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Politik und Gesellschaft

Bargteheider Familienzentrum koordiniert die Nachbarschafthilfe

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Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht, Sabine Wiechern vom Familienzentrum und Jan Roßmanek von der Kirchengemeinde organisieren die Nachbarschaftshilfe. Foto: Stadt Bargteheide/hfr

Bargteheide – Viele wollen helfen -viele suchen Hilfe: Einkaufen, Gassi gehen oder andere Besorgungen tätigen kann in den kommenden Wochen gerade für Menschen, die zur Risikogruppe zählen, vor große Herausforderungen stellen.

Pastor Jan Roßmanek von der Ev. Kirche Bargteheide stellt fest: „Bei uns haben sich die letzten Tage viele Menschen gemeldet, die in ihrer jetzt teilweise freien Zeit ihre Hilfe anbieten.“

Diesem Wunsch, Hilfe anzubieten, will die Ev. Kirche gerne nachkommen. Zugleich muss bei jedem Engagement die Ansteckungsgefahrbeachtet und eine verantwortliche gegenseitige Abstimmung gewährleistet sein.

Daher haben sich die Stadt Bargteheide, das Amt Bargteheide-Land und die Kirchengemeinde darauf verständigt, die Koordinationsaufgabe nun über das Familienzentrum in Bargteheide zentral zu steuern.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht begrüßt die Initiative der Kirche: „Mit der Feuerwehr koordinieren wir die übergeordnete Lage. Es ist sinnvoll, dass wir jetzt zusätzlich eine eindeutige Anlaufstelle für die Nachbarschaftshilfe haben. Wir werden von städtischer Seite diese Arbeit personell unterstützen. Kommune -Feuerwehr -Familienzentrum: In diesem Dreigespann sind wir gut aufgestellt“

Bürgerinnen und Bürger, die in Bargteheide und Umgebung helfen möchten, melden sich einfach telefonisch oder per E-Mail beim Familienzentrum und werden dort registriert.

Ebenso melden sich dort alle Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen, um ihr Anliegen zu schildern. Sabine Wiechern organisiert im Familienzentrum die ehrenamtlichen Hilfeketten: „Wir nutzen unsere freien Ressourcen, um für die Menschen hier vor Ort tätig zu werden, stehen mit Rat zur Seite und koordinieren die Einsätze.“

Das Familienzentrum wird auch die Erreichbarkeit erhöhen, von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr und am Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr ist telefonisch stets jemand direkt ansprechbar. Ansonsten steht der Anrufbeantworter bereit oder aber der elektronische Kontakt über familienzentrum@kirche-bargteheide.de.

„Welche Aufgaben und Herausforderungen sich in den kommenden Wochen noch stellen werden, wird sich zeigen. Wir werden dann aber gemeinsam über das Familienzentrum an Lösungen arbeiten,“ so Pastor Roßmanek.

 Tagesaktuelle Informationen sind auch über die Internetpräsenzen des Familienzentrums, der Kirchengemeinde und der Stadt abzurufen.

www.familienzentrum-bargteheide.de

www.indekark.de

www.bargteheide.de

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National

Nicht vergessen: Die Zeitumstellung gibt es immer noch

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Uhr Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Alles ist irgendwie anders in den aktuellen Zeiten der Corona-Pandemie. Doch die Zeitumstellung findet trotzdem statt.

Heute – in der Nacht vom 28. auf den 29. März – werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Dann ist in Europa wieder Sommerzeit angesagt.

Viele Mitbürger kritisieren die Zeitumstellung, die nie den gewünschten Effekt der Energieeinsparung brachte. Eigentlich soll sie auch abgeschafft werden. Aber noch ist sich die EU nicht sicher, wie das genau passieren soll. Alles deutet also darauf hin ,dass es auch nicht di eltzte Zeitumstellung ist.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Aus dem Tauschhaus wird in Coronazeiten ein “Gabenhaus”

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Das Tauschhaus in Bad Oldesloe wird übergangsweise zum “Gabenhaus”. Foto: SL

Bad Oldesloe Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige haben es in Coronazeiten auch noch schwerer als sonst. In den leeren Städten werden die Spenden knapper. Begegnungen fallen durch die Kontaktbeschränkungen spärlicher aus.

In der Facebookgruppe “Oldesloe hilft sich” kam daher die Idee auf eine Art Gabenzaun einzurichten, wie es ihn bereits in anderen Städten gibt. Dort können Menschen abgepackte Pakete für Obdachlos oder besonders finanziell Bedürftige anhängen, die sich diese “Gaben” dann abholen.

In der Diskussion kam dann die Idee auf, dass man doch dafür das kleine “Tauschhaus” in der Mühlenstraße nutzen könnte, das die Oldesloerin Karin Hoffmann einst initiiert und aktuell auch betreut hatte.

Das Haus selbst schenkte sie der Stadt, die Pflege übernahm sie immer noch. Hoffmann erklärte sich bereit, das Haus für Gaben zur Verfügung zu stellen, wenn sich ein Team fände, dass es pflegt.

Dieses besteht nun aktuell aus Sophie Sommerfeld und Florian Kautter, die sich bereiterklärt haben, ein Auge darauf zu haben, dass das alles funktioniert. In der Gruppe haben sich bereits weitere Helfende gemeldet.

Ab heute Abend, 28. März, soll das “Gabenhaus” geöffnet sein. Foto: SL

Die Aktion ist mit dem Ordnungsamt abgestimmt worden. Abgelegt werden dürfen abgepackt Lebensmittel die nicht in der Küche zubereitet werden müssen, Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und andere Dinge, die Obdachlosen und Menschen in Not helfen können.

Die Gegenstände sollen in Tüten verpackt werden, an diesen soll ein Zettel befestigt sein, der den Inhalt beschreibt. Das Haus dient explizit nicht, um dort jetzt Dinge abzulegen, die man nicht mehr braucht. Es fungiert aktuell auch nicht als Tauschhaus.

“Es geht darum Notstände zu lindern, nicht seinen Müll aus dem Haushalt loszuwerden”, betont Sommerfeld.

Das “Gabenhaus” wird am Sonnabendabend, 28. März, soweit hergestellt sein, dass das Einstellen von “Gaben” möglich ist. Es soll dann täglich kontrolliert werden.

Die Organisatoren hoffen auf die Mitbürger und haben Vertrauen, dass nur wirklich Bedürftige sich dann auch Gaben entnehmen werden. Dieses Vertrauen sei natürlich wichtig, damit das Projekt funktioniere.

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Schleswig-Holstein

Nach Konferenz: Abschlussprüfungen wie geplant ab 21. April auch in Schleswig-Holstein

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Unterrichtssituation Symbolfoto: Panitanaphoto/shutterstock

Kiel – Die Schulabschlussprüfungen in Schleswig-Holstein sollen nun doch wie geplant stattfinden. Das Land verzichtet auf einen Alleingang, nachdem Bildungsministerin Karin Prien (CDU) gestern zunächst vorgeprescht war und sich für eine Absage der Abschlussprüfungen einsetzte. Doch die Kultusministerkonferenz der Bildungsminister aller Bundesländer sah es anders.

„Nach meinem gestrigen Vorstoß, dem Kabinett heute vorzuschlagen, die Abitur und Abschlussprüfungen notfalls ausfallen zu lassen und die Note auf Grundlage der bisher erbrachten Leistungen zu ermitteln, fand heute eine Telefonkonferenz der Kultusminister statt”, erklärt Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU).

“Dabei konnten wir uns nach der Unklarheit der vergangenen Wochen endlich auf ein gemeinsames Vorgehen einigen und folgende Beschlüsse fassen:

  • Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.
  • Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.
  • Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten beziehungsweise zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.
  • Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen
  • Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der Kulturministerkonferenzr über das weitere Vorgehen ab.

Nachdem ihr heute Gesundheitsminister Heiner Garg mitgeteilt hat, dass es nach jetzigem Stand doch vertretbar sein dürfte, unter Einhaltung besonderer Regeln zum Infektionsschutz, Prüfungen in den Schulen stattfinden zu lassen, hat das Kabinett über den Beschluss der Kulturministerkonferenz beraten.

“Wir haben beschlossen, das Abitur regulär stattfinden zu lassen. Für uns heißt das, dass die Abiturprüfungen wie geplant ab dem 21. April in Schleswig-Holstein stattfinden. Für die Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein und in ganz Deutschland konnten wir durch diesen Beschluss der KMK heute endlich die Klarheit schaffen, die sie brauchen um sich gut auf ihre Prüfungen vorzubereiten”, so Prien.

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