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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Bad Oldesloe

Nur noch sieben Infizierte in Stormarn in stationärer Behandlung

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Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis Stormarn beträgt am Sonntag 415.

Sieben in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 26 in häuslicher Quarantäne.

351 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Insgesamt sind 31 Personen verstorben.

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Bad Oldesloe

Stormarn: Covid19- Infektionszahlen wieder leicht gestiegen – ein Infizierter verstorben

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Coronavirus Symbolfoto: Mintart/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Zahl der bestätigen Infektionen im Kreis Stormarn ist leicht gestiegen. Es konnten zwei weitere Neuinfektionen klinisch festgestellt werden. Die Gesamtzahl beträgt somit seit Beginn der Pandemie 415 (Stand 22. Mai)

Aktuell befind sich in 12 Stormarn wohnende infizierte Personen in stationärer Behandlung, 29 in häuslicher Quarantäne.

344 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

“Leider müssen wir auch mitteilen, dass eine weitere infizierte Person verstorben ist. Es handelt sich um einen Mann der Altersgruppe über 50 Jahre. 30 Personen sind somit verstorben”, so die Kreisverwaltung.

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Bad Oldesloe

Nur fünf Polizeieinsätze: Ruhiger Vatertag in Stormarn und Lauenburg

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Ratzeburg/Bad Oldesloe – Die Polizeidirektion Ratzeburg kann einen ruhigen Feiertagsverlauf vermelden.

Vatertagsbollerwagen Symbolfoto: Coleur/Pixabay

Im Bereich Stormarn und Herzogtum Lauenburg war die Polizeidirektion Ratzeburg mit verstärkten Einsatzkräften präsent.

Im Verlauf des gesamten Himmelfahrtstages wurden durch die Regionalleitstelle Süd für Stormarn und Herzogtum Lauenburg insgesamt 218 Einsätze bearbeitet, davon fünf mit “Himmelfahrtsbezug”.

An den traditionellen Anlaufpunkten in Bargteheide, Großensee und am Lütauer See blieb es im Vergleich zu den Vorjahren ruhig.

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