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Politik und Gesellschaft

Online beten: So will die Kirche trotz Gottesdienst-Verbot Trost spenden

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Bad Oldesloe/Bad Segeberg – Der Kirchenkreis Plön-Segeberg und seine 35 Gemeinden setzen in der jetzigen Krise auf besondere Angebote, um zu beten, zu trösten und Glauben zu teilen.

Foto: Shutterstock.com

Gerade in Krisenzeiten will Kirche nah bei den Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten sein. Das ist aktuell schwierig, weil Kernaufgaben wie Gottesdienste, Kasualien, Gruppentreffen und Seelsorgegespräche aufgrund der aktuellen Corona-Präventions-Maßnahmen gar nicht oder extrem eingeschränkt stattfinden können.

Oberstes Gebot bleibt derzeit, die Ausbreitung des Virus und die damit akute Gefährdung von Personen einzugrenzen.

Dabei hilft Kirche, in dem sie alle empfohlenen und notwendigen Verhaltensregeln einhält. Darunter fällt unter anderem, die zahlreichen anstehenden Konfirmationsgottesdienste und auch andere Amtshandlungen wie Taufen und Trauungen bis auf Weiteres zu verschieben. Ersatztermine können derzeit aufgrund der unklaren Gesamtlage noch nicht terminiert werden.

„Das ist für die Menschen, aber auch für uns als Kirche sehr schmerzhaft, aber wir stehen zu dieser Entscheidung“, sagt Erich Faehling, einer von zwei Pröpsten des Kirchenkreises Plön-Segeberg. „Wir sind dem der Schutz der Menschen verpflichtet.“ Trotzdem wolle man gerade jetzt als Kirchenkreis mit 35 Kirchengemeinden, von Laboe bis Bargfeld, den Menschen als Kirche zur Seite stehen. Aus diesem Grund setzt man verstärkt auf besondere Angebote. „Unter der Rubrik: ‚ Kirche, die nach Hause kommt‘ sammeln wir auf der Homepage www.kirche-ps.de unterschiedlichste Aktionen der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises, um trotz der Versammlungsverbote einen alternativen und sicheren Weg zu finden, gemeinschaftlich zu beten, Trost zu spenden und den gemeinsamen Glauben zu teilen“, erklärt der andere Propst des Kirchenkreises, Dr. Daniel Havemann.

Der Kirchenkreis und einige der Gemeinden bieten dazu sonntags Homepage-Gottesdienste an – mit Predigt, Gebet, Liedern und Segen.

Die Pastorinnen und Pastoren sind telefonisch gut erreichbar und stehen auf diesem Weg für Seelsorgegespräche zur Verfügung. Es gibt gemeinsame Gebetsaktionen, Internetblogs, Social-Media-Aktionen, Einkaufsservice für Senioren und Menschen in Quarantäne, Choralblasen von Kirchtürmen, z.B. in Preetz und Lütjenburg, Kinderprogramm über das Internet und vieles mehr.

„Wir aktualisieren die Angebotsliste, sobald neue Dinge dazukommen“, sagt Faehling. In allen Gemeinden laufen derzeit intensive Denkprozesse darüber, was noch zusätzlich entwickelt werden kann, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben.

„Wir sind sehr froh und dankbar, wie kreativ hier gedacht und umgesetzt wird. Insofern sich wir sicher, dass die Liste in den nächsten Tagen noch wächst. Wir stehen gemeinsam mit allen Helfenden aus allen Bereichen der Gesellschaft in dieser Zeit zusammen“, sagen beide Pröpste.

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Politik und Gesellschaft

Ahrensburg-Wahl: CDU-Kandidat Thomas Schreitmüller plant politische Fahrradtour

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Ahrensburg – „Ahrensburg erleben“, unter diesem Motto lädt der unabhängige Bürgermeisterkandidat Thomas Schreitmüller am Samstag, den 29. Mai, alle Ahrensburgerinnen und Ahrensburger zu einer politischen Fahrradtour durch die Schlossstadt ein.

„Ich möchte das Gespräch mit den Menschen in unserer Stadt suchen“, stellt Thomas Schreitmüller fest. „Bei einer gemeinsamen Radtour und kurzen Pausen an interessanten Punkten unserer Stadt, bietet sich dann ein kurzer Meinungsaustausch an. An der frischen Luft können wir die Corona-Regeln gut einhalten.“

Der in Ahrensburg aufgewachsene und wohnhafte Thomas Schreitmüller möchte sich ein offenes und direktes Bild von der Stimmung und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt machen.

Es gibt eine ganze Reihe von Projekten und Bereichen, die bei der Radtour angefahren werden sollen. Schulsanierungen, Gewerbegebiete, Naturschutzgebiete und der Kulturbereich um das Schloss.

Treffpunkt ist am 29.05.21 um 15 Uhr auf dem Ahrensburger Rondeel.

„Die Idee der Fahrradtour schafft die Möglichkeit unsere Stadt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Sicht der Radfahrer gerät manchmal aus dem Blickfeld. Ich würde mich freuen, wenn Sie mein Gesprächsangebot annehmen. Fragen zu meiner Person und zu meinen Vorstellungen zu den Entwicklungspotenzialen in Ahrensburg beantworte ich natürlich auch gerne“, erklärt Schreitmüller.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Stadtfraktion, Detlef Levenhagen, wird ebenfalls die Radtour begleiten und für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Um eine kurze Anmeldung wird gebeten unter cdu.ahrensburg@gmail.de.

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Bad Oldesloe

Reinhard Mendel bleibt Fraktionsvorsitzender der SPD im Stormarner Kreistag

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Bad Oldesloe – Die Stormarner SPD-Kreistagsfraktion hat turnusmäßig ihre Wahlen zum Fraktionsvorstand durchgeführt. Hierbei wurde Reinhard Mendel in seinem Amt als Fraktionsvorsitzender einstimmig wiedergewählt.

Er wird unterstützt durch René Wendland als 1. Stellvertreter und Angela Batty, die in die Funktion der 2. Stellvertreterin nach dem Ausscheiden von Margot Sinning aus dem Kreistag im letzten Jahr neu gewählt worden ist. Mit Friedrich-Eugen Bukow wurde ein erfahrener Schatzmeister in seinem Amt bestätigt. Vervollständigt wird der Fraktionsvorstand durch den engagierten Fraktionsgeschäftsführer Frank Schmalowsky.

„Nunmehr bereits zum siebten Mal in Folge wieder gewählt worden zu sein, macht mich auch ein wenig stolz.“ freut sich Reinhard Mendel über die überwältigende Zustimmung. Auch der Umstand, dass es bei einem weiteren Wahlgang mehrere Kandidaturen gab, zeugt davon, dass die SPD-Fraktion gut aufgestellt ist und aus dem Vollen schöpfen kann.

Die neue Fraktionsspitze tritt unter anderem mit dem Ziel an, die Partei gut auf die nächste Kommunalwahl vorzubereiten.

Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende René Wendland: „Die SPD möchte sich für die Zukunft noch breiter aufstellen. Sobald es die Lage wieder zulässt, freuen wir uns über jedes neue Gesicht bei unseren Fraktionssitzungen.“

Wer Interesse an der politischen Arbeit hat, so der wiedergewählte Fraktionsvize weiter, möge gerne auf die SPD zukommen.

Durch die Corona-Pandemie wurde die geheime Wahl des Fraktionsvorstandes mithilfe von Online-Tools zur Abstimmung durchgeführt. Ohnehin finden in den letzten Monaten die Fraktionssitzungen ausschließlich online als Videokonferenz statt. Diese Art der Meinungsbildung und gelebten Demokratie beinhaltet zugleich aber auch einige Herausforderungen, welche von der SPD-Fraktion bisher allesamt gut gemeistert wurden. Nicht zuletzt die Verabschiedung der „Geschäftsordnung für Sitzungen im Falle höherer Gewalt“ in der letzten Sitzung des Kreistags ermöglicht nunmehr auch die Durchführung von Ausschüssen und Kreistagen rein digital.

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Politik und Gesellschaft

Regelbetrieb in Kitas: Land plant Lockerungen

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Bund und Länder haben im Wesentlichen eine Verlängerung der Beschränkungen zur Bekämpfung des Corona-Virus bis zum 7. März beschlossen. Kitas will Schleswig-Holstein schon vorher wieder in den Regelbetrieb schicken.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Mit der neuen Beschlusslage des Bundes bleiben die schon bestehenden Regelungen weiterhin gültig, sofern dort keine abweichenden Festlegungen getroffen worden sind.

Die Länder sollen Ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen und bis zum 7. März verlängern.

Insofern behalten bestehende Regelungen wie z.B. die Kontaktbeschränkungen, die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske im ÖPNV sowie in und vor Geschäften, die Aufforderung an Arbeitgeber, Homeoffice zu ermöglichen, weiterhin ihre Gültigkeit.

Andererseits sollen Friseurbetriebe unter Auflagen zur Hygiene ab 1. März wieder öffnen.

Nächste Öffnungsschritte können bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch die Länger erfolgen.

Das könnte dann z.B. die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm, die Öffnung von Museen, Galerien oder der noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe umfassen.

Die Länder entscheiden im Rahmen ihrer Kultushoheit über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung.

Die Landesregierung hat am 12. Februar die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis einschließlich 21. Februar verlängert. Die bisherigen Regelungen z.B. zu Kontaktbeschränkungen, in Pflegeeinrichtungen und Kitas usw. bleiben dementsprechend bis dahin in Kraft. Zugleich wird die Corona-Quarantäneverordnung bis zum 7. März verlängert.

In der kommenden Woche wird die Landesregierung verschiedene Änderungen umsetzen.

Geplant ist u.a., dass Kindertagesstätten ab dem 22. Februar den Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen wiederaufnehmen können. Weitere Rücknahmen von Einschränkungen, beispielsweise für Individualsport unter bestimmten Bedingungen, Wildparks und Friseurbetriebe, sind für den 1. März vorgesehen.

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