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Ahrensburg

Land bewilligt 1,25 Millionen Euro für Neubau der Heimgarten-Kita in Ahrensburg

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Ahrensburg – Für den Neubau der Kita Heimgarten erhält die Stadt Ahrensburg eine Förderung durch das Land Schleswig-Holstein in Höhe von rund 1,25 Millionen Euro.

Spielende Kinder Symbolfoto: Goran Oquicevic /shutterstock

Nach Informationen des Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Koch hat die Stadt heute (17. März) die Auszahlung der bereits im vergangenen Jahr bewilligten Mittel beim Kreis Stormarn beantragt.

„Die Förderung durch das Land zeigt, wie richtig die Entscheidung Ahrensburgs war, die Betreuungskapazitäten in der Schlossstadt durch den Neubau einer zusätzlichen Kita weiter auszubauen“, erklärte Tobias Koch.

Umso bedauerlicher sei die derzeitige Schließung der Kita Heimgarten aufgrund des nach Fertigstellung eingetretenen Wasserschadens. Es bleibe zu hoffen, dass die Wiedereröffnung wie geplant im August dieses Jahres erfolgen könne. Auf die Landesförderung habe die zwischenzeitliche Schließung keine Auswirkungen.

Trotz Corona-Krise kommt der schleswig-holsteinische Landtag in dieser Woche zu einer verkürzten Sitzung zusammen.

Sie dient im Wesentlichen dazu, den ersten Nachtragshaushalt 2020 zu beschließen. Damit würden landesweit weitere 40 Millionen Euro für den Kita-Ausbau zur Verfügung gestellt.

„Auf eine Förderung aus diesen zusätzlichen Mitteln können sich in Stormarn die Städte Reinbek und Glinde, sowie die Gemeinden Wesenberg, Zarpen und Großhansdorf Hoffnung machen, die beim Kreis Stormarn bereits auf der Warteliste stehen“, so Tobias Koch.

Auf den Kreis Stormarn würde hiervon ein Anteil von 8,81 Prozent entfallen, was einen Betrag von insgesamt rund 3,5 Millionen Euro ausmache.

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Der Kreis

Ahrensburg: Kreis Stormarn richtet Corona-Testzentrum ein

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Symbolfoto: RossHelen/shutterstock

Ahrensburg – Im Kreis Stormarn wird am Dienstag, 31.03.2020, ein Testzentrum für Nasen-/Rachenabstriche für Corona-Tests in Betrieb genommen. Das gab die Kreisverwaltung am Montag bekannt.

“Dieses wird vom Kreis Stormarn in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein betrieben und dient zur Entlastung der Hausärzte und des ärztlichen Bereitschaftsdienstes”, heißt es in der Ankündigung des Kreises.

Von Montag bis Freitag werden nach Terminvergabe dort Personen getestet, die zur Abgabe einer Probe durch ihren Hausarzt aufgefordert worden sind.

Das Testzentrum liegt auf einem abgegrenzten Gelände im Gewerbegebiet in Ahrensburg.

Weiterhin gilt: Personen aus dem Kreis Stormarn, die einen Verdacht auf eine Corona-Infektion haben, melden sich telefonisch bei ihrem Hausarzt oder, wenn der Hausarzt keinen Dienst mehr hat, bei der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) unter der Telefonnummer 116 117.

Es wird geklärt, ob Sie zu dem Personenkreis gehören, der getestet werden soll. Hier werden ausdrücklich nur Patienten, die nach den Richtlinien des RKI ausgewählt werden, getestet. Dies soll eine Überlastung der Labore verhindern.

Wenn die Erforderlichkeit eines Test festgestellt worden ist, übermittelt die KV eine Überweisung und die Telefonnummer des zu Testenden an das Testzentrum.

Das Testzentrum nimmt Kontakt zu der Person auf und vereinbart einen Termin zur Abnahme des Rachen-Abstrichs.

Das Ergebnis wird dem überweisenden Hausarzt durch das Labor mitgeteilt. Das Testzentrum erhält keine Erkenntnisse von den Testresultaten.

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Ahrensburg

Geschlossene Kitas und Grundschulen: Ahrensburg verzichtet auf Elternbeiträge

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Ahrensburg – Der Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach hat entschieden, dass Eltern für April keine Beiträge für die Kita- oder Ganztagsschulbetreuung überweisen müssen.

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

Grund dafür ist die Schließung aller Betreuungseinrichtungen wegen der Corona-Pandemie.

Teilnehmer am SEPA-Einzugsmandat erhalten keine Abbuchung. Bareinzahler entrichten bitte keine Einzelzahlung.

Die Aussetzung der Zahlung ist kein abschließender Verzicht auf die Beiträge.

Diesen könnten nur die Stadtverordneten durch entsprechende Satzungsänderung aussprechen.

Die hierfür erforderlichen Beratungen in den Gremien werden vorbereitet und sollen schnellstmöglich erfolgen.

Die Vorsitzenden der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung sowie die Vorsitzende des Sozialausschusses und der Vorsitzende des Bildungs- und Kulturausschusses wurden unverzüglich über die Entscheidung des Bürgermeisters informiert.

Die Träger der Kindertagesstätten sowie der offenen Ganztagsschule werden durch die Maßnahme nicht in Liquiditätsengpässe geraten, weil deren Finanzierung durch städtische Vorauszahlungen bis Mitte des Jahres sichergestellt ist.

Zudem können so, die angekündigten abschließenden Regelungen auf Landesebene zur tatsächlichen Abwicklung der Entlastung abgewartet werden.

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Szene

Nach Verfügung des Kreises: Partypause im Fun-Parc. Kein verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg

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DJ in Aktion Symbolfoto: DisobeyArt/shutterstock.com

Ahrensburg/Trittau – Die neue Allgemeinverfügung des Kreises zur Corona-Prävention hat verschiedene Konsequenzen.

Zum Beispiel fällt der verkaufsoffene Sonntag in Ahrensburg nun doch aus. Noch am Vormittag war der Veranstalter, das “Ahrensburger Stadtforum”, davon ausgegangen, dass man die Veranstaltung durchführen können. Die Allgemeinverfügung des Kreises machte nun aber deutlich, dass dieses nicht möglich ist.

Da nun auch alle Tanzveranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern strengen Bedingungen unterliegen, macht als erste Disco im Kreis der Trittauer “Fun-Parc” an mindestens diesem Wochenende eine Partypause.

Die Veranstaltungen heute, morgen und übermorgen im Fun-Parc sind abgesagt.

Hier das Statement der Betreiber dazu:

“Liebe Gäste,
Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn hat soeben einen Erlass veröffentlicht, in dem Präventivmaßnahmen, die auch für unsere geplanten Veranstaltungen gelten, angeordnet werden.
Da wir den Inhalt des Erlasses so kurzfristig nicht umsetzen können und auch die Entwicklung im Corona-Fall ersteinmal weiter beobachten möchten, fallen alle Veranstaltungen an diesem Wochenende leider aus.
Sollten wir die erforderlichen Präventiv & Hygienemaßnahmen (Einlasskontrolle mit Erfassung der Teilnehmer, Gesundheitscheck, Plastikbecher, Informationsflyer u.ä.) in der kommenden Woche umsetzen können / wollen, werden wir Euch wieder informieren.
Wir hoffen auf Euer Verständnis für diese Vorsorgemaßnahme und wünschen Euch auch weiterhin beste Gesundheit.”

Da der Erlass auch für anderen öffentlich zugängliche Veranstaltungen – und nicht nur für Tanzevents – gilt, ist davon auszugehen, dass weitere Discos, Kinos, Theater und Veranstaltungszentren vermutlich in den nächsten Stunden und Tagen ebenfalls weitere Events absagen müssen.

Das “Kleine Theater” in Bargteheide verschiebt alle Bühnenvorführungen, hält aber zunächst am Kinoprogramm fest.

“Die neuen Termine für die jetzt verschobenen Veranstaltungen werden derzeit mit den Agenturen verhandelt und in Kürze bekannt gegeben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzveranstaltungen.Da die Kinoveranstaltungen im Durchschnitt weniger 50 Besucher haben, kann der Kinobetrieb zunächst fortgeführt werden, um ein – wenn auch eingeschränktes – Kulturangebot aufrecht zu erhalten”,so die Theatermacher aus Bargteheide.

Gesundheitsexperten raten aktuell dazu sowieso Clubs, Discos und größeren Partys fern zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus abzubremsen.

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