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Wirtschaft

Restaurants geschlossen, Tourismus verboten. Einzelhandel beschränkt, aber Supermärkte offen

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Symbolfoto: Boocys/shutterstock

Kiel – Am Dienstagabend hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gemeinsam mit Oppositionsführer Ralf Stegner (SPD), Finanzministerin Monika Heinold (Bündnis90/Die Grünen) sowie Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) die neuen Coronapräventionsregeln vorgestellt.

Buchholz kündigte an, Reisen aus touristischem Anlass seien ab Mittwoch im Land komplett untersagt. Dies könne kontrolliert und ordnungsrechtlich durchgesetzt werden.

Alle touristischen Beherbergungsbetriebe, darunter Hotels und Campingplätze, aber auch Yacht- und Sportboothäfen werden ab morgen geschlossen.

Alle Touristen sind verpflichtet, ihre Unterkünfte bis zum 19. März zu verlassen. Das betrifft Hotels ebenso wie Ferienwohnungen. Ausnahmen sind im Einzelfall für wichtige Geschäftsreisen möglich.

Ebenfalls geschlossen bleiben ab morgen alle gastronomischen Betriebe im Land – Ausnahmen gelten nur für Liefer- und Abholservices.

In den vergangenen Tagen habe sich gezeigt, dass insbesondere in den Tourismushochburgen an Nord- und Ostsee Cafés und Restaurants zu hoch frequentiert gewesen seien, erklärte Buchholz. Der Plan ist es jetzt, Tagestouristen gar keinen Anreiz mehr zu bieten.

Günther betonte, die Landesregierung stelle die Versorgung der Menschen mit allen lebensnotwendigen Dingen sicher.

Alle Lebensmittelläden, Drogerien, Apotheken und weitere Geschäfte bleiben geöffnet, die für das alltägliche Leben notwendig sind.

Alle anderen Einzelhandelsgeschäfte bleiben allerdings ab Mittwoch bis zum 19. April geschlossen.

Geschlossen werden alle Geschäfte die NICHT in folgende Liste fallen:

“Geöffnet bleiben: Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, Lebensmittelausgabestellen (Tafeln) und Großhandel. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Die Verkaufsstellen haben in geeigneter Form auf die aktuellen Hinweise zu Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Institutes hinzuweisen und diese umzusetzen”

Schließen müssen entsprechend laut dieser Liste ab morgen unter anderem: Buchhändler, Blumenläden, Textilienhändler, 1-Euro Shops, Schuhgeschäfte, Schreibwarenhändler, Möbelhäuser, Media-Märkte, Parfümerien, Schmuckhändler, Juweliere, Foto-Fachgeschäfte

Der Landtag soll außerdem morgen der Landesregierung die Genehmigung erteilen, Kredite in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro aufzunehmen. “Große Herausforderungen brauchen starke Antworten”, sagte Finanzminister Heinhold.

Heinold dankt außerdem laut einem Statement der Landesregierung den Frauen und Männern in den Krankenhäusern, bei der Polizei, im Ehrenamt, aber auch an den Supermarktkassen für ihr großes Engagement: “Allen, die helfen, ein dickes und von Herzen gemeintes Dankeschön!”

Sie erlebe in diesen Tagen, wie viele Menschen sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgingen. “Allen anderen möchte ich sagen: Nehmt eure Eigenverantwortung wahr – wir werden es nur gemeinsam schaffen.”

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Bad Oldesloe

Nachwuchs-Suche: Oldesloer Unternehmen bereiten sich auf Jobtour vor

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Bad Oldesloe – Am Dienstag, 14. September, wird zwischen 11 und 16 Uhr die Jobtour Bad Oldesloe stattfinden. Zwölf Oldesloer und drei Reinfelder Unternehmen öffnen Ihre Türen, um Schülerinnen und Schülern aus Bad Oldesloe und Reinfeld einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen zu geben.

Erfolg im Berufsleben (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Interessierte Schülerinnen und Schüler werden von den teilnehmenden Schulen für bis zu drei Betriebsbesuche an diesem Tag freigestellt. Die Anmeldung für die Jobtour wird ausschließlich über die Internetseite www.jobtour-bad-oldesloe.de in der Zeit vom 30.08. bis 03.09.2021 möglich sein. Um die Jobtour und das Anmeldeverfahren zu erläutern, werden Vertreter von jeweils zwei Unternehmen in der Zeit vom 16.08. bis 27.08.2019 die Schulabgangsklassen besuchen.

Anne Komischke, Koordinatorin für Ausbildungsbotschafter / Aus- und Weiterbildung bei der IHK zu Lübeck und Mitglied des Organisationsteams der Jobtour Bad Oldesloe, betont, dass ca. 600 Schülerinnen und Schüler mit diesem Ausbildungsevent die seltene Möglichkeit nutzen können, sich in den Firmen selbst über eine Fülle unterschiedlichster Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Die fünfzehn teilnehmenden Unternehmen haben mehr als 40 verschiedene Ausbildungsberufe im Angebot.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr unter den gegebenen Umständen wieder dieses tolle Angebot für die Schülerinnen und Schüler machen können“, sagt Malte Schaarmann, Personalleiter der Kreisverwaltung Stormarn und ebenfalls Mitglied des Organisationsteams. „Außerdem konnten wir in diesem Jahr drei Reinfelder Unternehmen für die Jobtour gewinnen und erneut eine gemeinsame Beratungsstation von IHK, Ärztekammer und Agentur für Arbeit anbieten“, ergänzt Tobias Zanner von der BARMER.

Die Mitorganisatorin, Agnes Heesch von der Stadt Bad Oldesloe, betont außerdem, dass Bad Oldesloe als ein Wirtschaftsstandort in Stormarn für angehende Auszubildende bzw. duale Studenten attraktive Angebote bereit hält.

Folgende Betriebe nehmen am 14.09.2021 an der Jobtour Bad Oldesloe teil: Asklepios Klinik Bad Oldesloe, Badur Generatortechnik, BARMER, Beitel + Kolbe GmbH, Finanzamt Stormarn, Hako GmbH, Herose GmbH Armaturen und Metalle, Kreis Stormarn, Minimax GmbH & Co. KG, Sparkasse Holstein, Stadt Bad Oldesloe, Süverkrüp Automobile GmbH & Co. KG, Volksbank Stormarn eG, von Elling GmbH, Zwiebelmann Schlosserei Metallbau GmbH

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Bad Oldesloe

SH Netz investiert rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn im Jahr 2021

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Bad Oldesloe – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird im laufenden Jahr trotz andauernder Corona-Krise rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn investieren.

Stromleitung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Konkrete Projekte im Strombereich sind unter anderem Baumaßnahmen in den Umspannwerken Braak und Lübeck-Niendorf, das im Kreis Stormarn sowohl Kunden von SH Netz als auch von TraveNetz versorgt“, berichtet Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Ahrensburg. „Beide Vorhaben dienen der Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kunden.“

Neben umfangreichen Bauarbeiten in den Umspannwerken plant der Netzbetreiber unter anderem die Verkabelung von Freileitungen, den Austausch von Ortsnetzstationen sowie die Modernisierung und Wartung von Betriebsmitteln im Strom- und Gasnetz. So investiert SH Netz im Gasbereich in den Neubau einer Gasübernahmestation in der Gemeinde Hoisdorf. Die vorbereitenden Arbeiten für das insgesamt rund 2,5 Millionen Euro teure Projekt haben bereits im Sommer 2020 mit der Verlegung einer neuen Leitung begonnen. „Der eigentliche Bau der Gasübernahmestation läuft seit einigen Wochen“, so Carsten Hack.

Für die Instandhaltung der bestehenden Strom- und Gasnetze hat SH Netz in diesem Jahr rund 5,1 Millionen Euro eingeplant, für Investitionsmaßnahmen weitere rund 19,5 Millionen Euro. Der Netzbetreiber überprüft dazu regelmäßig, an welchen Stellen im Netz Sanierungsbedarfe bestehen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt dann in enger Abstimmung mit den Kommunen vor Ort.

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