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Oldesloer Bürgermeister: “Betreten von Sport- und Spielplätzen ist momentan eine Straftat!”

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Gesperrter Kunstrasen in Bad Oldesloe Foto: SL

Bad Oldesloe – Leider haben es zu viele Mitmenschen noch nicht verstanden und für manche könnte es nun langsam zu richtig unangenehmen Konsequenzen kommen.

Aktuell sind per Erlass der Bundesregierung und der Landesregierung alle Spiel- und Sportplätze im Land gesperrt. Die Grundlage dafür ist der Infektionsschutz. Die Ausbreitung und vor allem die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus soll verlangsamt und im besten Fall so weit es geht, gestoppt werden.

Dafür ist es zwingen notwendig, dass Abstand zueinander gehalten wird und private Treffen in kleineren oder größeren Gruppen nicht stattfinden.

Gesperrtes Skateland Foto: SL

Und da alle Sport- und Spielplätze in der Kreisstadt gesperrt sind, versteht es sich von selbst, dass man sich dort gar nicht aufhalten darf.

“Die Polizei soll und wird das härter und deutlicher kontrollieren”, sagt Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke. Auch das Ordnungsamt kontrolliere im Rahmen seiner Möglichkeiten und hole im Zweifel die Polizei dazu.

“Es handelt sich dabei um eine Straftat. Das muss man ganz klar sagen. Mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Ich kann verstehen, dass Kindern und Jugendlichen momentan zum Teil die Decke auf den Kopf fällt – Schwimmhalle zu, Sportvereine, Fitnessstudio zu, keine Konzerte und so weiter – , aber private Verabredungen und Co. sollen vermieden werden und das Betreten von Sport- und Spielplätzen ist momentan ganz klar eine Straftat, die mit Verfahren und Strafen endet”, so der Bürgermeister.

Übrigens: Eltern minderjähriger Kinder könnten sich der Verletzungs ihrer Aufsichtspflicht schuldig machen, wenn ihre Kinder Spiel- und Sportplätze betreten.

Treffen in Gruppen sollten möglichst aktuell weder in der Öffentlichkeit noch privat stattfinden, so der Bürgermeister.

Es sollten auch allgemein keine Übernachtungspartys für Jugendliche und Kindern von Eltern erlaubt werden oder der lustige Treff mit Nachbarn im Garten, warnen Experten und Behören. Soziale Kontakte sind für die nächsten Wochen auf ein Minimum zu beschränken. Ansonsten droht auch in Schleswig-Holstein eine generelle Ausgangssperre.

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Geldwäsche-Verdacht: LKA warnt vor unseriösen Job-Anzeigen

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Kiel – Die Geldwäschedienststelle des Landekriminalamtes registriert im Verlauf der Corona-Pandemie vermehrt, dass Menschen auf Anzeigen reagieren, die ihnen aus dem Homeoffice heraus leicht verdientes Geld suggerieren.

Symbolfoto: Shutterstock.com

Am Ende sehen sie sich dann allerdings oftmals mit einer Anzeige wegen des Verdachts der leichtfertigen Geldwäsche und einem Schuldenberg konfrontiert.

In Zeiten, in denen viele BürgerInnen sich gezwungen sehen, nach Nebentätigkeiten aus dem Homeoffice heraus zu suchen, haben Täter leichtes Spiel, die mit einer perfiden Masche einen vermeintlich sicheren Job mit guten Verdienstmöglichkeiten versprechen.

Mit seriös wirkenden Suchanzeigen in einschlägigen Internetportalen suchen sie so genannte “App-Tester”.

Es kommt auch vor, dass die Täter gezielt Arbeitssuchende mit diesem Jobangebot ansprechen. Die Kontaktaufnahme erfolgt dann mittels Messenger, wie z.B. WhatsApp.

Die Angeworbenen eröffnen angeblich zu Testzwecken online Konten bei verschiedenen Banken. Sie erhalten sogar Verhaltenshinweise für die obligatorische Onlinebefragung per Videochat. Die Daten für die Konten geben sie dann an ihre Auftraggeber weiter, die die Zugänge sofort ändern und die Konten dann für wenige Wochen nutzen, um aus Betrugstaten stammende Gelder in Länder wie Litauen, Lettland, Russland oder die Türkei zu transferieren, bis den Geldwäscheabteilungen der Banken diese Geldbewegungen auffallen und sie den Geldwäscheverdacht durch den Kontoinhaber zur Anzeige bringen. Überweisungen von 20.000 bis 30.000 Euro pro Konto sind keine Seltenheit. Das eingegangene Geld wird in der Regel tagesaktuell durch die Täter weitergeleitet.

Den “App-Testern” werden von den Anwerbern seriös wirkende Arbeitsverträge zugesandt.

Wenn sie im Internet nach der Firma suchen, stoßen sie auf existierende Betriebe. Lediglich die angegebenen Mailadressen und Handynummern auf den Verträgen könnten Verdacht erregen.

Pro eingerichtetem Konto werden 20 Euro Vergütung vereinbart, die sie allerdings nie erhalten. Nicht selten werden 6 bis 8 Konten eingerichtet, bevor Banken und Polizei aufmerksam werden. Die gutgläubigen Kontoeinrichter fallen meist aus allen Wolken, wenn die Polizei sie mit ihren Taten konfrontiert.

Mit einer vermeintlich noch lukrativeren Masche werden in gleichen Portalen und mit ähnlicher Anbahnungsform Menschen gesucht, die für die Auftraggeber Warenpakete annehmen, sammeln und weiter verschicken. Neben den bereits beschriebenen Arbeitsverträgen werden ihnen bis zu 16 Euro Stundenlohn versprochen. Sogar die bereits frankierten Adressaufkleber in die oben genannten Staaten werden übersandt. Die so genannten Warenagenten nehmen an sie adressierte Päckchen mit Handys oder Tablets an und leiten sie dann in größeren Chargen weiter.

Die Begründung für dieses “Geschäftsmodell” wird ihnen damit erklärt, dass man sich die Waren aufgrund angeblicher Handelssanktionen nicht direkt senden lassen kann oder die Waren hier angeblich schlicht billiger als in den Zielländern seien. Zugrunde liegen hier natürlich Betrugsdelikte.

In der Regel erfahren die Warenagenten erst dann von ihrem Fehlverhalten, wenn die Polizei auf sie zukommt.

“Die Haupttäter agieren aus der digitalen Deckung heraus und sind für uns schwer ermittelbar”, erklärt Roland Otto, Mitarbeiter im Geldwäschesachgebiet des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein.

Die Verfolgung von ins Ausland transferierten Geldern ist sehr aufwändig und oft schwierig. Auch die verschickten Pakete werden im Ausland noch mehrmals weitergeleitet, bevor sie ihren Empfänger erreichen. Und die Handys, die oftmals die einzige Kontaktmöglichkeit zu den Tätern darstellen, sind meist auf nichtexistierende Personen angemeldet.

“Die Finanz- und Warenagenten, wie wir die App-Tester und Warenweiterleiter nennen, haben sich strafbar gemacht und können wegen leichtfertiger Geldwäsche belangt werden. So werden leichtgläubige Jobsuchende nicht selten zu teils hohen Geldstrafen verurteilt”, erklärt der Ermittler. Aber das sind nicht die einzigen Folgen, denn neben der Vorstrafe werden sie meist auch für die entstandenen Schäden haftbar gemacht und stehen plötzlich vor einem großen Schuldenberg.

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Fast drei Promille: Oldesloer Polizei stoppt betrunkenen Autofahrer

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Bad Oldesloe – Am Samstagmittag zogen Beamte des Polizeirevieres Bad Oldesloe dank eines Zeugenhinweises einen Mann aus dem Verkehr, der unter dem Einfluss von Alkohol stehend mit einem Auto unterwegs gewesen ist.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Gegen 12 Uhr meldete sich der Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass ein offensichtlich betrunkener Mann gerade in einen Pkw steigen und losfahren würde.

Die Beamten stellten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung den beschriebenen Audi A6 im Kreuzungsbereich Lübecker Straße und Berliner Ring fest, stoppten den Wagen und unterzogen dem Fahrzeugführer einer Kontrolle.

Bei einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit stellten die Polizisten einen Atemalkoholwert von 2,71 Promille fest. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Der 55-jährige Bad Oldesloer wird sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

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Vermisst gemeldeter Jugendlicher (14) aus Bad Oldesloe wieder Zuhause

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Bad Oldesloe – Der seit dem 3. Dezember vermisste Louis G. aus Bad Oldesloe ist seit Donnerstag (10. Dezember) wieder Zuhause. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Der 14-Jährige war bei der Polizei als vermisst gemeldet worden. Nachdem die Ermittler mit dem Fall an die Öffentlichkeit gingen, konnte der Jugendliche noch am selben Tag gefunden werden.

Der 14-Jährige hatte am 3. Dezember sein Zuhause mit unbekanntem Ziel verlassen. Wo sich Louis G. aufhielt, teilte die Polizei nicht mit.

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