichen auszugehen.

Gleichzeitig steigen coronabedingt die Ausgaben. Vor diesem Hintergrund haben einzelne Städte bereits Haushaltssperren erlassen und Kommunen verschieben teilweise anstehende Investitionen.

Der deutsche Städte- und Gemeindebund reagiert besorgt. “Das ist in Zeiten der beginnenden Wirtschaftskrise ein verheerendes Signal, da eine Stärkung der Binnennachfrage dringend notwendig ist. Dazu können insbesondere die kommunalen Investitionen beitragen. Sie sind auch notwendig, da bereits vor der Krise der Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden bei circa 140 Milliarden Euro lag”.

Bund und Länder seien jetzt gefragt. Es müssten zusätzliche Investitionsmittel bereitgestellt werden.

“Wir erwarten deshalb dass das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung als einen wichtigen Baustein die Stärkung der kommunalen Investitionskraft enthält”, so der Städte- und Gemeindebund in einem Statement.

In diesen schweren Zeiten müsse es auch darum gehen, Genehmigungsverfahren insgesamt zu beschleunigen, damit die geplanten Vorhaben dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

“Gleichzeitig erwartet die Wirtschaft möglichst bald den Regelbetrieb in Kindergarten und Schule, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in vollem Umfang ihrer Berufstätigkeit nachgehen können”

Diesen gewünschten Regelbetrieb werde es in vollem Umfang in absehbarer Zeit voraussichtlich allerdings nicht geben können, wenn wir neue Infektionsherde vermeiden wollen.

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Naturschützer betrachten Ansturm auf Natur- Naherholung mit Sorge

Veröffentlicht

am

Naturschutzgebiet Symbolfoto: Smellypumpy/pixabay

Kiel – Wer aktuell nicht weit reisen kann, der nutzt die Naherholungsgebiete. Und so hat die Corona-Krise bei vielen Menschen eine neue Lust auf Natur geweckt.

Zu wahren Besuchermagneten haben sich in den vergangenen Wochen etliche Naturschutzgebiete entwickelt.

Dass dabei leider Aspekte des Natur- und Umweltschutzes bisweilen zu kurz kommen, beobachten Naturschützer jedoch mit Sorge.

Umweltminister Jan Philipp Albrecht: “Den Frühling in Wald und Wiesen zu erleben, dabei Tiere zu beobachten und bei schönem Wetter aktiv die Tage draußen zu genießen, ist etwas Wunderbares. Das Naturerleben gehört zu den erklärten Zielen des Naturschutzes. Allerdings sollte sich dies nicht zum Leidwesen der Tiere und Pflanzen auswirken.”

Albrecht freut sich über das wachsende Interesse an der Natur, bittet Naturliebhaber allerdings, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Dass in vielen Schutzgebieten, Wäldern und Küstenregionen im Norden momentan derart viele Menschen unterwegs sind, führt zu Stress bei scheuen Tieren, die zumeist damit beschäftigt sind, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. So sind beispielsweise Rehe oder Vögel sehr lärmempfindlich; sie reagieren auf Menschen und Hunde mit Stress – insbesondere, wenn diese die Wege verlassen.

Welche Regeln es zu beachten gilt?
  • In Naturschutzgebieten dürfen Wege nicht verlassen werden, Hunde sind anzuleinen, Tiere dürfen nicht gestört und Pflanzen nicht gepflückt werden, da viele von ihnen unter Naturschutz stehen. Zu beachten sind die Schilder und Tafeln, die oftmals am Eingang der Naturschutzgebiete aufgestellt sind.
  • In Wäldern sind die Hunde zum Schutz des Wildes anzuleinen und dürfen nur auf den Wegen mitgeführt werden.
  • An den Stränden mit regem Badebetrieb sind bis zum 31. Oktober das Reiten und das Mitführen von Hunden verboten; für Hundebesitzer gibt es vielerorts ausgewiesene Hundestrände.

Ein Abweichen von diesen Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung